Die Irreführer – gezielt vorwärts abwärts

Demokratie beschneidet den Durchsetzungswillen ihrer Akteure im Rahmen klar definierter Verfahren. Dadurch, dass sich die durch Wahl ernannten Repräsentanten des Staatsvolks an ein Regularium zu halten haben, werden ihre Befugnisse und Gestaltungsphantasien im Zaum gehalten, notfalls an die Kandare gelegt. Mehr noch: ein Mandatsträger funktionierender Demokratie hat zu akzeptieren, dass die geregelte Verfahrensordnung für ihn persönlich Nachteile bedeuten kann. Er hat buchstäblich Diener des Volkes zu sein. Obwohl wir unsere Herrschaftssysteme weiterhin Demokratien nennen, ist dieser Konsens heute aufgekündigt. Was bleibt ist ritualisierte Demokratie-Show.

Regierung und Verwaltung haben den Staat zur Instanz der Moral erhoben. Die politischen Ziele sind nicht mehr gebunden an die kargen Niederungen der Sachgeschäfte, sondern erhoben zum alternativlos „Richtigen“, was eine Art  überparlamentarischen Dauernotstand rechtfertigt und damit die mehr oder minder offentsichtliche Umgehung demokratischer Verfahren. Die Schlagworte sind bekannt: „Euro-Rettung“, „Solidairtät“, „Soziale Gerechtigkeit“, „Gleichstellung“. Es soll erreicht werden, was die Elite für richtig hält, verhindert, was man nicht will. Auch Verfassungen und Gesetze müssen hintanstehen, wenn es „notwendig“ ist und dem „Allgemeinwohl“ dient.

Die Benennung des aktuellen Zustands als „Sozialismus“, fasst das Desaster nicht in seiner Gänze. Vieles spricht dagegen, dass hier ein elitärer Vortrupp mit dem Ziel, die Massen aus der Finsternis zu führen, an der Arbeit ist. Und auch die Einsicht, dass die politischen Vorturner dieser Tage nicht dem Wohl der Nationen, sondern ausschliesslich ihrer eigenen Karriere und damit den Interessen der Lobbys dienen, trägt nicht weit genug. Ohne ins neblige Dickicht der Verschwörungstheorien zu stolpern, muss ruhig und nüchtern in Erwägung gezogen werden, dass die Zerstörung des Bestehenden ein mögliches politisches Ziel ist.

Sämtliche in der Umsetzung befindlichen Regierungsmassnahmen in finanz-, wirtschafts- und sozialpolitischer Hinsicht werden auf lange Sicht negative Auswirkungen auf die Bevölkerungen Europas haben. Hier Dilettantentum, Dummheit, Naivität oder andere hofnarrenfähige Qualitäten zu unterstellen reicht nicht. Es abzubuchen unter „ein verdammt langer Marsch nirgendwohin“ und sich ansonsten hauptamtlich dem Verdrängen zu widmen, wird unserer Situation nicht gerecht. Es kann heute ratsam sein, zum eigenen Besten das Undenkbare zu denken. Oder besser: das Unbekannte. Denn denkbar ist es und da war es auch schon. Alles erwarten heisst nicht überrumpelt werden, heisst, soweit möglich, vorbereitet sein.

