Mythos Che Guevara – Teil 4

Von Philipp Anton Mende

Teil IV: Doppelmoralist, Lebemann, Muttersöhnchen und Snob

„Nichts könnte indirekt befriedigender sein als Ches Verachtung für materiellen Komfort und alltägliche Wünsche.“

(Ariel Dorfman, Professor an der Duke Universität Durham)

Ariel Dorfman (*1942) schrieb am 14. Juni 1999 in der TIME(NewYork):

„Wie so viele Epen begann die Geschichte des obskuren argentinischen Arztes, der seinen Beruf und sein Heimatland aufgab, um die Emanzipation der Armen der Erde zu verfolgen, mit einer Reise.“ [1]

Nach Humberto Fontova sei es typisch für Magazine wie TIME, beim Thema „Che“ vom ersten Moment an zu lügen, im obigen Beispiel sogar zweifach.[2] Und in der Tat ist es auch nach meinen Recherchen mehr als fraglich, ob Che Guevara Arzt war, auch wenn er immer wieder als solcher bezeichnet wurde und wird. Es gibt keine konkreten Aufzeichnungen oder Nachweise über seinen medizinischen Abschluss. Als der kubanisch-amerikanische Forscher, Geschäftsmann, Autor und Anti-Castro-Aktivist Enrique Ros (1924-2013) den Rektor der Universität von Buenos Aires und den Leiter des Akademischen Amtes um Kopien oder Nachweise des gepriesenen Abschlusses bat, wurde Ros verschiedentlich mitgeteilt, dass die Unterlagen „verlegt“ oder vielleicht „gestohlen“ worden seien.

Und sofern der junge Ernesto wild entschlossen war, Argentinien wegen der „Emanzipation der Armen auf Erden“ zu verlassen, so ist es seltsam, dass er auch diesbezüglich kaum Aufzeichnungen hinterließ. Ursprünglich reiste er nach Venezuela, mit dem Plan, irgendwann in die USA zu kommen, denn nach seinen eigenen Worten in einem Brief an seinen Vater waren dies „die besten Orte, um Geld zu verdienen.“[3]

Geld verdienen? Am Ende womöglich sogar viel? Wozu? Wo doch laut einem seiner Biographen und Newsweek-Autor (Jorge Castañeda) „die symbolische Wirkung von Ernesto Guevara […] ohne seine Dimension des Opfers nicht vorstellbar“ sei und „Che für eine Idee auf Komfort verzichtet.“ [4]

Ob es Ches idealistischem „Verzicht auf Komfort“ geschuldet war, dass sein kubanisches und direkt am Strand gelegenes Domizil 15 Meilen außerhalb Havannas (in Tarara) gelegen hatte, welches der kubanische Journalist Antonio Llano Montes (1924-2017) als „eines der luxuriösesten in ganz Kuba“ [5] beschreibt (das Haus, von dem in Teil I bereits die Rede war – inklusive Großbildfernseher mit Fernbedienung)?

„Bis vor wenigen Wochen gehörte es zu Kubas erfolgreichstem Bauunternehmen. Die Villa hatte einen Yachthafen, einen riesigen Swimmingpool, sieben Badezimmer, eine Sauna, einen Massagesalon und mehrere Fernseher. (…) Der Garten des Herrenhauses hatte einen wahren Dschungel an importierten Pflanzen, einen Pool mit Wasserfall, mit exotischen tropischen Fischen gefüllte Teiche und mehrere mit Papageien und anderen exotischen Vögeln gefüllte Vogelhäuser. Die Behausung war etwas aus Tausendundeiner Nacht.“ [6]

Montes schrieb dies im Exil 1960. Im Februar 1959 ging er in seinem Artikel, der in der kubanischen Zeitschrift Carteles erschien, nicht ganz auf solche Details ein. Er schrieb lediglich:

„Der Comandante Che Guevara hat seinen Wohnsitz in einem der luxuriösesten Häuser am Strand von Tarara eingerichtet.“

Zwei Tage, nachdem sein Artikel erschienen war, sah Montes beim Mittagessen in Havannas Restaurant El Carmelo von seinem Teller auf und sah drei schwer bewaffnete Soldaten, die ihn anwiesen, sie zu begleiten. Kurz darauf befand sich der Journalist in Che Guevaras Büro in La Cabana, ein paar Fuß vor dem Schreibtisch des stalinistischen Henkers, auf dem sich Papiere türmten.

