Waffenverbote schaffen Sicherheit

Szenerie 1: Ein schwer bewaffneter Mann geht durch die Strasse. Er gibt Schüsse auf ein Haus ab und erschiesst eine Person. Menschen schreien, rufen die Polizei, filmen. Der Mann geht weiter, Nimmt einen Laden unter Beschuss. Erschiesst eine weitere Person. Polizei trifft ein. Der Mann flieht. Bedroht und gefährdet Menschen, stiehlt ein Fahrzeug. Während anderthalb Stunden ist der Mann auf der Flucht. 700 Polizisten sind im Einsatz. Der Mann stirbt schliesslich bei einer Frontalkollision.

Szenerie 2: Ein schwer bewaffneter Mann geht durch die Strasse. Er gibt Schüsse auf ein Haus ab und erschiesst eine Frau. Mindestens die Hälfte aller Autofahrer und Passanten ballern auf dern Mann los. Er ist sofort tot.

Sowohl in Szenario 1, als auch in Szenario 2 rufen Politiker, Medien und eine Mehrheit sofort nach strengeren Waffengesetzen. Nach Waffenverboten. Waffenverbote würden endlich die totale Sicherheit schaffen, sagt man uns. Das ist Schwachsinn.

Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb der Sklavereigegner und Anarchist Lysander Spooner (1808-1887) : „Waffen zu verbieten, weil Kriminelle sie benutzen, bedeutet, den Gesetzestreuen zu erzählen, dass ihre Rechte und Freiheiten nicht von ihrem eigenen Verhalten abhängen, sondern von dem der Schuldigen und der Gesetzlosen.“ Damit ist eigentlich alles gesagt.

Denn genau das passiert, wenn man den Leuten Waffen verbietet. Wer einen IQ knapp über dem einer Salatschleuder hat, wird sich, wen er will, illegal eine Waffe besorgen können. Ausserdem zeigen sämtliche verfügbaren Zahlen: Die höchste Dichte an Taten mit Waffeneinsatz finden in jenen Staaten statt, die die restriktivsten Waffengesetze haben. Im Gegenzug ist dort die Anzahl der Taten mit Schusswaffen am geringsten, wo die liberalsten Waffenrechte den privaten Waffenbesitz erleichtern.

Wäre es nicht so, müsste sowohl die Schweiz, als auch Israel und andere Staaten zu den barbarischsten der Welt gehören. Ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Der Grund: Der überwältigende Teil der Menschen, die eine Waffe besitzen wollen, tun dies, um sich und andere zu schützen und zu verteidigen und nicht, um irgendjemanden anzugreifen.

Wenn einer ausschliesslich angreifen will, dann kann er das – wie gesagt – mit einer illegalen Waffen, einem Auto, einem Messer oder indem er einen Brand legt. Fazit: Ein Waffenverbot dient nicht dem normalen Bürger, sondern einzig jenen, die das Gewaltmonopol beanspruchen.

3 Gedanken zu “Waffenverbote schaffen Sicherheit

  1. Pingback: Waffenverbote schaffen Sicherheit | Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht

  2. Wenn der Staat das Gewaltmonopol durchsetzen könnte, in dem Sinn dass tatsächlich keine illegitimen Gewalttaten geschehen, dann wäre ein Waffenverbot durchaus akzeptabel. Allerdings, diese totale Durchsetzungsmacht kann ein Staat nicht haben, es sei denn er würde eine extreme Kontrolle ausüben. Wenn es aber so ist, dass praktisch nur rechtschaffene Menschen von Waffen ferngehalten werden, dann werden effektiv die Kriminellen begünstigt.

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