Das „G“ in G20 – It’s globalism, stupid

Von Franz Bettinger und Frank Jordan

Globalisierung (engl. Globalisation) ist die Beschreibung einer geschichtlichen Periode, einer Tatsache. Sie begann Mitte der 90-er, hatte den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapitalströmen weltweit zum Gegenstand und kann heute als gelungen gelten.  Globalisierung ist nichtsdestoweniger das Hassobjekt der Linken, da sie Lohn-Dumping, Umwelt-Dumping und steigende Gewinne global tätiger Unternehmen fürchten – dies ganz unbelastet von ökonomischem Sachverstand und Kenntnis der Funktionsweise eines freien Marktes.  Konservative haben kein Problem mit der Globalisierung.
Globalismus (engl. Globalism) ist etwas ganz anderes. Es ist eine Idee, besser gesagt: eine Ideologie. Im Gegensatz zur Globalisierung geht es dem Globalismus um weltweiten ökonomischen, kulturellen und vor allem ethnischen Marxismus, oder anders gesagt: um Gleichmacherei. Die Auslöschung kultureller und ethnischer Verschiedenheit betreibt er militant und mit enormem finanziellen Aufwand unter dem Deckmantel der bunten Vielfalt, deren Vernichtung aber in Wahrheit sein Hauptanliegen ist. Massenmigration in die Länder Europas und der Islam, das sind die Brechstangen im globalistischen Werkzeugkasten. Einheitswährung, Plastikgeld, die Abschaffung von Bargeld, die UNO und unzählige private NGOs gehören ebenso dazu. Der radikale Umbau des Planeten – der der kleinsten ethnischen Minderheit (den Weißen) keinen Platz zum Leben mehr lässt – wird als Ergänzung der Globalisierung verkauft, was sachlich falsch ist. Für Konservative ist der Globalismus der natürliche Feind, vernichtet er doch alle Kulturen der Welt. Linke – in dieser politischen Ecke fehlt es eklatant an Intelligenz – verstehen diese Zusammenhänge nicht.

Oder anders gesagt:
Globalisierung ist eine Effizienz-Steigerung der Marktwirtschaft. Wer nach der vielbeschworenen Verantwortung der international tätigen Unternehmen, beziehungsweise nach Regulierungen und Kontrolle durch den Staat schreit: Der Kunde entscheidet. Immer. Sie und ich. Wo kein Kunde, da kein Markt. Der Staat heute verbessert an einer echt oder eingebildet ausbeuterischen Situation gar nichts. Er verzerrt lediglich die Märkte und macht es durch Insider-Deals und Kartellförderung unmöglich, dass die Wirtschaft jene Arbeitsplätze zur Verfügung stellen kann, die es braucht, um Wohlstand zu schaffen.
Globalismus dagegen ist eine unmenschlichen Privat-Religion, die ein absolutistisches, totalitäres, feudal-kommunistisches System errichtet.

Kurz: Es bleibt sich immer gleich – es heisst: „Markt oder Befehl“ (Roland Baader). So einfach ist das im Grunde.

PS:  Was in der Berichterstattung um die Krawalle in Hamburg unterging, ist die Tatsache, dass es trotz gegenteiliger Behauptungen unserer Regierung möglich ist, unsere Grenze zu kontrollieren. Laut Focus wurden durch die Grenzkontrollen wegen des G20 Gipfels 600 Straftäter gefasst, die nichts mit den Krawallen zu tun hatten. Wie viele Straftäter würden wohl gefasst, würde die Grenze immer kontrolliert? Wer die innere Sicherheit den jetzigen Parlamentariern anvertraut, wird schon sehr bald in einem brennenden, vermüllten und Graffiti-verschmierten Endzeit-Moloch aufwachen. Dazu erklingen dann die Bongotrommeln und Tröten der Links-Autonomen, nebst dem Geplärre der Muezzin.

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2 Gedanken zu “Das „G“ in G20 – It’s globalism, stupid

  1. Ergänzend zu dieser exzellenten Betrachtung auch ein Hinweis zu einem langen Artikel von Thomas Spahn bei Tichys Einblick:

    UN – A Torrent of Faces
    Mit diesem Beitrag von Tomas Spahn starten wir eine längere Serie zum Thema Bevölkerungspolitik (TE). Dieser Tage befassten sich drei Studien mit der Zukunft der Menschheit. Eine entstand in der UN, eine bei der EU und eine wurde vom Club of Rome beigesteuert. Gemeinsam betrachtet wirken sie wie der Generalplan einer grundlegenden Umstrukturierung der globalen Menschheitsgesellschaft, getrieben vom Diktat der Statistik und dem kollektiven Versagen in den vergangenen Jahrzehnten.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/un-a-torrent-of-faces/

    Letztendlich unterstreicht er ja gerade diese Feststellung:

    „Globalismus dagegen ist eine unmenschlichen Privat-Religion, die ein absolutistisches, totalitäres, feudal-kommunistisches System errichtet.“

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Orwellsche Begriffsverwirrung | luisman's blog

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