Der Schwarze Schwan ist gelandet

Er heisst Corona – Autor unbekannt

Was ist Corona? Das wissen wir nicht. Irgendein Grippevirus, wie es jedes Jahr viele gibt … oder doch etwas Schlimmeres? In der Nachbetrachtung wird die Wissenschaft klären können, ob die derzeitige weltweite Panik gerechtfertigt war oder nicht. Darum geht es mir aber heute nicht.

Heute geht es mir vielmehr um den Schwarzen Schwan. Was ist das für ein Tier? Das Sinnbild eines ‚Schwarzen Schwan‘ beschreibt ein unerwartetes Ereignis von enormer Tragweite. Ein Ereignis, das die Finanzmärkte abrupt aus der Bahn werfen kann.

So weit so gut. Liebe Leser, wir sind uns einig? Deutschland ist ein Irrenhaus! Es wird gelenkt und gesteuert von einer Kaste weltfremder Politiker_*Innen m/w/d/1/2/3/q/r/s/etc.

Im Laufe der Jahrzehnte haben sie sich mit ihren Apparaten aus Parteien, NGOs, Behörden und Verbänden in luftige Höhen geschaukelt. Von dort beherrschen sie fern jeglichen Wissens und Verständnisses um die Regeln der Wirtschaft unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben.

Es sind die Leute, die uns ständig erzählen, dass Deutschland ein reiches Land sei. Das sagen mir übrigens besonders gerne Schüler und Studenten an den Infoständen. Sie sind davon überzeugt, dass das wirklich so ist. Aber sie werden nun abrupt lernen, dass man einst erworbenen Reichtum bewahren muss und Mehren sollte. Und genau DAS haben ihnen ihre Eltern und Lehrer nicht erzählt.

Man hat die Kinderlein in der naiven Gewissheit gelassen, dass alles so wunderschön weitergeht und Lena-Marie ganz sicher ihren schönen Sommerurlaub mit Freundinnen aus der Friday-For-Future-Event-Group auf einer Baleareninsel verbringen darf. Und dass Kim-Frederic (mit „c“ wie CDU) ein von Papi vermitteltes zweiwöchiges Praktikum in einer Marketingagentur in Sydney mit anschließender 8-wöchiger Auszeit in den Whitsundays wie selbstverständlich absolvieren kann.

Aber – ja, ich gebe es zu, irgendwie habe ich da eine klammheimliche Freude nach all den üblen Anwürfen, Beleidigungen und Unterstellungen, die ich seit Jahren hören müssen: Freunde, die Bombe ist geplatzt. Da bin ich mir sicher. Und das sage ich nicht so einfach daher; ich „predige“ seit Jahren, dass die bunten Bewohner von Schlaraffenschland deutlich über dem Boden der Realität schweb(t)en und irgendeiner kommen würde, um die Luft aus den Ballons zu lassen.

Der Frankfurter Finanzexperte Dr. Markus Krall bezeichnete Deutschland mal als den größten Hedgefonds der Welt. Hedgefonds sind Anlageformen (Investmentfonds), die starken Risiken ausgesetzt und spekulativ sind. Und dieser Begriff trifft voll auf unser schönes mitteleuropäisches Land zu.

Und jetzt kommen wir zum Tierreich: Dr. Krall, Professor Otte und viele andere haben in den letzten Jahren verstärkt darauf hingewiesen, dass die Landung eines Schwarzen Schwanes bevorstehe. Wir erinnern uns: Ein Schwarzer Schwan ist ein Ereignis von großer Tragweite in der Finanzwelt.

Der Schwarze Schwan landet dort, wo es sich die Menschen in den Zonen des Vorhersehbaren bequem gemacht haben. Also dort, wo man selbst in Angesicht großer und größter drohender Verwerfungen einfach gedankenlos und naiv weitermacht. Ohne Sinn und Verstand und trotz aller Erfahrungen aus Geschichte und Lehre. Der Schwarze Schwan kann alles sein: Ein Tsunami, ein paar implodierende Großunternehmen oder Banken, ein Attentat … oder ein Virus.

Angesichts dessen, was in den letzten 4-6 Wochen in Sachen CORONA geschehen ist, lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Der Schwarze Schwan heißt Corona.

Denn Corona führt uns nun alles vor Augen, was an üblen Spielen getrieben wurde: Unausgegorene oder einseitige Geschäftsmodelle, die sofort platzen, wenn auch nur 1-2 Wochen operative Hemmnisse oder Marktprobleme existieren. Ganz einfach, weil diese Unternehmen immer mit Billigstgeld auf Sand gebaut waren. Zombiunternehmen genannt. Es zeigt uns, dass das Aufgeben von Lagerkapazitäten („just in time“) bei großflächigen Ereignissen wie dem Bruch von Lieferketten einen sofortigen Stillstand von Produktion und Handel bedeutet. Es zeigt uns, dass Deutschland schlecht beraten war, die Produktion von Medizingrundstoffen zu gut 100 % nach China und Indien zu verlegen und noch nicht einmal Desinfektionsmittel oder einfachste Papiermasken zu beschaffen sind.

