Wir schaffen das nicht!

Über die Rückkehr zu einer antisäkularen Haram- und Halal-Kultur – von Michael Klonovsky

In Berlin gab die Initiative „Wir an der Basis mit Migranten und Flüchtlingen“ Anfang Dezember eine Pressekonferenz, an der ich nicht teilnehmen konnte und über die auch nicht berichtet wurde, obwohl einige Journalisten anwesend waren. Die – was das Pedigree ihrer Mitglieder betrifft eher linke – Gruppe beschreibt sich selbst so: „Wir sind Lehrer, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Flüchtlinge und Migranten. Wir alle sind Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten, und haben teilweise selber einen Migrationshintergrund.“ Ihr, wenn man so will, Schlachtruf lautet: „Wir schaffen das nicht.“ Was ein Grund für den Unbekanntheitsgrad dieser Leute sein mag. Sprecherin von „Wir an der Basis“ ist Rebecca Sommer, eine Filmemacherin und politische Aktivistin, die das Gegenteil von dem sagt, was so an durchschnittlichen Durchhalteparolen aus dem Kanzlerinnenbunker kommt. Ihr Verein, so Sommer, setze sich aus derzeit 52 Mitgliedern in ganz Deutschland zusammen, und bei allem, was man an die Öffentlichkeit gebe, handele es sich um „nichts Gelesenes, nur Erlebtes“.

Zum Beispiel: „Wir haben es zunehmend mit Menschen zu tun, die aus streng religiösen, ethnisch tribalen patriarchalischen Clanstrukturen hierher kommen, welche sich unserem Wertesystem entgegenstellen. Gleichzeitig bemerken wir eine Reislamisierung von bereits hier lebenden Muslimen in allen Generationen, vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei handelt es sich um die Rückkehr zu einer strengen Bindung an die orthodox-dogmatischen Vorgaben der islamischen Glaubenslehre, die den Normen und Grundsätzen einer säkular-demokratischen Gesellschafts- und Werteordnung widerspricht. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei konservative Islamverbände, vom Ausland gesteuerte und finanzierte Moscheevereine und Koranschulen sowie zunehmend salafistische Gruppen. Wir bemerken auch immer mehr muslimische Kindergärten, in denen Kinder von klein auf mit islamischen Normen, Rollenbildern und Wertvorstellungen und somit mit einer antisäkularen ‚Haram- und Halalkultur‘ indoktriniert werden. Insgesamt stellen wir einen weit verbreiteten Absolutheitsanspruch muslimischer Werte fest, der sich in Intoleranz, Selbstüberhöhung und Diskriminierung von Nichtmuslimen manifestiert. Eine geistige Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fakten, hier gültigen Regeln, Normen und Gesetzen wird kaum zugelassen, sobald diese dem islamischen Weltbild widersprechen. Wir bemängeln, dass in Schulen durch islamische Gebete Unterrichtsabläufe gestört werden. Im Ramadan gibt es zudem gehäuft wochenlange Krankschreibungen. Auch bemerken wir einen Zuwachs an immer jüngeren Kindern, die fasten und damit ihre Gesundheit gefährden. Wir erleben, dass Jugendliche und junge Erwachsene aus Afrika und dem Orient häufig ein sehr geringes Bildungsniveau mitbringen und deshalb viele in unseren Schulen und Bildungsmaßnahmen keinen Anschluss an unser hier gültiges Leistungsniveau finden. Als Folge sehen wir eine Absenkung der Bildungsanforderungen in Grund‑, weiterführenden und berufsbildenden Schulen. Ebenso stellen wir fest, dass das Niveau der Deutschzertifikate sinkt.“

Presseerklärung von „Wir an der Basis mit Migranten und Flüchtlingen“

Dieser Text ist zuerst auf der Website von Michael Klonovsky erschienen. Vielen Dank für die Erlaubnis der Zweitpublikation auf FRANKJORDANBLOG.

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