Alle Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen – zum Glück!

Sozialklempnerischer Grössenwahn zeichnet sich stets dadurch aus, dass er seine Ideen als historisches Ziel verstanden haben will, dem er die Menschheit zuzuführen in der Lage sei. Unter dem irdischen Paradies für alle oder der Lüge davon tut er es nie. Das grosse und dabei so banale Problem: DIE Menschheit gibt es nicht. Es gibt „nur“ Milliarden von Individuen, von denen jedes eigene Ziele hat.

Das Gleichunssystem des Grössenwahns, wenn es aufgehen soll, ist also immer und zwigend auf die Variabel „Gewalt“ angewiesen. Gewalt gegen Menschen, die auf ihr Einzelner-Sein beharren. Gefordert und begrüsst vom hysterischen Geschrei derer, die Freiheit als Last emfpinden: „Wir wollen Sicherheit! Wir wollen Verbote! Wir wollen Rettung! Wir wollen Ketten!“

Ruhe gibt in dem Ganzen paradoxerweise die marxistische Formel, wonach „alle Geschichte eine Geschichte von Klassenkämpfen“ sei – also eine Geschichte von Ausbeutern und Ausgebeuteten, wie sie heute bis zur Groteske unter der Dach-Ideologie der Political Correctness leidensfrei bejammert wird und die man durchaus als unter jeweils anderen Vorzeichen wiederkehrenden „Todestrieb von Gesellschaften“ bezeichnen kann. Der Grund für die Ruhe: Marx meint es ernst, wenn wer „alle“ sagt und spricht dabei nicht nur vom Krieg zwischen unterschiedlichen Klassen, sondern auch vom Krieg innerhalb dieser Klassen. Die Gewalt frisst sich in dieser Logik als Misstrauen, als Neid, als Missgunst und schliesslich als das was sie ist, auch und zwigend mitten in die Reihen der Ketten-Herbeifleher hinein und zerstört sie. Die Binsenweisheit von der Revolution also, die ihre Kinder frisst.

Dass am Ende eines jeden solchen Prozesses Wohlstand und sittliche Werte zerstört sind – geschenkt. Die Geschichtsbücher sind voll davon. Meine Freude und mein Trost sind schon heute jene Generationen, die sie wieder entdecken, erschaffen und erleben werden.

6 Gedanken zu “Alle Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen – zum Glück!

  1. Ja, und das Karussell der angeblichen Opfer, der Denunzianten und der Sprachpolizei dreht sich immer schneller. Und Jeder und Jede lehnt Eigenverantwortung ab und sucht sich dafür überall Sündenböcke.
    Die Geschichte wiederholt sich. Schuld ist immer der Andere. Der Reiche. Der Weisse. Die Frau. Die Mutter. Der Mann. Vor allem der Einzelne, der sich dem geforderten schwammigen linken „WIR“ nicht unterwirft. Ach Göttchen, es ist so langweilig, weil man es kennt. Seit Jahrhunderten. Ist der Mensch eigentlich Lernunfähig?

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    • Es ist in der Tat langweilig, sogar lächerlich langweilig. Ist der Mensch lernunfähig? Er lernt heute eigentlich viel mehr als früher, aber nichts Gescheites. Er ist nicht lernunfähig, aber unfähig, richtige Schlüsse zu ziehen, zu verstehen, zu erkennen und daraus Entscheidungen zu treffen., die Bestand haben. Der Kardinalfehler scheint mir zu sein, daß er Macht auf Zeit mit ewiger Schöpferkaft verwechselt. Er ist Wandler, nicht Schöpfer, nicht Urspung. Er braucht die Beziehung zum Schöpfer, damit er versteht, was er lernt. Der Schöpfer heißt auch Vater, ewiger Vater. Das Vaterprinzip oder die „Vaterfunktion“ besteht zu jedem Zeitpunkt und überall in unendlich vielen Freiheitsgraden, ohne zu veletzen. Man nennt es auch Liebe! In Deutschland wurden die Väter zuletzt 1968 verworfen. Hier fehlen sie und iin der EU und der UNO. Und genau diese sind die Drahtzieher der europaweiten oder weltweiten Gleichmacherei.Ein Zitat, daß dazu perfekt passt, stammt vom bekannten Jounalisten und Autor Michael K.: „Es ist nicht notwendig, den Leuten Bösartigkeit zu unterstellen, wo Dummheit als Erklärungsgrund völlig auseicht!“ Kurze Schlußfolgerung deshalb: OHNE DEN EWIGEN VATER LÄUFT GAR NICHTS!

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  2. Das Grundmuster sozialistischer Macht scheint mir zu sein, dass sie sich eine potenziell dominante soziale Gruppe vornehmen und versuchen, mit ihr die Herrschaft zu erlangen. Das hat mit den Arbeitern begonnen, die in der Zeit der Industrialisierung die grösste und zugleich eine wenig organisierte Gruppe war. Die Nazis haben die Arier als Machtträger gesehen, wurden aber von diesen bitter enttäuscht. Heutzutage setzt man auf Diversivikation per Sammlung all derer die nicht alte weisse Männer sind. Man kann dieses Grundmuster auch mit einem Wort erfassen: Revolution. Die Revolutionäre wollen an die Macht, die von ihnen aufgehetzte soziale Gruppe ist das Mittel zu diesem Zweck.

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  3. Was Sozialisten wirklich wollen und was Sozialisten wirklich sind: nach meiner Beobachtung über fünf Jahrzehnte geben Sozialisten vor, sich dafür einzusetzen, daß es allen besser geht, durch soziale Geechtigkeit, irgendwann in der Zukunft. Was sie wirklich wollen, ist, daß alle,für sie, arbeiten, damit es ihnen besser geht, weil es ihnen ja angeblich schlecht geht. Das Problem ist, daß diese Arznei der Arbeit, des Wohlstands und der sozialen Geechtigkeit die Krankheit nicht heilen kann. Was ist das tiefere Problem? Weil sie es nicht können, leiden Sozilalisten an Neid und Mißgunst gegenüber denen, die es können, welche sie deswegen hassen. Damit ist auch geklärt, wer hiezulande haßt. Da fällt mir ein Könner ein, Harald Juhnke: „Barfuß oder Lackschuh“, hieß ein Lied von ihm und er konnte beides, jederzeit. Der einzige Weg für den Sozialisten wäre die Umkehr , aber darauf kommt er nicht! In USA heißen die Sozialisten Democrats. Mein Wunsch deshalb: LESS THAN 5% WORLDWIDE Da tun sich dann Räume auf – Platz und Zeit für bürgeliche Parteien der Könner – in allen Ländern!

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