In dieser Schwarzer-Schwan-Situation kommen auch alle anderen Sünden zum Vorschein, vor allem das Aufgeben unserer Schlüsselindustrien. Insbesondere der deutschen Autoindustrie ist durch den politischen Druck auf „Elektro“ der Stecker des Verbrennungsmotors gezogen worden. Während ein wertiger deutscher Zulieferer nach dem anderen bereits verschwunden ist, setzt nun der Einbruch der Weltwirtschaft dieser unserer Industrie so richtig zu. Vielleicht sogar final?

Von Logistik und Tourismus, Reise- und Luftfahrtunternehmen brauchen wir gar nicht zu reden. Zahllose Veranstalter schaffen es nicht, auch nur 3 oder 4 Wochen Umsatzverlust zu erleben. Unzählige Beherbungsbetriebe haben bereits Mitarbeiter entlassen.

Je nach Branche werden wohl gut 20 Prozent der Unternehmen CORONA nicht überleben, weil sie keine Reserven und kein Geschäftsmodell haben. Und – ich sage es nochmal – weil die jahrelange Billiggeld-Politik der EZB zu unserem Ruin führen kann. Der Zeitpunkt scheint nun gekommen, allerdings ein paar Monate früher als erwartet. Und kaum jemand hätte mit einem ausgerechnet als Virus getarnten Schwarzen Schwan gerechnet. Aber nun ist er da. Die Einflugschneise war frei, er steht mitten auf dem Landeplatz und hinterlässt seine Fäkalien. Und verrückt ist, dass Merkel und ihre Schlammpiraten nun eigentlich rufen können „Corona hat unsere schöne Welt zerstört“.

Aber Sie, lieber Leser, glauben das doch nicht, oder!? Das würde bedeuten, dass Sie in den vergangenen Jahren den von Merkel und Co. getriebenen und von zahllosen Verbänden und NGOs befeuerten und von ganz vielen Unternehmensführern mitgetragenen Wahnsinn nicht durchschaut haben? Und das glaube ich Ihnen nicht. Nein, Ihnen glaube ich das wirklich nicht … oder … !?

Fakt ist: Deutschland hat sich verwettet. Industriepolitik, Gesellschaftspolitik und Geldpolitik haben die meisten Menschen in die Irre geführt. Das Volk wurde getäuscht und belogen. Aber wer sich belügen lässt und die Augen verschließt … kann man den bedauern?

Und wie geht’s weiter? Gelddrucken bis zum Sanktnimmerleinstag und unter allen Hierschreienden verteilen, damit jeder wieder glücklich ist? Okay, dann warten wir auf die Hyperinflation. Denn die lässt nicht lange auf sich warten.

Aber Sie haben Ihre Kröten schon in Sicherheit gebracht … Sie erinnern sich an die Beiträge zum Kauf von Edelmetall oder dem breiten Invest in Wertpapiere? Oder haben Sie noch schnell eine Blasenimmobilie gekauft, eine solche, die vielleicht bald mit einer Zwangshypothek hinterlegt wird, damit die Stiefmutti weitere Finanzlücken füllen kann?

Nun ja. Solange wir genug Klopapier im Haus haben, können wir ja ruhig schlafen. Persönlich wünsche ich mir, dass Sie und ich die kommenden Monate gut überstehen.

Vielleicht wird es ja Robert Habeck mit seiner Wirtschaftskompetenz richten. Und sagen Sie bitte Lena-Marie und Kim-Frederic, dass sie Greta und die Kobolde von mir grüßen sollen.

3 Gedanken zu “Der Schwarze Schwan ist gelandet

  1. Gott sei Dank wurde ich nach der „Milchmädchen“ Theorie erzogen, die besagt, 1. Nie mehr Geld auszugeben, als eingenommen wird; 2. Keine Schulden machen; 3. Sich nicht mit andern vergleichen und „gierig und neidisch“ zu werden; 4. Langfristig zu denken und einen „Notgroschen “ anzulegen; 5. Möglichst sparsam und bescheiden zu leben und nicht zu prassen. Im Gegensatz zu vielen andern, samt vielen Staaten, habe ich mich an diese Leitsätze gehalten. Ich wurde oft lächerlich gemacht, in diesen Zeiten des Konsums und Schulden- machens. Ich habe mich trotzdem ans „Milchmädchen“ gehalten. Nicht weil ich besonders „gut“ oder „klug“ wäre, sondern einfach, weil mir die Punkte eingeleuchtet haben und ich sowohl Risiko als auch Angeben und Prassen nicht mag. Jetzt bin ich natürlich froh, gegen den Mainstream gehandelt zu haben.
    Ausserdem habe ich für die Quarantäne genug Bücher, einen Garten und eine Katze. Was will man mehr? Ich geniesse somit die Quarantäne. Für mich ist das schon fast Luxus, Ruhe und Besinnlichkeit.

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  2. Zur Gesamtstrategie des Zerstörers gehört es leider, daß er zu den schwarzen Schwänen auch diejenigen in Amt und Würden bringt, die deren Probleme garantiert NICHT durchschauen und lösen können! Seit etwa fünfzig Jahren hat sich weltweit, aber besonders hierzulande, das Orchester der völlig Unmuikalischen formiert. Egal, welches Instrument, sie können nicht spielen!

    Gefällt 1 Person

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