Ich weigere mich!

Solange allen voran die Medien und Behörden mit Begriffen wie zum Beispiel jenem der „Corona-Toten“ völlig undifferenziert und tendentiös verwenden ohne dem Leser auch nur den Hauch einer Chance zur Unterscheidung von „Tod MIT Corona“ oder „Tod AN den Folgen von Corona“ zu geben, hat grundsätzlich alles einen galligen Geschmack.

Als wolle man ums Verrecken das Hegen und Aufkommenlassen von Hoffnung, Initiaive, Selbstverantwortung und Tatkraft verhindern. Als wolle man jeden Gedanken an Zukunft, die Notwendigkeit und die Möglichkeit von Vorsorge und die Energie zu deren Gestaltung unter einer Decke panischen Gelähmtseins ersticken. Als wolle man den Menschen dies und nur dies eine klar machen: Du bist ohnmächtig und vollkommen ausgeliefert.

Ich weigere mich, diese verordnete Ohmacht zu akzeptieren. Die Zahlen der Zukunft und das Erleben im Rahmen der eigenen Wirklichkeit werden für sich sprechen. Ihnen und nur ihnen werden wir uns zu beugen haben. Und wer heute nach dem Muster der Political Correctness „Relativierung“ schreit und alle „Toten sind gleich“, dem sei ins Stammbuch geschrieben: Zahlen – wenn sie denn einmal vorhanden sind – dürfen sehr wohl und müssen sogar miteinander verglichen werden. Wer diesen Vorgang mit einem „Gegeneinander-Aufrechnen“ von Leid und Menschenleben gleichsetzt und das wiederum mit dem Mass beziehungsweise Mangel an Mitgefühl, sollte akzeptieren, dass es unter diesem Blickwinkel weder Wissenschaft noch Erkenntsgewinn geben kann. Weder Diagnosen noch Therapien, sondern nur Nervenkitzel. Und davon wird keiner gesund. Im Gegenteil.

Bis also mehr Wissen und Zahlen vorhanden sind tue ich, was ich auch in jedem anderen Fall zu tun versuche: Keinen gefährden und andere soweit es in meiner Macht liegt, schützen. Meine Kunden, meine Nachbarn, meine Liebsten. Zuallererst dadurch, dass ich mich selbst schütze. Daneben lebe ich. Ob mich das „Letzte“ bereits in einer Stunde oder morgen ereilt, das weiss ich auch in normalen Zeiten nicht. Ob und Corona oder kein Corona – mein Job ist es, im Rahmen meiner Verantwortung und meiner Möglichkeiten auch hierfür vorzusorgen um Platz, Kraft und Energie für das „Vorletzte“, das Heute zu haben.

Ich bin nicht ohnmächtig. Nie. Und wer mir das in Dauerbeschallung ins Hirn zu hämmern versucht ist meiner Meinung nach keiner, der „die Menschen“ liebt und schützen will, sondern einer, der manipuliert.

7 Gedanken zu “Ich weigere mich!

  1. Kommentar Robert Nef:
    Sehr interessant ist, was der St. Galler Epidemologe Prof. Vernazza heute im St. Galler Tagblatt schreibt. Die Schliessung der Schulen sei ein unüberlegter Panikakt, der die gegenseitige, an sich erwünschte und ziemlich ungefährliche Immunisierung der Jugend verzögert habe und insgesamt mehr schade als nütze. Man habe dies, entgegen dem Rat der Epidemologen getan, weil es alle andern Länder auch getan hätten.

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  2. So ist es! Das Leben ist letztlich „lebensgefährlich“. Genau darum ist es ein Geschenk und soll es voll gelebt werden, ohne natürlich sich selbst oder andere unnötig zu gefährden. Neben Corona gibt es auch viele andere tödliche Umstände, die NICHT sein müssten. Allen voran Kriege, Morde, Gewalt und manipulierte Hungersnöte.

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  3. Die stündlich bis halbstündlich abgelieferten „Nachrichten“ operieren immer mit den gleichen Zahlen und Statistiken ohne Benennung der Umstände (siehe MIT oder AUFGRUND des Virus). Wenn man etwas tiefer bliickt, erkennt man die Chance und Absicht der sozialistischen „Mächtigen“ in Konzernen und Politik, dem oft schöpferisch tätigen Mittelstand empfindlich Schaden zuzufügen, indem die zugesagten Hilfen nicht rechtzeitig oder nicht ausreichend ankommen. Das war schon in der DDR mit SED so. Der selbständige Kleinunternehmer (beispielsweise Hotelbetrieb seit 1910) war der erklärte Feind des Politbüros. Was mich hoffnungsvoll stimmt, ist der Fehler in der Größenordenung. Die angestellte „Nanoelite“ braucht 99,9 % Fremdfähigkeit, sonst klappt es nicht, der Selbstständige vielleicht nur 1-2%, sonst wäre er nicht selbstständig.
    Wenn wir wieder auf dem Boden sind und uns mit Basisproblemen beschäftigen müssen, verschwindet die „Nanoelite“ wie von selbst und der „ewig rückständige“ konservative Könner darf den modernen Kids ihr demoliertes Spielzeug wieder zusammenschrauben. Und dann? Man darf sie niemals mehr wie 1968 ohne Praxistauglichkeit ins Leben entlassen..Das wäre meine Lehre aus dieser Geschichte!

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  4. … wer definiert die Krankheitsbilder?
    Wer faßt die Symptome (in Anzahl und vermeintlicher Sichtbarkeit) zusammen und „erklärt“ dann eine neue Krankheit? – und das auch noch zu einer pandemischen Gefahr …?
    Geht man mal kurz in dieses optimierte Geschäftsmodell der Pharma und schaut zu dem noch hinter den Vorhang, wo man die findet, welche auf unterschiedlichen Ebenen ebenfalls bestens profitierten.

    Recherchiert man dann nur ganz simpel, vor allem nach den alten und leider derzeit mißachteten Prinzipien im Journalismus, wie auch dene der Wissenschaft …, dann würden selbst die effizienteren Halbwahrheiten auffliegen.
    Doch wer arbeitet heute noch nach den 5-7 „W´s“?

    Ergo, bleiben wir wachsam und nutzen die noch verbliebenen und nicht durchgeimpften „grauen Zellen“ zum Selbstdenken. Es gibt ja bedauerlicherweise genug Menschen, wie Journalisten und Wissenschaftler, welche nur noch von den „Agenturen“ übernehmen(abschreiben) und Weltbilder, wie Nach.richten monton und wieder und wieder erbrechen, auf daß eben nur noch die von oben verabreichten Allgemein.Plätzchen erbrochen werden.

    Und genau das nenne wir dann noch Vielfalt/Buntheit und journalistische, wie wissenschaftliche Freiheit, welche mit Hauen und Klauen verteidigt wird – bis hin zum „Berufsverbot“.

    Bleiben wir wachsam und halten freiwillig den/unseren Horizont „gespreizt“,
    Raffa.

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