Was einzig zählt

 „Wenn Menschen friedlich miteinander leben wollen, müssen sie das Prinzip anerkennen, dass jeder Mensch Rechte hat, die andere Menschen nicht verletzen dürfen; dass der Mensch das Recht hat, für sich selbst zu leben und sein eigenes Glück zu suchen; dass er ein Selbstzweck und kein Mittel zum Zweck für andere ist – für niemand anderen, sei er nun groß oder klein, stark oder schwach; nicht als Kanonenfutter und nicht als Arbeitsdrohne für den Feudalherren, den König, den Kaiser oder die Kinder von Sozialhilfeempfängern.“ Ayn Rand

13 Gedanken zu “Was einzig zählt

  1. Notiz Teil 3: ja, dann könnte man tatsächlich noch, wenn ausreichend jung, mit ein paar Jahren in utopischer Zwischenzeit belohnt werden – in unseren Gefilden? Eher nicht. Der kleine Streik hat schon begonnen. Vielleicht nur Wunschdenken. Womit die Notiz zurück beim Leben im Jetzt alternativ zum Weitermachen endet, denn letzteres habe ich eher als Mutmacher verstanden, das nutzt sich aber irgendwann ab, Leben im Gleichgewicht reicht. Im größeren Zeitrahmen ist der ganze Blödsinn nur ein Wimpernschlag, der Geruch von Napalm am Morgen, das beruhigt den aufkommenden Zorn ungemein, manchmal …

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  2. Pingback: Was einzig zählt – Alternativnews

  3. Eindeutig bewiesen nach polizeilicher Statistik ist doch, dass vor allem die zugewanderten Fachkräfte für den drastischen Anstieg der Kriminalität verantwortlich sind. Bei uns in Leipzig zeigt sich dies am deutlichsten, hier schreckt dieser Mob sogar vor Mord auf offener Straße nicht mehr zurück.

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  4. „…dass er ein Selbstzweck und kein Mittel zum Zweck für andere …“

    Ein echter Kantianismus. Rand war dem großen Königsberger oft näher als sie glauben wollte.

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  5. Nun ja, die Kinder der Sozialhilfeempfänger bzw. deren Eltern lassen sich halt leicht davon überzeugen, dass den Reichen etwas genommen werden müsse, damit es ihren Kindern gut ergehen kann.

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    • Das ist das, was Marx den „rohen Kommunismus“ nannte. Die „Phase“, die zwingend geprägt sein muss von Habgier und Neid im Gewand der „sozialen Gerechtigkeit“. Jene Phase, die Raub und Mord und Hass auf jeden, der mehr hat, legitimiert, mehr noch: zur Pflicht macht.

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      • Ich kenne Marx nicht so gut. Was wäre der reife Kommunismus? Vermutlich, wenn keine Reichen mehr existieren weil alle gleich gemacht wurden und kommunistische Diktatur herrscht.

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  6. Super Zitat. Wenn wir es schaffen dass Individuuen basierend auf ihrem Verstand entscheiden können, wo, wie und für wen sie arbeiten und nicht nur wegen immer politischem Geld oder wegen Authoritätsfiguren, dann kann friedliches Zusammenleben stattfinden.

    Personen in Positionen der Authorität (sei es dank vorheriger Leistung) und Geldsysteme sind wertvolle Hinweise aber entscheiden was funktioniert, Leistungsgerechtigkeit herstellt und/oder nachhaltig ist, das muss immer noch das Individuum. So sollte es zumindest sein. Leider kommt damit oft mal kein Geld in die Tasche um die Rentiers zu bedienen.

    Die Allgemeingüter/Allmende mal wieder ernst nehmen oder auch ein garantiertes Einkommen, wenn sinnvoll finanziert von den ökonomischen Renten der Reichsten und unter Berücksichtigung der emergenten Eigenschaften von investionsorientierten Geldsystemen (siehe z.B.Steve Keen, Becoming An Economist 2017 Lecture 04: Post Keynesian Economics auf Youtube), das könnte uns ermöglichen individuell wieder mehr Verantwortung zu ergreifen. Auch mittelfristig.

    P.S. Ich meine Heute interessante Paralleln zum antiken Rom zu erkennen, zumindest wenn man diesem Artikel glauben darf:
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik-und-finanz-was-sind-schulden-11548820.html

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  7. Von Rand zu Hayek: Das von Ayn Rand proklamierte «Recht für sich selbst zu leben» wird von mir nicht bestritten. Aber ist es das oberste Ziel des Lebens? Bei Hayek lese ich in seiner «Verfassung der Freiheit» folgende Beobachtungen, die ich persönlich als Maxime noch über Ayn Rands «Recht auf Egoismus» stelle:
    «Das Ideal, dass es den Menschen erlaubt sein soll, ihre eigenen Ziele zu verfolgen, wird oft dahin missverstanden, dass er dann ausschliesslich seine egoistischen Ziele verfolgen wird oder sogar soll. Die Freiheit, seine eigenen Ziele zu verfolgen, ist jedoch für den altruistischen Menschen, in dessen Wertskala die Bedürfnisse anderer Menschen einen sehr hohen Platz einnehmen, ebenso wichtig wie für den Egoisten. Es gehört zu der Natur des Mannes (und vielleicht noch mehr der Frau) und bildet die Hauptgrundlage seines Glückes, dass er das Wohlergehen anderer zu seiner Hauptaufgabe macht. Das ist eine der uns offenstehenden Möglichkeiten und oft die Entscheidung, die im allgemeinen von uns erwartet wird. » Friedrich A. von Hayek: Die Verfassung der Freiheit. Tübingen 1971. S. 97

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