Die Wut

Wut ist impulsiv, kann aggressiv sein und ist hoch emotional. Und vor allem ist sie eines: sie ist vorübergehend. Sie ist die Reaktion auf etwas meist von aussen Kommendes und verraucht buchstäblich mit jeder Minute, die zwischen das auslösende Geschehen und die eigene Gefühlslage tropft.

Dieser Tage grassiert sie, die Wut. Mit gutem Grund. In der Schweiz wurden vor rund zwei Wochen fünf Frauen mitten in Genf von einer „Horde Männer“ maghrebinischer Herkunft aus den Banlieues der benachbarten französischen Stadt Annemasse spitalreif – eine von ihnen ins Koma – geprügelt. Im deutschen Chemnitz verlor ein 35jähriger sein Leben beim Angriff einer anderen „Horde von Männern“, von denen zumindest einer laut Haftbefehl ein „erheblich vorbestraften geduldeten Asylbewerber“ sei.

Die offizielle kommunikative Maschinerie funktioniert in beiden Fällen marketingkonzeptmässig wie am Schnürchen. Am Ende der „Analyse“ stehen ein abstruses „strukturelles Gewaltproblem“ – also Männer gegen Frauen – und Rassismus. Warum das so ist? Warum das passiert? Weil jene, die Mittel, Macht, Medien und Mehrheit im Rücken haben, es so wollen. Ganz einfach. Und sie wollen es nicht erst seit gestern, oder seit der Schleusenöffnung 2015. Sie wollen es seit Jahrzehnten. Und sie wissen, dass ihr Wollen nicht bloss Wunsch, sondern in der Realität umsetzbar ist.

Jetzt einfach nur wütend zu sein, ist also in etwa gleich sinnvoll, wie in absehbaren 15 Jahren wütend zu sein, wenn wir, was berechenbar ist, Pleite sein werden. Sozialsysteme geplündert, Rentenkassen leer, Euro wertlos, Sparguthaben weg. Verstehen Sie mich nicht falsch, bitte. Die Wut ist begründet. Und Wut kann gut sein. Aber auf das „System“, also die Menschen wütend zu sein, die man mit Steuern alimentiert und so befürwortet, denen man seine Kinder zur Indoktrination ausliefert (Kitas, Schulen), denen man sein Vermögen anvertraut (Renten) oder von denen man Geld nimmt (Sozialleistungen, Hilfen, etc.), ist sinnlos.

Wer etwas ändern will, muss den Entzug wollen. Sich dem System entziehen. Dadurch, dass er aufhört, es zu finanzieren und dadurch, dass er sich von ihm unabhängig macht und sein Leben allein in seine Hände nimmt. Oh ja – das ist zu grossen Teilen illegal. Aber es ist längst legitim. EU-Politik, Euro-Krise, Banken-Rettungen, Transfer-Union, Migration und Meinungskontroll-Gesetze weisen den Weg: Jene, die uns regieren wollen, tun genau das seit Jahren. Dem Kaiser, was des Kaisers ist? Nun – der Kaiser hat nichts mehr. Sie Substanz ist verludert, verlottert und verschachert. Was ihm bleibt ist die gewaltsame Beugung von Recht, ist Erpressung, Raub, Drohung, Vernichtung und Gewalt. Und das sollen wir dulden – mehr noch: es unterstützen? Indem wir es finanzieren oder indem wir uns von seinem Blutgeld abhängig machen?

Ja – im grossen Ganzen sind wir ohnmächtig. Oder wie Franz Bettinger es an dieser Stelle schrieb: Der Drops ist gelutscht. Aber in unserem Leben, auf das allein wir selber Anspruch haben, sind wir es nicht. Wägen wir die Risiken für uns und die unseren ab und entscheiden wir, wozu wir bereit sind.

