Wie die Bayern wirklich gewählt haben

Von Spoeken Kieker auf Die Spoekenkiekerei

Wer sich auf Staatsfernsehen und Systemmedien beim Betrachten der bayerischen Wahlergenisse vom 14. Oktober 2018 verlassen hat, ist Opfer gezielter Manipulationen geworden. So hatten TV und Lügenpresse behauptet, die Grünen seien in den bayerischen Städten führende Partei geworden, und die CSU sei der (Haupt-)Verlierer der Landtagswahl. Die Wirklichkeit sieht anders aus, wie wir beispielhaft an zwei Berichten darstellen.

Selbst einigen Leuten beim Staatsfernsehen ist die Propaganda zu viel geworden. So heißt es beim zwangsgebührenfinanzierten Magazin ZAPP:

„Wer nach den Stichworten ,Grüne Bayern Wahl Großstädte‘ googelt, erhält auch heute noch ganz oben Meldungen, wonach die in Bayern einst als Ökospinner-Partei verlachten Grünen mittlerweile alle Großstädte über 100.000 Einwohner erobert hätten. Diese Meldungen beruhen mutmaßlich auf einer Grafik der Forschungsgruppe Wahlen, die im ZDF zur besten Sendezeit gegen 18.30 Uhr ausgestrahlt – und von vielen Nutzern in den sozialen Netzwerken verteilt wurde:

Das Problem: Die Meldung stimmt nicht. Bei der Grafik handelt es sich um eine Prognose, die auf einer ,Umfrage am Wahltag in Bayern 21.183 zufällig ausgewählten Wählern in 181 Wahlbezirken‘ beruht, wie Stefan Kornelius von der Forschungsgruppe Wahlen auf Anfrage von ZAPP antwortete. Das reale Ergebnis dagegen sah anders aus, in Wirklichkeit bliebt die CSU auch in den Großstädten stärkste Kraft.

Außerhalb Münchens konnten die Grünen nur in Würzburg ein Direktmandat holen. Dort und in den anderen Universitätsstädten Erlangen und Regensburg wurde es bei den Gesamtstimmen zumindest etwas enger – ansonsten dominierte die CSU mal mehr, mal weniger deutlich.“ Soweit ZAPP.

Dass Politik-Darsteller wie Armin Laschet (CDU) diese Falschmeldungen auch einen Tag nach der Wahl noch verbreiteten, obwohl längst ein vorläufiges amtliches Endergebnis vorlag, zeigt, dass sich diese Herrschaften inzwischen auch Wahlergebnisse zurechtbiegen, bis sie in den Kram passen. Laschet sagte im ARD-Morgenmagazin: „Wir müssen jetzt nach diesem Ergebnis klar erkennen, ein Rechtsruck ist falsch (…) Unser eigentlicher Wettbewerber sind jetzt die Grünen. In jeder Stadt über 100.000 Einwohner liegen die in Bayern vorne. Das Gerede von Rechtsruck muss jetzt aufhören.“ Auch kein Moderator widersprach, was heißt, dass auch die entweder keine Ahnung haben oder sich an den Verfälschungen bewusst beteiligen.

Und die Zeitschrift „Smart Investor Weekly“ fasst das Wahlergebnis insgesamt zusammen:

„Die Hauptbotschaften, die nach der Wahl ausgesendet wurden, lauteten in etwa so: Die Grünen sind der große Wahlgewinner und die CSU ist der große Wahlverlierer. Richtig ist, Hauptgewinner mit einem Zuwachs von 10,2 Prozentpunkten war die AfD, dann folgten die Grünen mit einem Zuwachs von 8,9 Prozentpunkten. Hauptverlierer war die SPD mit einem Minus von 10,9 Prozentpunkten, dann folgte die CSU mit einem Minus von 10,5 Prozentpunkten. Der Stimmenanteil der SPD verringerte sich um atemberaubende 53 %, derjenige der CSU ,nur‘ um 22 %. Die absolute Mehrheit der Stimmen hatte die CSU übrigens bereits bei der Landtagswahl 2008 (43,4 %) verloren und konnte im Jahr 2013 (Stimmenanteil 47,7 %) lediglich die absolute Mehrheit der Mandate zurückerobern.

Warum der Mainstream das Narrativ von der schwachen CSU und den starken Grünen dennoch so hingebungsvoll pflegte, dürfte vor allem zwei Gründe haben: Zum einen will man mit Seehofer den einzigen leidlich unbequemen Minister im neosozialistischen Berliner Kuschelkabinett wegmobben. Zum anderen sollten der ach so verknöcherten CSU wohl um jeden Preis die ach so jungen, urbanen und erfolgreichen Grünen als Koalitionspartner angedient werden. Was oberflächlich nach Blutauffrischung und Modernisierung klingt, dient faktisch lediglich dazu, das bürgerlich-bayrische Profil der Christsozialen in einer solchen Koalition bis zur Unkenntlichkeit abzuschleifen.“

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2 Gedanken zu “Wie die Bayern wirklich gewählt haben

  1. Mir fällt dazu noch ein Beitrag von Jörg Seidel auf EF ein. Er prophezeit den Grünen die gleiche Entwicklung wie der SPD. Da schließe ich mich an, denn Familie Linke hat drei Autos, Das rote kommt jetzt weg und dann folgt das Grüne. Beides Westprodukte, reiner Zucker, kein Nährwert. Das dunkelrote Auto besteht aus Kommissbrot aus dem Kombinat. Das wird halten wie der Trabi von Armin Laschet. Das ist der, der immer rechts blinkt und dann links abbiegt. Nehmt ihm doch endlich den Führerschein weg, diesem Geisterfahrer und Heuchler aus der katholischen Jugend von St. Michael in Aachen. Er sagt es ist rheinischer Katholizismus, es ist aber eindeutig rheinicsher Karneval. Wat sacht der Öscher Gropier: RIEN NE VA PLUS!

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