Freiheit, die ich meine

Von Niels Dettenbach

Viele Menschen verwechseln Freiheit mit „Rechtlosigkeit“ oder dem Märchen vom „Recht des Stärkeren“ – welches übrigens tatsächlich gerade auf das Staatswesen mit seinem Gewaltmonopol passt – oder Demokratie als Herrschaft personeller Majoritäten. Zudem hat zumindest Darwin diesen oft ihm zugeschriebenen Satz nie benutzt.

Freiheit aber ist vielmehr maximale Selbstbestimmung (über sich selbst) – was die Abwesenheit von jedweder Herrschaft voraussetzt – sofern diese Herrschaft nicht wirklich einvernehmlich mit dem Beherrschten / sich beherrschen Lassenden erfolgt, was allerdings dem klassischen Herrschaftsbegriff widerspricht.

Verträge / Vereinbarungen sind die Basis freiheitlicher sozialer Interaktionen und von Vertrauen.

Die Pervertierung des Freiheitsbegriffes durch machtaffine Taschenspieler ist so alt wie das Staatswesen – also die Diktatur. Wo Freiheit als eine Art Schimpfwort gehandelt wird – als „Spinnerei von Superreichen und anderen Egomanen“ sind die Taschenspieler wieder mal erfolgreich.

Es gibt keinen Staat „für die Beherrschten“ so wie es keine Schutzgeldmafia für ihre Opfer gibt – weder maximal noch minimal, zumal ein minimaler Staat genug Legitimation und damit die Voraussetzungen hat, selbst wieder zum maximalen Staat heranzuwuchern. Das Taschnspielerkonstrukt bietet schlichtweg zu vielen Nichtsnutzen zuviele Optionen, sich ohne zu erwartende Gegenwehr auf dem Buckel naiver und Gutmütiger feil zu halten…

Auch wenn schon ein paar Mal erwähnt: die Einstellung der Menschen heute zum Staatswesen erinnert stark an die zur Staatskirche – vor 500 Jahren. Niemand hätte sich damals ein Leben ohne die absolute Macht der Staatskirche vorstellen können – ja den meisten drohte im Sinn der Weltuntergang. Mit der Erfindung des modernen Buchdruckes verlor die Staatskirche jedoch ihr Wissens- und Wahrheitsmonopol, welches wesentlich für die Funktion ihrer Taschenspielertricks war.

Heute beginnt das Internet das Wahrheitsmonopol der Staatskaste zu bedrohen, ohne die jede noch so holde staatliche Obrigkeit nackt dastünde. Wir werden sehen, ob der Staat daher – versuchen tut er es ja recht erfolgreich – das Internet „frisst“ oder das Internet die wichtigste Basis des Taschenspielertrickes der Staatskaste wird, indem sie es verstaatlicht.

Achja .., und natürlich waren sich über die Zeit der Geschichte fast alle Generationen sicher, daß sie unter ihrem Regime in „bestmöglicher Freiheit lebten“ und es keine Ausbeutung sei – im Gegensatz zu den meisten / allen Staatswesen / Regimes zuvor…

Gerade Deutsche tendieren allerdings dazu, Taschenspielern auf den Leim zu gehen. Sowohl Schiller als auch Heine – beide hofften ja auf das Ende von Herrschaft noch zu ihrer Lebenszeit – hofften umsonst.

Nicht den echten Reformatoren wie Thomas Müntzer, sondern U-Booten der Fürsten wie Luther liefen sie hinterher, ihre eigenen Vorfahren sind ihnen fremder als ein Räuber, der ihre Vorfahren (und damit auch sie als Nachfahren) über viele Generationen in die Knechtschaft zwang. Sie liefen lieber Kommunisten und Hitler hinterher und ignorierten Stimmen wie Stresemann…

Echte Selbstbestimmung – so wie ein richtiger, erwachsener Mensch – war ihnen dann doch „irgendwie zuviel“, denn „irgendwie konnten die (staatlichen) Götter das nicht gut finden“…

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3 Gedanken zu “Freiheit, die ich meine

  1. Das Schlimmste ist ja, dass die Mafiamethoden vom Staat als Solches gar nicht als solche erkannt, oder gar benannt werden (können). Die Tarnung ist ja fast perfekt. Die staatlichen Mafia-Methoden wie schleichende Enteignung, Gehirnwäsche, Druck und Erpressung, Kollektivlügen etc. sind (werden) alle als „unbedingt notwendig, -nützlich, -rechtlich, -richtig, zum Besten des Volkes, -alternativlos, -wichtig, dh. als LÖSUNG der Probleme angeboten. Selbstverständlich rechnet da Keine und Keiner je damit, dass er von Hinten bis Vorne nur belogen und total „verarscht“ wird. Wenn man/frau dem Staat und den Medien nicht mehr glauben kann, wem den sonst? (Dem Nachbarn?) Religionen haben sich ja auch bereits als obsolet erwiesen, Kriminelle Vereinigungen ebenso, (Mafia, Drogenkartelle). WEM soll man denn da noch glauben (können?) WER hilft denn, wenn ich einmal in Not sein sollte? NIEMAND! KEINER und KEINE; (allenfalls vielleicht die Familie) der Staat sicher nicht. Die Psychiater und die Pharma-Konzerne auch nicht. NIEMAND! Das macht Angst. Deshalb klammert man sich lieber an Lügen, als die Wahrheit endlich endlich zu begreifen. So schmerzhaft als es ist: Traue Dir selbst; und sonst NIEMANDEM, schon gar nicht irgendwelchen Institutionen oder Heuchlern. Und ja, Freiheit tut weh.

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    • Morje!😊 So siehts aus beide Beiträge Top💯✔ Das Volk Personal wird immer dümmer…siehe auch Weltklimagipfel😞, und wenn man was dagegen sagt ist man direkt Verschwörungstheoretiker😇…das bin ich gerne!!!…ein Prost auf die Freiheit und Wahrheit… Dankeschön…😊

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