Teile, was du hast, mit Afrika – oder bissu Rassist?

Von Michael Klonovsky

Einige fromme Adepten der Weltklimakirche sind in den letzten Tagen bei mir vorstellig geworden, um mich in meinen Ansichten zum Klimawandel zu bekehren, einer erinnert mich sogar an meine „journalistische Verantwortung“; wie niedlich. Ich resümiere deshalb noch einmal.

Erstens: Der Klimawandel ist eine Binse, das Klima kann gar nicht anders, als sich ständig zu wandeln.
Zweitens: Warm- und Kaltzeiten wechseln einander üblicherweise ab, derzeit leben wir möglicherweise in einer Warmzeit, freilich stagniert die globale Durchschnittstemperatur seit über zehn Jahren.
Drittens: Es gibt keinerlei Belege dafür, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Diese These liegt auf der faktischen Ebene der Behauptung: Gott existiert (und verfolgt einen ähnlichen Zweck).
Viertens: Die Wahrnehmung des Klimawandels ist menschengemacht. Da die Bevölkerung speziell in den ärmeren Ländern explosiv wächst, wächst auch die Zahl derer, die sich mit dem Klimawandel arrangieren müssen.
Fünftens und überhaupt: Allah wollte es so.

(Ändert sich Punkt drei, muss man logischerweise neu ansetzen, aber die Hyänern der Weltklimakirche von der Lösungsfindung ausschließen.)

„Zusammengefasst: Es gibt es keinen Grund, eine gefährliche globale Erwärmung infolge anthropogener CO2-Emissionen zu befürchten. Der Einfluss des Menschen auf die gemittelte Globaltemperatur ist sehr viel geringer als befürchtet und schon gar nicht katastrophisch. Es gibt insbesondere bis heute keine Extremwetterereignisse, Temperaturen oder Temperaturänderungen, die im Vergleich mit den Zeiten vor der Industrialisierung ungewöhnlich sind. Der Begriff Klimaschutz‘ ist sinnlos, denn man kann Klima – einen naturgesetzlich sich laufend ändernden statistischen Mittelwert über 30 Jahre – nicht schützen. Entsprechend sinnlos und unwirksam sind Klimaschutzgesetze. Sie verbrennen aber erhebliche Steuermittel.“ (Mehr hier.)

Jetzt kommen die linken und grünen Gauner ins Spiel (grüne Gauner = Pleonasmus). Im menschen- (= weißen-)gemachten Klimawandel, den sie als Klimakatastrophe verkaufen, glauben sie endlich jenen archimedischen Punkt gefunden zu haben, von dem aus sich die von ihnen verachtete westliche Kultur und der von ihnen gehasste Kapitalismus aushebeln lassen. Deswegen will beispielsweise die Klimakirchenrätin Göring-Eckardt den Klimawandel als Fluchtgrund einführen, und im Zentralorgan der Bratenriecher behauptet einer derselben dreist: „Migration, Kriege, Dschihad – was die Europäer gerade am meisten verunsichert, haben sie durch ihren Kolonialismus selbst verursacht. Wie könnte ein globaler Ausgleich aussehen?“

Wie dieser „Ausgleich“ aussehen könnte, zeigen beispielsweise die Chinesen in Afrika, die dort nicht mit Ablassgeldern, Entwicklungshilfe genannt, Diktatorenfuhrparks sponsern, sondern investieren und Arbeitsplätze schaffen, nicht unbedingt fair, aber überhaupt. Wie Europa handeln sollte, ist seit Irenäus Eibl-Eibesfeldt mehrfach beschrieben worden, zuletzt hat Alexander Gauland, von den Qualitätsmedien ignoriert wie immer, den logischen Schluss gezogen (hier, ab 17,30), welcher lautet:

> Nicht die Ärmsten und Bedürftigsten kommen zu uns, sondern, als Sieger eines darwinistischen Wettrennens, die Stärksten.
> In Afrika bewirkt die Tatsache, dass Europa eine oder auch zehn Millionen Migranten im Jahr aufnimmt, überhaupt nichts; die Geburtenexplosion dort gleicht das im Nu aus.
> Die Einwanderung, wie sie derzeit stattfindet, schadet uns deutlich mehr als sie uns nutzt.
> Mit einem in Afrika ausgebenen Euro lässt sich mindestens zwanzigmal mehr bewirken als mit einem hier ausgebenen.