Es dauerte eine halbe Stunde, bis Che endlich seinen großen Auftritt hinlegte. „Er stank fürchterlich, wie es sein Brauch war“, erinnert sich Llano Montes. „Er sah mich nicht an. Er fing an, Papiere auf seinem Schreibtisch zu greifen und sie brüsk mit ,Che‘ zu unterschreiben. Sein Assistent kam herein und Che sprach über seine Schulter mit ihm. ,Ich unterschreibe diese 50 Hinrichtungen, damit wir uns darum heute Abend kümmern können.‘ Dann stand er auf und ging hinaus. Eine halbe Stunde später ging er wieder hinein und begann, mehr Hinrichtungsbefehle zu unterschreiben [Tatsächlich handelte es sich um Mord. ,Hinrichtung‘ impliziert irgendeine Form von Gerichtsverfahren – Anm. Fontova]. Nach Abschluss der Unterschrift nahm er ein Buch und begann zu lesen, ohne mich je anzusehen. Eine weitere halbe Stunde verging und er legte das Buch endlich weg. ,Also bist du Llano Montes‘, spottete er schließlich, ,der sagt, ich hätte mir ein luxuriöses Haus angeeignet.‘

,Ich habe einfach geschrieben, dass Sie in ein luxuriöses Haus gezogen sind, was die Wahrheit ist‘, antwortete Montes.

,Wir werden der Presse nicht dieselbe Torheit [Übersetzung: Freiheit] erlauben, wie Batista es zugelassen hat. Ich kann dich noch heute Nacht hinrichten lassen. Wie ist es damit!‘

,Sie brauchen den Beweis, dass ich gegen ein Gesetz verstoßen habe‘, antwortete Montes.

,Wir brauchen keinen Beweis. Wir stellen den Beweis her‘, sagte Che und strich sich über sein langes Haar, eine Gewohnheit von ihm. Einer seiner Staatsanwälte, ein Mann mit dem Spitznamen ,Blutlache‘, kam herein und fing an zu reden. ,Lassen Sie nicht zu, dass das blöde Geschnatter dieser Verteidiger die Hinrichtungen verzögert!‘, schrie Che ihn an. ,Bedrohen Sie sie mit Hinrichtungen. Beschuldigen Sie sie, Komplizen der Batistianos zu sein.‘ Dann holte Che eine weitere Handvoll Hinrichtungsbefehle von ,Mr. Blutlache‘ und fing an, sie zu unterzeichnen.

So etwas ging von Mittag bis 18.30 Uhr, als Che sich schließlich an seine Adjutanten wandte und sagte: ,Bring diesen Mann hier raus. Ich will ihn nicht in meiner Gegenwart.‘ “[7]

Der Che, an den sich seine unzähligen Opfer erinnerten, war ein Mann, der es genoss, Menschen (gegenüber ihm) ihre absolute Machtlosigkeit bzw. Ohnmacht vorzuführen und sie dann dazu zu bringen, um ihr Leben zu betteln. Trotzdem wurde und wird er in Artikeln wie dem von Ariel Dorfman (siehe oben) allen Ernstes als „säkularer Heiliger“ verklärt. Dabei gehörte zu Ches Lieblingsgästen auf seinem luxuriösen Tarara-Anwesen ein sowjetischer GRU-Offizier namens Angel Ciutat (1909-1986; eigentlich Francisco Ciutat de Miguel), der ein enger Kollege von Leo Trotzkis (1879-1940) Mörder Ramón Mercader (1913-1978) gewesen war. Ciutat war eigentlich ein spanischer Kommunist und Veteran des Spanischen Bürgerkriegs, der in die Arme der Sowjets floh, nachdem Franco (1892-1975) die Rote Armee Spaniens geschlagen hatte. Stalins (1878-1953) Geheimpolizei hatte Ciutats beeindruckenden Lebenslauf als Mörder und sowjetischer Stellvertreter während des Spanischen Bürgerkriegs durchgesehen und ihn umgehend eingestellt.

