Tägliches Alltägliches

04.11.2018 – „Die sogenannte Öffnung der Schweiz
Viele parteipolitische Fragebogen und darauf fussende Spider-Diagramme haben eine fundamentale Schwäche. Sie betrifft die Beantwortung der Frage, ob man für oder gegen eine „Öffnung“ der Schweiz sei. Wer hier mit Ja antwortet, wird den EU- Beitrittsbefürwortern zugerechnet. Nun wissen wir aber, dass die EU ein Binnenmarkt ist, der sich mindestens teilweise von einem offenen Weltmarkt abschottet und der intern zunehmend ein sozialdemokratisch– umverteilendes, etatistisches und zentralistisches Programm verfolgt. Sicherheitspolitisch stellt die Union die für die Schweiz nicht nur historisch wichtige Neutralität in Frage. Ein EU-Beitritt oder auch nur eine institutionalisierte Assoziation der Schweiz ist alles andere als eine Öffnung, sondern der Anschluss eines hoch aber selbstregulierten nationalen Systems an ein ebenfalls hoch und zum Teil noch absurder reguliertes und seinem Wesen nach nicht mehr kontrollierbares bürokratisches Staatenkonglomerat. Die EU ist weder ein Staat, noch ein Staatenbund noch ein Bundesstaat ist, sondern eine ausser Kontrolle geratene Umverteilungs- und Haftungsunion. Als Anhänger eines möglichst offenen Welthandels und als gleichzeitiger Befürworter einer starken Landesverteidigung gegen alle potenziellen Angreifer und einer Nichtbeteiligung an internationalen Kriegen und Repressalien bin ich dezidiert gegen einen Beitritt zur EU, die ich für eine veraltete Fehlkonstruktion halte. Was soll man jetzt auf die Frage nach der „Öffnung“ antworten, wenn man gegen den EU- Beitritt ist und für globalen Freihandel und wenn man deshalb keinesfalls den Gegnern jeder aussen- und handelspolitischen Öffnung zugeordnet werden will?“ Robert Nef

03.11.2018 – „Mit der Verflüchtigung religiöser und quasireligiöser Substanz endet, was man in einem anspruchsvollen Sinne bisher Politik genannt hat. Was dann noch überdauert, ist Politik als technokratisches Management, das Krisen nicht löst, sondern durch andere substituiert unter Aufrechterhaltung der sozialreligiösen Fiktionen einer Hoffnung auf die Realisierbarkeit eines kollektiven Glücks, hinter denen in Wirklichkeit das Netz bürokratischer Verwaltung zusammengezogen wird.“ Prof. Günther Rohrmoser

„Heute ist ein trauriger Tag für Europa. Denn heute vor 25 Jahren endete eine erfolgreiche Periode der europäischen Nachkriegspolitik. Am 1. November 1993 trat der Vertrag von Maastricht in Kraft. Er machte aus den atmungsfähigen Bündnissen europäischer Staaten namens „EG“ die politisch und wirtschaftlich einschnürende „EU“.

Juristen wissen: An Gemeinschaften beteiligen sich die Gemeinschafter, weil sie in dieser Gemeinschaft ihre je eigenen Zwecke besser verfolgen können als alleine. Wird aus einer Gemeinschaft eine „Union“, dann sollen die Beteiligten nicht mehr ihre eigenen, selbst frei gewählten Ziele neben den anderen verfolgen, sondern sie werden unter eine einheitliche, „unionierte“ Zweckverfolgung gefaßt. Das je Eigene wird marginalisiert, ein fiktiv Gemeinsames hingegen überbetont. Das schafft Verdruß, im privaten Kegelklub mit dem sozialisierten Schuhbestand ebenso wie im Staatswesen. 

Im deutschen Sprachgebrauch war schon vor 1993 eine tragische Fehlbezeichnung verborgen, die seither ihre Konsequenzen zeigt. Ursprünglich gab es in Europa nämlich Gemeinschaften von Staaten im Plural (!), nicht „die“ eine EG, wie es immer wieder hieß. Aus der Vielheit von gedeihenden Gemeinschaften wurde erst durch ‚Maastricht‘ (und dann ‚Amsterdam‘) jene Union, unter deren Vereinheitlichungszwängen die Menschen nun zunehmend stöhnen; nicht zuletzt durch die exzessive Erweiterung um neue Miglieder unter – notwenigerweise – denselben unionierten Zielsetzungen.

Nur Bürger, die in ihrer politischen Weltsicht an der Oberfläche bleiben, können glauben, die gemeinsame Währung sei unbestritten stabil; nichts ist unter Fachkundigen umstrittener als die Stabilität des Euro, insbesondere in Ansehung seiner Inflationspotentiale. Die Vision, das unionierte Streben nun auch noch auf „Soziales“ ausdehnen zu wollen, erscheint nicht nur faktenunkundig anmaßend; es ist im Hinblick auf die verfassungsrechtlichen Subsidiaritätserfordernisse zudem normativ wie konstruktiv verfehlt. Schließlich verbieten sich Träume von einer gemeinsamen militärischen Sicherheit in einem Staatenkontext mit strategisch diversen Sicherheitsinteressen und militärischen Potentialen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Hoffen wir, daß Sachkunde und politischer Realismus rechtzeitig wieder die Oberhand gewinnen, bevor die Demagogen auf Basis ihrer fehlenden Detailkenntnisse unseren wunderbaren Kontinent wieder einmal – machtgierig, aber ahnungsfrei – in ein neues Chaos stürzen. Verschiedene Sichtweisen brauchen die Chance zu unterschiedlichen Handlungen. Was nicht zusammengehört, wächst nicht zusammen, selbst wenn man Vielheiten ihren Plural nimmt.“ Carlos A. Gebauer via facebook

„Der Staatsfunk B5 meldete von der siegreichen Demokratie-Front  Freiburg, dass 300 Leute gegen die Gruppen-Vergewaltiger, aber 2000 Personen für die Gruppen-Vergewaltiger demonstriert und letztere damit ein Zeichen für Menschlichkeit und gegen Rassismus gesetzt hätten.“ (Franz Bettinger)

02.11.2018 – Danke an den unbekannten FB-Nutzer, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass nebst UN-Diplomaten, Funktionären und NGOs auch Vertreter des Davoser Weltwirtschaftsforums am Migrations-Pakt mitgearbeitet haben. Bezieht man in dies mit ein, dass die Davoser Gobalisten-Clique auch ein BGE befürworten, dann zeigt sich durch den Nebel der Gemengelage hindurch die Fratze ihres (Alp)Traums: Die Bürger von Nationen tranformiert in „Menschen“, von denen ein grosser Teil abhängig sein wird, und deren (noch) nicht-abhängigem Teil man (Staat und Grosskonzerne) zwar via Total-Regulierung die Kontrolle über die Produktionsmittel entzieht, sie aber damit  hantieren lässt, während man die Gewinne „zum Wohl aller“ abschöpft. Es ist dasselbe, alte, alte Kollektivisten-„Spiel“, bloss, dass diesmal die Kulissen massiv professioneller gestaltet sind: Demokratie und Privateigentum als Illusionen individueller Kontroll- und Gestaltungsmöglichkeit.

Liebe EU. Ich frage Dich nicht nach Quelle und Qualität der Zahlen, die dich morgen – am „Tag der Lohnungleichheit“ – des Umstands gedenken lassen, dass Frauen ab dann bis Ende Jahr im Vergleich zu den Männern und „bei exakt gleicher Qualifikation“ für Lau arbeiten. Ich frage auch nicht nach der Definition „gleicher Arbeit“. Bitte beantworte mir einfach nur diese Fragen, die mich umtreiben: Warum haben die Frauen die Männer bei exakt gleicher Qualifikation und weniger Lohn noch nicht gänzlich aus der der Wirtschaft oder zumindest einigen Wirtschaftsbereich verdrängt? Gibt es zu wenig Frauen? Sind Unternehmer blöd? Gibt’s dazu Zahlen? Begehst Du den Tag der Lohnungleichheit mit einem internen Festakt? Vielen Dank für Deine Antworten.

Die Freiheit und Freiwilligkeit grenzüberschreitenden Handels mit Leistungen und Gütern (Globalisierung) verwandelt sich in dem Mass in den kollektivistischen Globalismus der Polit- und Konzernmanager, wie Staaten sich regulierend (auf jeder Stufe) einmischen und Konsumenten ihre Verantwortung nicht wahrnehmen. Globalismus ohne das Einverständnis der Bürger durch Konsum (auch Information und Bildung) ist nicht denkbar. Ebenso wenig bei Null-Intervention durch Behörden.

Bietet Trost in Anbetracht des ideologisch dilettierenden und zu „Wissenschaft“ hochgejazzten, grotesk grenzüberschreitenden Gender-Unsinns:
„Newton hielt seine Theorie nie für das Letzte Wort, und Einstein hielt seine Theorie nie für mehr als eine gute Annäherung an die wahre Theorie – die einheitliche Feldtheorie, nach der er von 1916 bis zu seinem Tode 1955 suchte. (…) Die Wissenschaftler versuchen, ihre falschen Theorien zu eliminieren, sie versuchen, diese an ihrer Stelle sterben zu lassen. Der Glaubende dagegen – Tier oder Mensch – geht mit seinem falschen Glauben zugrunde.“ (K.R. Popper)

01.11.2018 – Kommentar bei eigentümlich frei zur Personalie Merz: „Wenn Sie als Maßstab nehmen, daß Merz, der in den letzten Jahren keine führenden politischen Ämter innehatte, durch keinerlei oppositionelle Handlungen aufgefallen wäre, käme kein einziger Politiker der Republik, der aktuell ein auch nur halbwegs exponiertes Amt bekleidet, in Frage. Gleich, ob aus Regierungskoalition oder Opposition (bis auf AfD). Die Mutigen“ kriechen erst jetzt langsam aus ihren steuergeld- und privilegiengepolsterten Löchern, nachdem sie den Aasgeruch wahrgenommen haben…“

31.10.2018 – Also sprachen Friedrich Merz und Konsorten am 21. Oktober 2018 im „Handelsblatt“:

„[…] Wir fordern die Bundesregierung auf, jetzt mutig voranzugehen, gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, um die Wirtschafts- und Währungsunion krisenfest zu machen.“

„Eine Haushaltspolitik für die Euro-Zone, die dem Zusammenhalt und der Zukunftsfähigkeit des Währungsgebietes dient, und eine gemeinsame Arbeitsmarktpolitik bis hin zu einer europäischen Arbeitslosenversicherung sind jetzt nötig, um glaubhaft zu machen, dass Europa auch im Innern zusammenhält“, heißt es in dem Appell.“ […]

„Deshalb fordern wir, jetzt mit der vertieften Integration der Außen- und Sicherheitspolitik auf der Grundlage von Mehrheitsentscheidungen und dem Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee zu beginnen“, heißt es in dem Text. Mehr Geld sei dafür nicht nötig, sondern bessere Kooperation.

„Da wir nie mehr in Europa Krieg gegeneinander führen wollen, brauchen wir auch keine nationalen Armeen mehr.“

Die weiteren Schritte sind nach Ansicht der Autoren dringend nötig, um Europas Zukunft zu sichern. Die Einigung Europas sei in Gefahr „wie nie zuvor nach dem Zweiten Weltkrieg“, heißt es in dem Aufruf.

„Im Innern Europas breitet sich wieder Nationalismus aus und Egoismus ist die vorherrschende Haltung.“ Von außen stellten US-Präsident Donald Trump, Russland und China Europas Einheit immer härter auf die Probe.

„Darauf kann es nur eine Antwort geben: Solidarität und Kampf gegen Nationalismus und Egoismus nach innen und Einigkeit, gemeinsame Souveränität nach außen.“

 

30.10.2018 – Typische Merkmale des „Superstaats“ sind das konsequente „Am-Bürger-Vorbei“ und der grosszügige Einsatz der diesem Bürger abgepressten Mittel: Die EU stellt erneut 300 Millionen Euro für saubere, gesunde und sichere Ozeane bereit und weitere 58 Millionen für die Sahelzone und die Zentralafrikanische Republik.

Der Superstaat nennt es Investitionsoffensive. Der Realist Zombifizierung.  „Die Europäische Investitionsbank (EIB) und Newron Pharmaceuticals S.p.A. („Newron”, SIX: NWRN), ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuartiger Therapien für Patienten mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems konzentriert, haben heute eine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet, die es dem Unternehmen ermöglicht, in den kommenden Jahren bis zu EUR 40 Mio. zu leihen, wenn es bestimmte vereinbarte Erfolgskriterien erreicht.Dieses EIB-Darlehen wird durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), dem Herzstück der EU-Investitionsoffensive, dem Juncker Plan, abgesichert.“

„Als Praxeologe lernt man, dass es zur Kategorie des antisozialen Verhaltens gehört, andere zu bedrohen oder zu beherrschen, es sei denn man verteidigt sich lediglich gegen vorhergehendes antisoziales Verhalten. Wer handelt, ist dabei völlig egal. Diese Wahrheit muss jedem Erwachsenen unmittelbar einleuchten. Heute lachen die Erwachsenen über die gläubigen Christen des Mittelalters oder diejenigen, die geglaubt haben, Könige regierten von Gottes Gnaden. Dieselben Leute glauben heute aber an einen Gesellschaftsvertrag, der – im Gegensatz zur Bibel – noch nicht mal in Schriftform vorliegt und den niemals jemand unterzeichnet hat. Aber jeder müsste ihn unterzeichnen! Warum? Weil ihnen eine innere Stimme, eine Eingebung sagt, dass es jeder müsste! Dostojewski macht sich in seiner Großinquisitor Parabel über diese neue Religion lustig, aber mir dünkt, tausenden von Deutschlehrern ist Dostojewskis Humor verborgen geblieben.“ Andreas Tiedtke

26.10.2018 – Auch die Generation Schneeflocke kann Meinungsdiktatur: „Wenn der Vater AfD wählt“ – Ein Heulkrampf von Leopold Löffler (Pesudonym), 24, Erasmus-Student der Sozialwissenschaften. Wobei: Auch der Inhalt könnte Fake sein. Eine schöneres Gesinnungstermometer als die Kommentarspalte ist kaum aufzutreiben.

Um die Ecke gedacht: „Die diplomatische Krise zwischen den USA und Saudi-Arabien aufgrund des heimtückischen Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi belastet aktuell auch die Technologietitel an der NASDAQ. Das ist deshalb so, weil Saudi-Arabiens Staatsfonds direkt und indirekt (unter anderem durch eine knappe 50%-Beteiligung am 100 Mrd. USD schweren Softbank Vision Fund) einer der größten Investoren in Start-Ups und Technologieunternehmen ist. Die Summen, die dabei auf dem Spiel stehen, sind gewaltig. Allein der Softbank Vision Fund übertrifft mit seinem Volumen den nächstgrößten Venture Capital Fonds um den Faktor 20. Möglicherweise waren es diese schieren Dimensionen, die bislang an den Märkten zu der verbreiteten Auffassung führten, dass es fast unendlich tiefe Taschen für frische Investments in „heiße“ Technologieunternehmen gebe. Doch welcher Gründer oder CEO möchte angesichts der jüngsten Vorkommnisse wirklich den saudischen Staat an seinem Unternehmen beteiligt wissen? Zumal die Saudis in der Vergangenheit kaum dafür bekannt waren, mit ihren ausländischen Investments eine besonders gute Performance zu erzielen.“ SmartInvestor

Die tado GmbH informiert: „tado°, der Marktführer für intelligentes Klimamanagement, hat in einer neuen internationalen Finanzierungsrunde 50 Millionen US-Dollar (43 Millionen Euro) von Amazon, E.ON, Total Energy Ventures, Energy Innovation Capital, Inven Capital, der Europäischen Investment Bank und anderen aufgenommen.“ Interessant dabei: 20 Millionen davon stemmt die Europäische Investment Bank. Die Finanzierung der EU-Bank wird über eine Garantie aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) gefördert.

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für ein Investitionspaket in Höhe von 243 Mio. EUR aus dem EU-Haushalt für Projekte im Rahmen des Programms LIFE zur Förderung von Natur- und Umweltschutz und der Lebensqualität gegeben, mit denen der Übergang Europas zu einer nachhaltigen und emissionsarmen Zukunft unterstützt wird. Durch die im Rahmen des LIFE-Programms für die Umwelt und Klimaschutz bereitgestellten EU-Mittel werden zusätzliche Investitionen mobilisiert, sodass insgesamt 430,7 Mio. EUR für 142 neue Projekte zur Verfügung stehen. Dass im Rahmen dieser Förderungen in Spanien 32 und in Italien 30 Projekte unterstützt werden, während es in Deutschland gerade mal sechs und in Österreich 2 sind, dürfte dabei Zufall sein. 

Deindustrialisierung: Kritiker, die seit Jahren behaupten, rentable Fertigung inklusive Entwicklungsforschung für Notebooks, Desktops und Server am Standort Deutschland, sei nicht möglich, behalten recht. Fujitsu zieht sich aus der deutschen PC-Produktion zurück. Das Werk in Augsburg, wo rund 1.500 Beschäftige Clients und Server fertigen, soll bis spätestens September 2020 schließen. Das Gelände wird verkauft. Interessantes Detail in der Medienmitteilung des Konzerns: Investieren wird Fujitsu nach eigenen Angaben  in seine Dienstleistungskompetenzen sowie in Schlüsselbranchen wie Automobil (im Zuge der Klimadiktatur künftig vermehrt ein „Staatsmarkt“), Fertigungsindustrie und den öffentlichen Sektor. 

Die AfD macht bekannt, dass der Arbeiter-Samariter-Bund einen Erste-Hilfe-Kurs für AfD-Fraktionsmitarbeiter im Bundestag unter Verweis auf den Wertekodex der Hilfsorganisation abgesagt hat. Offenbar nicht im Widerspruch zum Wertekodex des ASB stehen der lockere Umgang mit Spendengelder, die seit Jahren kritisierte Vetternwirtschaft oder die „Drückerkolonnen“ mit der die Organisation unter falschen Angaben Spender und Mitglieder wirbt. Dabei kassieren die Anwerber einen großen Teil der eingesammelten Gelder als Provision. Die Spender aber glauben, ihr Geld käme ausschließlich der sozialen Hilfe zugute. Den potentiellen Spendern wird beispielsweise erzählt, dass der Staat 15.000 Zivildienst-Stellen gestrichen hätte, was schlimme Folgen für Rettungsdienst und Pflege habe. Würde der Umworbene dem ASB für ein Jahr Geld spenden, würde der Staat das fünf Jahre lang weiterzahlen. Beides entspricht nicht der Wahrheit. Geködert werden damit vor allem ältere Menschen, die Angst vor einem Mangel an Zivildienstleistenden haben. Alles unwichtig. Hauptsache, man setzt ein starkes Zeichen gegen „rechts“.

„Alt, männlich, superreich“ titelt der Spiegel. Warum das obligate „Weiss“ fehlt, liegt auf der Hand. Worum es geht: Die Zahl der weltweiten Dollar-Milliardäre ist von 1.979 im Jahr 2016 auf 2.158 im Jahr 2017 gestiegen. Das Vermögen der Superreichen wuchs insbesondere wegen steigender Immobilienpreise und Aktienkurse um 19 Prozent auf 8,9 Bio. Dollar, wie eine Studie der Großbank UBS und der Beratungsgesellschaft PwC ergeben hat. Merke: DAS ist nicht eine Folge von freien Märkten oder Kapitalismus. Das ist eine direkte Folge der Politik des billigen Geldes. Jene, die uns enteignen via Null-Zinsen, uns Geld abpressen und immer breitere Bevölkerungsschichten (neue und alte) via Sozialleistungen direkt kaufen im „Kampf gegen die Ungleichheit und die sich öffnende Wohlstands-Schere“ sind dieselben, die das Übel verursachen. Von meiner Seite daher ein weiteres beherztes: „Danke, Staat!“

Neue Deutsche Medienmacher – Selbstbeschreibung: „Wir, die Neuen deutschen Medienmacher, sind ein bundesweiter Zusammenschluss von Medienschaffenden mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kompetenzen und Wurzeln. Wir setzen uns für mehr Vielfalt in den Medien ein (…).“ Bei „Partnern“ (aka Finanziers) wie der Amadeo Antonio Stiftung, der Open Society Foundation (Soros), dem deutschen Staatsfernsehen und nicht weniger als fünf Bundesstellen dürfte klar sein, welcher Gestalt die angestrebte Vielfalt ist.

Wegen der Absetzung der Masterlehrgänge für Critical Gender Studies in Ungarn droht nun Sabine Hark, die Berliner Genderprofessorin, die „auszusehen versucht, wie ein alter weisser Mann“ (Danisch),  mit Gender-Streik. Die Behauptung, dass dies wohl einer der ersten und einzigen Streiks ist, der die Gesellschaft und die Wirtschaft absolut gar nicht berührt und der dementsprechend auf niemanden Druck ausübt und daher völlig sinnlos ist, ist nicht ganz abwegig. Im Gegenteil: Bereits die Erwägung eines Gender-Streiks ist lächerlich und zeugt von einer geistigen Kurzatmigkeit , die ihresgleichen sucht. Ausserdem stellt sich mir nach wie vor dieselbe Frage: Wenn Gender-Studies so wichtig sind für Europa, für die Wirtschaft und die Gesellschaft: Warum ergreift man dann nicht die Initiative, nimmt die Streichung der Staatsknete hin und sucht sich private Sponsoren und Investoren? Müsste ja bei der Zukunftsrelevanz des „Wissenschafts“-Bereichs ein Klacks sein, das hinzukriegen.

Durchsetzen, aufwärts und empor. Läuft hier – bescheiden wie gewohnt: „Erasmus+: 2019 sollen 3 Mrd. EUR in junge Europäerinnen und Europäer und in die Schaffung Europäischer Hochschulen investiert werden. Die für Erasmus+ verfügbaren Mittel dürften im Jahr 2019 um 300 Mio. EUR bzw. um 10 % gegenüber dem Vorjahr steigen. ‚Wir arbeiten auf ein Europa hin, in dem Lernen, Studieren und Forschen nicht durch Grenzen blockiert werden. Es soll im Bildungswesen keine Mauern mehr bei Exzellenz, Innovation und Inklusion geben.‘ Im Zuge der Schaffung eines europäischen Bildungsraums bis 2025 hat die Kommission vorgeschlagen, Europäische Hochschulen in der EU einzurichten. So sollen bis 2024 etwa zwanzig Europäische Hochschulen entstanden sein.“ Irrtum vorbehalten, hat das Erasmus-Programm mal mit einem Budget von um die 400 Millionen angefangen.