Die Tatsache, dass die europäischen Staaten sich immer weiter verschulden bei gleichzeitig mittelmässigem bis schwachem oder nicht vorhandenem Wirtschaftswachstum kann beim besten Willen nicht als „Sorge um das langfristige Wohl der Nation“ gesehen werden. Ebensowenig die Massnahmen der EZB zur Ankurbelung der Kreditvergabe und der Wirtschaft. Sie verpuffen allesamt wirkungslos und werden mittelfristig Schaden anrichten. Oder gibt es wirklich irgendjemanden, der die Teilenteignung der Sparer mittels Negativzinsen als „Wohl“ ansieht? Oder die Tatsache, dass die Folge eine massive Kapitalumschichtung bzw. einen Kaptialabzug aus den betroffenen Ländern sein wird? Dass damit der Wirtschaft das dringend benötigte echte Kapital für Auf- und Ausbau fehlen wird? Findet jemand es mit Blick auf das Wohl seiner Kinder beruhigend, dass unsere Regierungen sich nur noch an den eingegangenen Zwängen orientieren zum eigenen Machterhalt (Verträge mit der EU und internationalen Institutionen, militärische Missionen, die den einzelnen Ländern nicht dienen, ungezügelte Einwanderung, flächendeckende Allimentierung ganzer Branchen und Bevölkerungsschichten)? Die Sozialsysteme als Errungenschaften und Investitionen der vergangenen  Generationen und als Kriegskassen von Land und Leuten, werden heute schamlos geplündert, sind längst leer oder verschuldet. Die Überschüsse einst wirtschaftlich starker Staaten sind dahin. Beschränkung des Bargeldverkehrs, gesetzliche Bankenschutzmassnahmen zur Verhinderung von Kapitalabfluss, Behinderungen jeder Art, Inflation,  Steuererhöhungen, Zugriff auf das Vermögen der Bürger mittels Bail-In-Gesetzgebung – eine Frage der Zeit.

Der finanzpolitische Irrsinn spielt sich innerhalb täglich instabiler werdender Gesellschaften ab. Militärisch hat sich Europa schon vor Jahren für das Eunuchentum entschieden. Ansonsten herrschenen Lenkung, Bevormundung, familiärer Kollaps und gesitlicher Klimbim vor. Der Staat hat sich als „Allversöhner“ etabliert und ist heute ein diktatorischer Heilsbringer, der seine Doktrin gnadenlos durchsetzt. Viele – vor allem jene, die auf der nahrhaften Seite der öffentlichen Hand ihr Leben fristen – begrüssen seine Gebote und Verbote nach wie vor, halten sie freiwillig ein und kultivieren ein denunziatorisches Schmalspur-Verrätertum. Unter dem Schlagwort „bunt“ ist so eine mittelalterlich-inquisitorische Schwarz-Weiss-Herrschaft installiert worden. Als gut gilt, was Opfer ist, schutzbedürftig, herausgefordert, abhängig, gefühlsgesteuert, was sich ausliefert, unterwirf und immer nachgibt. Als böse hat zu gelten, was frei sein will, selbstverantwortlich, der Tradition verbunden, diszipliniert und leistungsorientiert, was sich wehrt, der Denunziation standhält und herausfordert. Noch stehen wir am Anfang. Noch werden Bespitzelung, Zensur und Bestrafung im Zaum gehalten. Wer sich nach 30tägiger Facebooksperre aufführt als käme er aus dem Gulag, übertreibt. Es abzutun als etwas, das „ja nicht wirklich weh tut“ ist fahrlässig. Schon werden Pfarrer entlassen, weil sie „delikate“ Stellen aus der Bibel zitieren, Lehrer, weil sie sich der Vergewaltigung der Privatsphäre kleiner Kinder mittels Frühsexualisierung widersetzen oder Mitarbeiter, weil sie sich auf sozialen Netzwerken kritisch zum Erlösungsprogramm der Regierung äussern. In dieser Förderung der Abhängigkeiten, in der zunehmend robusten Durchsetzung des Politsch Korrekten und in der Kampfansage an ein Gutteil der staatlichen Leistungsträger das „Wohl des Volkes“ zu sehen, dürfte nicht nur beim Schreibenden stark gebändigtes Entzücken auslösen.

