Grundeinkommen als Weg in Frust und Bitterkeit

Die Befürworter von „Grundeinkommen“ sagen, der Mensch wäre glücklicher, wenn sein Tun und Wirken nicht existentiellen Zwängen unterworfen sei, sondern einzig seinen Neigungen folgen könne. Abgesehen von der fundamentalen Unwahrheit der Bedingungslosigkeit und der ökonomischen und moralischen Giftmischung, deren Rezept da lautet, die einen auf Kosten der anderen zu füttern, vergessen sie dabei eine der stärksten Triebkräfte des Menschlichen: Die Anerkennung.

Die aufrichtigste, wenn nicht sogar die einzig unverfälschte Form der Anerkennung für das, was einer herstellt oder leistet, ist, dass jemand bereit ist, dafür zu bezahlen.

Es ist durchaus möglich, dass im Zug der Einführung eines Grundeinkommens Firmen gegründet und Werkstätten und Ateliers eröffnet werden. Wenn sich aber niemand findet, dem die entstehenden Güter ausser ein paar netten Worten so viel wert sind, dass er dafür bezahlt, dann verkehren sich Motivation und Kreativität sehr schnell in Frustration und Bitterkeit.

Was heute so gerne verteufel wird – Gewinn und Profit – sind nicht nur ein Gradmesser für die Qualität von Leistungen und Produkten, sondern Hauptantriebskräfte des Lebens schlechthin.

Ohne Aussicht auf Gewinn tut der Mensch nichts. Weder putzt er sein Haus um des Gewinns eines sauberen uns schönen Ortes willen, noch hilft er einem anderen um des Gewinns der Freude willen, jenen anderen glücklich und im Leben vorwärts kommen zu sehen, noch geht er ins Risiko für den Gewinn eines Einkommens oder Vermögens.

Nimmt man dem Menschen den Schublieferanten „Gewinn“, nimmt man ihm nicht nur ein Gutteil seines Menschseins, sondern das Leben schlechthin. Wer nichts zu gewinnen hat, tut nichts. Und wer nichts tut, der lebt nicht. Darum auch hier: „Sozialismus ist Tod.“

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10 Gedanken zu “Grundeinkommen als Weg in Frust und Bitterkeit

  1. Genau so ist es! Und wenn der Staat anfängt umzuverteilen und die Steuern mehr als 50% der Einkünfte ausmachen, die Vermögens und Erbschaftssteuer und die niedrigen Zinsen ein Sparen zu einer masochistischen Angelegenheit werden lassen; während CEO’s von Banken Millionenboni für falsches Investment erhalten; und staatlich alimentierte Neueinwanderer ihre überschüssige Energie in kriminelle Handlungen, Diebstahl, Vergewaltigungen, Drogenhandel und aktives Stören und Belästigen bis zu Messerattacken missbrauchen, dann weiss man, dass etwas ganz fürchterlich falsch läuft. Sorry für den langen Schachtelsatz, der jedoch die ganze heutige Misere zusammenfasst.

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    • Sie reiten die Neid-Schiene doch letztlich selbst mit, wenn Sie von irgendwelchen Boni reden, die andere jemandem anderes bezahlen – aus ihrer eigenen Tasche und nicht die des Staates (also Ihrer / meiner ungefragt!). Genau diese Neid-Schiene ist ja (Schein)Legitimation hinter all den sozialistischen Versklavungsideen. Und: Sklave des Staates bin ich auch schon, w ein ich weniger als 50% meiner Arbeitskraft für das regime zu leisten habe (tatsächlich ist es bei den meisten irgendwas Leistenden längst weit mehr als 50%, nett versteckt hinter komplexen Steuer- und Abgabegesetzen).

      Das hierzulande wie der ganzen EU nahezu alle größeren Finanzinstitute und „Konzerne“ mindestens teilstaatlich sind und es faktisch keine großen privaten Eigentume oder Eigentümer gibt, ist ein anderes Thema. Das aber ist wiederum Schuld der Sozialisten, der neidreligiösen, die das als „Gerechtigkeitsgarant“ anpreisen und installiert / verstaatlicht haben.

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  2. @Niels Dettenbach Also Neid ist es nicht, aber vermutlich Wut. Ich selbst könnte als Boni-Manager vermutlich nicht einmal gut schlafen. Ausserdem stehe ich nicht auf Jachten, Bentleys und Villas. Ungerecht ist es trotzdem; und ja, natürlich sind alle diese Finanzinstute und grossen Konzerne mit dem Staat verbandelt und geniessen ja auch Steuerprivilegien. Ausserdem werden sie von den gerupften Steuerzahlern dann wieder aufgepäppelt, wenn sie zuviel verbockt haben. Links-sozialistisch bin ich trotzdem nicht, denn Freiheit (ja, auch freie Marktwirtschaft) ist wichtiger als alles Geld, Ruhm und Ehre, oder ideologisches Umverteilungsgeschrei. Ein gewisses Mass an Gerechtigkeit sollte trotzdem herrschen, so dass nicht alle Verteilungskämpfe auf dem Rücken der arbeitenden Mittelschicht und Steuerzahler ausgetragen werden.