Der eine nimmt seine Kinder von der öffentlichen Schulen und organisiert mit anderen, gleichgesinnten Eltern Heimunterricht. Ein anderer hört auf, sein Einkommen zu versteuern. Ein Dritter arbeitet nur noch schwarz. Ein Vierter wandert aus. Einer kauft von seinem Ersparten Gold und versteckt es vor dem Zugriff des Staates. Ein weiterer besorgt sich eine Waffe. Und noch ein anderer hört auf, „Leistungen“ zu beziehen, schnallt den Gürtel enger und macht einen Job, der vielleicht nicht seinem Niveau entspricht, ihm aber den grössten Reichtum der Welt gibt: echte Freiheit.

Das würde etwas verändern. Zuallererst für uns selber. Aber stellen Sie sich vor, die Millionen von Wütenden würden solches wagen! Würden sich echt quer stellen und jene, denen wir die Misere verdanken, dort treffen, wo es weh tut: Indem wir ihnen die Mittel streichen und die Macht über unser Leben entziehen.

Ja – seien wir wütend. Und setzen wir die Wut um in Mut zur Selbstverantwortung. Alles andere bleibt vorübergehender Nervenkitzel und ist letzten Endes Duldung und Befürwortung eines Weiter-so.

21 Gedanken zu “Die Wut

  1. In der Tat, die Wut grassiert! Braune Pampe ergießt sich über schöne Städte und Dörfer und hinterlässt nur stinkenden Morast. Da gehört dringend aufgeräumt, aufgeklärt, die Wahrheit gesagt!
    Das Jagen und Prügeln von Schutzsuchenden durch übelsten Pöbel, das Dabeistehen und Zusehen des (ich bin kein Rassist) Hutbürges (naja, der ist ja bereits entfernt worden).
    Aber es gibt ja wieder Reservate: Ungarn Polen, Türkei… Die armen Menschen dort…

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    • Sobald die folgenden Fragen (freundlicherweise von „Den Kiekern“ zusammengestellt) jenseits seibertscher „Zusammenrottungs-Rhetorik“ geklärt sind, kann über „braun“ und „nicht-braun“, über „Wutbürger“ und „stinkenden“ Morast diskutiert werden:

      1. Wieviele Menschen demonstrierten am Sonntag in Chemnitz?

      2. Wieviele davon wurden von der Polizei als gewaltbereit eingestuft?

      3. Wieviele polizeilich erfasste Straftaten wie Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte oder Landfriedensbruch wurden angezeigt? Wieviele Straftaten wurden insgesamt erfasst?

      4. Wie groß ist der Sachschaden, der bei den „Ausschreitungen“ vom Sonntag entstand?

      5. Wieviele Schaufensterscheiben wurden zertrümmert, wieviele Mülltonnen entzündet, wieviele Brandsätze geworfen?

      6- Wieviele Menschen ausländischer Herkunft wurden Opfer von „Menschenjagden“? Wieviele erlitten welche Verletzungen?

      7. Wieviele Polizisten und wieviele andere Bürger wurden bei den „Ausschreitungen“ verletzt?

      Über den nonchalanten Umgang mit Wörtern wie „entfernen“ allerdings, diskutiere ich nicht. Sie sind mir schlicht zu braun. Und zu rot. Stinkender, totalitärer Geistesmorast.

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  2. Vielen Dank für den bewegenden Artikel! Die Wut ist bei mir vorhanden und auch eine gewisse Ohnmacht. Ich kann es noch gar nicht richtig realisieren, was aus meinem Land geworden ist. Ich lebe jetzt 56 Jahre hier als Eingeborener und als funktionierender Staatsbürger, besser staatsgläubiger Trottel. Mit Grauen schaue ich in die Zukunft, gerade wenn ich diesen 15 Jahresblick wage. Es sieht so aus, als wenn es keine Alternative zum Entzug gibt. Das alles passiert und wird von den Medien zelebriert. Die notwendigen Verhaltensänderungen sind für einen „geprägten und eingefahrenen“ Menschen nicht einfach umzusetzen, aber eine Alternative sehe ich dazu nicht. Man könnte sagen, in diesem Fall wirklich „Alternativlos“.