Diese im besten Fall labil zu nennende Gesellschaft empfängt ausserdem auf obrigkeitliches Geheiss gerade ein Millionenheer sexueller, kultureller und finanzieller Konkurrenten mit Sinn für allbegründendes Geistlichsein. Abgesehen von den horrenden Kosten, die die Zuwanderung aus muslimischen Staaten generiert (und auch die heute vorliegenden Zahlen sind zu „schön“, da sie von einem in der Vergangenheit liegenden Status quo ausgehen und die tägliche Entwicklung nicht berücksichtigen), wird sie für die Nationen Europas weitere negative Folgen haben. Die Aussagen arabischer Journalisten über die eigene Kultur und die eigenen Landsleute angesichts der traditionellen Gewaltverherrlichung in Schulen und Medien, dem islamischen Terror und der alltäglichen Gewalt gegen Frauen geben da ehrlicher Auskunft als unsere Medien und Politiker, die uns weismachen wollen, die da kommen, seien gut, weil Flucht aus einem Menschen prinzipiell einen guten Menschen mache. So schrieb beispielsweise Ghassan Charbel in der Zeitung Al-Hayat: „Kinder verlassen unsere Schulen mit kranken Vorstellungen und unbeugsamen Emotionen. Wir sind wirklich gescheitert!“ Und weiter: „Die einzige Lösung für uns ist, unser Versagen zuzugeben, dieses umfassende und eklatante Scheitern, diesen schrecklichen Zusammenbruch.“ Muslime und Araber würden „Zerstörung und Angst in die europäischen Länder tragen, die sie aufnehmen, nachdem sie aus ihren gescheiterten Staaten geflohen sind“. Richtig ist sicher, dass hier auch Menschen einwandern, die schlicht und einfach ein besseres Leben suchen. Nicht mehr und nicht weniger. Richtig ist aber auch, dass ebenso Opfer, wie auch Täter des ewigen innerislamischen Krieges der „Rechtgläubigen gegen die anderen Rechtgläubigen“, einwandern. Oft sind sie beides in einer Person. Sich und den Menschen vorzumachen, die Einwandernden seien allesamt „gut“, da schutzsuchend und traumatisiert, bedeutet die Ausblendnung ihrer Tradition der Gewalt, ihrer Feindschaft untereinander, ihrer Geschichte und ihrer Prägung durch Systeme, deren Ziel immer die Unterwerfung der Individuums ist und nie ein abstraktes Verfahren, wie die Demokratie es fordert. Es ist mithin die totale Verhöhnung der eigenen Leute und der Zuzüger.

Darum auch hier: Es reicht nicht, unsere Regierungen als Dilletantenvereine abzukanzeln und ansonsten halbgare Toleranz zu pflegen, irrelaufende Nächstenliebe und vererbte Schuldkomplexe zu unterstellen. Wer die klassische Familie demontiert und ohne Rücksichten auf Kinder und Existenzen auf die „Nazi-Liste“ setzt, das eigene Volk gegeneinader und gegen das Fremde ausspielt, die innerfamiliäre Frühtraumatisierung von Kindern  propagiert, die Abtreibung jährlich hunderttausender Ungeborener befürwortet und seinem Volk jedes gesunde Misstrauen gegenüber einem Heer an Staatsabhängigen, das es zu allimentieren hat, verbietet, kann weder an übergrossen Schuldgefühlen noch an ausufernder Nächstenliebe leiden oder gar die langfristige Sicherung des Wohlstands aller im Auge haben.

Es ist heute denkbar, dass wir dem Bankrott entgegenschlittern. Dass die  Hauptplatine sämtlicher Errungenschaften des Humanismus an die Wand gefahren, die finanziellen Schaltkreise in die Luft gejagt werden. Und dass genau das so gewollt ist. Warum? Warum nicht? Seit Jahrtausenden erliegen regierende Eliten den Versuchungen der totalen Kontrolle, des perfektionierten Korporatismus, der Umformulierung von Macht zu Allmacht, der Weiterentwicklung vom ideellen zum praktischen Notstand. „Beschlagnahme“ zu denken, „Hyperinflation“, „Währungsreform“, „Bageldverbot“, „Steuererhöhungen“, „Verteilungskämpfe“, „Bürgerkrieg“, „Diktatur“ muss heute bereits mehr sein, als blosses Gedankenspiel. Es ist schon Vorsorge. Und die Möglichkeit des Handelns vor der Masse.