Während er im luxuriösen Tarara-Anwesen von Che Hof hielt, beriet Ciutat den bewundernden Guevara über die Feinheiten der Bildung der kubanischen Geheimpolizei. Immerhin hatte Ciutat beim „Meister“ selbst gelernt – Lawrenti Beria (1899-1953), Stalins Polizeichef und Chef der Geheimdienste der Sowjetunion. Che selbst war wie früher vor einem anderen spanischen Kommunisten – General Bayo, der ihn in Mexiko unterrichtete – eine Art Medizinstudent. Angel Ciutats Richtlinien für Ches Erschießungskommandos waren besonders geschickt. Diese Erschießungskommandos bestanden aus zehn Männern und jeder Schuss war gegen die Norm gerichtet, wobei einige Platzpatronen das Gewissen beruhigten. Dies würde einem der wichtigsten Ziele der kubanischen Erschießungskommandos widersprechen, die heimlich El Compromiso Sangriento („Der Blutbund“) genannt wurden.[8]

Es ging darum, Mörder dazu zu bringen, sich an das mörderische Regime zu binden. Je mehr Schützen, desto mehr Mörder. Je mehr Mörder auf diese Weise hergestellt werden, desto mehr Menschen sind bereit, sich einem Sturz ihres sozialistischen Systems zu widersetzen.

Bald war Che aus „gesundheitlichen Gründen“ gezwungen, immer mehr Zeit auf seinem Tarara-Anwesen zu verbringen. Aber er begann jeden Tag mit einem eifrigen Anruf bei seiner hart arbeitenden Crew in La Cabana:

„Wie viele haben wir gestern hingerichtet?“, fragte er.[9]

Ein weiterer Aspekt des „selbstlosen“ Che ist interessant. Als Anhänger einer Ideologie, die vorgeblich (!) keine Klassen- und Rassenunterschiede kennt bzw. einen vorurteilsfreien „Wir-sind-alle-gleich“-Egalitarismus propagiert, hatte der Argentinier viele Vorurteile.

Viele Argentinier fühlen sich laut Humberto Fontova als Europäer auf einem vorwiegend indischen und mestizenhaften Kontinent.[10] Der Snobismus der argentinischen Elite gegenüber den Amerikanern ist jedoch eher kultureller als rassistischer Natur und ahme den Snobismus der Franzosen nach. Eine im Jahre 2005 durchgeführte Umfrage ergab, dass sein Antiamerikanismus umso ausgeprägter ist, je höher das Bildungsniveau eines Lateinamerikaners ist.[11] Auch in Buenos Aires ist eine „liberale“ Kunstausbildung mit Sicherheit von Antiamerikanismus geprägt. Auf beiden Seiten stammten die Vorfahren von Che von spanischen Granden und den frühen Vizekönigen von Spaniens südamerikanischem Reich. Er war auch irischer Abstammung. Auch hier wurde seine angestammte Lynch-Linie als edel bezeichnet. Dolores Mayona Martin, eine Freundin von Che aus Kindertagen, schrieb 1968 in einem Artikel der New York Times darüber, wie der junge Ernesto Guevara sich oft damit rühmte, vom ursprünglichen Vizekönig der River-Platte-Region abzustammen, „was in etwa dem argentinischen Äquivalent zu einem Vorfahren auf der Mayflower entsprach“, fügte sie hinzu.[12]

Ches Mutter, Celia (1906-1965), die von ihren Eltern ein kleines Vermögen und ein Latifundium geerbt hatte, war eine frühe Version einer feministischen Xanthippe. Der ererbte Reichtum machte es natürlich leicht. Celia war eine ausgewachsene Marxistin und eine bekannte politische Disputantin, die immer bereit war, den „US-Imperialismus“ anzugreifen.[13] Besonders verhätschelte sie ihren erstgeborenen kleinen Ernestico. Ches Vater, ebenfalls Ernesto (1901-1987), verlor aufgrund von Geschäftsfehlern immer wieder sein letztes Hemd, von dem Versuch, Yerba Mate (Argentiniens Version von Tee) anzubauen, über den Versuch, es zu verarbeiten, bis hin zu einem Baugeschäft. Schließlich hatte er den größten Teil des Familienvermögens vernichtet und die Plantage verkauft, um über die Runden zu kommen. (Ein Klassiker: In der „schmutzigen Geschäftswelt“ versagen, (deshalb) zum Antikapitalisten werden – und sich dadurch als kulturell überlegen fühlen.) Die argentinische Familie Guevara de la Serna und Lynch war, so Fontova, ein perfektes Beispiel für die damaligen „Limousinen-Linken“ Lateinamerikas – schusselig und belesen, prätentiös, nachtragend und hochmütig.