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    • Wie richtig: Einfach ist es nicht. Wir sind alle von Haus aus erst mal „staatsgläubig“ geprägt. Sich hier buchstäblich heraus-zu-lösen ist eine Schritt-für-Schritt-Übung. Aber ich denke, es lohnt sich – ansonsten wird man früher oder später herauskatapultiert: Aus den eigenen Illusionen heraus (Menschen (der Staat) meint es gut mit mir und sie haben das Recht, mir zu sagen, was gut ist und was nicht) ebenso, wie aus einer wirtschaftlichen Scheinrealität. Wer es wagt wie Sie, den Blick zu tun und die Dinge zu verstehen, wird’s besser haben. Nicht zwigend einfacher, aber er wird nicht überrumpelt und ist bestenfalls vorbereitet.

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  3. Danke!!!! Der beste Artikel seit langem! Auch ich bin wütend, bis 2015 gelang es noch ganz gut, den Kopf in den Sand zu stecken, seit dem nur noch Entsetzen. Jeden Tag mehr. Wir (verh. ) haben bereits persönlich die Konsequenzen gezogen, Kündigung, Konsumverzicht, alles runterschrauben, Ziel ist, D zu verlassen. Haben inzwischen zu diesen ganzen Themen viele Erfahrungen gesammelt. Leider kommt man kaum mit Gleichgesinnten in Kontakt, 99% der Leute stecken noch im System fest und viele wollen es auch gar nicht anders. Ich will die Wut hinternmir lasssen, die Ohnmacht und die Fassungslosigkeit. Etwas Neues aufbauen, im Ausland (Osten vielleicht ) Das ist viel schwerer alleine oder zu zweit. Wir müssen uns zusammenfinden, vernetzen und gemeinsam handeln. Nur, wie kann man das bewerkstelligen? Liebe Grüße

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    • Dein Problem ist, daß Du glaubst mit anderen stärker zu sein. Als Libertärer bin ich immer allein und genau das ist meine Stärke, denn ich spreche mit niemandem irgendetwas ab – ich mache einfach!.
      Wenn Du D retten willst, demonstrieren willst, zurückführen willst, dann gibt es doch Gruppen. Aber wenn Du doch wirklich weg willst, was hält Dich? Und warum denkst Du, daß es schwer sei? Warum suchst Du andere? „Gleichgesinnte“? Ich bin in Ungarn und hier gibt es jede Menge Deutsche, die ich nicht um mich haben möchte. Gleichgesinnt in was?
      Wenn es Dir hilft eine Beschreibung aus Ungarn zu erhalten, dann bitte Frank Jordan mir Deine Mail mit Deinen gezielten Fragen weiterzuleiten (ich gehe davon aus, daß er unsere Mailadressen kennt).
      Man bereut im Leben nur die Risiken, die man nicht eingegangen ist!

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    • Gehen Sie doch einfach mal im naechsten Urlaub in die Ihnen attraktiver erscheinenden Laender und reden dort mit anderen Auswanderern, statt im all-inclusive Club abzuhaengen. Das koennen sie auch ganz alleine. Meist lernt man schnell wie und warum andere dort gescheitert sind und kann das selbst ggf. vermeiden. Den Mut dazu kann Ihnen keiner geben, den muessen Sie selbst aufbringen. Ihr Wunsch nach Netzwerken und Gleichgesinnten ist verstaendlich, aber deutet darauf hin, dass sie tendenziell in Abhaengigkeiten verharren wollen. Vielleicht hilft Ihnen eine meiner Betrachtungen:
      https://luismanblog.wordpress.com/2017/02/15/das-leiden-der-maenner/
      Unterueberschrift: Auswandern

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  4. Diese Zeilen kommen sehr spät. Im Sterben sich zurechtfinden, ist ein Vergnügen, was nur wenige zu schätzen wissen, die es betrifft. Menschen mit Herz und Gefühl werden jämmerlich krepieren, die anderen werden tanzen und feiern. Gleichwohl schätze ich die literarische Qualität des Textes. Zukunft ist ein Wort ohne Sinn geworden.