23.10.2018 – Effizienzschleuder EU: Wie aus einem neuen Bericht des Europäischen Rechnungshofs hervorgeht, haben die Maßnahmen der EU zur Unterstützung von CO2-Abscheidung und -Speicherung und innovativen erneuerbaren Energien nicht zum Erfolg geführt. Resultat der Prüfer des Rechnungshofs: Konzeption, Verwaltung, Koordinierung ungenügend. Dies alles, ohne dass es im Rahmen des Massnahmepakets Modalitäten für die Rechenschaftspflicht und Kontrolle gibt. Kurz: 3,7 Milliarden Euro verpufft, Wirkung null. Lösungsvorschlag der Prüfer: Mehr Mittel, Projekt ausbauen. So funktioniert Staat.

Schönste Wortschöpfung des Tages: „Heulsawse Chebli“ (ZellerZeitung).

Bruno le Maire, Frankreichs Finanzminister fordert in der WELT neue Umsatzsteuer für digitale Konzerne. Stets nach dem gleichen Muster: Ungerechtigkeit – Eingriff und Durchsetzung durch EU = Gerechtigkeit: „Aus diesem Grund müssen wir jetzt der Forderung der Völker Europas nach Gerechtigkeit und Effizienz nachkommen. Wir werden es nicht alleine schaffen, also Land für Land, jedes mit seinen jeweiligen steuerlichen Besonderheiten. Denn diese Unternehmen nutzen unsere Unterschiede zu ihrem Vorteil, indem sie ein Land gegen das andere ausspielen. Die Europäische Union ist die erste Einheit, die dem Abhilfe schaffen kann. Denn wir können unser Allgemeinwohl nur auf europäischer Ebene verteidigen: Das haben wir mit dem Schutz unserer persönlichen Daten und dem Schutz des Urheberrechts getan, und jetzt müssen wir die Steuergerechtigkeit wiederherstellen.“

As seen before: Die wahre Macht liegt nicht mehr beim Eigentümer, sondern bei jenen, die bestimmen, was, wann, wo, für wen, zu welchem Preis produziert und angeboten wird. Läuft hier: „Neue EU-Bestimmungen für Streaming-Dienste: Das EU-Parlament hat am Dienstag beschlossen, dass mindestens 30 Prozent des Inhalts von Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime aus europäischen Inhalten bestehen müssen, um die „kulturelle Diversität“ Europas zu erhalten. Die neue Gesetzgebung, die Plattformen auch zur Finanzierung von in Europa produzierten Filmen und Fernsehprogrammen zwingen könnte, muss noch von den EU-Mitgliedstaaten bestätigt werden. Danach werden die Länder etwa zwei Jahre Zeit haben, um die Gesetzgebung in nationales Recht umzusetzen.“

Gleiches Thema: „Regierungssprecher Steffen Seibert deutete in einer Regierungs-Pressekonferenz an, dass angesichts immer neuer Klagen wegen Grenzwert-Überschreitungen Diesel-Fahrverbote nur der erste Schritt von Verkehrsbeschränkungen sein könnten. Denn in den meistbelasteten Städten sei beispielsweise der Straßenverkehr nur eine von mehreren Schadstoffemissionsquellen. ‚In Hafenstädten muss man erst einmal die Situation mit den Schiffen in den Griff bekommen, um wirklich unter diese Grenzwerte zu kommen. Das heißt, mit Maßnahmen, die wir jetzt für den individuellen Straßenverkehr treffen, werden wir viel erreichen, vor allem kurzfristig in den geringer belasteten Städten. In den stark belasteten Städten wird man aber auch noch an ganz andere Aspekte denken müssen als ‑ in Anführungszeichen ‑ nur an den Straßenverkehr‘, so Seibert.“ (Focus)

Ein Studierender des Fachs Critical Gender Studies an der ungarischen von George Soros gegründeten CEU bringt es infolge der Ankündigung der Regierung, keine weiteren Gender-Studiengänge zu finanzieren, unfreiwillig auf den Punkt: „Orbáns Leute stellen uns so dar, als wären wir nutzlos, als würden wir nichts beitragen. Aber Gender-Studies-Absolventen werden gebraucht: in internationalen Organisationen, den Medien, der Wissenschaft.“ Richtig, Max (so der Name des Studenten): Nur der Staat hat Verwendung für euch. Sonst niemand.

„Sie wollten Syrer dabei unterstützen aus den Kriegsgebieten in der Heimat zu fliehen. Um ihnen eine legale Einreise nach Deutschland zu ermöglichen, bürgten viele Bürger für syrische Flüchtlinge, darunter auch diverse Essener. (…) ‚Man hat uns bei der Ausländerbehörde damals gesagt, dass die Ansprüche nicht weiter verfolgt werden, sobald die Flüchtlingehier einen Asylantrag stellen‘.“ Sowas kommt davon, wenn man den Mensch via Staat aus der Verantwortung nimmt und der Mensch sie freiwillig abgibt. Abgabe der Verantwortung bedeutet aber gleichzeitig auch die Abgabe der Freiheit. Frei handeln, ohne die Konsequenzen für dieses Handeln zu tragen oder tragen zu wollen ist eine Laborfreiheit. Deutlicher: Eine Rattenfreiheit. Nicht mehr und nicht weniger. Die Konsequenz frei nach Baader: Wer lebt wie eine Ratte, wird früher oder später auch gehalten wie eine Ratte. 

„Im Streit um ihren Haushaltsentwurf bleibt Italien aufKonfrontationskurs mit der EU-Kommission und kommt der Aufforderung der EU zur Änderung ihrer Haushaltsplanung nicht nach.“ (Zeit) Frage: Warum sollte sie? Siehe weiter unten: Italien hat bei einem Weiter-So der EU nur zu gewinnen. Was hier abläuft ist – die Annahme liegt nahe – reine Öffentlichkeits-Befriedigung.

21.08.2018 – Gesetzesbruch als Programm (60 Prozent des BIP nach Maastricht-Kriterien): „Im Jahr 2017 verringerten sich das öffentliche Defizit und der öffentliche Schuldenstand relativ gesehen sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 im Vergleich zu 2016. Gemessen am BIP ging das öffentliche Defizit im Euroraum von 1,6% im Jahr 2016 auf 1,0% im Jahr 2017 und in der EU28 von 1,7% auf 1,0% zurück. Gemessen am BIP verringerte sich der öffentliche Schuldenstand im Euroraum von 89,1% (Ende 2016) auf 86,8% (Ende 2017) und in der EU28 von 83,3% auf 81,6%.

Kommentar unnötig, lachen erlaubt: „Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften eine Maßnahme (in Frankreich) genehmigt, mit der die Erzeugung von Strom für den Eigenverbrauch aus erneuerbaren Energiequellen bis 2020 gefördert werden soll. Die Maßnahme wird einen Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele der EU leisten, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt über Gebühr zu verzerren.“

Gut, dass „wir“ da was tun. Und gut, dass wir über entsprechende Portokasse verfügen, aus der solches locker zahlbar ist: „EU-Kommissar Hahn hat ein neues mit 50 Mio. EUR ausgestattetes Programm zur Unterstützung der Reform des jordanischen Justizsektors unterzeichnet, um die Rechtsstaatlichkeit, die Effizienz des Justizsektors und den Zugang zur Justiz in dem Land zu verbessern. Damit beläuft sich die Unterstützung, die die EU seit 2011 für Jordanien bereitstellt, auf fast 2 Mrd. EUR.“

Gerade habe ich mein Schreibpensum zwischen vier und 11 Uhr beendigt, als ein Auto vor dem Tor hupt. Ein Nachbar. Franzose. 78 Jahre alt. Eine Plastikflasche mit blanc limé (quel‘ horreur) und eine Tüte Chips unter dem Arm. Sein Apéro-Partner ist in den Ferien. Ich bitte ihn herein. Wir setzen uns auf die Terrasse. Als er wieder geht habe ich mehr über den Algerien-Krieg erfahren, als ich je wissen wollte. Jetzt weiss ich es. Es ist 14 Uhr 20. Der Baguette-Teig, den ich um sechs Uhr angesetzt habe, ist perfekt. Gold steht bei 1226.84 die Unze. Die Hunde schlafen an der Sonne.

20.10.2018 – Leser *** schreibt: „Ihr Interesse für die Themen, die Sie auf Ihrem Blog behandeln, verstehe ich. Ihren Enthusiasmus (Selbstbeschreibung ‚begeisterte Dilettantin‘) in Anbetracht dessen, was geschieht, nicht.“

Es ist nicht die Qualität dessen, was geschieht, die mich begeistert. Nicht das „gut“ oder „schlecht“ oder „verheerend“ der Richtung, in die wir gehen. Es ist der Glaube, Zeitzeuge der „Vollendung“ (Juncker) einer Umwälzung zu sein, die ihren Anfang vor Jahrzehnten genommen hat. Quasi die letzten Meter der Überführung von einem System in ein anderes, dem James Burnham bereit 1940 in hellsichtigster Weise den Namen „Regime des Manager“ gegeben hat. Ein noch nie dagewesenes, das weder dem Staat, noch dem Markt das Primat der Herrschaft zuspricht. Also weder Kapitalismus, noch Sozialismus ist, sondern etwas anderes, für das ich noch kein besserer Wort als jenes der Korpokratie habe finden können. Ein System, im Rahmen dessen, die Grenzen zwischen privat und öffentlich nur noch dem Schein nach vorhanden sind und wo die Macht in den Händen jener Clique aus Funktionären und CEOs, CFOs, COOs (und wie sie alle heissen) liegen wird, die entscheiden werden, was wann wo womit in welcher Menge für welchen Markt und zu welchem Preis produziert und verkauft werden kann, wo also die Eigentumsverhältnisse de facto keine Rolle mehr spielen, sondern nur noch die Kontrolle darüber. Die totale Verschmelzung von öffentlicher Verwaltung und Grosskonzernen inklusive Rüstungs- , Informations- und Finanzindustrie. Es wird aus diesem Grund auch ganz unerheblich sein, welche künftigen Regierungen, Präsidenten, Kanzler die europäischen Länder haben/wählen werden. Es wird vollkommen reichen, zwei Kriterien zu erfüllen: Der Wille zu mehr Staat und der Wille zu mehr Schulden – das trifft auf sämtliche Parteien zu. Über Indizien, die davon sprechen, dass es so und nicht anders kommen wird, stolpert man seit Jahren auf jedem Meter. Für uns – die Bürger – sieht es in punkto Freiheit zwar nicht nach einem Ritt in den Sonnenuntergang aus.  Diesbezüglich ist Begeisterung in der Tat nicht angebracht. Es sei denn, für die Freiheit, die wir heute noch geniessen.

Lachen muss sein: „Erster EZB-Zinsschritt von 2019 wegen Italien später erwartet“ (finanzen.net)

Planwirtschaft die xte: „Autofahren wird für weniger Begüterte wohl künftig deutlich teurer werden: Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) schließt sich in einem Interview der Forderung der Grünen nach einer neuen CO2-Steuer an. Damit soll auch Elektromobilität vorangebracht werden.“ (Focus) 

Kannten Sie den schon: Die Griechen brauchen Kohle. Dringend.

Zwei Monate ist es her, da ist Griechenland, begleitet vom Jubel der Presse und medienmässig gecoacht von den PR-Optimismusschleudern der EU in die finanzielle Freiheit entlassen worden. Blöd ist bloss, dass sie auf der falschen Seite unter dem Rettungschirm hervorgekrochen sind. Dort, wo’s gleich in den Abgrund geht. Jetzt stehen die Banken wieder vor dem Kollaps und mit ihnen das Land.

Die Märkte riechen den Braten seit Wochen. Investoren warfen massenweise Titel griechischer Banken auf den Markt. Der Sektor verlor seit Mitte September satte 18 Prozent, während die Renditen griechischer Staatsanleihen zeitweise über die Marke von fünf Prozent stiegen. Der griechische Finanzminister ärgert sich. Schuld sei nicht die (desaströse) Verfassung der griechischen Banken (für die Hellas ein Stützungspaket angekündigt hat – bei der Ankündigung ist es vorerst geblieben), sondern die Ansteckung durch den Vertrauensverlust der Investoren in Italien. Diskutiert werden nun diverse Möglichkeiten: Auslagerung der Schrott-Schulden an eine Bad-Bank. Das ganze finanziert durch Investoren. Konsequenz: Um den Schrott loszuwerden müsste der Staat eine Garantie abgeben. Ansonsten rührt keiner das Zeug mit einer Zange an. Was wiederum bedeutet: Wenn der griechische Staat Garantien abgibt, dann haftet, die Vergangenheit lehrt es, in letzter Instanz die EZB. Es sei denn, man lässt die Griechen fallen. Eine weitere Möglichkeit: die 24 Milliarden Euro, die Griechenland aus dem letzten Hilfspaket bleiben, zur Finanzierung heranziehen. Dazu braucht es das Okay des ESM. Fazit: Wie auch immer es läuft, in letzter Instanz haftet der Steuerzahler der Euro-Länder. Wir kommen der „Vollendung“ und „Vertiefung“ der Währungsunion (Juncker) täglich näher. Wobei die beiden schönen Floskeln auch problemlos durch die Worte „Sackgasse“, „Haftungsunion“ oder „Enteignungsmechanismus“ übersetzt werden können.

Die ARD feiert einen „historischen Moment“: „Schon lange beobachten führende Juristen in ganz Europa die Entwicklung in Polen. Und schon lange diskutieren sie: Was soll die EU tun, wenn sich die polnische Regierung ihre Justiz so bastelt, wie sie es möchte?“ (Als ob andere das nicht täten. Bloss, dass da dann eben die „richtigen“ Richter gebracht und gefördert werden.  Polen muss nun monatlich mitteilen, was es getan hat – ob es den Auflagen des EuGH Folge leistet. Dass die EU-Richter fanden, es sei höchste Zeit zu handeln, zeigt sich an einem Detail: Sie stoppten die Zwangspensionierungen, noch bevor Polen überhaupt eine Stellungnahme in Luxemburg abgegeben hat. In der Welt der Juristen passiert so etwas selten. Normalerweise sollen beide Seiten angehört werden, bevor ein Gericht entscheidet. Aber über solchen Details steht ja die EU. Genauso wie (da ungewählt) über den Bürgern und lästigem angegriecheltem Demokratie-Klimbim. Da kann man schon mal direkt in die Innenpolitik eines souveränen Staates eingreifen.

Nachhaltige Konnektivität – Daten sammeln zu unserem Besten. Als wäre man im grossen „Endloser Spass“-Roman von David Foster Wallace: „Als ein Ergebnis des 12. Asien-Europa-Gipfels (ASEM) in Brüssel hat die Europäische Kommission heute das ASEM-Portal für nachhaltige Konnektivität vorgestellt – ein Online-Tool mit einer Fülle von Daten über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten. Insgesamt 49 Einzelindikatoren – von der Zahl der Grenzübergänge und der Qualität der Netzverbindung über die Zahl der Botschaften, der technischen Handelshemmnisse und der Nutzer derselben Sprache bis hin zum CO2-Ausstoß pro Kopf und zum prozentualen Anteil der Jugendlichen, die sich weder in Ausbildung noch in Beschäftigung befinden, – werden in zwei (zusammengesetzten) Gesamtkennziffern gebündelt. Der „Konnektivitätsindex“ gibt Aufschluss über die grenzüberschreitende Konnektivität, also die physischen, wirtschaftlich-finanziellen, politischen und institutionellen Verbindungen sowie die Kontakte zwischen den Menschen. Mit dem „Nachhaltigkeitsindex“ wird die Nachhaltigkeit in Bezug auf die Konnektivität gemessen.

19.10.2018 – EU-Italien (Budgetstreit): „Die Pläne zur Neuverschuldung seien eine „noch nie dagewesene“ Abweichung von den Kriterien des Stabilitätspaktes, heißt es weiter in dem Schreiben (von Moscovici an Tria). Zudem setzt die Kommission der Regierung in Rom eine – kurze – Frist: Bis Montagmittag habe sie Zeit für ‚Klarstellungen‘. Natürlich kann man nun nicht voraussagen, wie genau die Sache weiter- oder ausgeht. Aber auch hier kann die Frage nach dem politischen Willen und der Wahrscheinlichkeit gestellt werden. Mehr noch: Sie muss gestellt werden. Ist es wahrscheinlich, dass die EU Italien als viertgrösste Volkswirtschaft in die wirtschaftliche, finanzielle und politische Souveränität entlässt, einen enormen Machtverlust (Kontrollverlust) in Kauf nimmt und – so würde es die ökonomische Logik verlangen – ihr monströses Beamtenheer reduziert? (beim Brexit ist von letzterem bezeichnenderweise auch nicht die Rede.) Ist es wahrscheinlich, dass die italienischen Haushalte ihre liquiden Vermögen, die zu den höchsten Europas zählen, durch eine neue Liare radikal abwerten wollen? Ist es wahrscheinlich, dass die Salvini-Regierung auf die Vorteile der Euro (Nullzinsen, Gratisschulden) und die verschiedenen Haftungsmöglichkeiten auf eigene Kosten und auf die Kosten ihrer Bürger verzichten wird?  Oder dass sie – kaum im Amt – ihre Vorwahlversprechen bricht? Nein, nein, und nein. Es besteht vielmehr die Wahrscheinlichkeit, dass, was wir hier erleben, eine (weitere) Show ist. Und dass es (via Target 2 oder eine der „Haftungsfallen“ (ESM u.a.) ) auf eine direkte oder indirekte Staatsfinanzierung Italiens durch die EU (also die europäischen Mitbürger) hinausläuft.

Deutschland – „Über Umtauschprämien in 14 Städten mit besonders belasteter Luft hinaus plant Volkswagen bundesweit die Verschrottung alter Diesel. Dabei geht es um die Rücknahme und Verschrottung älterer Dieselfahrzeuge der Marken VW, Seat, Skoda und Audi mit den Abgasnormen 1 bis 4. Autobesitzer, die den Umtausch wollen, erhalten demnach eine Prämie – diese soll in der Spitze und für die besonders großen Modelle bei bis zu 10.000 Euro liegen. Ziel ist, drohende Fahrverbote zu verhindern. Zuvor wurde über einen entsprechenden Vorstandsbeschluss berichtet. (…) Die große Koalition streitet derzeit über mögliche Milliardenbußgelder für Autobauer. Hintergrund ist die Weigerung der Hersteller, bei möglichen technischen Nachrüstungen älterer Dieselautos die Kosten vollständig zu übernehmen. Dies ist neben Kaufanreizen für sauberere Autos ein zentraler Punkt eines Maßnahmenpakets, auf das sich Union und SPD im Kampf gegen Fahrverbote geeinigt hatten.“  Nicht mehr die Eigentümer der Produktionsmittel entscheiden, was, wie, wo, wann, mit wem, zu welchen Preisen sie sie einsetzen. Der Staat tut es. Planwirtschaft nicht via Enteignung, sondern via Kontrollentzug über das  Eigentum und dessen Verwendung. Das Resultat bleibt sich indes gleich. Es fällt nur nicht so auf. 

BREXIT – Wenn die EU, wie sie nicht zu behaupten müde wird, das Beste für die europäischen Bürger und Unternehmen will, dann ermöglicht sie vor allem eines: Kooperation. Dasselbe gälte auch im Zusammenhang mit allen anderen Wirtschaftsblöcken. Stellt sie sich quer, dann kommt man fast nicht um die Vermutung herum, dass es eben nicht um die Bürger und Unternehmen Europas geht, sondern um die eigene Machtpolitik, von der wiederum nicht sicher ist, wem sie dient. Sollte sie allein der EU dienen, dann wäre ein sich Querstellt nicht logisch. Eine „souveräne“ EU würde Kooperation nach allen Seiten für vorteilhaft erachten müssen. Tut sie das nicht, dann besteht die Möglichkeit, dass sie im Interesse der USA handelt, die ein sich gen Osten wendendes Europa nicht gutheissen kann. Der US Politstratege Zbigniew Brzenzinski schrieb, die Zukunft der Hegemonialmacht USA würde sich in Eurasien entscheiden. Die Wahrscheinlichkeit, dass genau das passiert und dass eine wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle und politische Schwächung Europas (namentlich Deutschlands) bei gleichzeitigem Ausbau der EU-Behörden gewünscht ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Es würde auch die selbstmörderische Politik der Migration, der Desindustrialisierung, der Energiewende und der Euro-Rettung erklären. Ebenso die systematische Verluderung von Militär und Bildung.

Beim EU-Gipfel in Brüssel sagte die deutsche Regierungschefin, aus ihrer Sicht sei das österreichische Konzept einer „verpflichtenden Solidarität“ ein bisschen zu einfach. Dann könnte sich jeder EU-Staat aussuchen, in welcher Weise er sich in der Migrationspolitik engagieren wolle. Wäre ja noch schöner, wenn jeder souveräne Staat in seinem Interesse solches entscheiden könnte. Und die ganze Idee all jener, die aus der EU einen Superstaat zu machen hoffen nach dem Motto: Schaffe eine Krise und biete dann eine zentrale Lösung (ein Clearing, wie Target 2 ein erstes darstellt), wäre flöten. In diesem Sinn hat die Kanzlerin durchaus recht. Passt in den Rest des Bildes. 

