Vergesst die Obergrenzen

Das Geschwafel von Obergrenzen ist nur Affektmassage für den zu spaltenden Demokratie-Pöbel. Die Sache ist längst gegessen – EU weit und via UNTERGRENZE.

Im untenstehenden UN-Papier steht zu lesen: „Scenario I. The medium variant of the UN 1998 Revision assumes a net total of 11.4 million migrants between 1995 and 2050. For the period between 2005 and 2050 a net migration of 200,000 persons per annum.“

Wieso ist das nicht mehr zu ändern? Weil bereits im Mai 2008 im „Barcelona-Prozess“ diese Einwanderung (Punkte 20, 21) zwischenstaatlich ausgehandelt und durch das EU Parlament geschoben wurde und von keinem nationalen Parlament mehr zu beeinflussen ist. In allen Beschlüssen nach 2008 ist übrigens von Migration nicht mehr die Rede. Statt dessen wird nur auf den „Barcelona-Prozess / Union für den Mittelmeerraum“ verwiesen. Das ist eine gute Methode, um Suchtreffer zu vermeiden. Ab dem 5. Juni 2008 können nationale Parlamente demnach beschließen, was sie wollen. Die EU hat sich dem Barcelona-Prozess verpflichtet.

Und was ist nun am „Barcelona-Prozess“ so schlimm? Ähnlich dem „Bologna-Prozess“ (der EU-weiten Harmonisierung von Studien-Gängen und -Abschlüssen) verpflichtet er die teilnehmenden Länder, sich einem gesellschaftlichen Umbau zu unterwerfen, in dem es keine Leitkultur und übrigens genau besehen auch keine einzelne Amtssprache oder einigenden Rechtsstaat mehr gibt. Das Zusammenleben muss nach dieser Selbstverpflichtung tatsächlich täglich neu ausgehandelt werden, da alle Sprachen, Kulturen, Bildungssysteme, Religionen usw. grundsätzlich als nicht nur gleichwertig, sondern gleich angesehen werden.

Um diese Ungeheuerlichkeit zu verschleiern, gibt’s die Sprach-Verrenkungen auf Regierungs-, NGO- und Medienseite und der Krampf um die Zahl 200.000 als Untergrenze, nicht Obergrenze.

Die Regel Nr. 1 der EU lautet: Rede nicht darüber. Die Menschen im Land können sich die Monstrosität der Vorgänge nicht vorstellen, sie klammern sich an die alte heile Welt vergangener Jahre. Sonst hätten wir vielleicht längst den Generalstreik oder die Revolution. Aber nur vielleicht. 

Es scheint immer noch so zu sein: „„Die unwahrscheinlichsten Taten, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate“ Karl Kraus

UN-Papier

3 Gedanken zu “Vergesst die Obergrenzen

  1. Hat dies auf chrisamar rebloggt und kommentierte:
    „Es scheint immer noch so zu sein: „„Die unwahrscheinlichsten Taten, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate““
    Karl Kraus

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  2. Macht die Grenzen auf. Holt die Flüchtlinge mit Booten und Flugzeugen ab. Keiner ist illegal. Bleiberecht für alle. Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze. Deutschland muss unbegrenzt verfolgten Asylanten aufnehmen. Asylrecht hat keine Obergrenze bei 100 Millionen. Es können auch mehr als 100 Millionen sein.

    http://fluechtling.net/800000asylanten.html
    Der obige Artikel ist schon fast 2 Jahre alt. Inzwischen wird ja vor 1 Milliarde Flüchtlingen gewarnt

    Liken

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