Ergo: Europa muss die Grenzen für Armutseinwanderer aus Afrika schließen, den Bedürftigen an Ort und Stelle helfen, keine Entwicklungshilfe mehr verteilen, sondern konkrete Investionen initiieren. Dazu könnte man eine Sondersteuer erheben oder ein europäisches „Hilfspaket schnüren“, wie ein Premiumjournalist formulieren würde. Die Europäer könnten ihr schlechtes Gewissen beruhigen, den Afrikanern würde tatsächlich geholfen, und der schleichenden Zerstörung der westlichen Zivilisation durch die Einwanderung nichtintegrierbarer Tribalgesellschaftsgeprägter wäre zumindest Einhalt geboten. Es gäbe nur Gewinner – mit Ausnahme der westlichen Linken. Und die beherrschen bekanntlich immer noch das Denken der Mehrheit, denn alles, was die von einer Mehrheit gewählte Kanzlerin seit 2015 veranlasst, unterlassen und nach Kräften behindert hat, dient der Realisierung des linken Traumes der Abschaffung der westlichen Nationen durch die Etablierung einer multiethnischen Gesellschaft.

Man kann sich die Zukunft ausmalen, wenn das rechtspopulistische Pendel nicht weit genug zurückschlägt. Die Einwanderung wird, erweitert um den Klimagrund, konstant hoch gehalten, die kleine Schar indigener Leister und Steuerzahler wird weiter zur Kasse gebeten, angesichts der Erhabenheit der zu lösenden Menschheitsfragen wird das Gebot des Teilens zur obersten Doktrin, das heißt, Steuerhöhungen und, man darf ja träumen, staatliche Zwangsanleihen, etwa auf Immobilien, und andere Enteignungen wären nicht mehr fern (oder bissu Rassist?).

Diese Leute werden nicht eher Ruhe geben, bis sie das logische Resultat linker Politik erreicht haben: den Kollaps des Systems. Wie ich bereits schrieb, ist die Linke nicht der Gegner und schon gar nicht irgendeine Alternative zum Kapitalismus, sondern sein Parasit. Einer dieser dummen Parasiten, der sein Wirtstier tötet. Dann beginnen in Europa die Darwin Awards um die Reste des einstigen Wohlstands. In Rolf Peter Sieferles beneidenswert treffenden Worten: „Der Naturzustand steht am Ende, nicht am Anfang der bürgerlichen Gesellschaft. Nachdem das Aas des Leviathan verzehrt ist, gehen sich die Würmer an den Kragen.“

Aber diese Entwicklung ist nicht zwingend. Aus der Geschichte gelernt zu haben, heißt: den Linken auf die Finger hauen, bis sie sie nicht mehr in die Taschen anderer Leute stecken.

Dieser Text ist zuerst auf der Website von Michael Klonovsky erschienen. Danke für die Erlaubnis, ihn für FRANJORDANBLOG zu übernehmen. 

3 Gedanken zu “Teile, was du hast, mit Afrika – oder bissu Rassist?

  1. Der aus der christlichen Ursuende/Erbsuende entliehene Schuldkult ist ein irrationales Phaenomen. Den Deutschen ist die Erbschuld an den toten Juden aus dem 3. Reich nicht mehr genug, denn von den KZ-Ueberlebenden sterben jetzt die letzten Verbliebenen weg. Jetzt muss der Kolonialismus, das Patriarchat, die Industrialisierung mit dem angeblich dadurch verursachten Klimawandel, fuer die ewige Verlaengerung des Schuldkultes herhalten. Das dient nur zum Aufbau einer etablierten Schmarotzerindustrie. Dazu gehoeren die Sozialhilfeindustrie, die Scheidungsindustrie, die Asylindustrie, die Finanzausgleichs-Industrie, die Gender-/Feminismus-Industrie, usw.usf. Wobei keine dieser „Industrien“ jemals ein Produkt produziert hat, sondern nur Propaganda fuer den Schuldkult.

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    • „Der aus der christlichen Ursuende/Erbsuende entliehene Schuldkult …“ – ist nach biblischer Auslegung NIE zu kollektivieren. Schuld/Sünde im christlichen Sinn ist stets ein individuelles Anliegen/Problem und kann nur individuell zwischen dem Mensch und Gott verhandelt werden. Was die Kollektivisten daraus machen, ist weniger ein Entlehnen, denn ein Pervertieren. Schuld/Sünde setzt individuelle Wahl voraus. Eine kollektive Wahl gibt es nicht, wie die sogenannte Demokratie es so schön zeigt. Auch wenn man sogenannte Mehrheiten erhält: Jeder wählt das beste für sich und nicht das Beste für den Nachbarn oder ein anonymes Kollektiv. Dasselbe gilt m.M.n. auch für Schuld/Sünde: Sie setzt individuelle Wahl voraus. Sonst ist der Begriff hinfällig bzw. leer.

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