EU liebt uns alle – künftig für schlappe 1,2 Milliarden Euro. Oder: Ohne die EU gäbe es keine Kultur. Böse Zungen würden behaupten, es gäbe sie wohl, aber eben nicht die richtige: „Aus Anlass des Marché International du Film Classique in Lyon wird die für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel heute den Prototyp eines Verzeichnisses europäischer Filme vorstellen – eine Leitinitiative der Strategie ‚#Digital4Culture‘, die auch Teil des Europäischen Jahres des Kulturerbes 2018 ist. Das europäische Verzeichnis wird aus dem Programm Kreatives Europa – MEDIA unterstützt. In den vergangenen 27 Jahren hat das Programm MEDIA ermöglicht, mehr als 2000 Spielfilme, Dokumentarfilme, Fernsehserien und seit Kurzem auch Animationsfilme zu entwickeln und zu vertreiben. Die Kommission schlägt für den nächsten Haushaltszeitraum 2021-2027 eine Anhebung der MEDIA-Mittel um 30 %, d. h. auf 1,2 Mrd. EUR, vor. EU-Kommissarin Gabriel erklärte dazu: ‚Wir müssen dafür sorgen, dass die europäischen Werke auch das Publikum erreichen, das sie verdienenDer digitale Wandel kann die positive Wirkung der Kultur sowohl in wirtschaftlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht maßgeblich stärken. Darum geht es allgemein bei unserer Strategie #Digital4Culture und ganz konkret bei dem Verzeichnis europäischer Filme: diese fruchtbare Verbindung zwischen digitalen Technologien und Kultur zu nutzen.'“ (Hervorhebungen durch mich)

18.10.2018 – Hadmud Danisch im Zusammenhang mit dem Fall Kashoggi: „(…) Allerdings sollten wir uns an sowas gewöhnen, denn a) sind wir weltoffen, b) sind wir tolerant, c) gehört der Islam zu Deutschland, d) wollen wir die Herrschaft weißer Männer loswerden, e) sind wir multikulturell und divers, f) ist Journalismus eine Erfindung des Weißen Mannes und muss sowieso abgeschafft werden, g) ist ein rassistischer islamophober Nazi, wer was dagegen sagt.“

EU – Der Superstaat bewirbt sich selbst. Nette Aktion auf Kosten der (wie stets unbefragten Bürger) oder bloss ein weiteres Mosaiksteinchen im Indoktrinations-Kanon? „Discover EU: weitere 12 000 Gratistickets für 18-Jährige, die Europa erkunden möchten. Nach dem Erfolg der ersten Runde von DiscoverEU wird die Europäische Kommission am 29. November 2018 eine zweite . Bewerbungsrunde für Gratistickets einläuten. Dann können sich alle 18-Jährigen in der EU bis zum 11. Dezember 2018 für ein Gratisticket bewerben, mit dem sie zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 2019 Europa bereisen können.“ Etwas, das die meisten (in diesem Alter) sich nicht leisten können und das kostenlos abgegeben und auch abgeholt wird, als „Erfolg“ zu bezeichnen, gibt der Sache sogar noch einen satirischen Drall.

Aber zuviele Fragen nach Details wie Finanzierung, Infrastruktur der EU-Länder und übergelagerten Interessen stören bekanntlich nur, wo rund 50’000 Funktionäre mit dem Geld anderer (Generationen) Gutes planen. Also weiter: „Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat ein Regierungsabkommen mit der Regierung der Arabischen Republik Ägypten über einen Betrag von 214 Mio. EUR zur Unterstützung des Entgiftungsprojekts von Kitchener Drain unterzeichnet. Die neue Finanzierung ist Teil der Initiative der Europäischen Union für wirtschaftliche Resilienz (ERI) und wird die Abwasserentsorgung und die Abfallbeseitigung für rund 6 Millionen Menschen in der Nildelta-Region verbessern. (…) Durch das heutige Abkommen werden die Finanzierungen der EIB in Ägypten im Jahr 2018 auf insgesamt rund 740 Mio. EUR veranschlagt, wobei der Wassersektor und der Abwassersektor sowie KMU und Mid-Caps die Hauptnutznießer sind. Die Bank hofft außerdem, zusätzliche Finanzierungen für Projekte im Bereich Abwasser und Transport (bis zu weiteren 430 Mio. EUR in diesen Sektoren geplant) und zur Unterstützung von KMU und Mid-Caps bis Jahresende zu gewähren. (…) Die Initiative für wirtschaftliche Resilienz (Economic Resilience Initiative – ERI) besteht aus einem integrierten Paket von Darlehen, konzessionären Finanzierungen und innovativen Instrumenten, mit denen zusätzlich zu den bereits veranschlagten Investitionen zusätzliche Investitionen in Höhe von 15 Mrd. EUR finanziert werden können.“

18.10.2018 – EU – Planwirtschaft. Was haben wir denn nun? Noch Markt oder schon Befehl (Baader)? Infos wie die folgende sind Indizien, in welche Richtung die Reise geht: „Heute haben die Europäische Kommission und der Fonds „Breakthrough Energy“ eine Vereinbarung über die Einrichtung von „Breakthrough Energy Europe“ (BEE) unterzeichnet, eines gemeinsamen Investitionsfonds, der innovative europäische Unternehmen dabei unterstützen soll, völlig neue, saubere Energietechnologien zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Mit dieser Initiative wird die Kommission tätig, um bei der Bekämpfung des Klimawandels weiter Vorreiterin zu sein, sich an der Umsetzung des Übereinkommens von Paris zu beteiligen und die Energieeffizienz zu fördern. Sie gibt damit den Kapitalmärkten und Investoren ein starkes Signal, dass die weltweite Umstellung auf eine moderne und umweltfreundliche Wirtschaft nicht umkehrbar ist.“ Es ist die Gemengelage aus Abhängigkeiten und Interessen von Politik und Konzernen (Korpokratie), die entscheidet, was innovativ ist, welche „Märkte“ zu bedienen sind und überleben dürfen, was für Unternehmen und Technologien gefördert werden und welche wissenschaftlichen Resultate die „wahren“ sind (Klimawandel – Dazu Klonovsky: „Wahrscheinlich wird der Klimawandel der Menschheit geringere Probleme bereiten als die Maßnahmen, die sie zu dessen Verhinderung ergreift“).

17.10.2018 – Eine gesunde Gesellschaft ehrt Leistung. Eine sterbende adelt Diagnosen.

EU – Anlässlich ihres Treffens in Luxemburg vom zweiten Oktober, haben die EU-Finanzminister entschieden, die Verordnung zur Überwachung von Bargeldtransfers in die EU zu verschärfen. Neu wird der Begriff des „Barmittels“ über reines Bargeld hinaus ausgedehnt. Die Verordnung gilt daher auch für Schecks, Travellerchecks, Prepayed-Karten (wie – bitte  – soll ein Zollbeamter einer Karte ansehen, was für ein Guthaben da drauf ist? Eben – mehr Durchgriffsrechte für die Behörden werden nicht auf sich warten lassen), Diamanten und Gold und erstreckt sich neu auch auf Post-, Fracht- und Kurierverkehr. Die Behörden sind bemächtigt, alle Sendungen, Pakete und Verkehrsmittel zu kontrollieren, die Barmittel enthalten könnten. Daneben soll auch die Europäische Bankenaufsicht (EBA) gestärkt werden und als letzte Möglichkeit neue Durchgriffsrechte für Entscheidungen über Ermittlungen und Sanktionen erhalten. Was uns hier – einmal mehr – als Schutz der Bürger vor Geldwäsche verkauft wird, ist in Wahrheit bloss die weitere Verschärfung seiner Kontrolle.

14.10.2018 – „Wenn ich von der ‚marxistischen Bewegung‘ oder von ‚Marxisten‘ spreche, so meine ich alle diese Gruppen und Individuen, d.h. alle, die gemeinhin als Marxisten bezeichnet werden und einen ersichtlichen historischen und theoretischen Zusammenhang mit Marx und seinen Lehren besitzen. Ich muss das wegen einer Angewohnheit betonen, welche die Marxisten vielleicht von der Kirche übernommen haben. Wann immer man eine Analyse des Verhaltens von Mitgliedern der Kirche oder kirchlicher Institutionen unternimmt, die dem guten Ruf der Kirche und ihren göttlichen Ansprüchen abträglich erscheinen könnte, erhält man alsbald die Antwort, dass dies nicht ‚wirklich‘ das Handeln der Kirche, die ein mystischer, übernatürlicher Leib sei, sondern nur das eines fehlsamen Menschen sei, der nicht für die Kirche, sondern nur aus seiner sündigen menschlichen Natur heraus handele. Vermittels dieser Beweisführung bleibt der Ruf der Kirche natürlich makellos. In ähnlicher Weise leugnet jeder Marxist eine Verantwortung für das Verhalten aller anderen marxistischen Abarten, ja sogar für die Unternehmungen seiner eigenen Gruppe, sofern diese schlecht ausgegangen sind oder für den Sozialismus eher schädlich als nützlich erscheinen. Auf diese Weise bleibt ebenso wie bei der Kirche die Sache des Marxismus untadelig. Wir können jedoch keinem von beiden diesen tröstlichen Luxus zugestehen. Wenn w i r die Karten austeilen, werden wir uns vergewissern, dass sie nicht gezinkt sind.“ – James Burnham

13.10.2018 – Wenn einer bei deinem Hirn anklopft und fragt, wer im Betrieb für Selbstbetrug zuständig sei und du dich versucht fühlst, ihm zu bescheiden, eine solche Abteilung existiere nicht: Lass es sein. Verweise ihn an die Direktion. Chefsache.

11.10.2018 – Heute braucht keiner mehr die Anstrengung des Denkens auf sich zu nehmen oder eine Meinung zu haben. Um dazu zu gehören reicht es völlig aus, sich vom richtigen zu distanzieren.

Social-Media-Kultur: Mutti – muss ich noch ADHS oder darf ich schon bipolar?

27.09.2018 -„Ich hatte hier am 12. Juni den Anfang vom Ende der Ära Merkel angekündigt. Die Honeckerettendämmerung verläuft zäher als gedacht – die CDU ist ja ungefähr so präzise enteiert worden wie die SPD enthirnt –, aber immerhin hat es sich jetzt schon mal ausgekaudert, und nicht nur die internationale, sondern sogar die deutsche Presse wittert Lunte. Stürze dauern im Land der Mitläufer und Untertanen immer etwas länger…“ Michael Klonovsky

Ich habe seit gut sieben Jahren eine Wette laufen. Mit meinem Vater. Damals, im März 2011 entschwand Karl Theodor zu Guttenberg über die transatlantische Zugbrücke gen Westen, um fortan in nicht näher erläuterter Tätigkeit an der Spitze eines transatlantischen Dialogforums tätig zu sein. Zusammen mit Grössen aus der US Politik, der Versorgungs- und Verteidigungs-Industrie. Seit selbigem Jahr ist er auch als Berater für die EU tätig. Nein – kein Interessenskonflinkt: Seine Kollegen beim Dialogforum – unter anderem Henry Kissinger und  Zbigniew Brzeziński – sind schliesslich der Meinung, die Zukunft der Hegemonialmacht USA werde sich in Eurasien entscheiden (und da kommt ein multikulti-geschwächtes und kapitalmässig entwertetes Europa gerade recht). Unsere Wette von 2011: Wetten dass der Herr jetzt einfach aus der Schusslinie gebracht wird, und dass der spätestens in dem Moment wieder auf der Bildfläche auftaucht – und zwar als Messias, Heilsbringer und von rechts bis links akzeptiert  – wenn die Hexe nicht mehr tragbar ist und es einen neuen Transatlantiker im Kanzleramt braucht? Es bleibt spannend.

09.09.2018 – „Es gibt einen jämmerlichen Unglauben, welcher mit sehr gelehrter Miene auftritt. Er meint, solche gegenseitige Annäherungen seien zufällige, und findet in ihnen nichts, als einen glücklichen Zusammenstoß der verschiedenen Kräfte im Spiel des Lebens. (…) Das ist nun eine für alle Mittelmäßigkeiten ungemein tröstliche und beruhigende Weisheit, durch welche sie instandgesetzt werden, sich und allen Gleichgesinnten einzubilden, es sei eine pure Verwechslung von seiten des Schicksals, ein von der Welt begangener Irrtum, daß sie nicht ebenso ausgezeichnet geworden seien, wie gewisse Leute. So wird ein bequemer Optimismus zuwege gebracht. Jedem hochgesinnten Geiste, jedem Optimaten, welchem es weniger am Herzen liegt, auf eine so elende Manier aus sich etwas zu machen, als vielmehr bei der Betrachtung des wahrhaft Großen sich selbst zu verlieren, ist das natürlich ein Greuel, während es seiner Seele ein Genuß, eine heilige Wonne ist, vereint zu sehen, was zusammen gehört.“ Soeren Kierkegaard

07.09.2018 – „Sachsen – Wir erleben keinen Angriff auf die Demokratie, sondern ihre Verwirklichung“ – Roger Köppel

06.09.2018 – „Die vornehmste Aufgabe der alternativen Medien wird es in nächster Zeit sein, immer wieder ein Gegengift zu verbreiten, das die Gifte neutralisiert, die aus den Sprachrohren der herrschenden Klasse sprudeln. Und damit einen vielleicht entscheidenden Beitrag zur Verhinderung bürgerkriegsähnlicher Zustände zu leisten. Wenn es nicht zu verhindern ist, dann können wir wenigstens sagen, wir haben es versucht.“ Robert Grözinger auf „eigentümlich frei“

29.08.2015 – Allein die Tatsache, dass Politiker auch beim eklatantesten Scheitern ihrer Politik nicht zurücktreten, zeigt, aus welchem Holz sie geschnitzt sind.

10.08.2018 „Es gehört doch eine große Naivität dazu, um zu glauben, es solle helfen, in der Welt zu rufen und zu schreien, als ob hierdurch jemandes Schicksal geändert würde. Man nehme es, wie es geboten wird, und stehe ab von allen Weitläufigkeiten. Kam ich als junger Mann in eine Restauration, so sagte ich auch, wie andre, zum Kellner: »Ein gutes Stück, ein recht gutes Stück, vom Rücken, nicht zu fett.« Der Kellner hörte vielleicht gar nicht meinen Rat, geschweige daß er ihn berücksichtigen sollte, geschweige daß meine Stimme bis in die Küche hineinbringen, den Vorschneider rühren sollte; und selbst, wenn alles dieses geschah, so war vielleicht an dem ganzen Braten kein gutes Stück. Jetzt rufe ich nicht mehr.“ Soeren Kierkegaard

24.02.2018 „Wer Millionär sein möchte nehme 1.000 Euro und gehe in die Türkei, wer Milliardär sein möchte nach Venezuela und wer Billionär sein möchte, gehe nach Simbabwe.“ Uwe Bergold

17.02.2018 Netzfund: „Und wieder wird so getan
– als gingen Werkzeuge von selber los und brächten Menschen um…
– als hielten noch mehr Verbote jemanden davon ab etwas bereits längst Verbotenes zu   tun…
– als könnten Tschechen, Schweizer und Israelis aufgrund erlaubter und ausgeprägter privater Bewaffnung gar nicht anders als sich pausenlos gegenseitig über den Haufen zu schießen…
– als wäre Selbstverteidigung etwas, dass zum einen der Staat einem erst zugestehen müsste und dass zum anderen mit einer legalen Faust gegen die illegale Schusswaffe eines Verbrechers besonders gut funktioniert…
– als hätte sich die bloße Bewaffnung von Staatsorganen geschichtlich als besonders gute Idee erwiesen…
– als könne die Polizei Opfer von Gewaltverbrechen für gewöhnlich retten und nicht etwa bestenfalls die Täter ermitteln…
– als würden sich Selbstmörder nicht mehr umbringen sobald sie etwas anderes als eine Schusswaffe benutzen müssten…
– als wäre ein Halbautomat ein „Sturmgewehr“…
– und als würde das, wenn jemand viele Menschen umbringen will, einen Unterschied machen…
– als passierten solche Vorfälle nicht beinahe ausnahmslos mit illegalen Waffen bzw. dort wo sie verboten sind…
– und als könne irgendjemand anders einen bösen Menschen mit einer Schusswaffe stoppen, als ein guter Mensch mit einer Schusswaffe!“

19.01.2018 „Steuern sind der Preis, den wir dafür bezahlen müssen, dass wir keine zivilisierte Gesellschaft sind. Ein zentral geplanter, totalitärer Staat stellt die komplette Niederlage der Zivilisation dar. Während eine gänzlich freiwillige Gesellschaft deren ultimativer Triumph ist.“ – Netzfund

10.01.2018 „Wenn ein Mann mir versichert, er sei gegen Rassismus oder Sexismus oder Xenophobie oder Transphobie oder was auch immer gerade angesagt ist, dann ist alles, was ich sehe: Angst. Er hat Angst, seinen Job zu verlieren. Er hat Angst, seine Kunden zu verlieren. Er hat Angst, von der Schule geschmissen zu werden. Er hat Angst, von den Medien angeschwärzt zu werden. Er hat Angst, verklagt zu werden. Er hat Angst, sein Haus zu verlieren. Er hat Angst, seine Freundin oder Ehefrau zu verlieren. (…) Er kennt die Regeln und er hat gesehen, was mit denen passiert, die gegen sie verstoßen haben. Viele Männer haben Angst, die Gedanken auch nur zu denken, die zu den Worten führen könnten, die ihnen Ärger einbringen können.“ Jack Donovan

09.12.2017 – Wenn eine Leserin dir schreibt, dass sie derart in dein Buch „abgetaucht“ sei, dass sie zum ersten Mal seit Monaten zwei Chemotherapie-Sitzungen ohne Schmerzen durchgestanden habe, weil mitten im Plot und bei den Protagonisten, dann bist du ein sehr, sehr dankbarer Mensch. Und wirst sehr klein.

Bestechend und auf den Punkt zum Thema „Das Gespenst der Sezession“ – David Dürr: „Wirkliches Recht dagegen findet sich auf der Seite der Sezession. Nicht, weil es so etwas wie ein feier­lich verliehenes positives Recht auf Sezession gäbe, sondern viel einfacher und negativ: Weil Sezes­sion niemanden stört, nie­manden bedrängt, niemanden unterwirft und niemandem seinen Willen aufzwingt, also keinerlei Anlass zum Vorwurf von Unrecht gibt. Sezession ist Recht, weil sie kein Un­recht begeht.“ Ganzer Artikel hier (nur für Abonnenten).

Und so kann es nicht Unrecht sein, wenn England aus der EU, Katalonien aus Spanien, Venezien aus Italien austritt, und wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, aus der Zwangsorganisation „Bundesrepublik Deutschland“ austreten und sich anderweitig organisieren wollen.

Bundesparteitag der Afd: Lanciert die Partei den „Sozialismus der Mitte“? Dann würde Mutti recht behalten, wenn sie sagt: „Wir schaffen das.“ Sozialistisch ist der Untergang grün, rot, blau oder auch einfach bunt zu meistern.

02.12.2017 Realsatire – Wenn eine Schweizer Neubürgerin (Deutsche, vor vier Jahren in der CH eingebürgert)  – an der Uni Basel im Sold der Steuerzahler des Landes stehend – dieselben zum Zweck des Demokratieschutzes zum Boykott aller politisch nicht wie sie Denkenden aufruft und der politische und mediale Mainstream sich nach kritischer Berichterstattung der Baz darin ergeht, die gendererforschende Mitstreiterin zum Opfer einer Hexenjagd und bedrohter Meinungsfreiheit zu stilisieren. Dass jene Menschen, die sie ausschliessen und (mund)tot machen möchte –  der Schweizer Mittelstand – dieselben sind, die der Ex-Deutschen ihren Lohn via Steuerlast zahlen, interessiert die sozial gerechte Kämpferin für mehr Demokratie in ihrer neuen Heimat nicht. Dass es auch an Universitäten an Intelligenz und Klugheit mangeln kann, ist verkraftbar. Eine derart eklatante Abwesenheit eines Minimums an Anstand und Respekt ist indes schwer zu ertragen. Die ebenfalls grösstenteils steuersubstrat-besoldeten und subventionierten Schweiz-Hasser indes lieben die Frau. Etwa so, wie Frau Göring-Eckhard und Herr Augstein Jean Ziegler lieben würden, wenn er zu eine Verbot der AfD und der FDP aufriefe. Oder hat er das schon?   Link hier. 

26.11.2017 Grandioser Vortrag von Thorsten Polleit an der Ludwig von Mises-Tagung vom Oktober 2017. Ganzer Vortrag nachzulesen hier bei misesde.org:

„Der Staat drängt danach, sich auszuweiten. Das gilt vor allem für den modernen demokratischen Staat. Er hat nur bedingt Interesse daran, seine ihm eigentlich zugedachte Aufgabe, Leib und Leben der Bürger zu schützen, zu erfüllen.

Der Staat dringt vielmehr in alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche vor. Ob Erziehung, Bildung und Ausbildung, Gesundheit, Ernährung, Altersvorsorge, Recht, Sicherheit, Umweltschutz, Straßen und Geld und Kredit – überall will der Staat die Kontrolle haben.

Entweder dadurch, dass er bestimmte Leistungen monopolisiert (wie z. B. Altersvorsorge oder die Geldproduktion), oder indem er das Marktangebot maßgeblich (mit-)bestimmt (wie z. B. durch Ge- und Verbote und Regulierungen).

Dass der Staat sich immer weiter ausdehnt, dass selbst ein Minimalstaat die Tendenz in sich trägt, zu einem Maximalstaat zu werden, ist nicht nur eine empirische, sondern letztlich eine praxeologische Erkenntnis.[7]

Der Staat hat vor allem erreicht, dass heutzutage die meisten Menschen der Auffassung sind, der Staat sei „wohlmeinend“ und unverzichtbar für das zivilisierte Zusammenleben.

Diese Meinung ist eine (unverzichtbare) Bedingung, damit der Staat sich ausdehnen kann. Doch es ist noch etwas anderes im Spiel. Und das ist das Eigennutzkalkül der Menschen, das im demokratischen Staat zügellos wird.

Ein jeder wählt die Politiken, von denen er meint, dass sie ihn begünstigen – und üblicherweise schert man sich nicht darum, ob durch die Politiken, die man wählt, anderen geschadet wird. Das nutzt der Staat für seine Zwecke aus.

Er bietet beispielsweise sichere Arbeitsplätze im Staatsapparat an. Die Begünstigten kommen in den Genuss eines Einkommens, das sie im freien Markt nicht erzielen können oder wollen.

Der Staat vergibt Aufträge für allerlei Dinge (für Bauten, Kriegsgerät etc.) und wird so zum wichtigen Wirtschaftsfaktor. Die Arbeitsplätze und Lohneinkommen, für die die Unternehmen sorgen, hängen damit am Staat.

Der Staat (de facto) monopolisiert die Altersvorsorge und macht dadurch das finanzielle Schicksal der Zwangsversicherten von seinem Wohlwollen, vor allem aber von seiner Finanzkraft abhängig.

Ein Staat, der immer mehr Menschen in seine Abhängigkeit bringt, kann ohne großen Widerstand anwachsen. Doch wie weit geht seine Ausdehnung?“

25.11.2017 Wenn ein ganzes Dorf sich das „Maul darüber zerreisst“, dass einer aus ihrer Mitte regelmässig und auf freiwilliger Basis eine professionelle Dame aufsucht, der er für die Dauer von zwei Stunden auf Knien zu Diensten sein darf und es gleichzeitig als Bürgerpflicht erachtet, alle vier Jahre mit einem Kreuz darum zu betteln, von irgendwelchen Profis permanent und für weitere vier Jahre erzogen, beraubt, betraft, bedroht und belohnt zu werden.