Unsere Normalität ist brüchig geworden, die Ruhe trügerisch, Friede und Freiheit sind permanent gefährdet. Die meisten fühlen es. Die Flucht in politische Überlaufbecken, die einzig das gemeinsame Gegen einigt, spricht eine deutliche Sprache. Ihre Einigung auf ein Für, das mehr ist, als der Wille zur Macht und letztlich das Aufgehen im bestehenden System, steht noch aus. In der Zwischenzeit wird der Zerfallsprozess weitergehen. Es sieht nicht nach einem Ritt in den Sonnenuntergang aus. Kultivieren wir das, was man verteufelt, am liebsten verbieten und durch eine Mentalität prüfungsfreien Weltumarmens ersetzen möchte: Argwohn und Skepsis. Misstrauen wir dem ausgeklügelten Katechismus obrigkeitlich verkündeten „Wohls“. Es hilft beim Leben heute. Morgen möglicherweise schon beim Überleben.

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6 Gedanken zu “Die Irreführer – gezielt vorwärts abwärts

  1. „Wer die klassische Familie demontiert und ohne Rücksichten auf Kinder und Existenzen auf die „Nazi-Liste“ setzt, das eigene Volk gegeneinader und gegen das Fremde ausspielt, die innerfamiliäre Frühtraumatisierung von Kindern propagiert, die Abtreibung jährlich hunderttausender Ungeborener befürwortet und seinem Volk jedes gesunde Misstrauen gegenüber einem Heer an Staatsabhängigen, das es zu allimentieren hat, verbietet, kann weder an übergrossen Schuldgefühlen noch an ausufernder Nächstenliebe leiden oder gar die langfristige Sicherung des Wohlstands aller im Auge haben.“

    Ihnen fällt wirklich nicht auf?
    Ich hebe es nochmal etwas hervor: „Das eigene Volk gegen das Fremde ausspielt“ –> „Einem Heer an Staatsabhängigen, das es zu allimentieren“ hat“.
    Das war jetzt wohl ein Witz oder?

    Was meinen Sie mit „innderdamiliärer Frühtraumatisierung“?

    „Abtreibung befürwortet“ -> Der Staat befürwortet es nicht, sondern entkriminalisiert Frauen und omniöse Täter, die diesen Vorgang durchführten und in anderen Ländern noch tun, mitsamt der gesundheitlichen Folgen für die Frauen. Sie können das nicht einfach verbieten, weil es moralisch nicht richtig ist, Wie politisch korrekt hört sich das eigentlich an? Sozialismus? 😉
    Soll dem Kind wirklich zumuten, dass es von einer Mutter aufgezogen wird, die es eigentlich gar nicht haben möchte, keine Liebe schenken kann, oder schlimmer noch aus einer Vergewaltugung entstanden ist?
    Ist DAS für Sie humanistisch?

    Nein – familienfreundliche Politik, die Ermutigung mehr Kinder auf die Welt zu bringen, erlangt man garantiert nicht, durch ein Abtreibungsverbot und übrigens auch nicht wenn man die Homo-Ehe verbietet.
    Das ist zutiefst eindimensional und reaktionär.

    Insgesamt ein text voller Widersprüche und Monokausalitäten, die irgendwie ein Feindbild kreieren soll, dass nicht so wirklich sitzt und in sich nicht schlüssig ist. Ich lese trotzdem noch ihre anderen Einträge, das ist sauguter Stoff für meinen Blog und mein Buch über die neurechte Rhetorik.

