Noch sind wir im Partymodus

Freiheit bedeutet auch, den Grad der Inanspruchnahme der persönlichen Freiheit individuell bestimmen zu können.

Diesen Grad unter dem Schlagwort des „Sozialen“ und der „Gerechtigkeit“ herunterzudimmen auf ein Minimum und dieses Minimum mittels Zwang als das einzig gültige Mass allen anderen aufs Auge zu drücken, ist die Diktatur des Lauen und Laschen.

Sie sieht das Leben und mit ihm die Freiheit in Wahrheit als Feind, persönliche Verantwortung als Zumutung und den Staat als eine Art Wiedergutmachungs- und Trostveranstaltung, die einen entschädigt für freiwillig nicht wahrgenommene Freiheit, nicht übernommene Verantwortung – nicht gelebtes Leben. 

Es ist dieselbe Diktatur, die dem freien Markt und seinen Akteuren gerne Verantwortungsflucht, Unbelangbarkeit, Haftungsfreiheit vorwirft, die in wohlstands-versauter Duldungsstarre ignoriert, dass solches nur dank politischer Förderung und Forderung möglich ist und die vorgibt, mittels einer obrigkeitlichen Ethik jede individuell gefühlte Glückslücke – aka Neid – auffüllen zu können.

Es ist Sozialismus in Partydosis. Es folgen Abhängigkeit, Schwerstabhängigkeit und irgendwann Tod. Keine dieser Veranstaltungen hat für die Teilnehmer je gut geendet. Keine.

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