Wenn der Schweizer Tages Anzeiger von einer „Unheiligen Allianz“ spricht, um damit jene Parlamentarier verschiedener Couleur meint, die sich gegen eine Anbindung der Schweiz an die EU-Klimadiktatur (gemeinsames Emissionshandelssystem) wenden. Im Umkehrschluss wird daraus ein „heilig“ (göttlich, vollkommen, absolut), was EU und mit ihr die auf Knien kriechenden Bundesräte wüschen. „Wie trennt Ihr Kirche und Staat, wenn der Staat Eure Kirche ist?“ fragt Philipp A. Mende in seinem Buch „Geschosse wider den Einheitsbrei“. Es ist die ganze Misere unserer Zeit und vieler Zeiten davor in eine Frage verpackt.

223.11.2017 „Wenn ich die politische Klasse weihevoll von der „staatspolitischen Verantwortung“ referieren höre frage ich mich, aus mangelnder Kenntnis der Zusammenhänge, von welchem Staat da eigentlich die Rede ist. Ist es der, mit der maroden Armee, der gleichzeitig nicht müde wird, seinen nahen und fernen Nachbarn ans Bein zu pissen, den nicht zu schützenden Grenzen, den explodierenden Sozialkosten, den nichtzahlbaren Renten und Pensionen, dem die Vorgängerregierung mit aller Kraft die industrielle Basis entzieht und der sich anschickt beispielsweise Frauen mit abgebrochenem Theologiestudium und esoterischem Einschlag in Ministerposten zu heben, und dessen Parlament einen Mann zur Aufsicht der Parteifinanzen gemacht hat, dem der Umgang mit Schwarzgeld nicht vollkommen unbekannt ist,
oder ist das etwa ein ganz anderer? Meine Verantwortungswahrnehmung mag vielleicht falsch sein.“ Michael Nongrata

21.11.2017 Wer will schon Herrschaftslosigkeit und die hohe Schule der Selbstverantwortung freier Märkte, wenn er einen betreuten Demokratie-Event, aka Wahlen (vielleicht sogar in doppelter Auflage), haben kann. Es ist wie es immer war: Am Ende schlägt die Show in den Arenen stets die Freiheit, geistiges Kleinrentnertum die wunderbare Panik des freien Geists.

19.11.2017 – Wenn du auf der Runde mit den Hunden feststellst, dass, was sich zurzeit im Zusammenhang mit Credit Suisse und UBS ankündigt (ein Teil der 17,5 Mia. schweren und mit rund 14 Mia. Steuergeldern gestützten Pensionskasse der Schweizer Bahn wird von der CS an JP Morgan (!!!) zur Verwaltung gegeben, die Saudis erwägen den Abzug von 200 Mia ihres Offshore-Vermögens aus den beiden Banken) dem Plot deines Romans „Die Ministerin“ entspricht.

18.11.2016 Reaktion von Axel BC Krauss auf den Kommentar einer Leserin zum Klonovsky-Text weiter unten. Thema pränatale Diagnostik, Trisomie 21:

Kommentar: „Ich nehme wieder einmal die gegenteilige Position als die orthodoxe ein: Ich wäre dafür, dass in erster Linie die gesunden Kinder auf die Welt kommen.“
– Ingeborg Knaipp

„Antwort: Ich habe damit ein schwerwiegendes Problem. Ein äußerst schwerwiegendes: Definiere „gesund“.

Meinen wir hier mit „gesund“ oder „normal“ evtl. Menschen, die alle vier Jahre wählen gehen und dabei auch noch lustigerweise glauben, ihr unbedeutendes, nichtiges Kreuzchen auf einem Wisch Papier würde im großen politischen Rahmen tatsächlich etwas ändern in dieser plutokratenbitchigen „Demokratie“? So wie bei EUdSSR und Euro, der Migrationswaffe oder Auslandskriegen, wo Michel_Innen*hohl ja so irrsinnig viel „mitzubestimmen“ hatte?

Die immer noch Schämstream-Zeitung lesen, Fernsehen gucken, ihr ganzes Leben lang brav alles tun, was ihre pyromanischen Pyramiden-Eliten von ihnen erwarten, um – danach sieht es derzeit ja doch stark aus – am Ende ihres Lebens, wenn sie ihr Pensionärsdasein genießen wollen, gleich nochmal – pardon – gefickt zu werden?

Meinen wir damit „gesunde“ und „normale“ Menschen, die sich eigentlich gar nicht dafür interessieren, was in der Welt um sie herum so alles vorgeht und schreiend weglaufen, wenn ein sog. „Verschwörungstheoretiker“ ihnen erklärt, was ihnen die nächsten Jahre – und erst recht ihren Kindern und Enkeln – noch alles bevorsteht? Ist es das? Sollen nur noch solche „gesunden“ Menschen auf die Welt kommen?

Die mich auslachen oder mir den Vogel zeigen, wenn ich ihnen wahrheitsgemäß erkläre, daß die Enteignung und Verarmung der „breiten Masse“ machtelitär erwünscht ist, ja sogar schon vor Jahrzehnten geplant wurde? Daß die gegenwärtigen Entwicklungen auf geld- bzw. finanz- und wirtschaftspolitischem, bildungs- und erziehungssystemischem, geopolitisch-militärischem, kulturellem und auch „ökologischem“ Gebiet bestimmten Agenden folgen, dazu entwickelt, Menschen möglichst weit „unten“ zu halten, ohne daß sie aufbegehren?

Daß das Dauerbombardement mit gewissem popkulturellem Dreck, Schmutz und Abfall, bei dem es nur noch um Party, Alkohol, Sex und puren Hedonismus geht, dem Zweck dient, sie auf das Niveau nur noch instinkt- und triebgesteuerter Tiere zu reduzieren, die keine allzu kritischen Fragen mehr stellen, höherer Hirnfunktionen weitestgehend beraubt? Also ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher, ob ich sowas dann als „gesund“ definieren sollte.

Also nochmal: Nach welchen Kriterien entscheidet man dann, wer „gesund“ ist oder nicht? Sind Menschen „gesund“, die selbst heute noch die offizielle Version von 9/11 glauben? Sind Menschen „gesund“, die allen Ernstes glauben, Angela Merkel habe in Sachen geplanter Migrationswaffe „kopf- und konzeptlos“ oder im „Alleingang“ gehandelt? Sind Menschen „gesund“, die solchen geistlosen, primitiven Scheißdreck nachplappern wie Wackeldackel, Hampelmännchen oder Duracel-Hasen?

Tut mir leid, das ist mir echt zu hoch. Wer zum Henker entscheidet, was „gesund“ ist? Ja wer weiß, möglicherweise entwickelt ein Kind, das nicht ganz den MEDIZINISCHEN Kriterien von Gesundheit entspricht, später ja doch ganz erstaunliche Fähigkeiten. Wie z.B. Stephen Hawking. Als seine Krankheit diagnostiziert wurde, gaben ihm die Ärzte nur noch wenige Jahre. Also die „Fachleute“ und „Experten“, die sich ganz dufte auskannten. Erstaunlicherweise hat er ihre höchst kompetenten Prognosen um Jahrzehnte übertroffen. Wie macht dieser strenggenommen „Ungesunde“ das bloß? Wollen wir zurückkehren zur Eugenik, in der lauter kleine Dr. Mengeles darüber zu befinden haben, wer „gesund“ ist?

Vermutlich nur solche Menschen, die auch brav das Führerporträit an der Wand hängen haben und bloß nicht mit Abweichlern, Rebellen, Populisten, Alu-Hüten, Rechten, Abgehängten, Russlandverstehern, Bargeldbezahlern und anderen Zersetzern reden? Bitte, bitte, bitte: Definiere „gesund“.

Ich bitte für die teilweise zweifellos überspitzten Einwürfe um Entschuldigung, aber genau darauf laufen solche Überlegungen letzten Endes nämlich hinaus. Ich rede hier momentan NICHT von wirklich schwerwiegenden Erkrankungen oder Defekten, bei denen man es – meiner bescheidenen Meinung nach – Eltern im Einzelfall selber überlassen sollte, ob sie das Kind bekommen wollen oder nicht.

Muß allerdings nochmal und vielmals um Entschuldigung bitten, wenn ich sage: Wenn ich mir anschaue, was heutzutage so alles an sogenannten „Normalen“ rumläuft, kullern mir ehrlich gesagt die Lachtränen übers Gesicht, wenn ich lese, es sollten nur noch „gesunde“ Kinder zur Welt kommen.

Gut, lassen wir also nur noch „gesunde“ Kinder zur Welt kommen.

Lauter „gesunde“ Menschen, die das System, in dem sie leben, noch nicht mal ansatzweise verstehen (obwohl sie doch gesund sind, seltsam) und sich deshalb Jahr für Jahr höher besteuern, sprich berauben lassen, ohne den Verantwortlichen einfach mal in die Fresse zu hauen. Keine Gegenwehr. Kein Widerstand. Die „Gesunden“ bücken sich brav und zahlen weiter, bis sie nicht mehr können. Sie haben teilweise Zweit-, manche sogar Drittjobs, um über die Runden zu kommen, und in naher Zukunft dürfte auch das noch etwas schwieriger werden.

Sie nicken, wenn ihre Kinder als Soldaten von einer Bande verlogener, skrupelloser Arschlöcher in Kriegen verheizt werden, ohne erstmal zu fragen: Mooooment, woher sollen wir eigentlich wissen, ob das, was ihr uns da erzählt habt, eigentlich alles stimmt? Hey! Es geht hier um mein Kind, die Frucht meiner Lenden! Die opfere ich doch nicht für irgendwelche Kriegsagitation und -propaganda, deren Wahrheitsgehalt ich noch gar nicht kenne.

Ich lasse mich gerne von Negativzinsen schleichend BESTEHLEN – denn GENAU das sind Negativzinsen, es ist DIEBSTAHL im Interesse einer offensichtlich größenwahnsinnig gewordenen Hochfinanz-Neo-Aristokatrie – ohne das Maul aufzumachen, nee, ich nehme das alles einfach hin.

Ich glaube, der Kommentar ist schon lang genug.
Also: Wie definiert man „gesund“? Wer sind bitte diese „gesunden“ Menschen, mit denen man diese überaus „gesunde“ Welt überwiegend bevölkern sollte?“

GENIALE PR: Die „liberale Demokratie“ sagt: „Du kannst alles sein und tun (trans-was-auch-immer, Staubsaugerheirat, etc..), was du willst“ und verhält sich in einer Weise, die klar macht: „Weil du alles sein und tun kannst, was du willst, musst du es auch tun und sein wollen oder es zumindest gut finden.“ Umgesetzt und installiert wird diese Emanzipations-Diktatur durch die mündigen Bürger, die diese Befreiungs-Botschaft kaufen und gnadenlos all jene bedrohen, ausschliessen, ruinieren und zum Schweigen bringen, die individuelle Freiheit dem obrigkeitlich privilegierten Priestertum Marke „Eiserner Vorhang“ vorziehen.

17.11.2017 Michael Klonsovski: „Menschen mit Down-Syndrom gehörten früher, wie gesagt, zum normalen Stadtbild, heute sind sie selten, und bald wird es sie in der westlichen Welt wohl nicht mehr geben. Dafür sorgt die Pränataldiagnostik. Trisomie 21 ist ein häufiger Abtreibungsgrund. In den sozialen Netzwerken ist das kein Thema, und ich gestehe frank und frei, dass ich kein Kind mit dieser Behinderung bekommen hätte. Nur in christlichen Milieus, wo Abtreibung, egal in welchem „Stadium“, als Todsünde gilt, werden solche Kinder geboren oder adoptiert. Besagte Milieus gelten bekanntlich als ewiggestrig und bekämpfenswert. Demonstrationen von „Lebensschützern“ rufen verlässlich die geschmacklosesten Proteste hervor. Desto mehr ist das Netz gerührt, wenn einigen Überlebenden der gängigen Praxis „Schwer-in-Ordnung-Ausweise“ ausgestellt werden.

Wunderlich verlogene Welt. Und mittendrin Hannah, 14, Vertreterin einer aussterbenden Spezies.“

„Wir haben es hier mit einer klassischen Interventionsspirale zu tun, wie sie Ludwig Mises in seinem 1929 erschienen Klassiker „Kritik des Interventionismus“ beschrieben hat: die politische Kaste verursacht in einem ersten Schritt vermeidbare Kosten, die zu bedecken einen zweiten Schritt erfordert. Den durch diesen ausgelösten (aber natürlich nicht bedachen) Nebenwirkungen, ist mit weiteren Aktionen zu begegnen, usw. usf.

Fazit: Was auch immer die hohe Politik in die Hand nimmt, führt über kurz oder lang auf die eine oder andere Art stets ins Desaster. Wie der libertäre deutsche Ökonom Hans-Herman Hoppe in seiner erfrischenden Direktheit ausführt: Der Staat (…) ist eine von Banden von Mördern, Plünderern und Dieben geführte Institution, die von willigen Vollstreckern, Propagandisten, Kriechern, Betrügern, Lügnern, Clowns, Scharlatanen und nützlichen Idioten umgeben ist – eine Institution, die alles beschmutzt und verdirbt, was sie berührt.“ Ein Befund, der für supranationale Imperien wie die EU, in gleicher Weise gilt.“ Andreas Tögel bei Ortner Online – Der gefrässige Staat und das grössenwahnsinnige Imperium.

Michael Nongrata: „Nennt man jetzt eigentlich den Vorgang, der jene Kinder des Juste Milieu trifft, denen es nicht gelingt, unter dem Radar der pränatalen Diagnostik zu fliegen (also dem überwiegenden Teil) Schwer-In-Ordnung-Abort, oder bleibt alles so, wie es ist?
Ich frage für einen Freund.“

Jean-Luc de Geer: „Hijab-Barbie ist eigentlich Djihad-Barbie.Die dollargierigen Schleimscheißer bei Mattell haben sich ja ein anscheinend ganz besonders faules Früchtchen ausgewählt, um es als Vorbild für ihre Kommerzpuppe zu propagieren, mit der sie zum Sturm blasen auf die Geldbeutel der besonders neurotisch kleiderfetischistischen Mohammedanerfamilien (und der politisch korrektesten nichtmusulmanischen Erziehungsgemeinschaften) überall auf der Welt. Die Ironie der Tatsache, dass die Tusse offenbar recht manierlich mit einem langen Messer umgehen kann, dürfte den mattellschen Marketingtrotteln irgendwie entgangen sein. Aber die Tatsache, dass sie sich offenbar auch noch als eine peinlich großmäulige Israelgegnerin geriert, war ihnen, davon gehe ich mal aus, bekannt. Man kann nicht annehmen, daß die Kommerzhanseln vor Abschluss einschlägiger Sponsorenverträge nicht mal den Twitter- oder FB-Accounts der Zielperson durchchecken. Deshalb nehme ich an, dass Mattell als Gesamtfirma diesen unterschwelligen Antisemitismus , diese Häme, und den Israelhass ihres neuesten Einkaufs, deren schlüpfrige „Israelkritik“ wohl sicher Streichers Beifall gefunden hätten, genau kennt und somit auch unterstützt, indem sie eine solche Pallarabier-Propagandaschleuder zur Galionsfigur ihrer wohlfeilen Politkorrektpüppchenreihe erwählen. Solange dies nicht widerrufen ist, bleiben mir Mattellprodukte ein „noli me tangere“, insbesondere zur kommenden Weihnachtszeit. Was kommt als nächstes, Mattell? Ein adretter SA-Stürmer-Ken mit Holzknüppel und passender Armbinde? Inkl. einem kleinen Tütchen Plastik (Glas-) Splitter zum Verstreuen? Würde passen.“

Gregor Grezel: „5.000 Juden fliehen aus Frankreich aus Angst vor dem muslimischen Antisemitismus und womit beschäftigen sich sämtliche europäische Gazetten und das EU Parlament und seine EU Volkskommissare? Richtig! POLEN!“ 5000 more Jews leave France for Israel

16.11.2017 Michael  Klonovsky. Ungeschlagen. „Der Steuerstaats- und Umverteilungssozialismus auf restmarktwirtschaftlicher Grundlage wächst, die Reglementierungen und Freiheitseinschränkungen nehmen täglich zu, aus freien Bürgern werden angeleitete Untertanen, Ersatzreligionen beherrschen das Denken. Der Bürger kann in einer liberalen Demokratie wie der deutschen längst kein staatlich unbehelligtes Leben mehr führen. Der Staat – die „Gesellschaft“ – rückt einem unentwegt auf die Pelle: über Steuern, Propaganda, elektronische Überwachung, Medien, Schule, Universität, berufliches Umfeld, Nudging (du sollst nicht zu viel Fleisch essen, deine Organe spenden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, Frauen keine Komplimente machen, für Afrika spenden, Flüchtlinge integrieren, den Nazi von nebenan melden, Heizkosten sparen, nicht die falschen Bücher lesen, nicht zu den falschen Veranstaltungen gehen, nicht die falschen Kleidermarken tragen, andere Kulturen, Sitten und Religionen tolerieren, keine Waffen besitzen, deine eigene Ethnie und Kultur kritisch hinterfragen und so weiter und so fort). Der Gleichheitswahn macht die Menschen immer aggressiver. Der katholische Geistliche soll heiraten dürfen. Der Adlige soll seine Herkunft verleugnen und das „von“ ablegen. Die Frau soll Mann (Soldat, Boxer, Polizist) sein dürfen. Der Schwule soll Kinder bekommen dürfen. Der Dumme soll studieren dürfen. Der Afrikaner soll über Nacht Europäer geworden sein dürfen (umgekehrt geht das aber nicht!). Jeder soll zu Deutschland gehören dürfen.“ Der ganze Text hier: Der Dämon der Demokratie – Anmerkungen zu einem bösen Buch.

Fatima T. Issara: „Der Kreislauf ist immer gleich. Ein Staat wird Sozialistisch bis er restlos pleite ist und kapitalistisch (freie Märkte – Anm. F.J.) werden muß um sich zu erholen. Wenn er sich dann erholt hat und die Kassen sich gefüllt haben kommen die Sozialisten (heute auch gern „Liberale“ genannt – Anm. FJ) aus ihren Löcher gekrochen und erklären der Kapitalismus wäre gescheitert. Dann geht es wieder von vorne los.“

14.11.2017 «Die europäische Erholung hat sich verstärkt und merklich verbreitert.» So der IWF. Dass hier politisch aktiv die Zombifizierung der Wirtschaft stattfindet, Kapital aufgrund von Null-Zinsen abwandert und Planwirtschaft, Ineffizienz und Schockanfälligkeiten gezüchtet werden, darf bei der Analyse keine Rolle spielen. Ansonsten würden sich die Menschen plötzlich noch in Erinnerung rufen, an welchem Ort sämtliche planwirtschaftlichen Konzepte jeweils ihr Ende gefunden haben. In Gewalt und Unfreiheit.

„Die Summe der sozialen Wohltaten in Deutschland [hat sich] zwischen 1960 und 2000 verneunzehnfacht. Mit 1,2 Billionen Mark wird ein Drittel des gesamten Sozialprodukts Jahr für Jahr für *Soziales‘ ausgegeben. Wer profitiert davon? Die Bedürftigen jedenfalls stellen die weitaus geringste Zahl an Profiteuren. Das zeigt sich schon an einem einfachen Rechenexempel: Zu den wirklich Bedürftigen zählen maximal fünf Prozent der Bevölkerung. Würde man die 1,2 Billionen Mark an sie ausschütten, so müsste jeder einzelne Bedürftige im Jahr dreihunderttausend Mark bekommen. Die wahren und hauptsächlichen Profiteure kommen bei einer anderen Rechnung ans Licht: Auf jeden Bedürftigen in Deutschland kommen nämlich heute zehn Personen, die damit beschäftigt sind, die Sozialtransfers zu verwalten, zu manipulieren, zu verplanen und hin- und herzuschieben.“ (Roland Baader / „Totgedacht – Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören“)

„Nein, die Flüchtlinge werden in der ersten Generation niemals so integriert werden können, dass sie die staatlichen Leistungen, die sie bekommen, auch selber durch die Steuern, die sie beitragen, bezahlen können. Das ist schon bei den Türken nicht passiert, noch nicht einmal in der zweiten Generation. Und die Berechnungen, wie die von Bernd Raffelhüschen, deuten darauf hin, dass eine Million Flüchtlinge den deutschen Staat langfristig bis zu ihrem Lebensende 450 Milliarden Euro kosten werden. Letztlich bezahlen sie einfach zu wenig Steuern, um die öffentlichen Leistungen, die sie beanspruchen, ausgleichen zu können. Es geht ja nicht nur um die Sozialleistungen. Das übersehen viele.“ Hans-Werner Sinn

13.11.2017 Der EU-Parlamentspräsident Tajani verlangt 140 Milliarden Euro zusätzlich für den EU-Haushalt. Um an das Geld zu kommen, will er neue Steuern einführen.  Oder anders gesagt: Mehr Faschismus wagen! Jetzt! Denn: Die Logik ist seit Jahren für jeden, den es interessiert ersichtlich. Es ist die Burnhamsche Logik der „Manager“ – Schaffe eine Krise und überzeuge die Leute davon, dass nicht du der Verursacher bist aber sehr wohl du der Lösungslieferant: Migrations-Krise – EU-Migrations-Behörde. Wirtschafts-Krise – EU-Wirtschaftsregierung. Terror-Krise – EU-Staatsanwaltschaft und militärische „Koalition der Willigen“, Banken-Krise – EU-Finanzaufsicht. Und so weiter und so fort. Wer hier nicht das „durchsetzen, aufwärts und empor sieht, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit täglich über die Tatsache erstaunt, dass die Sonne aufgeht.