    Mit lieben Gruß – Ein Kollege

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    • Werter Harald. Lieber Kollege.
      Der zugrunde liegende Gedanke ist sowohl hier, wie auch im anderen Beitrag – nennen Sie es ruhig „neurechte Rhetorik“, wenn Sie eines Etiketts bedürfen – jener: Freies Wirtschaften verbindet – Politik trennt. Denn genau da liegt das Problem meines Erachtens: In der Anmassung des Staats, zu gebieten und verbieten, zu fördern und nicht zu fördern, zu bevormundenk und zu lenken: Als wären Menschen Gegenstände, die gehandhabt, Gefässe, die gefüllt oder geleert werden wollen. Durch den grossen Kollektivpatriarchen Staat. Er hat sich anstelle einer in Freiheit gedeihenden Wirtschaft zum Quell allen Wohlstands und der Allfürsorge erklärt. Und ja – wir haben ihn aus Bequemlichkeit dazu ermuntert oder es wenigstens geduldet. Heute hat sich eine Mehrheit der Menschen an den Staat ausgeliefert und lassen sich finanziell und gesinnungsmässig von ihm verwalten. Politik ist heute in meinen Augen nur noch Bestechung und Stimmenfang. Mit Freiheit hat dies alles nichts mehr zu tun und fördert im Kampf um die finanzielle Gunst durch den Staat das Konzept des Alle-gegen-alle, während Wirtschaft und Freiheit das Alle-mit-allen fördern. Und zwar auf freiwilliger Basis. Aber – obwohl man nicht müde wird, ihn zu verteufeln – der Kapitalismus ist heute tot. Er ist ausgelaugt vom – ja – Sozialismus. Was davon übrig ist, liegt mit der Politik im Bett. Kurz: Wir haben zuviel Staat. Schwulen-Ehe, Abtreibungen, Klospülungen, Salzkonsum, Versicherungs-Obligatorien, Schulpflichten, Hundehalterkurse … All dies sind m.E. individuelle und intime Bereich des Individuums und gehen den Staat nichts an. Jeder sollte dazu seine eigene Meinung haben dürfen – es jedoch politisch in Blei zu giessen ist eine Beraubung der Freiheit des einzelnen und hat mit Menschlichkeit, Solidarität und Humanismus nicht das Geringste mehr zu tun. Und zielt nur in eine Richtung: Noch mehr Staat. Und man kann getrost mit Roland Baader sagen: Dies erzwungene Teilen unseres Noch-Überflusses wird dazu führen, dass wir eines Tages nur noch eines im Überfluss haben werden: Staat. Die Geschichte hat’s zigfach gezeigt. Und nein – Ich glaube nicht an die Möglichkeit eines edlen, humanen, entstalinisierten und wahren Sozialismus’s. Ich glaube an die Freiheit und daran, dass, je weniger Staat wir haben, sie umso grösser wird. Herzliche Grüsse. Ihr FJ

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    • Na, jetzt übertreiben Sie mal nicht, werter Harald. Das hat mit neurechter Rhetorik nichts zu tun. Hätten Sie wohl gern. In Einigem muss ich Ihnen aber recht geben. Auch ich finde, man sollte nicht gegen Abtreibung sein. Das war ein ziemlicher Krampf damals, als es noch den §218 gab. „Mein Bauch gehört mir.“ Dazu stehe ich. Hierzu ein paar biologische Bemerkungen – ich weiß, sie sind unpopulär. Aber sie sind aufschlussreich:

      1. Angelpunkt ist die Definition von Leben. Man könnte aber auch sagen, der Angelpunkt sei die definition von „wertem Leben“. Harald, nicht gleich falsch verstehen! Ich erläutere es: Es macht Sinn und ist überaus praktisch, nicht bereits einen Zellhaufen von 16 Zellen (in der Tube) oder 128 Zellen (vor der Einnistung im Uterus) als schützenswertes Leben anzusehen. Warum? Weil:

      2. Was würde Sie persönlich mehr treffen? Wenn ihre Frau einen Abort in der 10. Schangerschaftswoche hätte? Oder wenn ihr 2-Jähriges Kind von einem LKW totgefahren würde? Oder wenn ihr 16-Jähriges Kind von einem LKW totgefahren würde? Schlimme Fragen, aber unerlässlich, wenn Sie dem Geheimnis des „werten Lebens“ auf die Spur kommen wollen. Wenn Sie also nicht nur hier auf dem Blog und in real life andere mit Sprüchen dominieren wollen, sonder ERNSTHAFT an der Wahrheit interessiert sind.

      3. Die radikalste Form der Lebens-Definition ist, dass man die Verschmelzung von Samen- und Ezelle als Leben bezeichnet. Wer das tut, ist sich der Folgen dieser definition oft nicht bewusst. Ich greife nur eine Folge heraus, nur eine: So definiert, begeht jede Frau, die eine Spirale (IUP, Intra-Uterines Pessar) liegen hat, quasie JEDEN MONAT 1 ABTREIBUNG.