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    • Danke für den Kommentar. Viele und klugere als ich es bin und je sein werde, warnen seit den Achtzigerjahren. Siehe die Schriften des einzigartigen Roland Baaders, um nur einen zu nennen. Zukunft wird etwas sein, das meiner Meinung nach im Rahmen der kleinsten Minderheit – des Individuums – gestaltet wird und werden muss.

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  5. Mein lieber Frank,
    so würde ich da nicht drauf wetten, denn Wut kann wohl verrauchen, aber sie mutiert auch und dann wird sie als Rache eisekalt serviert!
    Ich glaube keine Sekunde, daß die, auf die man heute wütend ist, ungeschoren davonkommen.
    Man wird schlimmste Dinge sehen.
    Ich selber bin aber nicht wütend. Ich sehe es eher darwinistisch.

    „…wenn wir, was berechenbar ist, Pleite sein werden. Sozialsysteme geplündert, Rentenkassen leer, Euro wertlos, Sparguthaben weg…“
    Für wen ist das geschrieben? Wir beide wissen doch ganz genau, daß dieser Termin bereits im Rückspiegel liegt! Ein Drittel des Staatshaushalts ist eine Rentenspritze und nicht erst seit gestern. Der Euro ist fiat, also wertlos per Definition und um DC zu zitieren „der USD ist ein I owe you und der EUR ist ein who owes you“. Der einzige Staat in der EU der für alle haften wird, ist der mit dieser geschichlichen Belastung. Mir scheint Versaille hat nie aufgehört. Und zuletzt die Sparguthaben – wem gehören die Sparguthaben, den Sparern oder der Bank – das Gericht entschied für die Banken. [Anm.: Neuerdings sogar übergreifend. Die überschuldete DB erhielt von der EZB die (Sonder)Erlaubnis, die Sparguthaben der PB-Kunden für ihre Verbindlichkeiten herzunehmen.]
    Der böse Witz in D ist, daß die monströs anwachsenden Target2 Salden als Guthaben gebucht sind ohne daß sie jemals einforderbar wären. Während alle anderen bereits an die Depression angepaßt sind, feiern die Deutschen auf einer Falltür. Die deutsche Bevölkerung wird ohne jede Anpassungsmöglichkeit urplötzlich abstürzen.

    Wer libertär ist, ist immer allein im Denken und im Handeln. Ich las vor 32 Jahren einen Artikel, daß meine Generation keine Rente bekommen könnte und stellte mein Leben um. Vor drei Tagen saß ich in einem Haus mit Blick auf den Balaton und der (Früh)Pensionär meinte zu mir: „Du hast nur 60 Euro Rentenanspruch? So könnte ich nicht leben!“
    Ich könnte nicht leben, wenn alles was ich hätte das leere Versprechen eines Staates wäre, der seine Bevölkerung reduziert, denn die soll doch seine Pension abliefern, oder?

    Ich liebe Ihren Text Frank, weil ich keinen kenne der deutsch schreibt und so frei und mutig denkt. Freiheit nimmt man sich, auch wenn man gegen Regeln verstößt. Als Jugendliche frisierten wir unsere Mokicks und als Erwachsene hören nicht Libertäre nicht nur damit auf sondern sie vergessen, daß man das Leben frisieren kann.

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  6. Alternativ zum Rückzug aus dem verfallenden System wäre die Unterwanderung des Systems, um es evtl. korrigieren zu können. Denn das Problem ist doch weniger, dass es eine systematische Schulbildung, Rentenversorgung etc. gibt, sondern vielmehr dass die falschen Leute darin das Sagen haben.