11.11.2017 „In seinem Werk „Teoria della illusione finanziaria“ beschreibt der italienische Finanzwissenschafter Amilcare Puviani (1854 – 1907), wie Regierungen möglichst viel Geld aus ihren Untertanen pressen können. Die insgesamt 11 Rezepte sind leider immer noch aktuell:
• Besser indirekte als direkte Steuern, um diese im Warenpreis verbergen zu können.
• Kreditfinanzierung der Staatsausgaben, um künftige Generationen (und nicht die jetzige) zu besteuern.
• Förderung der Inflation, um Staatsschulden zu entwerten.
• Besteuerung von Luxusgütern und Schenkungen, da leichter akzeptabel.
• Etabliere „zeitlich befristete Steuern“ in einer Ausnahmesituation und lasse sie bestehen.
• Nutze soziale Konflikte zur Besteuerung unpopulärer Gruppen, wie z.B. Reiche.
• Drohe mit der Verweigerung von Leistungen und sozialem Zusammenbruch bei Steuerminderung.
• Zerlege die Steuern über das Jahr in Raten.
• Verschweige die tatsächliche Höhe der Belastung.
• Führe die Haushaltsberatungen im Parlament so, dass sie unverständlich bleiben.
• Verstecke Ausgabepositionen im Haushaltsplan hinter Allgemeinbegriffen.“ Robert Nef

09.11.2017 – „“Die Hauptziele der Angriffe der Marxisten waren stets Familie, Religion und die Zivilgesellschaft – institutionelle Hindernisse bei der Errichtung des allmächtigen Staates. (…) Religiös zu sein, bedeutete oft das Todesurteil. Das Ziel war die absolute Kontrolle des Staates über die Gedanken mit Hilfe der säkularen Religion des Sozialismus. (…) Der verstorbene Rudolph Rummel, Demograf staatlicher Massenmorde, schätzte die Opfer des Sozialismus des zwanzigsten Jahrhunderts auf ca. 61 Millionen in der Sowjetunion, 78 Millionen in China, und ca. 200 Millionen weltweit. Sie starben während staatlich organisierter Hungersnöte, Kollektivierungsmaßnahmen, der Kulturrevolution, Säuberungen, Kampagnen gegen „unverdientes“ Einkommen, und weiterer teuflischer, gesellschaftsklempnerischer Experimente.“ mises.org

08.11.2017 Robert Nef: „Entscheidend für den Wohlstand ist es nicht, ob es Unterschiede gibt zwischen «Arm» und «Reich» und wie gross diese sind, entscheidend ist, wie erträglich das Leben der wirtschaftlich Schwächsten ist und welche Chancen sie haben, ihre Armut durch jenes Glück und jenen Segen zu überwinden, zu dem man durch Leisten, Lernen, Tauschen, Sparen und Erfinden selber etwas beitragen kann.“ Robert Nef
Und diese Chancen wiederum, hängen nicht in erster Linie von der Höhe von Zuwendungen (Umverteilung), sondern vom Grad der Freiheit, bzw. vom Grad der persönlichen Inanspruchnahme dieser Freiheit ab. Kurz: Verantwortung.

05.11.2017 „Wo ein Paradox wie ein tyrannischer Liberalismus möglich ist, dort ist das Prügeln für Toleranz die logische Folge.“ Danke, Michael Klonovsky

01.11.2017 Eine entfernte Nachbarin, Französin und bekennende Sozialistin, war erstmals für acht (!) Tage in Kuba. Jetzt weiss sie, dass Sozialismus funktionieren kann. Die Gratis-Staatsbildung ist ein Erfolg – die Kinder haben sie auf englisch angebettelt. Alle haben gleich „viel“. Zugegebenermassen ist es ein bisschen blöd, dass die Menschen auf ihren staatlichen Produkt-Zuteilkarten keine Kosmetik-Produkte mehr erhalten. Sie hat dann, wie die meisten anderen der Reisegruppe (Billiganbieter!) im Hotel (Kapitalisten!) die Seifen und Tuben geklaut und sie an die Leute verteilt. Das war schön. Jetzt ist sie endlich auch informiert über Che. Che hatte die richtige Idee. Er war bloss zu idealistisch und zu jung. Die Leute sind alle solidarisch. Dass die Tatsache, dass es keine Bettler auf den Strassen gibt dem Umstand geschuldet sein könnte, dass keiner was zu geben hat, lehnt sie ab. Keiner braucht zu betteln. Alle haben alles. Und jetzt ist ihr auch endlich klar, warum die USA Kuba verteufeln. Die Welt darf auf keinen Fall sehen, dass Sozialismus eben doch funktionieren könnte. Sonst gäbe es vor morgen früh eine Revolution.

20.10.2017 „Die Seelenräude befällt eine Gesellschaft nicht von heute auf morgen. (…) Es muss eine gewisse ‚Zersetzungsfrist‘ verstreichen, ehe der grosse Apparat mit dem Volk fertig wird. Diese Frist hängt auch vom Alter der Unbeugsamen ab, soweit sie nicht schon am Ende ihres Lebens stehen. Für Russland brauchte es zwanzig Jahre.“ Solschenizyn, Archipel GULAG, Teil 4

19.10.2017 „For a while, Bernie Madoff’s investors felt great about their impressive “returns.” For a while, investors in dot-com stocks felt the same. For a while, investors in mortgage bonds felt the same. But when investors focus on returns rather than the very long-term structure, stability, and even existence of the underlying cash flows, terrible things can happen. All that’s required to get the snowball rolling is the creeping recognition that there’s no “there” there.
In response to the delusion that low interest rates “justify” virtually any level of market valuation, regardless of the growth rate of the underlying cash flows, the speculation of recent years has created a situation where there is effectively no way out for investors in aggregate. Every security that is issued must be held by someone until it is retired. When one investor sells a share, it simply means that another investor buys it. The only question is who will hold the bag.“ John P. Hussman

15.10.2017 „Ihre Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit der Gitter (…). Ihnen lag nichts an der ‚Freiheit schlechthin‘, an der Freiheit der Vögel, nach der sich Menschen sonst sehnen. Jede Wahrheit ist konkret! Also wünschen sie sich die Freiheit nur aus den Händen des Staates: eine gesetzliche, mit Stempel versehene (…). Was sollen sie mit einer anderen Freiheit anfangen?“ (Solschenizyn, Archipel Gulag, Teil drei und vier)

14.10.2017 Wie hätte unsere Mutter meinem Bruder und mir den Hintern versohlt, wenn sie erfahren hätte, dass wir in einer Gruppe mit 10 oder 20 anderen auf drei Kinder losgegangen wären. Heute sind es 500, die auf 3 losgehen. „Erwachsene“. An der Frankfurter Buchmesse. Man nennt es Toleranz, Vielfalt und Freiheit. (Zahlen beziehen sich auf die Anzahl verkaufter Tische – würde man die Anzahl beteiligter Personen aus der Branche, Politik, Medien und dem Publikum als Vergleichsgrössen nehmen, wäre das Verhältnis noch viel abstruser. Oder demokratischer … )

13.10.2017 „Die Botschaft dieses Artikels ist aber kurz und klar – der geldpolitische Rubikon ist überschritten. Eine realistische Rückkehr zu einem marktgerechten Zins kann es wohl ohne eine grundlegende Verwerfung/Reform in diesem System nicht mehr geben. Dankesschreiben sind dafür an die aktuelle Notenbanker-Generation zu richten, die wiederum im Dienst der Staaten unterwegs ist, die wiederum das tun, was der Wähler gerne mit Stimmen goutiert. Sie haben Recht, diese Haltung ist ein wenig zynisch, aber so funktioniert das eben, akzeptieren wir es, haben keine Illusionen in Sachen Zins mehr und machen das Beste daraus!“ Michael Schulte

12.10.2017  Wachstum
„Am Ende ihres ersten vollständigen Geschäftsjahrs beschäftigte die EZB bereits 732 Vollzeitmitarbeiter, darunter 55 in gehobenen Führungspositionen. Bis Ende 2003 stiegen diese Zahlen auf 1.213, respektive 84, an. Jeder einzelne dieser Mitarbeiter wurde unbefristet angestellt. (…) Im Dezember 2016 beschäftigte die EZB bereits 3.171 Vollzeitmitarbeiter. Von 1999 bis 2016 sind die Personalausgaben der EZB von 61 Millionen € auf 467 Millionen € gestiegen. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von stolzen 12,7%.“ (misesde.org)

11.10.2017 „An der Buchmesse in Frankfurt hat man der Amadeu-Antonio-Stiftung (Kahane!) einen „Gratis-Stand“ bereitgestellt, um ein Gegengewicht zu dem einen „rechten Verlag“ zu haben.“ Laurent Wenger-Holz
„Früher hat man dafür Knoblauch und Holzpflöcke genommen. Modern Times.“ (Michael Nongrata)

03.10.2017 Marktmacher Staat: „Bei uns an der Kaluga-Einfahrt waren 1946 zwei Bauarbeiter, ein Stukkateur und ein Anstreicher, beschäftigt. Richtiger gesagt: Sie galten nur als beschäftigt, arbeiteten jedoch fast gar nicht, weil die Bauverwaltung ihnen keine hohen Löhne zahlen konnte: Zulagen waren nicht vorgesehen und die Verrechnung erfolgte nach fixen Normen – 32 Kopeken je Quadratmeter; einen Meter mit 50 Kopeken anzusetzen oder gar mehr Meter zu verrechnen, als ein Zimmer eben hatte, war unmöglich. Trotzdem schlugen unsere Kollegen einen Gewinn aus der Sache: liessen alleweil etwas Zement, Farbe, Firnis und Glas mitgehen und nutzten überdies die acht Stunden ihres Arbeitstages, um sich auszuruhen und für die Schwarzarbeit fit zu halten, der sie an den Abenden und Sonntagen als ihrem wahren Broterwerb nachgingen. Für den gleichen Quadratmeter knöpften sie einem Privatmann 10 Rubel ab und brachten es ein einem Abend auf gute 200!
Hat doch schon Prochorow gesagt: Das Geld ist zweigeschossig heutzutage. Kann ein westlicher Mensch verstehen, was damit gemeint ist? Ein Dreher bekam während des Krieges mit allen Abzügen 800 Rubel im Monat, das Kilo Brot aber kostete auf dem freien Markt 140. (…) Offen, unverfroren zahlte man den Leuten irreale Löhne aus und überliess es ihnen selbst, nach dem „zweiten Geschoss“ zu suchen. Und auch diejenigen, die unserem Anstreicher für einen Abend Wahnsinnssummen zahlten, hatten sich vorher irgendwo und irgendwie ein „zweites Geschoss“ aufreissen müssen. Das sozialistische System triumphierte – allerdings nur auf dem Papier. Das frühere, zählebige biegsame starb nicht ab, sosehr man es auch verfluchte und staatsanwaltlich verfolgte.“ (Solschenizyn, Archipel GULAG, Teil Drei)

30.09.2017 Eine Kurzgeschichte
Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen. Die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100 Euro. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:
» Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.
» Der Fünfte zahlte 1 Euro.
» Der Sechste 3 Euro.
» Der Siebte 7 Euro.
» Der Achte 12 Euro.
» Der Neunte 18 Euro.
» Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.
Das ging eine ganze Zeitlang gut. Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte, indem er vorschlug, den Preis für das Essen um 20 Euro zu reduzieren. „Weil Sie alle so gute Gäste sind!“ Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 80 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie wir besteuert werden. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos.
Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus ? Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte? Die sechs stellten schnell fest, dass 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setze sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen.
Heraus kam folgendes:
» Der Fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
» Der Sechste zahlte 2 Euro statt 3Euro (33% Ersparnis).
» Der Siebte zahlte 5 statt 7 Euro (28% Ersparnis).
» Der Achte zahlt 9 statt 12 Euro (25% Ersparnis).
» Der Neunte zahlt 14 statt 18 Euro (22%Ersparnis).
» Und der Zehnte (der Reichste) zahlte 49 statt 59 Euro (16%Ersparnis).
Jeder der sechs kam günstiger weg als vorher und sogar die ersten fünf aßen immer noch kostenlos. Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. „Ich hab’ nur 1 Euro von 20 Euro bekommen!“ sagte der sechste Gast und zeigte auf den zehnten Gast, den Reichen. „Aber er kriegt 10 Euro !“ „Stimmt!“ rief der Fünfte. „Ich hab’1 Euro gespart und er spart sich zehnmal so viel wie ich.“ „Wie wahr!!“ rief der Siebte. „Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2?“ Alles kriegen mal wieder die Reichen!“ „Moment mal,“ riefen da die ersten vier aus einem Munde. „Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!“ Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Zehnten los und verprügelten ihn. Am nächsten Abend tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf. Also setzten die übrigen 9 sich zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war, die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute. Und so, liebe Kinder, funktioniert unser Steuersystem. Die Menschen, die hier die höchsten Steuern zahlen, haben die größten Vorteile einer Steuererleichterung. Wenn sie aber zu viel zahlen müssen, kann es passieren, dass sie einfach nicht mehr am Tisch erscheinen. In anderen Ländern gibt es auch ganz tolle Restaurants.
Ausgegraben vom Peter Hun

28.09.2017 „Es gibt keine andere Regierungsform, der ich eher den Titel Gemeinwesen vorenthalten würde, als einer, in der alles der Macht von Mehrheiten unterworfen ist. (…) Bei einer solchen Versammlung (…) handelt es sich ebenso gewiß um einen Tyrannen, als wenn es nur eine einzelne Person wäre, und einen sogar noch grausameren Tyrannen, denn es gibt nichts Schrecklicheres als jenes Monster, das fälschlicherweise den Namen und die Erscheinung eines Volkes annimmt. „(Cicero, De Republica III)

22.09.2017 Dialog zwischen zwei Häftlingen im Lager. Der eine von beiden ein „Unerschütterlicher“. (Solschenizyn, Archipel GULAG, Teil 3):
„Guten Tag.“
„Guten Tag.“
„Sitzen Sie bequem?“
„O doch, es geht.“
„Schon lange im Bau?“
„Es reicht.“
„Die Halbzeit abgesessen?“
„Ja, etwas mehr.“
„Sehen Sie mal die Dörfer, wie arm sie sind.“
„Ein Erbe des zaristischen Regimes.“
„Na, sind doch schon dreissig sowjetische Jahre vorbei.“
„Eine historisch geringfügige Frist.“
„Ein Jammer, dass die Kolchosbauern hungern.“
„Haben Sie in alle Töpfe reingeschaut?“
„Brauche ja bloss einen Kolchosbauern aus unserem Abteil zu fragen.“
„Wer im Gefängnis sitzt ist verbittert und nicht objektiv.“
„Habe aber selber Kolchosen gesehen.“
„Müssen untypische gewesen sein.“
„Dann fragen Sie doch ältere Leute: Unterm Zaren waren Sie satt, warm angezogen, na und die Feiertage obendrein!“
„Will sie gar nicht fragen. Es ist eine subjektive Eigenschaft des menschlichen Gedächtnisses, alles Vergangene zu loben. Eine verreckte Kuh ist allemal die beste im Stall gewesen. Und Feiertage mag unser Volk nicht. Es geht lieber arbeiten.“
„Warum aber gibt’s Brotmangel in vielen Städten?“
„Wann denn?“
„Na, auch schon vor dem Krieg.“
„Das stimmt nicht! Vor dem Krieg kam gerade alles ins Lot.“
„Na, hören Sie mal, in den Wolgastädten mussten sich die Leute damals zu Tausenden nach Brot anstellen…“
„Lokale Transportschwierigkeiten vielleicht. Und ob Sie nicht etwa Ihr Gedächtnis trügt?“
„Gibt ja auch jetzt nicht genug.“
„Weibergeschwätz. Wir produzieren sieben bis acht Pud Getreide.“
„Ausgewachsenes Getreide.“
„Ganz im Gegenteil: Die Züchtungserfolge liegen auf der Hand.“
„Aber in vielen Geschäften stehen die Regale leer.“
„Schwerfälligkeit der lokalen Behörden.“
„Sind ja auch die Preise hoch. Der Arbeiter kann sich vieles nicht leisten.“
„Unsere Preise sind wie nirgendwo sonst wissenschaftlich fundiert.“
„Folglich so fundiert, dass der Arbeiter den Grossteil seiner Zeit für den Staat umsonst arbeitet?“
„Sie verstehen nichts von politischen Ökonomie. Was sind Sie von Beruf?“
„Ingenieur.“
„Na eben. Und ich bin Wirtschaftsfachmann. Widersprechen Sie mir nicht. Bei uns ist Mehrwert sogar undenkbar.“
„Warum aber konnte früher ein Familienvater allein für seine Familie aufkommen, während heute die Frau zupacken muss und noch ein Dritter mitunter?“
„Weil früher Arbeitslosigkeit herrschte. Die Frau fand keine Arbeit. Die Familie hungerte. Ausserem ist Frauenarbeit wichtig für die Gleichberechtigung.“
(…)
„Will heissen, früher hat jeder am Tag gearbeitet, während heute beide auch noch den Abend drangeben müssen. Der Frau bleibt für das Wichtigste keine Zeit: für die Erziehung der Kinder.“
„Dafür reicht’s durchaus. Die hauptsächliche Erziehung geschieht im Kindergarten, in der Schule und im Komsomol.“

20.07.2017 Väter und Töchter
Der 75. Geburtstag meines Vaters. Die Gäste sind weg. Wir sitzen mit Whisky unter der Linde. Das Gespräch dreht sich um Familie. Generationen. Die Frage kommt auf, ob er nicht enttäuscht davon sei, dass, wenn schon keine Enkelkinder, ich ihm nicht wenigstens einen zweiten Sohn, sprich: Schwiegersohn zu präsentieren in der Lage sei. Die Antwort:
„Nein – ich wusste fast von Anfang an, woran ich bei dir bin. Mit 13 hast du mitgeteilt, sofern du mal heiraten würdest, dann einen, der mindestens sieben Monate des Jahres ausser Landes sein. Darunter würdest du es nicht machen.“ Ausserdem sei das schöne am Altwerden der Umstand, dass man sich auch von den letzten Illusionen nicht nur der eigenen Person gegenüber, sondern auch in Bezug auf das Wünschen für andere verabschiede. Er sei in Sachen Schwiegersohn heute sehr pragmatisch.
Auf die Frage hin, wie dieser praktische Ansatz konkret aussehe, meint er: „In Anbetracht des aktuellen Entwicklungen und unseres Alters entweder ein Metzger, der in der Lage ist, uns jederzeit mit Fleisch zu versorgen, oder aber einer, der älter ist als ich selber und der mir das unsinnige aber herzliche Vergnügen bereitet, ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit ‚mein Sohn‘ anzusprechen.“

07.07.2017 „Merkel wird nach ihrer Wiederwahl durch 35 bis 40 Prozent jener deutschen Kälber, die man aus Brechts gleichnamigem Marsch kennt, den Familiennachzug für die noch nicht so lange hier Lebenden durchwinken und das Land mit weiteren Millionen Analphabeten bereichern. Danach werden sie ans Staatsbürgerschaftsrecht gehen und die ausufernde Kriminalität germanisieren. Den deutschen Sozialstaat, geneigter Leser, können Sie mitsamt Ihren Ersparnissen, Ihren Immobilienwerten, Ihrer privaten Sicherheit und Ihren Renten vergessen. Die staatsalimentierte Linke erfindet inzwischen zur angeblich menschengemachten Erderwärmung, an der natürlich Sie schuld sind, den „Klimaflüchtling“. Damit hat der Internationalsozialismus nach dem Proletarier, der Frau, dem Homosexuellen und dem Migranten das ultimative und größtmögliche Emanzipationskollektiv aufgetrieben, als dessen Anwälte sich diese gerissenen Figuren aufspielen und von Ihnen bezahlen lassen werden. Merkel hat die neue Klimareligion, geronnen im Pariser Abkommen, als „unumkehrbar und nicht verhandelbar“ geheiligt. Als Klima-Schamanin zuerst den Leichtgläubigen Angst einjagen und danach den eigenen Regenzauber zur Weltrettung anbieten; wer könnte als Politiker dieser Versuchung widerstehen? Während bei den neuen Staatsfeinden Kohlendioxid, Feinstaub und Rechtspopulismus auch die minimalste Dosis kreuzgefährlich ist, hält Frau Merkel bei Einwanderern, mögen sie herkunftskulturell noch so kontaminiert sein, Obergrenzen nach wie vor für nicht angezeigt. Diese fatale Person wird, wenn ihr niemand ernsthaften Widerstand entgegensetzt, Deutschland noch mehr und weit „nachhaltiger“ verändern als das Alien aus Braunau. Der enorme moralische Druck, unter den sich diejenigen gesetzt sehen, die schon länger hier leben, hat zur Folge, dass die meisten die Erosion ihrer „Lebenswelt“ (J. Habermas) schweigend hinnehmen. Die Ersetzung von Facharbeitern durch „Fachkräfte“ braucht, bis sie durchschlägt, etwas Zeit, aber auch nicht wirklich viel. Binnen zweier Generationen leben wir hier in einem Schwellenland. Niemand kann sagen, er habe es nicht gewusst.“ Michael Klonovsky

15.06.2017 „Das eigentliche Problem des Liberalismus ist, daß eine liberale Praxis nur möglich ist, wenn gewisse Traditionsbestände an Gewohnheiten und tief eingerasteten Sitten noch vorhanden sind, mit deren Hilfe die Gesellschaft ihre Schwierigkeiten meistert. Salopp gesprochen: sechs konservative Jahrhunderte erlauben es zwei Generationen, liberal zu sein, ohne Unfug anzurichten. Sind aber jene Bestände in der permissiven Gesellschaft einmal aufgezehrt, so werden die bestgemeinten liberalen Parolen zu Feuerlunten.“ ~ Armin Mohler

12.06.2017 Auszüge aus Das Narrenschiff von Sebastian Brant 1494

Staat / Staatsgünstlinge
Jetzt hat die Narrheit ihr Gezelt
Geschlagen auf und liegt zur Wehr;
Sie zwingt die Fürsten und ihr Heer,
Daß Weisheit sie und Kunst aufgeben
Und nur nach eignem Nutzen streben
Und sich wählen kindische Rät‘.
Darum es leider übel steht
Und künftig hat noch schlimmre Gestalt:
Groß Narrheit ist bei großer Gewalt.
Gar mancher Fürst hätt lang regiert
Durch Gottes Gnade, wenn nicht verführt
Und karg er würde und ungerecht
Auf Anreiz falscher Räte und Knecht‘.
Die nehmen Gaben, Geschenk und Miete;
Vor solchen ein Fürst sich billig hüte!
Wer Gaben nimmt, der ist nicht frei,
Geschenk bewirkt Verräterei.

Kap. 63 „Sozial“-Leistungen
Noch bin ich nicht am Bettelziel,
Denn es sind leider Bettler viel
Und werden stets noch mehr und mehr,
Denn Betteln – das schmerzt niemand sehr,
Nur den, der es aus Not muß treiben;
Sonst ists gar gut ein Bettler bleiben:
Vom Bettelwerk verdirbt man nit,
Viel schaffen Weißbrot sich damit
Und trinken nicht den schlichten Wein:
Es muß Reinfall, Elsässer sein.
Gar mancher verläßt auf Betteln sich,
Der spielt, hurt, hält sich üppiglich;
Denn hat er verschlemmt sein Gut und Hab,
Schlägt man ihm Betteln doch nicht ab:
Ihm ist erlaubt der Bettelstab.
Mit Betteln nähren viele sich,
Die reicher sind als du und ich!