      Das wär’s für heute. Schlaft gut, alle zusammen!

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    • Tja, lieber Kollege, der Harald. Warum verraten Sie uns nicht, was uns an diesem schönen Essay auffallen soll bzw. entgangen sein soll, das Ihnen nicht entgangen ist. Ich suche noch. Jordan schreibt, dass Merkel das eigene Volk gegen das Fremde ausspielt. Und dass wir in Doofland-bald-abgebrannt ein Heer an Staatsabhängigen haben, das es zu allimentieren gilt. Da hat Jordan aber voll ins Schwarze getroffen. Und Sie in die Röhre, wenn Sie sich fragen: „Das war jetzt wohl ein Witz oder?“ War’s nicht, lieber Harald. War’s nicht!

      Und zu dem anderen Thema (Abtreibung) hatte ich letztes Mal schon meinen Senf gegeben. Erspar ich mir jetzt. Wollen die anderen Blog-Besucher nicht noch mehr langweilen. Schönes Wochenende! Gehen Sie mal an die frische Luft. Gruß, Franz

      PS: Die Worte eindimensinal und reaktionär benutzen Sie ziemlich häufig. Lassen sie’s besser. Das ist nichtssagendes Antifa-Geplärre. Debattieren Sie zur Sache, nicht zur Person! Aber nur, wenn’s geht …

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  2. Toller Titel, Herr Jordan. „Die Irreführer. Gezielt vorwärts abwärts.“ Es ist klar, Sie meinen Merkel. Sie meinen die ‚Flüchtlings‘-Invasion und das €-Desaster, vor allem aber die Schulden.

    „Ohne ins Dickicht der Verschwörungstheorien zu stolpern, muss nüchtern in Erwägung gezogen werden, dass die Zerstörung des Bestehenden ein Ziel sein könnte.“ Große Worte. WARUM? Warum soll das Bestehende zerstört werden? WAS ist das Bestehende?

    „Es kann heute ratsam sein, zum eigenen Besten das Undenkbare zu denken. Denn denkbar ist es, und da war es auch schon.“ Ich denke da an die Nazis., oder sollte ich an die 3 Währungsreformen denken, die ja nicht alle chaotisch verliefen und auch nötig waren.

    „Gibt es wirklich irgendjemanden, der die Teilenteignung der Sparer mittels Negativzinsen als Wohl ansieht?“ Vergeben Sie mir, aber ich versuche jetzt mal den Advocatus Diaboli zu spielen: Es geht dem Trio Infernal (Draghi + Merkel + Junker) um, sagen wir mal, die Staatsschulden-Tilgung. Die Möglichkeiten sind beschränkt:
    1. Steuererhöhungen für alle,
    2. Vermögensabgabe (von 10-20%) über zehn Jahre lang, mit oder ohne Freibeträge (angepeilz wird ein FB von 250.000€ pro Erwachsener),
    3. Inflation (die unsozialste variante)

    Wenn’s tatsächlich klappen würde, wäre ich dabei. Nur: Es wird nicht klappen. Nicht mit den niveaulosen unintelligenten Gaunern (Schulversager allesamt), die das Sagen haben. Diese Baggage hat jeden Kredit verspielt, sie hat ausgedient. Weg damit! Wir haben nur eine Chance. Die im Herbst 2017.

    Ich habe das Szenario meiner Hoffnung auf Tichys Einblick dargestellt: AfD 20%, CDUCSU 29%, FDP 5%. Dann wird Seehofer sagen: So machen wir’s. Der legt sich nicht ohne Not mit den Sozen und Grünen ins Bett. Halten Sie das echt für ausgeschlossen, Herr Jordan? Merkel ist dann natürlich weg. Nach der kräht dann kein Hahn mehr. … Ich wette eine Flasche Champus drauf. Schlagen Sie ein? Zu trinken bei mir im Saarland?

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