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    • Die Sache ist meines Erachtens viel zu sehr aus dem Ruder gelaufen (aufgebläht), um hier etwas rückgängig machen zu können. Rückgängig machen würde nämlich vor allem eines bedeuten: Den Leuten Dinge wegnehmen. Geld (Leistungen) und Jobs (Beamten und staatsallimentierte Stellen). Das hat es noch nie gegeben ausser durch äusseren Zwang: Bankrott oder Krieg oder beides. Leider.

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    • Zwei Dinge:
      Für eine „Korrektur“ müßte das System noch solvent sein. Du sprichst vom Austausch eines Chefs, der dann Dinge umstellt, so daß es wieder (vielleicht abgespeckt) funktioniert, richtig?
      1. Ich wußte vor 32 Jahren, daß das Rentensystem mathematisch Pleite sein würde, wenn ich dran wäre; dann kam Blüm Anfang der 90er und die Nation lachte sich tot; heute investiert die CDU (ich schätze 60) Milliarden pro Jahr in die CDU Facharbeiter bei etwa 100 Mrd Rentenzuschuß aus dem Bundeshaushalt.
      -> Die Pleite ist schon lange da. Was da seit Jahren abläuft, ist eine Insolvenzverschleppung!
      Aber es gibt kein free lunch. Einer zahlt immer! Diese Verschleppung wird also über ewig neue Schulden gestützt, Schulden, die bezahlt werden von denen, die im Lande leben.
      2. Meine Kinder- und Schulbücher wären heute zu Teilen verboten, ihr habt Genderquatsch (Ungarn nicht), Sexunterricht in der Vorschule – da wird einer ganzen Generation der Kopf so (nach links) verdreht, daß ich an eine verlorene glauben möchte. Wer heute seinen ganz normalen Hausverstand gebraucht, ist böse rechts.
      -> Das heutige Schulsystem ist durch und durch verrottet.

      Was passiert, wenn ein neuer Chef das alte System angeht und bedroht, siehst Du aktuell in USA. Trump wird von allen Medien platt gemacht. Ich höre Deutsche reden „…aber nicht Trump…“. Dieser Mann kämpft einen einsamen Kampf, den die Mehrheit nicht begreift. Nahezu jeder ist arrogant und sagt „der spinnt“, kaum einer setzt sich hin und deckt „warum mag er das tun?“.
      Mangelnde Bildung und die Unfähigkeit um mehr als eine Ecke zu denken, macht das Volk zu Slaven derer, die das alte System verkörpern und sie schimpfen auf den, der sie zu retten versucht.

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    • Wenn das System unterwandert werden kann, oder „die falschen Leute“ darin das Sagen haben koennen, ist das System das Problem. In kleinen tribalen Gesellschaften konnte man mal den Boss auswechseln (Tyrannenmord) und danach lief es wieder. In unseren Massengesellschaften ist das fast wirkungslos, wie man in den USA sieht. Trump hat zwar einiges erreicht, aber es sind Peanuts; von einem Systemwechsel oder Rueckbau ist nicht viel zu sehen. „Drain the swamp“ ist ein eingaengiges Motto, kann aber nicht umgesetzt werden, wenn ca. 50% des Landes der „swamp“ ist oder von ihm anhaengt.

      Die Linken sind ueberall im Westen gewaltbereit, nicht nur als Antifa auf der Strasse, sondern auch als Boykotteure des Rechts, als Denunzianten, Verleumder, usw. Die tun alles, damit ihre Gegner pleite sind, im Knast sitzen oder sonstwie angegriffen werden. BISHER sind die sog. Rechten (d.h. die buergerliche Mitte) nicht bereit mit Gewalt zu reagieren. Das wird sich aendern, wenn die Linken nicht schnellstens politisch verlieren. Die Gefahr eines Buergerkrieges erhoeht sich mit jedem Tag, jedem Jahr, in dem diese Misere weitergeht. Und wenn man in die Geschichte zurueckblickt, kommt nach dem Krieg meist eine Diktatur, nicht etwa eine ‚heile Welt‘.