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  3. Solange wir das „Gift der Bewertung“ kombinieren
    mit der Gier nach Gewinn und
    das ganze in diesem derzeitig existenten Geldsystem „einbetten“…

    ist alles nur zum „Einschläfern“.
    Weder Kapitalismus noch Sozial-/Kommunismus waren bisher ein tragendes Konzept — und das, obwohl wir in einer Welt voller Überfluß leben – hier muß grundsätlich niemand, absolut niemand hungern, erfrieren und obdachlos sein.

    Doch solange wir nicht erwachen, uns getrauen mutig zu sein und die vorgegebenen Denkschienen verlassen, sorgt eine gewisse Kraft dafür, das nach deren These, nach deren Anti-These auch unweigerlich deren Synthese umgesetzt wird.

    Utopisch? Anfänglich ja, wenn wir weder wahrlich unseren Arsch in die Höhe kriegen, unser Bewußtsein entwickeln und uns immer noch und weiter teilen, wie folgend auch beschäftigen lassen – mit „Dingen“ , welche nicht tragen.

    Haben wir Mut, denken und handeln WIR weiter –
    ohne Parteien und Petitionen…

    Alles LIebe,
    Raffa.

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  4. Links ist die Bedürfnisgerechtigkeit, rechts die Leistungsgerechtigkeit. Der linke Traum ist es, alles zu bekommen was man braucht. Die einzig vernünftige Verhaltensweise unter der Bedingung des Grundeinkommens ist der totale Konsum, den man dadurch maximieren kann dass man sich fortpflanzt, denn das steigert die Bedürfnisse, und die Motivation der Helferinnen ebenso. Wer aber nach Anerkennung für Leistung sucht, endet in der Frustration.

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    • PS: Nachhaltig ist das natürlich nicht, aber immer noch besser als eine Leistung zu erbringen versuchen, denn damit opfert man sich nur auf dafür, dass andere den linken Traum realisiert bekommen.

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  5. In den USA ist ja gerade „Polen offen“ bei den „Demokraten“. Andrew Yang (Yang Gang) wirbt damit, jedem 1.000 USD als Grundeinkommen zu geben. Woher nehmen wenn nicht stehlen? Er stiehlt es den selben Leuten denen er es gibt, indem er eine zusaetzliche Mehrwertsteuer erheben will – ob nur auf automatisiert hergestellte Produkte oder alle ist unklar, da keiner seine Rechnung nachvollziehen kann.

    Was mir in letzter Zeit auffaellt ist das unqualifizierte Geschwaetz von vielen – vor allem nicht MINT’lern – ueber Industrie 4.0 (oder 5,6,7.0) und AI. Man sagt ganz zielgewiss voraus, dass in 10 oder 20 Jahren, dies und das vollautomatisiert ablaeuft. Z.B. soll es gewiss sein, dass LKW Fahrer nicht mehr gebraucht werden, weil durch seibstfahrende LKW ersetzt. Oder die Phantasie, dass alle Gueter durch Roboter erzeugt werden. Also diese Schlaraffenland-Phantasie.

    Weder sind wir schon so weit, noch ist abzusehen, ob diese Automatisierungskonzepte mit der Realitaet, insbesondere im Zusammenwirken mit Menschen, kompatibel sein werden. Die „Progressiven“ erklaeren auch (unwissentlich) ein Ende der Zukunft, wenn sie sich auf den noch nicht mal errungenen Lorbeeren ausruhen wollen. Aber wie immer bei denen, werden erst mal die Pfruende verteilt, bevor sie jemand erarbeitet hat. Die faulen Dummschwaetzer sind sich allerdings sicher, dass ihre Sklaven, die MINT’ler das alles fuer sie entwickeln werden und ihnen, qua Existenz, die Ergebnisse frei verfuegbar zustehen.

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    • Der Linke in der Asyl—, Migration—, Klima— und Genderindustrie erhält doch heute schon so sein Geld. Durch plumpes Geschwätz. Der Macht sich halt keine Sorgen woher dieses Geld bzw. der Wohlstand kommt. Wird halt irgendwie so weiterlaufen.

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    • Yes!. Als MINT’ler habe ich im Moment den Eindruck, daß die jetzige Generation die bestehenden Technologien nicht mehr so gut beherrscht wie die Vorfahren und gerade bei den Schwätzern jede Sachkenntnis fehlt (siehe Klimawandel). Weitere Automatisierung hilft nicht, sondern kostet viel mehr Geld, als sie einbringt. Was hilft ist, sich selbst damit zu beschäftigen. Roboter sind immer nur so gut wie die Programmierer und eine roboterdominierte Mengenweit ist totlangweilig. Die Menschen können immer mehr. Ich plädiere für eine Qualitätswelt, in der alle Menschen wieder mehr zr Geltung kommen. Nur die hat Zukunft..

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