Wen der Staat befreit

Wen der Staat befreit, den befreit er von der Freiheit. Ausschliesslich. Der Staat nennt das Kampf. Sein Kampf. Seiner deshalb, weil er erstens von ihm ausgeht und zweitens ihm allein dient. Dabei ist Gewalt in irgendeiner ihrer zahlreichen Formen immer eine Option. Wenn ein Staat gegen etwas kämpft, ist es nie ein Wettkampf. Regeln und … Wen der Staat befreit weiterlesen

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Sagten Sie gerade „Sicherheit“?

Hollywood-Filme wurden über die sogenannte Finanzkrise gedreht, Millionen von Artikeln und Analysen publiziert, Bücher geschrieben. Zu verlockend sind allein schon die Fakten, das Gemisch aus Gier, Grössenwahn, Sucht, Intrigen und unappetitlichen Mesalliancen zwischen Politik und Hochfinanz, um sie nicht zu verwerten. Das Meistersück, das den Repräsentanten des Volkes gelang, noch während sie sich in Unterwäsche … Sagten Sie gerade „Sicherheit“? weiterlesen

Die Irreführer – gezielt vorwärts abwärts

obusten Durchsetzung des Politsch Korrekten und in der Kampfansage an ein Gutteil der staatlichen Leistungsträger das "Wohl des Volkes" zu sehen, dürfte nicht nur beim Schreibenden stark gebändigtes Entzücken auslösen. Diese im besten Fall labil zu nennende Gesellschaft empfängt ausserdem auf obrigkeitliches Geheiss gerade ein Millionenheer sexueller, kultureller und finanzieller Konkurrenten mit Sinn für allbegründendes Geistlichsein. Abgesehen von den horrenden Kosten, die die Zuwanderung aus muslimischen Staaten generiert (und auch die heute vorliegenden Zahlen sind zu "schön", da sie von einem in der Vergangenheit liegenden Status quo ausgehen und die tägliche Entwicklung nicht berücksichtigen), wird sie für die Nationen Europas weitere negative Folgen haben. Die Aussagen arabischer Journalisten über die eigene Kultur und die eigenen Landsleute angesichts der traditionellen Gewaltverherrlichung in Schulen und Medien, dem islamischen Terror und der alltäglichen Gewalt gegen Frauen geben da ehrlicher Auskunft als unsere Medien und Politiker, die uns weismachen wollen, die da kommen, seien gut, weil Flucht aus einem Menschen prinzipiell einen guten Menschen mache. So schrieb beispielsweise Ghassan Charbel in der Zeitung Al-Hayat: "Kinder verlassen unsere Schulen mit kranken Vorstellungen und unbeugsamen Emotionen. Wir sind wirklich gescheitert!" Und weiter: "Die einzige Lösung für uns ist, unser Versagen zuzugeben, dieses umfassende und eklatante Scheitern, diesen schrecklichen Zusammenbruch." Muslime und Araber würden "Zerstörung und Angst in die europäischen Länder tragen, die sie aufnehmen, nachdem sie aus ihren gescheiterten Staaten geflohen sind". Richtig ist sicher, dass hier auch Menschen einwandern, die schlicht und einfach ein besseres Leben suchen. Nicht mehr und nicht weniger. Richtig ist aber auch, dass ebenso Opfer, wie auch Täter des ewigen innerislamischen Krieges der "Rechtgläubigen gegen die anderen Rechtgläubigen", einwandern. Oft sind sie beides in einer Person. Sich und den Menschen vorzumachen, die Einwandernden seien allesamt "gut", da schutzsuchend und traumatisiert, bedeutet die Ausblendnung ihrer Tradition der Gewalt, ihrer Feindschaft untereinander, ihrer Geschichte und ihrer Prägung durch Systeme, deren Ziel immer Fall die Unterwerfung der Individuums ist und nie ein abstraktes Verfahren, wie die Demokratie es fordert. Es ist mithin die totale Verhöhnung der eigenen Leute und der Zuzüger. Darum auch hier: Es reicht nicht, unsere Regierungen als Dilletantenvereine abzukanzeln und ansonsten halbgare Toleranz zu pflegen, irrelaufende Nächstenliebe und vererbte Schuldkomplexe zu unterstellen. Wer die klassische Familie demontiert und ohne Rücksichten auf Kinder und Existenzen auf die "Nazi-Liste" setzt, das eigene Volk gegeneinader und gegen das Fremde ausspielt, die innerfamiliäre Frühtraumatisierung von Kindern  propagiert, die Abtreibung jährlich hunderttausender Ungeborener befürwortet und seinem Volk jedes gesunde Misstrauen gegenüber einem Heer an Staatsabhängigen, das es zu allimentieren hat, verbietet, kann weder an übergrossen Schuldgefühlen noch an ausufernder Nächstenliebe leiden oder gar die langfristige Sicherung des Wohlstands aller im Auge haben. Es ist heute denkbar, dass wir dem Bankrott entgegenschlittern. Dass die  Hauptplatine sämtlicher Errungenschaften des Humanismus an die Wand gefahren, die finanziellen Schaltkreise in die Luft gejagt werden. Und dass genau das so gewollt ist. Warum? Warum nicht? Seit Jahrtausenden erliegen regierende Eliten den Versuchungen der totalen Kontrolle, des perfektionierten Korporatismus, der Umformulierung von Macht zu Allmacht, der Weiterentwicklung vom ideellen zum praktischen Notstand. "Enteignung" zu denken, "Hyperinflation", "Bageldverbot", "Steuererhöhungen", "Verteilungskämpfe", "Bürgerkrieg" muss heute bereits mehr sein, als blosses Gedankenspiel. Es ist schon Vorsorge. Die Möglichkeit des Handelns vor der Masse. Unsere Normalität ist brüchig geworden, die Ruhe trügerisch, Friede und Freiheit sind permanent gefährdet. Die meisten fühlen es. Die Flucht in politische Überlaufbecken, die einzig das gemeinsame Gegen einigt, spricht eine deutliche Sprache. Ihre Einigung auf ein Für, das mehr ist, als der Wille zur Macht und letztlich das Aufgehen im bestehenden System, steht noch aus. In der Zwischenzeit wird der Zerfallsprozess weitergehen. Es sieht nicht nach einem Ritt in den Sonnenuntergang aus. Kultivieren wir das, was man verteufelt, am liebsten verbieten und durch eine Mentalität prüfungsfreien Weltumarmens ersetzen möchte: Argwohn und Skepsis. Misstrauen wir dem ausgeklügelten Katechismus obrigkeitlich verkündeten "Wohls". Es hilft beim Leben heute. Morgen möglicherweise  beim Überleben.