Kap. 102 Fiat-Money
Man pflügt den Weg zur Furche jetzt,
Die alte Münz‘ ist abgewetzt
Und könnt nicht lange Zeit bestehn,
Wär nicht ein Zusatz ihr geschehn.
Die Münze schwächt sich nicht allein,
Falsch Geld ist worden jetzt gemein

10.06.2017 – EU Integration – EU bekommt eigene Staatsanwaltschaft. „Durchsetzen, aufwärts und empor“ Link finanzen.ch

Asylunterkunft für Homosexuelle Islam – Religion des Friedens und der individuellen Freiheit: -„Sie haben quasi mit der Muttermilch aufgesogen, dass sie als Homosexuelle das Schlimmste seien und dafür sogar mit dem Tod bestraft würden.“

MACRON – #MakeCROnyismthenewNormal

09.06.2017 – Unternehmenssteuer-Reform Schweiz reloaded – Die Regierung diskutiert die Besteuerung von Eigenkapitalzinsen, während Schuldzinsen abzugsfähig bleiben. Oder anders gesagt: Während EK Risiko TRÄGT und Sicherheit für künftige Krisen und Engpässe bietet, SIND Schulden Risiko und bergen grundsätzlich Unsicherheit. Wunderbare neue Staatswelt.

„Erfundene Steuern“ sind der natürliche Gegenpart zu „erfundenem Geld“ (Fiat-Geld).

Der Name „Monika“ kommt vom Lateinischen und bedeutet: „Du bist müde, deine Augen versprühen den Charme von Einschusslöchern, du hättest dir verdammt noch mal einen freien Tag verdient. Aber das Gras wächst, Unkraut und Rasen auch und die 4t Kies für die Zufahrt – das schaffen die Hunde nicht allein. Und jetzt geh‘ dich schminken, sonst erschrecken wieder die Kinder.“

08.06.2017 Katar – hinter den Schlagzeilen: „Kaum einer hat damals nach dem „cui bono“ gefragt, nach demjenigen, dem das am meisten bringt. Kaum einer hat verstanden, daß die größten Propagandisten des Syrieneinsatzes in den Großunternehmen abhängig waren von Interessensgebern aus dem Mittleren Osten, insbesondere vom Sultanat Katar, das zum Beispiel 17% der Volkswagen-Stammaktien – den größten Posten nach der Familie Porsche/Piech – besitzt, 5,01% von Credit Suisse oder 6,06% von der Barclays Bank.“ Dr. Chrisoph von Gamm

Das einzige, was eine Regierung wirklich zum Wohl ALL ihrer Bürger tun kann, ist der Schutz des Individuums und dessen Freiheit und die Sicherstellung der Gleichheit aller vor dem Gesetz. Alles weitere ist Machtausweitung via Zielgruppenbewirtschaftung. Unnütz, unnötig, langfristig verderblich.

03.06.2017 Zum Schluss: Der Politik Günstlingswirtschaft vorzuwerfen ist ähnlich sinnvoll, wie den eigenen Vater der Verwandtschaft zu bezichtigen. Politik IST Günstlingswirtschaft. Immer. Überall.

US-Arbeitsmarktdaten – Jede Zinserhöhung der Fed kann nach deren Studium als Munitions-Beschaffung für die nächste Krise angesehen werden. Interessant vor allem: Trotz des immer höheren Automatisierungsgrads im Bankengeschäft, sind es die Finanzdienstleister, die rund 11000 neue Jobs schaffen. Darunter 4700 Stellen für Kreditvermittler.

Wenn Medien die eigene Wahrheit der Wirklichkeit vorziehen, dann bestehen Artikel mit Bezug auf die erste Auslandreise Trumps zu 75 Prozent aus Adjektiven: „wirr“, „erfolglos“, „heikel“, „frustrierend“, „besorgniserregend“, „ohne Feingefühl“. Einer hat mal gesagt, Adjektive seien die Junk-Bonds der Journalisten-Zunft. Wenn dem so ist, dann befinden wir uns heute medial im Deep-Subprime-Bereich.

Erheiterung in der Früh ist programmiert, wenn ausgerechnet das manager-Magazin Goldman Sachs als „erzkapitalistisch“ bezeichnet. (Quelle: hier). Jene Bank also, die den Griechenland-Euro-Eintritt aufgegleist hat, die Verschuldungssituation über Jahre verschleierte, die sogenannte Griechenland-Krise heute massgeblich mit-managt, den italienischen Ex-Regierungschef Monti ebenso stellte, sowie den EZB-Chef Draghi, und die Ex-EU-Kommissionspräsident J.M.Baroso nach dessen Ausscheiden aus der Politik in ihren Reihen begrüsste. Regelmässig ist es auch jene Bank, die den engsten Beraterkreis rund um den POTUS mit Personal bestückt und die mit Abstand die meisten und engsten Kontakte mit der Bundesregierung pflegt. Dies, um nur ein paar ihrer erzkapitalistischen Verstrickungen zu nennen.

Aber sicher doch: Die sog. „Griechenland-Krise“ (in Wahrheit bloss Kreditbetrug, 92% der „Rettungsgelder“ kamen/kommen ausländischen Banken zugute), die Staatsverschuldung, Strukturreformen und Migration nicht gebacken kriegen, aber die Entwicklung des „Klimas“ in den nächsten 1’000 Jahren gradgenau vorhersagen können und jetzt schon konkrete Massnahmen zum „Schutz des Planeten“ ergreifen:
„In einer neuen Studie kommen UBA-Experten laut dem Bericht zu dem Schluss, dass etwa eine echte Maut und eine Mindestquote für Elektroautos dafür eingeführt werden müssten. In dem Gutachten wird laut dem Bericht für Autofahrer eine von den gefahrenen Kilometern abhängige Gebühr angeregt. Diese müsste demnach etwa für Benzin-Fahrzeuge auf der Autobahn bei 6,5 Cent pro Kilometer liegen. Eine Fahrt von Berlin nach Köln würde dann rund 37 Euro zusätzlich kosten.“ Quelle: hier.

30.05.2017 Panama-Papers: Dem deutschen Fiskus sind laut Angaben der Grünen via Luxemburg und mittels Steuerhinterziehung mindestens 197 Millionen Euro Steuergelder entgangen. Das sei der „fatalen Politik Luxemburgs“ damals unter Premier Juncker geschuldet. Untersuchungen auf EU-Ebene laufen. Was ein Verfahren dieser Grössenordnung den Steuerbürger kostet, kann man nur vermuten. Dieselben Grünen haben indes kein Problem damit, dass Italiens Banken mithilfe der Politik unsichere Kredite in den Büchern haben, die sich auf das 2000fache dieser Stumme belaufen. Dass ein Teil dieser Summe bereits heute vom europäischen Steuerzahler via Atlante-Fond bzw. Target2 geschultert werden muss. Das ist RETTUNG. Und dass die EZB mittlerweile eine Schrottbilanz aufweist, die sich rund auf das 21tausend-fache beläuft, scheint auch niemanden zu belasten. Staat ist gut. Bürger sind kriminell.

Täglich neue seitenfüllende Artikel zu Griechenland. Der Spiegel bringt den einzig Relevanten Satz, der jeden anderen überflüssig macht: „Berlin weigert sich aber kategorisch, vor 2018 über Schuldenerleichterungen zu sprechen – schon gar nicht vor der Bundestagswahl im September.“ Darum geht’s und nur darum. Alles andere – darunter Rückzahlungen, Reformen und Sanierung innerhalb der EU-Zwangskorsage können Sie getrost vergessen. Hier wird Politik für die Politik gemacht. Wie immer. Und nur das. Denn: Politik will nie helfen, es sei denn, sich selber. Politik will an der Macht bleiben und Macht vermehren. Alles andere ist Betrug und Selbstbetrug.

Das Zahnpastaproblem der EZB  – Geldpolitik: Über Jahre wurde das, was in der EU nach wir vor als „Wirtschaft“ bzw. „Märkte“ betitelt wird, künstlich mittels Kreditgeld am Leben erhalten bzw. zum Fliegen gebracht. Jetzt soll aus eigener Kraft weitergeflogen werden, lässt man uns wissen. Es ist, als hätte man einen Ballon bis um Äussersten mit Helium gefüllt und berate nun darüber, ob man ihn im Dornenacker landen, oder doch lieber weiterfliegen lassen solle. Man fühlt sich als Medienkonsument, Bürger, Sparer und Wirtschaftssubjekt vollkommen ernst genommen.

27.05.2017 Alles wird gut. Diesmal ist alles anders. Regierungen und Zentralbanken leisten hocheffiziente Krisenverhinderungsarbeit: „Heute ist wieder so ein Tag, an dem weltweit 6,4 Tonnen Gold aus dem Boden gefördert werden. Gegenwert: 242 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2017 wurden 764 Tonnen Gold gefördert. Was für eine Anstrengung … Wie viele schmutzige Hände … Diese Summe druckt die EZB auf saubere Art ganz allein in nur drei Stunden. (pro Tag, auch am Wochenende, zwei Milliarden Euro, Japan, Schweiz, Großbritannien u.a. nicht eingerechnet)
So wurden weltweit in den ersten vier Monaten umgerechnet 1,2 Billionen US-Dollar frisches „Geld“ erzeugt. Wenn das so weitergeht, und es auch gut geht, werden dieses Jahr rund 3,6 Billionen an „Rettungsgeld“ aus dem Nichts gedruckt. Damit könnte man den DAX dreimal kaufen oder die halbe Goldproduktion in der gesamten Menschheitsgeschichte.“ – Frank Meyer

25.05.2017 Macron will Ausnahmezustand verlängern – der neue Präsident Frankreichs, der „euch liebt“, der „nie fern“ von euch sein will, räumt als einen der ersten Schritte den Behörden die Fortführung eines Zustands behördlicher Sonderrechte ein, die verstärkte Überwachung, unangekündigte Hausdurchsuchungen ohne lästige richterliche Beschlüsse und Hausarreste vorsehen. Muss Liebe sein …

Muslimische Zuwanderer als Chance für Deutschland – Der Islam sei ein Teil Deutschlands, so Wolfgang Schäuble. Wer dies nicht anerkenne, verweigere sich der Realität und sei kein guter Politiker. Er hat recht: Muslime als Teilmenge der Gesamtmenge der in einem Land Lebenden sind Teil. Aber damit hat es sich grösstenteils auch schon. Muss sich haben. Freiheit des Individuums, Demokratie, Offenheit im Sinn des Anything-goes sogenannt liberaler Gesellschaften indes kann und darf ein Muslim nicht adoptieren, will er als Gläubig und zum „Haus des Islam“ gehörend gelten. Tut er es, wird er zum Abtrünnigen und verwirkt das Recht am Leben zu sein. Davor die Augen zu verschliessen, nicht anzuerkennen, dass „gläubig“ im Islam die Verachtung und Vernichtung von „ungläubig“ bedingt und dass eine Vereinigung der Kulturen, die über das Beziehen materieller Werte hinausgeht, ein Ding der Unmöglichkeit ist, ist Realitätsverweigerung bzw. Lüge in Reinstform. Nein – das ist nicht Hetze. Das ist die Kenntnisnahme von 1400 Jahren Krieg des Islams gegen sich selber (innerislamische Konflikte) und gegen die Freiheit und die freie Welt.

Es gibt Leben neben dem Staat: Corinne Ballhaus in der Handelszeitung – „Für mich als Unternehmerin ist das offizielle Rentenalter eine künstliche und unnötige Schallgrenze. Mit Verlaub: Die Begeisterung für meine Firma und meine Arbeit hat kein Verfallsdatum. Ich entscheide frei, wie lange ich aktiv sein will und wann ich mit dem Kürzertreten beginne. Staatliche Vorschriften brauche ich dazu nicht.“

24.05.2017 Lesern, die mich wissen lassen, der gestrige Beitrag sei als Vergleich irgendwo zwischen krank, gestört und bekloppt anzusiedeln, möchte ich sagen: Das war kein Vergleich, Leute. Wie auch? Blutvergiess-Events lassen sich nicht vergleichen. Es war der Versuch eines Fingerzeigs in Richtung Ursache und Wirkung und die schier unerschöpfliche Fähigkeit der Menschen, die Augen davor zu verschliessen, dass deren Umkehrung, bzw. die Bekämpfung der Wirkung mit mehr derselben Ursache, nicht funktionieren wird. Dennoch wird in F / D / NL / CH genau darauf gesetzt und mehr Staat gewählt. Mehr Staat, der Manchester, Paris, Brüssel via Einwanderungspolitik verschuldet hat. Jene Organisation, deren einziger legitimer Existenzgrund die wäre, Manchester, Paris, Brüssel, Nizza zu verhindern.

23.05.2017 Was bleibt zu sagen. Die Schweiz hat am Wochenende via Referendum für mehr Staat gestimmt. Die Schweiz hat für mehr desselben gestimmt, was Manchester verschuldet hat. Die Schweiz hat für mehr Manchester gestimmt. Wir haben es uns redlich verdient.

21.05.2017 Zehntausende gehen in Italien auf die Strasse gegen Rassismus, für mehr Einwanderung und für kommunales Wahlrecht von Migranten.  In dem Artikel ist unter anderem zu lesen: “ Italienische Parlamentarier, Intellektuelle, Künstler und die Bürgermeister von 60 Städten“ unterstützen die Kampagne. Also allesamt Menschen, die insofern keinen Bezug zu Geld haben, als sie nie mit solchem in Berührung kamen, das nicht andere für sie verdient hatten. Geld ist für diese Leute nicht ein Wert, dem man gegen etwas anderes tauscht. Es ist wie Wasser und kommt geflossen. Einfach so.

20.05.2017 Hat jemand ein Beispiel aus den letzten zehn Jahren dafür, dass eine Regierung – sagen wir der EU – etwas zum Wohl aller ihrer Bürger getan oder nicht getan hat, das über das Stadium von Ankündigung/Versprechen/Aufschub hinausging, und das nicht unter die Rubrik „Handauflegen zur Lösung von Problemen, die wir selbst verursacht haben“ (Betonpoller vor Märkten u. ä) fällt? Für Zuschriften bin ich dankbar.

Finanz-„Märkte“ am Beispiel des (Papier)-Silber-„Markts“: „Statt den Handel auf eine bestimmte Menge an Kontrakten zu begrenzen, bestehen für die Banken keinerlei Einschränkungen. Sie können jede beliebige Anzahl an Kontrakten an die Spekulanten verkaufen. Und dann müssen sie einfach nur abwarten. Auf diese Weise haben sie das Open Interest kürzlich bis auf das Allzeithoch von 235.000 Kontrakten erhöht, was in etwa 1,15 Milliarden Unzen Papiersilber entspricht, die zu diesem Zeitpunkt an der COMEX gehandelt wurden. Die gesamte Silberproduktion der Welt beläuft sich dagegen auf weniger als 900 Millionen Unzen im Jahr.“ Goldseiten
Zum Besten der Bürger? Des Landes? Oder der Politiker? – Bundestag will Griechenland-„Rettung“ vor Wahlen nicht mehr debattieren.

Masern – Italien führt Impfpflicht für Kinder ein – Wenn eine Regierung im Namen des Schutzes Pflichten einführt – sprich: Leute durch Zwang zu einem Handeln bewegt – dann bedeutet das auch immer ein Stück weniger Freiheit für den Einzelnen. Und mit der Freiheit ist es fast wie mit der Zeit: Jedes Stück ist weg – so wie eine Sekunde auch weg ist und nie wieder kommt. Neuanfänge in Sachen Freiheit werden erst nach dem Ende eines Regimes wieder möglich. Fakt in Bezug auf die hohe Wirksamkeit und Sicherheit dieser Impfung und ihrer Nebenwirkungen ist allerdings auch, dass mehr Sicherheit als ein sogenannt „positives Risiko-Nutzen-Verhältnis“ nicht geboten werden kann.

Rettungsjubiläum – 10 Jahre Misere in Griechenland Mit Politik: Eine Kaste lügt sich im Namen eines Machtprojekts gegenseitig die Zahlen schön. Ein Land lebt über seine Verhältnisse. Das Land geht pleite. Wird über ein Jahrzehnt gerettet. Das Projekt steht über allem: Macht und Geldkontrolle für dieselbe Kaste. Änderung nicht in Sicht.

Ohne Politk: Ein Land lebt über seine Verhältnisse. Geht Pleite. Seucht sich durch ein paar harte Jahre der Korrektur. Jeder zahlt. Unwissen und Blauäugigkeit entschulden und entschuldigen nicht. Viele lernen daraus. Das Land fängt neu an. Fängt sich. Prosperiert.

18.05.2017 SOZIALPOLITIK (welch widerlich groteskes Wort!)  – „Boris“ ist ein 12jähriger Schwererziehbarer. Mit vier kam er mit seiner Mutter aus Weissrussland in die Schweiz. Mit der Veränderung verlor er den Boden unter den Füssen und wurde zum Problemfall. In der Schule war er nicht tragbar. Die Mutter, die unterdessen erneut den Partner gewechselt hatte und der die Mitverantwortung an der Misere des Jungen keineswegs abzusprechen ist, die ansonsten jedoch weder soziale, finanzielle noch suchtbedingte Probleme hatte, glaubte der Versicherung des „Sozialstaates“, er wolle das Beste für „Boris“ und willigte in die temporäre Aufnahme in ein spezielles Heim ein. Da schnappte die Falle des Sozialen zu. „Boris“ wurde von einer Institution zur anderen, von einer Pflegefamilie zur anderen weitergereicht. Der Mutter wurden sowohl das Sorgerecht, als auch das Recht auf medizinische Mitsprache abgesprochen. Heute erhält „Boris“ nach zig Versuchen mit verschiedensten Neuroleptika Höchstdosen diverser Schizophrenie-Medikamente, „lebt“ in der forensischen Psychiatrie für Erwachsene und wird von einem privaten Sicherheitsdienst überwacht und bei Bedarf eingesperrt. Kostenpunkt für den „Staat“: 85’000 Franken pro Monat. Ein Kinderpsychiater sagte in einem Interview zu dem Fall, diese Praxis des staatlichen Sorgerechtsentzugs, des Wegsperrens und Medikamentierens sei heute längst keine Ausnahme mehr. Zum Besten der Gesellschaft? Zum Besten des Individuums „Boris“? Oder doch eher zum Besten der dutzenden Staatsangestellten und der staatsnahen Organisationen, die sich an solchen „Fällen“ mit Millionen mästen?

Mein Grossvater vor dem Aufzug zu einem Mitarbeiter: „Fahren wir zusammen?“ Der Mitarbeiter: „Ich fahre immer zusammen, wenn ich Sie sehe.“

17.05.2017 Zum Thema „Sozialabbau“, den „Staat totsparen, aushungern, demontieren“:  Die Amtliche Sammlung des Bundesrechts der Schweiz, in der Woche für Woche sämtliche neuen Gesetze und Verordnungen publiziert werden, war 1998 3’271 Seiten dick. 2009 wies sie 7’136 Seiten auf. Dann wurde das Format geändert. Und die Schriftgrösse.

Wenn Du morgens um sechs, die Finger tintegebläut nach drei Stunden Arbeit draussen vor der Tür sitzt, den Hunden beim Pissen zusiehst und weisst, dass du heute einen Job vor dir hast, der dich und die Tiere für die nächsten zwei Wochen ernähren wird – buchstäblich, da in Naturalien bezahlt – dann bist du so verdammt dankbar, am Leben zu sein, dass „es keine Gattung hat“, wie man in der Schweiz sagt.

16.05.2017 Wenn die Antirassismus- und Integrations-Ideologie inklusive Neuansiedlungs-Doktrin und Replacement-Agenda zum Faschismus im Innern und zu skrotumlösender Arroganz mit grösstem Peinlichkeitspotential gegen aussen im Umgang mit souveränen Staaten wird, dann nennt man das EU-Nahostpolitik. Dauerstreit um Siedlungspolitik n-tv

Moment nur marginal getrübter Heiterkeit am Morgen. Die Mafia verdient Millionen an Flüchtlingszentren? Und wer ist verantwortlich für die „Flüchtlingspolitik“, wer erstellt EU-weite Neuansiedlungskonzepte, wer will die Fluchtrouten zu „sicheren Korridoren“ machen, wer degradiert die Frontex zu einer Schlepperbande und zum Taxiunternehmen zwischen Europa und Afrika, wer braucht solche Zentren, wer finanziert sie? Genau – es ist eine kriminelle Organisation. Aber nicht die Mafia. Mafia verdient Millionen mit Flüchtlingszentrum Die Zeit
Anleitung des IWF zu mehr Enteignung heutiger und künftiger Bürger: Geld entwerten und das Sparen verhindern. Das Ganze verpackt als „mehr für den Bürger“ (der Titel des verlinkten Artikel macht vor, wie’s geht) wird über kurz oder lang auf offene Ohren stossen. Dann wird auch endlich die EZB-Politik ihren Zauber entfalten. Höhere Löhne, niedrigere Steuern. Spon
Gewerkschaften – aka politische Kampagnenmaschinen – fürchten den Aderlass ihrer mit Steuergeldern gefüllten Syndikatskassen. Dass sie das Ganze „Kampf für Gerechtigkeit“ und „Arbeitskampf“ nennen und gleichzeitig die Einwanderung von Personen befürworten, die jeden solchen „Kampf“ via Null-Qualifizierung obsolet machen, kann nur mit sehr dunkel eingefärbtem Humor genommen werden. Dass dort, wo Gewerkschaften besonders stark sind, auch die Arbeitslosigkeit besonders hoch ist, sei hier nur am Rande erwähnt. „Gut“ hat ja mit wirtschaftlichen Realitäten nichts zu tun. Avenir-Suisse will den Gewerkschaften via Abbau der flankierenden Massnahmen ans Leder. NZZ
La République – en marche! Oh – pardon! – anderes Land, anderer Zwilling.  Kurz will mit eigener Bewegung an die Macht. Tages-Anzeiger
13.05.2017 Artikel Tages-Anzeiger: „EU-Hasser, bitte antworten! Erst wenn der letzte Arbeitnehmer entlassen, die letzten KMU den Regulierungstod gestorben, die letzte grosse Firma abgewandert und der Euro auf den Papierwert geschrumpft sein wird, wird vielleicht irgendwann einer mal bemerken – am Rand nur und auch ganz leise aus dem Panzer seines Hasses und seiner Verdauungsstörungen heraus – dass möglicherweise EU und Frieden nur dank freier Märkte möglich war.
Demokratieverständnis der grünen und alternativen Jungend: „Ich will die ÖH nicht mit einer Urabstimmung aufs Spiel setzen.“ Die Frau hat eine glänzende Zukunft im Polit-Zirkus vor sich. Interview mit der Spitzenkandidatin der Grünen und Alternativen StudentInnen hier.
Auch wenn keiner das will und irgendwann gewollt haben will: Wir werden uns den totalen Staat und das Null-Freiheit-Nirvana redlich verdient haben. So geht’s: „Volk möchte staatliche Eingriffe bei Boni – Der Ruf nach staatlichen Regulierungen bei Managerlöhnen wird wieder lauter. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage“ berichtet 20Minuten Schweiz.
Ins Irre tendierende Erheiterung am Morgen oder auf Knien darum flehen, den Verstand verlieren zu dürfen: Herr Sigmar Gabriel konstruiert die Zukunft. Und wenn er sagt „Wir“, dann ist er ungewollt ehrlich, wie immer, wenn es heisst „Wir brauchen“: Gemeint sind er selber und jene, die von uns leben und die immer mehr wollen. Oder  glaubt heute noch irgendjemand, die „Sorge“ der Politiker um die Wirtschaft oder wahlweise die Demographie habe einen anderen Grund als jenen, dass man befürchtet, den Moloch Staat nicht mehr finanzieren zu können? Da ist es nur konsequent, dass Fragen wie jene, wann genau es war, dass ein staatliches Projekt Rendite nicht nur versprochen, sondern real abgeworfen und nicht nur goldene Nasen für die an der Quelle sitzenden Funktionäre und ihre zugewandten Industrien sowie Milliardendefizite für die Bürger geliefert hat und jene, wie genau Herr Gabriel, das geforderte Geld bei der von ihm unterstützten Null- und Negativ-Zinspolitik zinsbringend und trotzdem sicher anzulegen gedenkt, schon mal als „engstirnig und kleinherzig“ gelten. Der ganze Artikel hier.