      Als blue Piller aufgewachsen, zu viele red Pills geschluckt, jetzt black Piller – Luisman…

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  7. Vielen Dank für einen brillanten Text, einer mehr von Unzähligen die leider nur im exclusiven OFF erscheinen, aber ohne diese würden vernünftige Geister schier verzweifeln.
    Dabei sind Sie noch sehr zurückhaltend mit den Ausführungen täglicher Untaten, so wird während ich schreibe von einem wörtlich ZOMBIE (was immer das sein mag) berichtet, das wahllos 7 Menschen in Paris mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Recherche ergibt kein terroristisches Motiv, aber immerhin weiß man nun, dass das ZOMBIE ein Afghane ist. Von einem neuen Fall in Sachsen, wissen Staatsmedien mit Sicherheit, dass das Opfer an Herzversagen und nicht an den Schlägen der Schutzsuchenden starb, ach und es gibt gerade schon wieder Breaking News aus Leipzig…Unser täglich Brot seit 2015! Ganz zu schweigen von den unglaublichsten Vergewaltigungen von Kindern mit Bärten an veritablen Kindern. Während man die Öffentlichkeit über Zusammenrottung und Hetzjagd von Migranten unterrichtet, wird in FarnkfurtOder ein Klub von zusammengerotteten Asylsuchenden überfallen und Hetzjagd an schon länger dort lebenden begangen. No comment aus dem Kanzleramt, das sich über seine steuerzahlenden Bürger empört. Menschen die ihre Toten beklagen werden von AntiFaschisten niedergebrüllt und angegriffen.
    Verschwiegen wird, daß sog. Menschenjäger in Chemnitz die Neudazugekommenen entwaffneten und sämtliche Messer der Polizei übergaben, also deren Arbeit tätigten. Am gleichen WE wurden auch am Bahnhof Saarbrücken div. Messer einkassiert, zudem Baseballschläger, ChinaBöller und LaserPointer! Die verschärften Kontrollen waren möglich, weil die Bundespolizei den Bahnhof vorübergehend zur „Waffenverbotszone“ erklärte. Damit sollte die Sicherheit der Reisenden“ erhöht werden, weil seit Jahresbeginn 81 WaffenFälle registriert wurden. Frage, warum ist das Waffenverbot nur vorübergehend und nur im Reisebereich? Von hanebüchenden Richtersprüchen ganz zu schweigen.
    Selbstverständlich haben sie recht, daß man solch mafiöse Strukturen nicht unterstützen darf, daher sollte man sich eher zu Bed-Ins 4 Peace verabreden, konzertiert krank feiern bzw. von den Invasoren lernen und Pässe verbrennen um Asyl zu beantragen!

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  8. Sie haben vollkommen Recht: Eine große Veränderung kann nur durch Bankrott (bzw. Hyperinflation) oder Krieg herbeigeführt werden. Das ist auch meine Überzeugung. Allein hoffe ich auf das erstgenannte Senario und gehe mittlerweile soweit zu sagen, nur der Crash kann uns retten. Diese verkommene Gesellschaft ist nicht mehr reformierbar.

    Und so ist das EInzige was den Freiheitlichen bleibt, seinen bescheidenen Beitrag zu leisten diesen Crash ein wenig schneller herbeizuführen. Die von Ihnen genannten Beispiele passen hierfür hervorragend. Letztlich muss jeder selbst entscheiden wie weit er auf der Skala von unbequem über ziviler Ungehorsam bis illegal zu gehen bereit ist.

    Von einem anderen Kommentartor wurde geschrieben, dass 99% anders denken als wir. Das glaube ich nicht. Es ist lediglich das, was wir denken sollen. Die gesamte Leitpresse, Politik und Staatsgläubige wollen genau diesen Eindruck erwecken. Tatsächlich sind wir aber vermutlich bereits 20 bis 30% der Erwachsenen. Und hauptsächlich diejenigen, die hier alles bezahlen. Das ist eine ganz wesentliche Inforamtion!

