Merkels Urschrei

Nach der Wahl – von Franz Bettinger und Volker Richter

24. September 2017. Die Wahl ist gelaufen.
CDU/CSU 37 %, SPD 19 %, AfD 15 %, Linke 12 %, FDP 9 %. Die Grünen sind raus (4 %).
Jubel in den Wahllokalen. Die Absprachen laufen auf Hochtouren, die Grünen Amok.

Es gibt keine Mehrheits-Koalition. Man beschließt: Es wird im Bundestag erstmals zu wechselnden Mehrheiten kommen. Die Medien loben die Demokratie. Frau Merkel wird zur Kanzlerin gewählt. Alle sind sich einig: Keinen Meter der AfD, denen dann auch ganz rechts außen die Sitze zugeteilt werden und bei deren ersten Reden man den Saal verlässt. Merkel hat den Bundestag im Griff. Alles wie immer.

Bayern beginnt, sich auf die neue La Ola-Welle vorzubereiten. Italien und Österreich sichern zu, jeder ‚Flüchtling‘ könne über den Brenner, falls er nach Deutschland weiterreist. Altmaier erklärt, natürlich werde es zu einer Verteilung in Europa kommen, er sei ganz sicher. Schweden lehnt ab, Frankreich schüttelt sich. Die Oststaaten drohen, die EU zu verlassen.  Deutschland ist allein. Aber:

Ein Urschrei geht um den Globus, lauter noch als zuvor. „Welcome to Germany!“  Merkels Urschrei dient Tausenden als Signal zum Aufbruch in den heiligen gehassten Westen, in sein Warenlager, um möglichst nahe am pulsierenden Busen der Moderne zu sein. Hier winkt ein mit Lust, Laune, Spaß und Sex und wenig Arbeit erfülltes Leben, für das Millionen bereit sind, ihre Religionen, Identitäten und Kulturen aufzugeben. Aufgeben? Ach was! Nicht mal das muss man. Nichts braucht man aufzugeben. Deutschland ist ja bereit, sich selbst aufzugeben. The american way of life mal anders.

Merkel lobt die Zivilgesellschaft, die schon einmal vorbildlich geholfen habe. Diesmal aber finden sich kaum Helfer, und so füllen sich die Turnhallen. Wohnraum ist knapp. Der erste Schritt der Regierung ist, freien Wohnraum zu requirieren. Der zweite Schritt ist, den zur Verfügung stehenden Wohnraum zu erfassen und jedem Haushalt eine Zahl Migranten zuzuweisen. Alte, die in zu großen Häusern wohnen, werden in Heime umquartiert. Wer sich wehrt, bekommt es mit dem neuen Gesetz zu tun. Renitentere Bürger bekommen Besuch von Schwarz-Vermummten, die so ihren Lebensunterhalt aufbessern.

Die AfD bekommt noch immer Prügel, doch ihre Umfragewerte steigen unaufhörlich. Man überlegt, die AfD zu verbieten. Die verschärften Russland-Sanktionen zeigen Wirkung. Nein, nicht in Russland. In Deutschland. Energie wird noch teurer. Die Auto-Industrie bricht ein. Die willkürlichen Abgas-Standards verschlingen Milliarden. Die Manager verzichten auf nichts. Asiatische Autofirmen steigern ihre Umsätze. Die deutsche Wirtschaft macht schlapp, aber nicht die Nafris. Jeden Tag gewinnt Deutschland 3.000 Neubürger. Merkel bekommt den Friedens-Nobelpreis.

Die Automobil-Firmen entlassen Leute, die Arbeitslosigkeit steigt – die Ausländer gar nicht mitgerechnet. Kleine Unternehmen und Zulieferer müssen die Segel streichen. Damit fällt Gewerbesteuer in Milliardenhöhe aus. Die Kommunen kommen nicht mehr mit dem aus, was sie haben. (Das ist ihnen ja bereits zu Zeiten sprudelnder Einnahmen nicht gelungen.) Hausbesitzer geben ihre Häuser auf, sie können weder Steuern noch Abgaben bezahlen und so auch nicht mehr ihre Kredite.

Wohnraum wird immer noch gebraucht, und so kaufen türkische „Gesellschaften“ Häuser und vermieten sie an den deutschen Staat, denn noch immer kommen jeden Tag 3.000 Menschen neu an, mittlerweile fast nur noch moslemische Afrikaner. Viele Deutsche leben nun auf der Straße. Sie werden für ihre Lage selbst verantwortlich gemacht. Die Selbstmordrate steigt an, die Kriminalitätsrate ebenfalls, beides enorm, aber in den Zeitungen liest man nichts darüber. Da kommt eine Kugel geflogen und trifft. Es ist fast egal, wen sie trifft. Diese eine Kugel ist jedenfalls eine zuviel. Sie verändert alles.

So, das war der leichtere Teil unserer Zukunft. Den sich daran anschließenden erspare ich euch. Glückwunsch, wir haben noch nicht den 24. September. Ihr habt die Möglichkeit, mit eurer Wahlentscheidung noch etwas zu ändern. Die erste erfolgreiche Alternative für Deutschland waren Luther’s Protestanten. Sie wurden den Papst los. Und wir? Werden wir Merkel los, bevor ein neuer 30-Jähriger Krieg tobt?

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5 Gedanken zu “Merkels Urschrei

  1. Das wirklich schlimme an der Sache ist: es kommt einem trotz der Überzeichnung in keinster Weise mehr irreal vor. Schon gar nicht surreal, denn dazu ist das Szenario zu realitätsbezogen gehalten.

    Ich denke, wir gehen mit großen Schritten einem Bürgerkrieg entgegen. Das Blog Luismann, Jürgen Fritz, als auch meines, griffen diese absehbare Vision in den vergangenen Monaten auf.

    Dabei hielt ich solche Gedanken vor 5 Jahren noch für pure Phantastereien.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Merkels Urschrei – Alternativnews

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