Bassan Tibi schreibt in einem Artikel in der BaZ: „Europäische Politiker handeln ohne eine «policy», das heisst ohne Konzept: Statt die Grenzen zu verteidigen, leistet die Europäische Union durch Frontex die Beihilfe eines «kostenlosen Taxiunternehmens» (Spiegel) für die Schmugg­ler von Armutsflüchtlingen, die aus Schwarzafrika über Libyen nach Europa kommen. Klar ist: Armutsflucht hat mit dem Asyl politisch Verfolgter nichts zu tun. Wenn diesem Prozess nicht Einhalt geboten wird, wird der gesamte europäische Kontinent in den nächsten Jahren erschüttert.“

Dem ist zu widersprechen: Frontex via Triton und Poseidon SIND das Konzept. Die Sicherung der Fluchtrouten (also das Taxiunternehmen) IST das Ziel. Und nein: Das ist keine Verschwörungstheorie. Die EU gibt darüber offen Auskunft. Die Pläne wurden noch vor der grossen „Menschenlawine“ präsentiert und es wird mit Fortsetzung in ähnlicher Intensität gerechnet. Konstant und wenn möglich institutionalisiert. Lesen Sie selber: Verbesserung der legalen Migrationskanäle: Kommission schlägt EU-Neuansiedlungsrahmen vor Wenn Sie ausserdem den Links innerhalb des Dokuments folgen, werden Sie feststellen, dass die Pläne älter sind, als die sogenannte Migrationskrise.

Kunst und Künstler. Theorie und Praxis. Kulturschaffende, sind mithin die vehementesten Vertreter des EU-Kollektiv-Evangeliums, jener Ideologie also, die da sagt, „there’s no such thing as french/german/spanish culture“. Im Ernstfall aber, wenn’s um persönliche Befindlichkeiten und Vorteile geht, beharrt man in kindischster Weise auf Abschottung, Exklusivität und Bevorzugung. Das Ganze auf Steuerzahlerkosten und ohne rot zu werden bei der Verteufelung all jener, die das theoretische Globalisierungs-Nirvana, für das – bitte sehr! – andere zu zahlen haben, nicht teilen. Zurzeit an der Biennale zu beobachten:

„Dass die friedliche Koexistenz bisweilen schon im Kleinen scheitert, demonstriert der österreichische Länderbeitrag: Da der Starplastiker Erwin Wurm, wie man munkelt, keine Lust hatte, den Pavillon mit seiner Kollegin Brigitte Kowanz zu teilen, wurde für Letztere rasch ein zweiter Ausstellungsraum in den Innenhof gezimmert. Wurm seinerseits hat vor dem Eingang einen 40-Tönner aufgebockt, dessen Fahrerhaus nun nach unten und das Heck gen oben in den Himmel zeigt. Jeder, der will, kann das megalomane Stück erklimmen und die Giardini von oben fotografieren. Oder, wahlweise, hinausrufen: Es lebe die lebendige Kunst! Viva, arte, viva! Wer weiss, vielleicht hilfts.“ Artikel Tages-Anzeiger

12.05.2017 Das staatliche Bildungssystem ist ein Trichter: Was oben via Zwang als unfertiges und potentielles Sehen hineingetan wird,  kommt unten als fertige Anschauung heraus.

10.05.2017 Der Massstab all dessen, was heute als „moralisch-“ bzw. „politisch korrekt“ gilt ist in seinem Kern einzig das Staatsinteresse.

„Die Grünen, diese Endmoränen aus drei Jahrhunderten unbewältigter Aufklärungs-Eiszeit … “ Roland Baader

„… die Manipulation des einzigen natürlichen »Feindes« der Inflationswährungen (Gold) gehört zum System des Kreditgeldes genauso dazu wie die Mauer und der Stacheldraht zum Kommunismus!“ Mack & Weise

„Es ist überhaupt nicht gesagt, dass unser Geldsystem diese Krise überlebt. Die Chancen sind größer als 50 Prozent, dass wir zu einer Art materiell gedecktem System kommen. Ich kann mir vorstellen, dass wir das Papiergeld-Währungssystem Ende dieses Jahrzehnts umbauen werden.“ (Thomas Mayer, Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, 08.09.2012)

„Der aus Protest gegen die in Europa verfolgte Geldpolitik zurückgetretene einstige Chefvolkswirt der EZB, Prof. Dr. Jürgen Stark, ging in seiner Kritik an den Ex-Kollegen sogar noch einen Schritt weiter: ‚Das ganze System beruht auf reiner Fiktion und fliegt seit 2008 im Blindflug! Einen zweiten Lehman-Vorfall wird es nicht überleben!‘ Während aber die breite Masse der Marktteilnehmer den Notenbanken nach deren »Systemrettung« nun die totale Allmacht unterstellt, und sie einer neuerlichen Systemkrise daher eine Null-Prozent-Wahrscheinlichkeit beimessen, begründet Stark seine These mit einem totalen Kontrollverlust der Notenbanken: ‚Die Steuerung der gesamten Geldmenge ist völlig außer Kontrolle geraten. Es wird nicht nur einfach gedruckt, sondern es weiß auch niemand mehr, wer wo wann wieviel Geld virtuell erzeugt und wo es eigentlich hingeht. Auch, wie viel Kreditgeld die Banken aus dem schon in absurden Massen erzeugten Zentralbankgeld nun ihrerseits wieder erzeugen, entzieht sich jeder Kontrolle.'“ Gefunden bei: Mack & Weise

Margarete Stokowski, Spiegel-Kolumnistin enthüllt endlich, was bislang Rätsel und Frage in Sachen Weltfrieden war: „Liebe und Solidarität sind genuin linke Formen der Gemeinschaftsbildung.“ Oder anders gesagt: Liebe und Solidarität gibt es erst, seit es Sozialismus gibt. Ihre Hochzeit feierten sie im Kommunismus. Seit dessen Scheitern geht’s abwärts. Danke für diese Einsicht, Frau Stokowski. Wenn Sie mir demnächst mitteilen könnten, wo sie dieses nuklearwaffentaugliche Zeug, das Sie konsumieren, zu vernünftigen Einzelhandelspreisen einkaufen, bin ich Ihnen sehr verbunden. Wenn nicht, dann nur dies: Guten Flug. Geniessen Sie ihn. Kolumne hier.

Moment der Erheiterung in der Früh:  US-Notenbanker Eric Rosengren warnt vor der Überhitzung der amerikanischen Wirtschaft. Insbesondere die niedrige Arbeitslosigkeit setze die Fed unter Druck. Die Leitzinsen müssten im Notfall schnell angehoben werden.  Dies vor dem Hintergrund, dass das aktuelle Wirtschaftswachstum der USA zurzeit nicht einmal die Ein-Prozent-Marke erreicht (0,7%). Laut Prognosen steht der Boom allerdings unmittelbar bevor. Muss man wissen.

Wolfgang Schäuble lässt via Medien wissen, dass in Deutschland zu wenig investiert würde. Er meint damit: Der Staat gibt zu wenig Geld aus. Und mit dem Staat meint Herr Schäuble die Staaten Europas. Alle. Unter der Führung der EU via europäische Investitionsinitiative. Eine Erfindung von Herrn Juncker. Eine Erfindung, deren Umsetzung wir bitte mit 315 Milliarden Euro finanzieren sollen. Wem heute noch nicht klar ist, dass eine totale Vergemeinschaftung (Schulden, Steuern, Recht, Soziales, Militär) das Ziel aller EU-Politik ist und dass dieses Ziel auch im Interesse unserer „Freunde“ in Übersee liegt, da es doch das effiziente Durchregieren erleichtern würde, wer solches abtut als Verschwörungstheorie und „rechtes“ Gedankengut, den wird die Realität mit grosser Wahrscheinlichkeit eines Tages einholen – von hinten links durchs  Schulterblatt.

Überraschende Wahlkampfhilfe für SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Der IWF will von Deutschland laut einem Zeitungsbericht höhere Steuern auf Eigentum fordern. Untere Einkommen würden dagegen zu stark belastet.   Okay – Lassen Sie mich das so zusammenfassen, wie ich es im Dickicht meines nebligen, kleinen, einsamen Verstandes zu verstehen in der Lage bin: Wer sich anstrengt, spart, hart arbeitet, sich einschränkt, sich nicht schont, sein Bestes gibt, ins Risiko geht, seine ganze Zeit und Kraft investiert um zu sparen, ein Vermögen zu machen, sich selbst und seine Familie abzusichern, sich Träume erfüllen zu können und seinen Kindern etwas zu hinterlassen, dem soll der Lohn seiner Anstrengungen genommen werden, um ihn jenen zu geben, die sich an einem Punkt ihres Lebens für andere Ziele und Prioritäten entschieden haben. Das Ganze nennt sich dann Gerechtigkeit. Und viele, viele finden das gut. Ob sie dasselbe Prinzip auch begrüssen würden, wenn es um das Taschengeld ihres Kindes oder wahlweise um sein Pausenbrot ginge, bleibt vorerst ihr Geheimnis.

09.05.2017 Gefunden bei Alexander Wendt: „Aiman Mazyek hat sich, wie es im Sprachbaukasten der Presse heißt, in die Leitkulturdebatte „eingeschaltet“. Die Lizenz zum mittröten besitzt schließlich jeder. Unsere Leitkulturdebatte ähnelt dem Gespräch über das Wetter: das Thema schließt intellektuell keinen aus.
Was meint und deint nun Mazyek? Die Leitkulturdebatte dürfe nicht dazu führen, „dass eine deutsche Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, als romantisches Vorbild gesehen wird.“ Denn so etwas (so etwas!) führe zu einer „gefährlichen Ausgrenzungssemantik“.
In der Tat: als erstes muß erst einmal die gefährliche Erinnerung an Zeiten beseitigt werden, in denen die Dortmunder Nordstadt noch nicht eine Kloake aus Schmutz und Kriminalität mit einem Ausländeranteil von 60 und einer Arbeitslosigkeit von 24 Prozent war, in der die Polizei auch in Neukölln und Wedding einigermaßen respektiert wurde, in der muslimische Jurastudentinnen nicht darum eiferten, als erste Referendarin mit Kopftuch in die Justizverwaltung einzuziehen und keine Schülerin in Niedersachsen das Recht durchboxte, vollverschleiert zum Unterricht zu erscheinen, in der das Oktoberfestgelände nicht abgezäunt war, Weihnachtsmärkte nicht von Polizisten mit Maschinenpistolen bewacht wurden und Silvesterfeiern nicht durch Polizeihundertschaften abgesichert werden mussten, Zeiten, in denen nicht „die Bedingungen unseres Zusammenlebens täglich neu ausgehandelt“ wurden (Özgus), in der Aiman Mazyek noch als Funktionär einer winzigen obskuren muslimischen Vereinigung gesehen wurde, Heiko Maas, gottlob, die saarländische SPD immer neuen Talsohlen ihrer Existenz entgegenführte und – man glaubt kaum, dass es das einmal gab – Anetta Kahane ihre mühevolle Zersetzungsarbeit noch hinter dem antistasiistischen Schutzwall verrichtete. Diese romantisch verklärten Zeiten, liebe Bürgerinnen und Bürger sowie alle, die sich der binären Geschlechtlichkeit nicht zuordnen wollen, diese Zeiten hat es nie gegeben. Es gibt nämlich überhaupt kein Gestern, sondern nur ein ewigwährendes Morgen, und im Vergleich zu diesem Morgen, wahrlich, das sage ich bei dem Toilettenbrillenbart des Aiman Mazyek, im Vergleich zu diesem Morgen wird sich unsere Gegenwart ausnehmen wie die romantisch verklärte Vergangenheit, die es heute nie gegeben hat.
Alles andere wäre gefährliche Ausgrenzungssemantik.

Die Fahrlässigkeit der zunehmenden Staatsverschuldung und der fast zwingend folgenden Gläubigerkrisen, sowie der naiv-ignorante Glaube der Menschen, der „Staat habe ja immer Geld“ oder der „Staat könne ja Schulden machen“ ist erschütternd. Keinem dieser Staatsgläubigen käme es in den Sinn, in eine Bank zu marschieren und einen Kredit über 300’000 Euro zu beantragen in der Erwartung, er würde ihm gewährt, wenn er als Sicherheit seine Karriereaussichten hinterlege. Aber genau dies lässt er Politiker tun, lässt sie Milliarden von Euros aufnehmen und als Sicherheiten nicht etwa die eigene, sondern SEINE Zukunft hinterlegen. Und die seiner Kinder gleich mit.

Dazu passend: Die fünf wichtigsten Notenbanken der Welt (FED, BoE, BoJ, EZB und SNB) haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres 1’200 Milliarden Dollar an frischem Geld gedruckt. Bleibt es bei diesem Tempo, haben wir Ende des Jahres einen neuen Geld-Druck-Rekord von 3’600 Milliarden Dollar, der die Liquiditäts-Schleudern des sogenannten Krisenjahres 2008, alt aussehen lassen würde. Oder besser: harmlos. (Quelle: Mack & Weise)

Ein treffender Artikel im Handelsblatt : „Die Medien stellen Macron oft so dar, als ob er und das politische Credo des scheidenden Präsidenten Hollande im Gegensatz zueinander stünden. In Wirklichkeit ist Macron aber deren Resultat. Seine Partei ist eine grosse Neuauflage des Mainstream-Sozialismus. Macron wird denselben Weg verfolgen wie Hollande oder die Mitte-Rechts-Regierung vor ihm. Das heisst, seine Politik wird die Franzosen noch stärker gegen die Globalisierung und die Einwanderung aufbringen wie zuvor die Briten. Und die Zahl der Verlierer dürfte zunehmen.“ Ergänzend ist dazu allerdings zu sagen, dass auch die sogenannten „Verlierer“ ausschliesslich das Resultat der Politik sind. Der Politik und der Delegierung von Verantwortungen, die jeder selber im eigenen Leben wahrzunehmen hätte, an ebendiese Politik. Solange also die Ursache der Misere mit mehr von dieser Ursache bekämpft wird und die Menschen glauben, sie lasse sich nur so – mit neuen Farben, neuen Parteien, neuen Parolen – bekämpfen, wird sich nichts ändern. Es wird weiter vorwärts abwärts gehen. Oder eben rückwärts abwärts. Aber abwärts in jedem Fall. Denn, wie einst ein kluger amerikanischer Richter sagte: Der Staat (die Politik) ist der einzige Parasit, der grösser wird als sein Wirt. Das Ende ist so sicher wie jenes der Hundes, der eine Zecke bewirtet, die ihn in Grösse und Gewicht übertrifft.

08.05.2017 Wolfgang Schäuble meint: „„In Italien sind wir auf einem richtigen Weg. Auch Griechenland entwickelt sich besser als vor ein, zwei Jahren.“ Dass mit Emmanuel Hollande – pardon! – Macron in Frankreich der wirtschaftliche Superboom bei sozialem Super-Frieden dräut, setzt er voraus. Was er zu erwähnen vergisst: Auf genau diesem „richtigen“ Weg befinden wir uns mittlerweile seit mindestens 10 Jahren. Aber seien wir nicht kleinlich – das Wichtigste läuft bestens, wie der Investmentbanker Philippe Uzan weiss:  „‚Macronomis‘ liegt als Wortspiel auf der Hand und die Investmentbanken werden es unter Umständen mit Begeisterung nutzen, um amerikanische oder asiatische Privatanleger in die europäischen Märkte zu locken. Es würde mich nicht wundern, wenn es zu deutlichen Mittelzuflüssen käme. Das wäre durchaus rational. Immerhin ist das wirtschaftliche Umfeld in Ordnung, das monetäre Umfeld generös und die Gewinndynamik dürfte anziehen. (…) Sehr wahrscheinlich werden auch die Aktien europäischer Finanz-, Bau- und Rüstungsunternehmen gefragt sein.“

08.05.2017 Ein weiteres Beispiel des segensreichen Wirkens ALLER Politik bietet Puerto Rico. Die mit den USA assoziierte Karibikinsel legt gerade den drittgrössten Staatsbankrott aller Zeiten hin. Bei einem Anteil am Welt BIP von 0.000139% erklärte sie ihre Zahlungsunfähigkeit unter einem Schuldenberg von rund 73 Milliarden Dollar hervor. Das Wunder vollbrachten Politiker im Verbund mit Banken: 2006 wurde mit der Einführung einer Mehrwertsteuer die Basis zum heutigen Elend gelegt: Banken legten für die Regierung anleihen auf, die mit den Einnahmen auf ebendieser Steuer unterlegt waren. So konnten die Staatsschulden mit links von 40 auf 73 Milliarden erhöht werden. Dies ohne jeglichen Reformdruck, bei schrumpfender Wirtschaftsleistung, steigender Arbeitslosigkeit und in die Höhe schiessender Armutsraten. Zum Glück haben wir in Europa bessere Politiker!

„So unglaublich es klingen mag, Honora Wapshot hatte noch nie Einkommensteuer gezahlt. Honoras Versäumnis, ihre sträfliche Fahrlässigkeit, mochte sich durch ihr hohes Alter erklären. Vielleicht fühlte sie sich nicht mehr jung genug, um noch etwas Neues wie das Steuernzahlen zu beginnen, oder sie glaubte, dass sie sterben würde, bevor man sie erwischte. Hin und wieder bereitete ihr der Gedanke an das Versäumnis flüchtige Gewissensbisse, doch in ihren Augen gehörte zu den Vorrechten des Alters auch eine hochgradige Verantwortungslosigkeit“ John Cheever, Der Wapshot-Skandal

07.05.2017 En marche! Vorwärts abwärts.

07.05.2017 Zwei weitere pointierte Texte von Josef Hueber zum Thema „Kinder / Bildung“ zu dem ich als Kinderloser keine Meinung zu haben habe, wie mir erneut und vielfältigst (buntest) bescheinigt wird. Ignorieren Sie es einfach. Das Problem indes: Es sind nicht die sanftmütigen Selfiebeklatscher, die dereinst das „Erdreich besitzen werden“. Ob sie das dann wenigstens von ihrem Leben werden behaupten können, muss ich erst zeigen. Text von achgut.com  Text von novo-agrumente.com

06.05.2017 „Jenen Kräften aber, die sublim oder ganz direkt an den Pfeilern des Wohlstands sägen, ist entschieden entgegenzutreten. Sie haben vergessen, wie Wohlstand entsteht.Den Wachstumskritikern gemeinsam ist, dass sie nach staatlichen Interventionen rufen und also wirtschaftliche Freiheit ablehnen. Wachstumskritik ist immer auch Kritik an freiheitlichen Zuständen. Das Ganze hat etwas Absurdes: Statt dass sich Bundesrat und Parlament über das Wachstum, das in der Zukunft stattfinden soll, Gedanken machen und Weichen stellen (etwa indem die Chancen der Digitalisierung endlich erkannt würden), beschäftigen sie sich mit Verteilungsfragen, die sie sich erst dank stetigem Wachstum stellen können – und gleichzeitig unterminieren sie mit jedem Tag, an dem sie neue regulierende, einschränkende und umverteilende Gesetze erlassen, die Grundlagen des künftigen Wachstums.“ Mehr Hier

06.05.2017 Zukunftsmusik. Optimistisch. Crescendo. Sollte Herr Draghi – seines Zeichens EZB-Chef und Kreateur des Euro-Euphemismus „Kanal der Solidarität“ – dereinst in Rente gehen und in Erwägung ziehen, eine Herren-Kollektion auf den Markt zu bringen, wie Ex-Markenbotschafter und It-People das gerne tun, dann sollte der dazugehörende Duft zwingend „Canal No. 5“ heissen. Er wird zum Einzelhandelspreis von  3,5 Trillionen Euro zu haben sein – dem damaligen Gegenwert eines Pfunds Brot.

Spätestens dann, wenn der Sozialismus der Armen für den Sozialismus der Reichen wirbt, sollte auch dem letzten klar sein, „wo Bartli den Most holt“, wie man in der Schweiz sagt: Gysi ruft die französiche Linke zur Wahl Macrons auf.

04.05.2017 Wer sagt, Islamisierung sei für unsere freiheitlichen Gesellschaft keine Gefahr, der verkennt die Tatsachen. Was heute noch „freiheitlich“ genannt wird, basiert auf der pfleglichen und totalen Ignoranz ökonomischer Fakten und ist ausschliesslich eine „Freiheit des Forderns“. Die Gefahr liegt also nicht beim Islam, sondern bei uns. Wir sind wie eine hundertköpfige Hausgemeinschaft Lahmer am Tropf eines monopolistischen Lieferdiensts, die der Meinung ist, zwei freilaufende Vipern seien bei diesen Zahlenverhältnissen kein Problem.

Wo wir stehen: Freiheit sagen und Kuschel-Totalitarismus meinen.