Der junge Ernestico war alles andere als ein Rebell. Er war ein klassisches „Muttersöhnchen“, das die vielfältigen kleinen Snobismen und ideologischen Vorurteile seiner Eltern pflichtbewusst weiterverfolgte. Der Autor David Sandison erwähnt die „bleibende Bewunderung“ der Guevara-Kinder bzgl. ihrer Eltern. Die meisten Menschen hegen zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Kindheit oder Jugend zumindest eine kurze Phase der Rebellion gegen ihre Eltern. Nicht so Che –die weltweite Ikone für jugendliche Rebellion.

Am Ende seines Lebens staunten seine bolivianischen Fänger nicht schlecht, nachdem sie Ches Rucksack öffneten. Fanden sich bei allen anderen gefangengenommenen, halbverhungerten Guerillas ausschließlich Waffen, so fanden sich bei Che Scheren, ein Kamm, eine Haarbürste, sogar ein kleiner Spiegel. Offensichtlich bereitete er sich für das soziale Event des Herbsts 1967 vor, und zwar seine eigene Promi-Gerichtsverhandlung mit einem fieberhaften weltweiten Gezeter um seine Freilassung. Er schien tatsächlich davon auszugehen, dies würde ihn nach seiner „heldenhaften“ Aufgabe sehr rasch erwarten.[14]

Vereinzelt kam es auch zu Fällen, in denen Ches Selbstüberhöhung und intellektuelle Eitelkeit manchen seiner unschuldigen Opfer das Leben rettete. Eines von vielen Beispielen ist der Fall des kubanischen Freiheitskämpfers Tony Navarro, dessen Familie eine Textilfabrik in Kuba besaß. Kurz nachdem Che Kubas Nationalbank-Präsident (sic!) wurde, schickte er seine bewaffneten Schergen los, um Tony Navarros Fabrik Textileras zu konfiszieren; eine Fabrik, die immer effizient und profitabel war und darüber hinaus Hunderte von Menschen beschäftigte und viel zu Kubas Exportsektor beitrug. Navarro vereinbarte ein Meeting mit Che, auf dass Letzterer begründe, was das solle. Worin bestand der Sinn, ein derartiges Unternehmen mit kompetenten Managern zu konfiszieren, um sie mit irgendwelchen „revolutionären“ Grünschnäbeln zu ersetzen und gegen die Wand zu fahren?

„Tony, hast du Kafkas ,Der Prozess‘ gelesen?“, fragte Che. „Ich habe von Kafka ,Die Verwandlung‘ und ,In der Strafkolonie‘ gelesen, aber nicht ,Der Prozess‘“, antwortete Navarro. „Lies es“, meinte Che schnippisch, „es wird dir viel erklären.“

Daraufhin wurde Tony Navarro von Ches persönlichem Chauffeur nach Hause gefahren.[15]

„Der Prozess“ von Franz Kafka (1883-1924) beginnt wie folgt: „Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“[16]

Tony Navarro trat bald darauf dem Anti-Castro-Untergrund bei und riskierte täglich sein Leben. Würde Che ihn töten, so würde er kämpfend untergehen. Eines Tages wurde Navarro nach einer Schießerei mit Ches Polizei verhaftet, allerdings gab es eine Verwechslung hinsichtlich seiner Identität, so dass er es schaffte, in die venezolanische Botschaft zu fliehen und von dort in die Vereinigten Staaten. Wie auch zu anderen Zeitpunkten ist der Fall Navarro ein gutes Beispiel dafür, dass Guevaras Blutlust hin und wieder nur kurz von seiner Eitelkeit übertrumpft wurde. Er hätte Navarros Exekution von seinem Büro in La Cabana aus während des Mittagessens verfolgen können (wie so unzählige Male). Stattdessen fühlte er sich in der Gegenwart eines kultivierten Mannes wie Navarro genötigt, seinen hochtrabenden Geschmack und seine Gelehrsamkeit zur Schau zu stellen. Nur seiner Eitelkeit ist es zu verdanken, dass Navarro seinen blutigen Pranken entkommen konnte.