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es fast niemanden, der politisch mit mir nicht einer Meinung ist. Nun gut, gleich und gleich gesellt sich gern. Dazu fällt mir aber eine Anekdote ein:

    Gelegentlich nehme ich Leute im Auto über die Mitfahrzentrale Bla Bla Car mit. Da unterhielt ich mich mit einer sehr netten jungen Frau, die jede Woche zwischen ihrer Arbeit in Stuttgart und ihrer Heimatstadt München als Mitfahrerin pendelt. Als wir festgestellt hatten, wie gut wir politisch auf einer Welle liegen, meinte sie zu mir, sie habe schon unzählige Menschen über die Mitfahrgelegenheit kennengelernt. Die würden ALLE so wie wir ticken und sie frage sich entshaft, wer denn bitte die ganzen anderen (die Mehrheit) sein sollen.

    Dazu ein Gedanke meinerseits: Wer fährt mit Mitfahrgelegenheiten gegen Unkostenbeteiligung bzw. bietet solche Fahrten an? Überwiegend wohl Menschen, die wirtschaftlich denken! Naturgemäß wird man diese eher in wirtschaftsnahen Jobs oder wirtschaftsnahen Studiengängen finden (sollten sie noch nicht arbeiten). Sprich Nettosteuerzahler. So jedenfalls meine bescheidene Theorie.

    Meine Erkenntnis aus den letzten Jahren, die ich in diesem Gespräch mal wieder bestätigt fand: Es ist unglaublich wichtig jeden neuen Gleichgesinnten, den man trifft in seinem Denken zu bestärken, in ihm das Vertrauen zu bestärken, dass da Draußen wirklich millionen Menschen sind, die unsere Regierung für eine Verbrecherbande halten, dass man Wahrheiten ausprechen kann und muss und dass Political Correctness ein Feind ist, dem wir uns stellen müssen.

    Ayn Rand hatte mit Ihrem Werk Atlas Shrugged Recht, nur sollten wir weitergehen: Statt des Streiks einer (echten) Elite der Wirtschaft, sollten alle Produktiven ihren Beitrag leisten, es dem Staat so schwer wie möglich zu machen. Je mehr sich im Menschen das Bewusstsein breit macht, dass er nicht alleine ist, desto mehr wird er sich trauen und sich einbringen. Der Mensch ist nunmal ein Herdentier, auch der Liberale (wenn auch mit Abstrichen).

    Abschließend ein Zitat, welches mir beim Lesen der Kommentare hier eingefallen ist: Der Widerständskämpfer des 20. Juli 1944 Erwin von Witzleben soll in seinem Schlusswort an den ihn zum Tode verurteilenden Roland Freisler gesagt haben: „Sie können uns dem Henker überantworten. In drei Monaten zieht das empörte und gequälte Volk Sie zur Rechenschaft und schleift Sie bei lebendigem Leib durch den Kot der Straßen.“

    Ich kann nur hoffen, dass diejenigen, die die Zerstörung unserer Gesellschaft und unserer Zivilisation betreiben einmal wirklich dieses Schicksal erleiden werden und nicht irgendwelche vorgeführten armen Bauernopfer.

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      • Habe ich auch gelesen als ich den genauen Wortlaut nochmal recherchiert habe. Unfassbar wie schwach die Moral bei den Verantwortlichen in den Behörden ausgeprägt war. Juristen finden immer eine Lösung in beide Richtungen. Man hätte der Frau sicher die Alimentation verweigern können.

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  9. Ich kann sagen, dass ich seit geraumer Zeit diesen Entzug plane und diesen Plan beginnend in 2019 in die Tat umsetzen werde. Schon jetzt arbeite ich nur noch für das absolut Nötigste. Dieser Staat hat meine Loyalität und meine Leistung nicht mehr verdient.

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