Liebe Klima-Anbeter

Dass Ihr dem Wunsch hegt, Euch als unbekannt und bedrohlich Präsentiertes durch lautstarke Bekenntnisse und konsequenzfreie Riten zu bannen um dadurch „Glück“ und „Sinn“ herbeizuführen, sei Euch gelassen. Dass Ihr dabei nicht auf beweisbare Verknüpfungen von Ursache und Wirkung oder gar kritische Diskussion angewiesen seid – geschenkt. Ihr seid beileibe nicht die ersten, die ihr Leben nach einem Aberglauben ausrichten und das auch von anderen fordern. Auch dass Ihr, um selber nicht vom Glauben abzufallen und motiviert zu bleiben, darauf angewiesen seid, dass ein Klerus aus Politik, NGOs und Medien ein perverses Belohnungs- und Bestrafungssystem installiert, um Häme-, Angst- und Selbstgerechtigkeits-Pegel oben zu halten, hat nichts Neues oder Revolutionäres an sich.

Was ich Euch nicht nachsehen kann, ist das komplette Desinteresse für und die Ablehnung der allem zugrunde liegenden Tatsache, dass Euer schmerzfreies „Aufbegehren“ nur einem einzigen Faktor zu verdanken ist, und dass sämtliche eurer Forderungen darauf hinauslaufen, diesen zu zerstören: Wohlstand.

Denn das Problem ist: Mit der Zerstörung von Wohlstand durch Rückbau der Industrie, durch Verwässerung des Geldes und durch Vernichtung von wirtschaftlicher und persönlicher Freiheit ist es – allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz – wie mit der Inflation (bitte googeln): Sie hält nicht auf Kommando inne. Ein bisschen Wohlstandsverlust gibt es nicht. Ja – vielleicht würdet ihr Eure Kinder auch dann zur Klimademo gehen lassen, wenn sie zu Fuss hinpilgern müssten. Vielleicht würdet ihr auch rebellieren, wenn Eure „Revolution“ nicht medial unterstützt würde und nicht auf sozialen Netzwerken ausgeschlachtet werden könnte. Aber dabei wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht bleiben. Und dann stellen sich ganz andere Fragen.

Wird euch der möglicherweise sterbende Baum auch dann noch die Nerven kitzeln, wenn ihr oder Eure Kinder Hunger habt? Würdet ihr auch dann noch das Plastik verteufeln, wenn das einzige Brot im Laden in solches eingewickelt ist? Würdet ihr auch dann noch die Flugzeuge und Containerschiffe verfluchen, wenn sie als einzige bezahlbare Nahrung liefern? Und würden Euch Wetterphänomene, die Ihr auch heute nicht versteht, überhaupt noch kümmern, wenn Ihr arbeitslos, die Wohnung unbezahlbar, der Strom längst abgestellt ist?

Die Antwort ist Nein (bitte „Maslow“ und „Bedürfnispyramide“ googeln). Und zwar nicht, weil Ihr schlechte Menschen seid oder dumm: Sondern weil Ihr euch entschieden habt, dem Suchen nach Wissen die diktierte Illusion von Wissen vorzuziehen. Der persönlichen Verantwortung und dem freiwilligen Verzicht den obrigkeitlichen Befehl. Der Freiheit des Einzelnen die Diktatur des richtigen Glaubens.

Frohes Lagerleben!

3 Gedanken zu “Liebe Klima-Anbeter

  1. Dieser Appell in Briefform ist viel zu vernünftig. Wir wissen alle, dass die „Zeugen Jehovas des Klimas“ über keine Vernunft verfügen. Sie hüpfen, sie denken nicht. Und schon gar nicht an die Konsequenzen. Diese Leute sind völlig Faktenfrei. Früher durfte man das „Dumm wie Brot“ nennen. Heute wird man dafür vermutlich abgestraft. Es zählt für diese Leute nur, was momentan „IN“ ist und alle Andern auch befürworten. Ausserdem kann man dabei schöne Selfies machen und sich so gut und gerecht fühlen.
    Ich halte diese Dummheit nicht mehr aus. Deshalb lese ich Bücher, statt TV zu schauen. Ja ich weiss, ich versuche mich möglichst „abzugrenzen und rauszuhalten“. Ich weiss nur, dass diese verstrahlten „Hüpfer“ samt Politiker mir wirklich „Schmerzen“ verursachen, die etwa mit Zahnweh vergleichbar sind. Schlimm.

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  2. Das ist sozial, im Sinne derer die sich selbst so nennen. Die Herde, der Schwarm, das Mitläufertum. Diese Leute sind intelligent, denken aber immer nur daran, wie sie im Schutz der Herde unentdeckt bleiben können. Die Frage, wer die Herde treibt, warum und wohin, ist zwar alles entscheidend, kommt in deren Denken aber niemals vor. Die total sozialen sind anti-souverän, denn sie sind generalisierte Betroffene, die Betroffenheit gemäss Laufrichtung der Herde ist ihr Sozialstatus. Sie sind immer auf der Flucht, haben totale Angst vor Konfrontation, ausgenommen mit den Abweichlern aus der eigenen Herde, denen gegenüber zeigen sie Kampfesmut. Sie sind gut, sie wollen keine Agression, und wenn sie auf der Flucht über die Klippe springen müssen, dann sind sie auch dazu bereit. Wer sich retten will, muss sich von der Herde trennen bevor es zu spät ist.

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