Zumutung! Mehr davon, bitte.

Es geht uns gut. Dem politisch und finanzpolitisch nebligen Dickicht, in dem unsere Regierungsdarsteller herumirren, zum Trotz immer noch. Den ärmsten 20 Prozent der Menschen geht es hierzulande besser, als den 20 Prozent der reichsten vor 100 Jahren. An Hunger, Kälte und Obdachlosigkeit leidet eine verschwindend kleine Teilmenge unserer Gesellschaft. Trotzdem fühlen sich viele, als … Zumutung! Mehr davon, bitte. weiterlesen

Kollateralschäden der Bereicherung

1989 wurde die UNO-Kinderrechtskonvention abgeschlossen. Die Schweizer Bundesversammlung genehmigte sie 1996. 1997 trat sie in Kraft. In 54 Artikeln sind darin die Mindeststanards zum Wohle des Kindes bis zum Erreichen des 18. Lebensjahrs festgelegt. Diese Standards sind völkerrechtlich verbindlich. Kinder sind somit eigenständige Rechtssubjekte, die ernstzunehmen und zu respektieren sind. Dass Kinder ein Recht auf … Kollateralschäden der Bereicherung weiterlesen

Du sollst deinen Kindern dienen

Von offizieller Seite her ist man sich einig, dass das traditionelle bürgerliche Familienmodell ausgedient hat. Als Ideal und anzustrebendes Ziel gelten die Modell-Varianten "egalitär-familienbezogen" (beide Eltern arbeiten Teilzeit) und "egalitär-erwerbsbezogen" (beide Eltern arbeiten Vollzeit). Das Äusserste, was man als Kompromiss auf dem Weg dahin zu akzeptieren bereit ist, ist das sogenannte "modernisierte bürgerliche Modell" bei … Du sollst deinen Kindern dienen weiterlesen