Che soll auf Kuba nicht eine einzige echte Freundschaft geschlossen haben. Selbst kubanische Kommunisten empfanden ihn als unerträglich. Bei aller Abscheu gegenüber „bourgeoisen“ Merkmalen beschwerten sich alteingesessene kubanische Kommunisten wie Anibal Escalante (1909-1977) und Carlos Rafael Rodriguez (1913-1997) insgeheim über Guevaras eigene „kleine bourgeoisen“ Eigenheiten; beispielsweise bevorzugte er laut Leo Sauvage, mit französischen Intellektuellen zu verkehren anstatt mit kubanischen, kommunistischen Parteimitgliedern gemischten Blutes. Ein berühmter, behäbiger und zerknitterter kubanischer Kommunist namens Francisco Brito spottete über Ches Angewohnheit, mit makellos maßgeschneiderten und frisierten, argentinischen und chilenischen Kommunisten anzubandeln, die sich um Teile der kubanischen Bürokratie kümmern sollten. Irgendwann brüllte Brito, am besten sei es für Che, „Kuba verdammt nochmal zu verlassen“, denn seine Anweisungen als Industrieminister „waren nichts als ein Haufen Scheiße!“[17]

Fortsetzung folgt.

Dieser Text ist zuerst auf dem Blog von Philipp Anton Mende publiziert worden. Vielen Dank für die Erlaubnis, ihn für FRANKJORDANBLOG zu übernehmen.


[1] Dorfman, Ariel: Other Septembers, Many Americas: Selected Provocations 1980-2004. New York 2004, S. 154.

[2] Fontova (2007), S. 24.

[3] Ros, Enrique: Che. Mito y Realidad. Miami 2002, S. 35.

[4] Castañeda (1997), S. 14.

[5] Bravo, Marcos: La Otra Cara del Che. Bogota 2004, S. 97.

[6] Ebd.

[7] Ebd.

[8] Rodríguez Oltmans, Tito: El Compromiso Sangriento, in: Revista Guaracabuya, Februar 2006. Siehe auch Las Botas Ensangrendtadas.

[9] Ortega (1970), S. 185.

[10] Fontova (2007), S. 27.

[11] Oppenheimer, Andres: How Latin American Elite View the World, in: Miami Herald, 25.09.2005.

[12] Ebon, Martin: Che. The Making of a Legend. New York 1969, S. 13.

[13] Sandison, David: Che Guevara. New York 1998, S. 15.

[14] Ortega, S. 191.

[15] Navarro, Antonio: Tocayo. A Cuban Resistance Leader’s True Story. Westport 1981, S. 99.

[16] Kafka, Franz: Der Prozeß. Frankfurt am Main 2004, S. 9.

[17] Sauvage (1973), S. 112.

2 Gedanken zu “Mythos Che Guevara – Teil 4

  1. Kein Wunder, trau ich Helden nicht. Es ist immer das Gleiche, seit anno unendlich. Immer besser wissen, was alle andern zu wollen haben und so die ganze Welt verbessern. Gottgleich. Hybris. Früher war es die Kirche, (Religion) die immer genau wusste, was Gott wollte. Heute ist es das Klima, morgen das ganze Universum. In deren Namen wird dann der Mensch dann „zum Guten“ umerzogen, sprich gezwungen. (Und bist Du nicht willig, brauch ich Gewalt) ….. Woher kommt eigentlich diese Hybris, Gott ständig ins Handwerk zu pfuschen und alles besser zu wissen? Vor allem, wie alle andern gefälligst zu leben und zu denken haben. Helden und Weltverbesserer sind mit grösster Vorsicht zu betrachten. Da kommt dann noch was. Meistens sind es Diktatur und Gewalt. Für’s Gute! Gottes „Handlanger“ lernen es nie. Lasst die Menschen und Tiere endlich in FRIEDEN!

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    • @Yvonne52
      Die ‚pfuschen nicht Gott ins Handwerk‘, die überdecken nur eigene schwerste und tiefste psychische Störungen auf Kosten anderer, um sich bloss nicht mit sich selber auseinandersetzen zu müssen.

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