03.05.2017 Ich glaube, dass viele, die für eine „Mitte“ plädieren, sich selber in selbiger verorten und sich nach einer „Politik der Mitte“ sehnen dies meinen: Beschaulich anonymisiertes Weiter-Umverteilen fremden und künftigen Wohlstands durch Staates Gnaden – aber bitte ohne die ganzen Islamisten. Das reicht nicht, Freunde. Nicht für ein Leben, das diesen Namen verdient und schon gar nicht für die Freiheit.

Wählen ist toll. Aussagen von Macron und Schulz. Willkürlich und wild zusammengewürfelt: „Ich bin ein Mensch wie Ihr. Ich kenne Euch und Eure Erwartungen. Eure Zweifel, Eure Ängste, Euren Groll. Es ist Zeit für Gerechtigkeit. Ich werde dafür sorgen, dass Sorgen und Nöte nicht zu Angst werden. Und dass die Ritter der Angst nicht aus Angst Hass machen. Wir sind das Bollwerk gegen jene, die hetzen, die für alles einen Sündenbock brauchen und die die Völker aufeinanderhetzen wollen. Wir werden das Land und die Völker vereinigen, wiedervereinigen und zusammenführen durch Hoffnung und Optimismus. Fürchtet Euch nicht. Ich liebe Euch. Wir errichten eine positive Zukunft unter dem Schutz Europas. Wir sorgen dafür, dass jeder seinen Platz findet. Ich frage keinen danach, woher er kommt. Meine Zusage gilt allen, die daran glauben. Das ist ein Beginn und kein Ende. Und ich werde nie fern von Euch sein.“

02.05.2017 „Die Leute, die sich der Zeremonie des Baumschmückens widmeten, waren konservativ gekleidet. Die Männer trugen Hosen und die Frauen Röcke, abgesehen von der verwitweten Mrs. Wilston und Alby Hooper, einem Zimmermann, der auf Wanderschaft war. Diese beiden tranken seit zwei Tagen Burbon und trugen überhaupt nichts.“ John Cheevers

01.05.2017 Merke: Siedlungspolitik eines souveränen Staates ist böse. Neuansiedlungspläne einer supranationalen Monsterbehörde sind gut.

29.04.2017 Zwischen Nicht-mehr und Noch-nicht zelebriert sich die Postpolitik – mediale Messiasse und inhaltsfreie Heilslehren allenthalben. Die Herden blöken. Die Masse wählt.

23.04.2017 Wahlsonntag im französischen Vasallenstaat des Friedensprojekts EU: 50’000 Polizisten, 7’000 Militärs. Danke EU.

Hauptziel erreicht. Fillon verhindert. Jetzt mit Volldampf in Richtung Grosseuropa der Grossbanken mit Macron. En marche! (letzteres darf auch deutsch ausgesprochen werden: am Ar…!)

23.04.2017 EU plant europäischen Sozialstaat = Rückabwicklung: Was aufrecht ging, zieht sich kriechend vom Festland der Freiheit in den Sumpf des sozialistischen Wahns zurück.

20.04.2017 2006 sprach man von „subprime“; heute spricht Morgan Stanley von „deep subprime“ (Autokredite).

16.04.2017 Wenn einer beim Drachenfliegen nur mit dynamischem Hangwind fliegt und immer an derselben Kante hin- und herkurvt ohne Höhe oder Distanz machen zu können, nennt sich das ein Kreten-Fick. Politik und politischer Diskurs erscheinen mir diesem Phänomen immer ähnlicher zu werden. Der Unterschied: In der Luft kann sogar das Spass machen. Und wann du absäufst, entscheidest du meist selber.

15.04.2017 Sozialismus in Parolen: Meinung wird zu Hass, Verantwortungslosigkeit zu Betroffenheit, Ignoranz zu Toleranz, Geld zu Moral, Jammern zu Würde, Versagertum zu Kompetenz, Eigentum zu Ungerechtigkeit, Neid zu Engagement, Faulheit zu Bedürftigkeit, Feigheit zu Dialog, Passivität zur Mitte, Halt zum Feind, Haltung zum Existenzkriterium, Scheitern zu Opfertum.

13.04.2017 Wahlprogramm Internationale Linke: Konsumentenpreise runter – Erzeugerpreise rauf. Konsequent! = Hirn im Hackfleischmodus. Oder: Leicht leben mit Links.

Irgendwo zwischen dem Punkt, als wir das Recht erkämpften und ergriffen, in Freiheit nach dem individuellen Glück zu streben und jenem Punkt, an dem „Glück zum Menschenrecht“ erklärt wurde, sind wir als Gesellschaft über die Klippe gegangen.
Hier das textgewordene Seichtwasser, indem wir als Gesellschaft auch ohne je die Segel zu hissen bei knietiefem Wasserstand Schiffbruch erleiden. Wohlan denn – das Leben auf Knöchelhöhe, wo auch die Hose sitzt, die unsere Grosseltern einst trugen.

Mikrofaser-Parteiendemokratie: „Extrem hohe Saugkraft zieht Dreck wie ein Magnet an.“

12.04.2017 Wer ernsthaft behauptet, dass, würden staatliche Beiträge für Alleinerziehende gestrichen, zehntausende Kinder hungern müssten, hat sich bereits sehr weit von dem entfernt, was Menschsein heissen könnte.

11.04.2017 „Staat mästen“ heisst im Wahlkampf „Bürger entlasten“. Raub ist Gerechtigkeit. Schmarzotzertum ist Würde. Hetze via Neid ist Respekt. Bei wem solches zieht, der hat die Kontrolle über sein Leben, seine Würde und sein Hirn längst verloren.

Mario Draghi: Euro ist „Kanal der Solidarität“.
Heisst im Klartext: Wir werden jene, die noch was haben, weiterhin enteignen via Geldentwertung und Negativzinsen, in demokratisch nicht legitimierter Machtanmassung den Wohlstand „verteilen“, die Tatsache, dass die Industrieproduktion der Club-Med-Länder auf Crash-Niveau 2009 verharrt ignorieren und den herbeigedruckten Jobaufbau (vorwiegend in D) als Wunder feiern. Mit Widerstrand aus Politik und Justiz rechnen wir nicht. Denn: Euro-Rettung, Banken-Rettung, Länder-Rettung – es ist alles dasselbe, alles eins: Politik-Rettung.

25.03.2017 Optimaler ideeller Werdegang für eine Parteimitgliedschaft (irgendeine): Stalinismus, Maoismus, Islam.

23.03.2015 Der Grad der Sozialismus-Reife einer Gesellschaft erkennt man am besten an der Anzahl der zur Tugend erhobenen „Kein-Dogmen“, die sie zu akzeptieren und durch den Staat oder dessen alleingültige Definition zu ersetzen bereit ist:
Keine Nation
Keine Grenzen
Keine Rassen
Keine Ethnien
Keine Gott
Keine Familie
Kein Geschlecht
Kein Eigentum
Kein Bargeld
Keine Bildung
Keine Schuld
Keine Verantwortung
Keine Freiheit.

12.03.2015 Wenn ihr die Unternehmen zwingt, Arbeitsplätze zu erhalten, dann müsst ihr die Konsumenten konsequenterweise auch zwingen, die Produkte dieses Unternehmens zu kaufen. Dann habt ihr dann eure Gerechtigkeit. Irgendwo hatten wir das doch schon mal …

05.03.2017 „(…); man schien die Freiheit zu lieben, und nun stellt sich heraus, dass man nur den Herrn gehasst hat.“ Echte Freiheit aber hasst die Abhängigkeit. Von und nach Tocqueville.

03.03.2017 Menschenwürde ist Menschenrecht titelt der Armutsbericht 2017. Dass jeder für seine eigene Würde zum grössten Teil selbst verantwortlich ist – davon kein Wort. WO SIND DIE LÜGENPRESSE-SCHREIER? Oh wait – ich verass: Der Staat gibt ja nur den falschen. Dass er möglicherweise nichts zu geben hat, NIE, weil seine Hauptaktivität darin besteht, zu NEHMEN – dieses Minimalverständnis von Ökonimie mag man sich dann doch nicht antun. Und keiner will darauf herumreiten, dass die Profiteure der Armutsindustrie dieselben wie jene der Asylindustrie sind. Und wer eintaucht in die Dokumentiation des Symposiums des Nahles-Ministeriums, in ihre Rede, ihre Antworten und den Bericht an sich, der kriegt das kalte Kotzen (excusez l’expression svp) – kommunistisches Manifest in Reinform. Nein – wir haben keine Zukunft. Und es liegt NICHT an der Armut.

01.03.2017 Recherchefreie Meinungsschleudern, aka Medien, nennen den IWF Staaten-Retter. Meine Hunde sind Katzen-Retter. So.

27.02.2017 Der Staat ist der einzige existierende Parasit auf dieser Welt, der grösser wird, als sein Wirt.

26.02.2017 Antwort an Leser **: Die Sache IST schon in Scheisse übergegangen, um hier Ihre Worte zu verwenden. Ich glaube nicht, dass „Hinweise“ hier noch reichen. Weitaus klügere und qualifiziertere Leute, Denker und Macher, als ich es je sein werde, weisen seit Jahren hin. Man verlacht sie, verspottet sie, unterdrückt ihre Stimme … aber 99% der Menschen ignorieren sie einfach. Sehen Sie sich um – Spaltung ist das neue „Petzen“, „Kritik“ der Mantel des Neides, „Lager“ (links, rechts, mitte), „Märsche“ (der Anständigen, der Frauen, you name it) der neue Mob … es hiesse an einen Fortschritt der Menschen als Kollektiv zu glauben, hier eine Rettung zu sehen, ein Aufwachen. Vor dem Hintergrund marodester Staatsfinanzen, Wohlfahrtsverstaaterei direkt in die rote Hölle, künstlich herbeigeredete Deflationsrisiken zwecks Inflationsankurbelung … und vor allem vor dem Hintergrund, dass das nur sehr wenige interessiert halten sich meine Hoffnungen in einem sehr bescheidenen Rahmen.“

23.02.2017 Die „gelenkte und gesteuerte“ Mitte, das feige Rattentum der Lauwarmen, die bipolar emotionalisierten Selbstbeklatscher nennen sich auch heute wieder „kritisch“.

22.02.2017 Besser kann Sozialismus nicht auf den Punkt gebracht werden: „Sieben Jahre Rettung“. Resultat: Zuviel zum sterben, zuwenig zum Leben. Sozial gerecht verteiltes Elend.

Wenn Diktatur (noch) am verkrüppelten Rest eines zugelassenen Volkswillens scheitert nennt man das dann „Demokratieinflation“.

Merke: Ausverkauf und Versklavung (für alle, ausser für die an der Spitze befindlichen Gesellschafts-Gestalter) werden heute „Reformdruck“ genannt. Je nach Meinungs-, Medien- und Menschen-Schleuder wahlweise auch „Hilfe“ oder „Rettung“.

Die Küchenpsychologie lehrt, man solle sich mit sich selbst und anderen versöhnen. Ich werde mich heute Abend bei einer Flasche Rotwein mit dem Gedanken aussöhnen, dass unsere Noch-Zivilisation bzw. Kultur untergehen wird.

20.02.2017 Das „Recht auf “ von Politikern und Profiteuren ist für den zahlenden Bürger immer „die Pflicht zu“. Ein weiterer Zwang im Kostüm der Freiheit.

Mein Nachbar: „Le Pen hat keine Chance. Wir sind noch nicht bereit für eine Frau.“

Die „Öl-Wasser-Metapher“ mal anders: „IWF“ und „Hilfe“ …

Was auch immer auf Europa zukommt: Wir werden es uns redlich verdient haben.

„Merke: Was am Kapitalismus „kalt” und „unmenschlich” sein soll, das ist die Tatsache, aß er den Menschen keine Illusionen vorgaukelt von einem irdischen Paradies der Edlen, der „solidarischen” und „neuen” Menschen, sondern daß er sie so akzeptiert wie sie sind: egoistisch und hilfsbereit, verschlagen und offen, dumm und gescheit, faul
und fleißig, nüchtern und verträumt. Was am Sozialismus „menschlich” sein soll, das ist in Wirklichkeit nur die Illusion, der Irrtum und der Wahn. Diesseits und jenseits des Wahns aber ist stets er es, der Sozialismus, der kalt und unmenschlich die Fratze der Tyrannei, den Stehkragen der Spitzel, die Hungerödeme des Elends und die Stiefel der Gefängniswärter tragen muß.“ Roland Baader.

19.02.2017 Weiteres Beispiel für staatliches Erfolgskonzept: Erstes und einziges franz. Deradikalisierungs-Zentrum, das im September mit grossem Pomp und Polit-Prominenz eröffnet worden war, hat seine Tore wieder geschlossen. Grund: Sämtliche „Patienten“ im Knast. Der letzte ist eben für vier Jahre eingefahren.

Befürworter des BGE wollen einen zwingen, sowohl zu geben, was man selber verdient hat und was nur einem selbst gehört, als auch Geldgeschenke anzunehmen. Das eine ist Raub von Besitz, das andere ist der Raub der Würde. Ich bin mir noch nicht sicher, welches von beidem anmassender und erniedrigender ist. Das eine ist Sklaverei, das andere Hurentum. Soziale Gerechtigkeit, you know …

18.02.2017 Tschörnalisem Marke Eiserner Vorhang: Wenn der Tod des Halbbruders Kim Jong Uns seit Tagen auf den Tops von google.news zu finden ist, während Paris in aller Stille und weit unten brennt …

Baader brandaktuell.
„Merkt Ihr denn nicht, wie hier in Euren Brieftaschen und Konten, in Eurem Arbeits- und Privatleben, in Euren Familien und Partnerbeziehungen, in Eurem g a n z e n L e b e n beliebig herumgestochert wird? Fällt Euch denn gar nicht mehr auf, wie die Parameter Eurer gesamten beruflichen und privaten Existenz auf den Funktionärs-Schachbrettern hin- und hergeschoben werden, und dass Ihr nur noch Spielmaterial für die Machtlaunen und Profilierungssüchte von Kindergarten-Imperatoren seid? Wie abgestumpft, infantil, entmündigt und verdeppt seid Ihr denn inzwischen in Eurem Wurmdasein, um das alles als „normale Politik” zu fressen? Habt Ihr vergessen, was Freiheit bedeutet, was jener „Stolz des freien Mannes” besagt, für den tausend Generationen gekämpft und gelitten haben? Es geht doch bei der „Freiheit” nicht nur um das „Reisen-Können” und um „Mehr Bananen und Damenstrümpfe” – wie Euch das die linken Mediensabberer angesichts der Massenflucht unserer Landsleute monatelang weisgemacht haben, sondern es geht um L e b e n s z e i t . Jeder Mensch hat nur e i n Leben auf Erden, und diese Zeit, diese seine einzige Lebenszeit ist unendlich kostbar. Jeder Tag, den er in Zwang und Vormundschaft, in Lüge und Manipulation verbringen muss, jede Stunde, die er falsche Ziele und Illusionen leben muss, ist v e r l o r e n e s L e b e n . Zeit ist unser einziges unwiederbringliches Eigentum, ist – wie Seneca sagt – das einzige, was selbst der Dankbare nicht zurückgeben kann. Und Lebenszeit in Unfreiheit und unter unwürdiger Funktionärsverwaltung verbracht, ist geraubte Zeit, ist
v o r g e z o g e n e r T o d“

17.02.2017 Schlagzeile: EZB steigert Gewinn.

Bravo EZB!! Bei einer Bilanzsumme von rund 3500 Milliarden bedeutet das einen Gewinn von 0,03 Prozent, so um den Daumen. Und das in einer Situation, in der man die Preise selber macht. Mein Vertrauen wächst quasi sekündlich.

15.02.2017 Gelenkte Märkte, gerne auch Kapitalismus genannt:
Okay – die Parole war erst ausgegeben worden, als das Fest schon in vollem Gang, die Tanzfläche längst gerammelt voll gewesen war. Aber was soll’s: Die Leute hatte tanzen wollen und man hatte ihnen Musik gegeben, den Beat, die Peitsche. Jetzt sollten sie gefälligst tanzen. Und wenn die Füsse schmerzten, die Beine geschwollen und die Kehlen und Seelen trocken waren, dann gab’s bis auf weiteres Sozialgeld – zu wenig, um sich eine Knarre zu kaufen, zu viel, um auf die tägliche Dosis sogenannt menschenwürdigen Lebens zu verzichten. Die Menschen murrten sehr wohl, gingen schon mal auf die Strassen der Metropolen der industrialisierten Welt, fanden die Beschneidung ihrer Freiheit die sie zu haben geglaubt hatten, not amusing at all. Man wechselte dann die Band aus, es folgte der Auftritt einer neuen Regierung, mit neuen Parolen und anderer politischer Couleur. Die Leute tanzten erneut und merkten zu spät, dass der Beat derselbe geblieben war.

Etwas vom Genialsten in punkto Selbstvermarktung bzw. Selbstbetrug ist das konsequente Durchdrücken und Verwenden des Wortes „Staat“ im Zusammenhang mit Forderungen, wo in Wahrheit das Wort „Allgemeinheit“ in Anwendung kommen sollte.

Wenn das Lenkungsinstrument „Opfer-Mob“ sich in Schumpeterschen Zerstörungskreativität übt und es stehen Wahlen an. Dann ist alles ganz bestimmt Zufall.

11.02.2017 Der gute Politiker sorgt für sich selbst zuletzt. Der gute Politiker sorgt für sich – selbst zuletzt.

11.02.2017 Sprachkurse für „Flüchtlinge“. Lachen oder auf Knien darum flehen, den Verstand verlieren zu dürfen? „Das Sortiment umfasst auch eine Reihe von Angeboten, die Spezialbedürfnisse aller Art abdecken. Wer beispielsweise Lust auf Deutsch-Lektionen im Freien hat, kann sich für den Kurs «Lernen im Park» (Unterricht entweder im Horburgpark oder im St.-Johanns-Park) anmelden.Für Migrantinnen, die sich mit der persönlichen Familienplanung beschäftigen, gibt es ebenfalls spezifischen Unterricht: «Fremdsprachige schulungewohnte Frauen, die schwanger sind, oder eine Schwangerschaft planen». Ältere Semester bevorzugen wohl den Lehrgang «Lernungewohnte, sozial benachteiligte und gesellschaftlich isolierte Frauen und Seniorinnen». Familien können «Mütter/Väter, die zusammen mit ihren Kindern Deutsch lernen möchten» buchen. An wen sich «Fremdsprachige, die ihre Grundkompetenzen erweitern wollen» richtet, bleibt derweil diffus.“

11.02.2017 Journalismus Marke „Eiserner Vorhang“. Läuft.

11.02.2017 Doppelspitze im Kanzleramt: Schulz + Merkel = Schurkel. Passt.

09.02.2017 Kunst: „Der Laudator war ein landesweit tätiger und weitestgehend unbekannter Regisseur von innerem und äusserem Format eines 1968 gestrandeten Walrosses. Seine Inszenierungen auf den Bühnen von Genf bis St. Gallen zeichneten sich durch eine stete, mal leise, mal laute Kommerz-Kritik aus. Egal, welcher Thematik sich das Stück gemäss Programmheft widmete. Immer lief es darauf hinaus, dass Schauspieler in Anzug und Krawatte auf schwarz beschmierten Bühnen vor schwarz beschmierten Kulissen Geldsäcke herumschleppten, während auf die bis auf die Schwärze kahle Wand im Hintergrund das Logo einer Bank projiziert wurde. Ganz im Sinn seiner Überzeugung waren die Vorführungen meist zuschauerfreie Zonen. Die Finanzierung sicherte die schweizerische Kulturförderung. Vom Ausland war er bisher mit Engagements verschont worden.“

08.02.2017 Spare in der Not, dann hast du Zeit. Und nur noch das. Nebst Staat.

06.02.2017 Merke: Sollte uns die Finanzpolitik der vergangenen 30 Jahre nächstens um die Ohren fliegen, dann war’s Trump.

05.02.2017 Wie der IMF funktioniert: Sie stürzen auf einer Bergtour ab. Hängen verletzt in einer Wand, rufen um Hilfe. Rettungshubschrauber der Sanität trifft ein. Der Sanitäter seilt sich zu Ihnen ab, nimmt Ihnen Ballast (Rucksack, Helm, Jacke, Schuhe) ab, gibt Ihnen zu trinken und zapft ihnen gleichzeitig 4,5 Liter Blut ab. Dann entschwebt er wieder. Und sie hängen immer noch in der Wand – jetzt allerdings nackt, halb tot und zu schwach, irgendwen zu rufen. Ach ja – und obwohl auf dem Hubschrauber das bekannte rote Kreuz auf weissem Grund zu sehen ist: Er gehört einer Pharma-Firma, die auch den Sanitäter und den Piloten auf der Payroll hat.

04.02.2017 „Die sterbenden Gesellschaften häufen Gesetze an wie die Sterbenden Heilmittel.“
Nicolás Gómez Dávila (1913 – 1994)

03.02.2017 Also doch: Schizophrenie ist induzierbar. Vorausgesetzt der Patient macht mit. «Sich nicht abwenden von dem, was funktioniert hat: Unser Modell der wirtschaftlichen Öffnung, was durch unsere Gemeinschaftswährung verstärkt wird.» Mario Draghi

14.11.2016 Wochen im Zeichen der Chauvinismus-Hysterie. US-Präsidentschaftwahlen reduziert auf eine gayropäische Seximusdebatte. Werden die „gewünschten“ Männer bar jeder Prise Chauvinismus‘, also ohne ein Quantum Glaube an die eigene Überlegenheit im Sinne der Konkurrenz, eine Frau zu erobern oder sie gar in Krisensituationen zu beschützen wagen, beruflich Erfolg haben, reich werden wollen, was auch von modernen „Feministinnen“ verlangt wird? Zweifel sind angebracht.

16.08.16 Morgens um vier drei Frösche auf der Bettdecke, drei weitere im Zimmer verteilt. Assoziationen zu biblischen Plagen drängen sich auf. Und die Frage, ob auf Versprechen Al Sisis als „Gegenleistung“ für 12 Milliarden IWF-Kredit mehr Verlass sei, als auf jene des damaligen Pharaos. Und jene, ob der Mensch bzw. der Machtmensch sich in den seither rund 2300 vergangenen Jahren verändert hat und ob der Glaube in ihn uns seine Vernunft begründet ist.

13.08.2016 Heute, wo Geschlecht im Rahmen der Gender-Ideologie (zu deren Erhebung zur offiziellen Doktrin es erstaunlicherweise nie eine parlamentarische Debatte oder gar ein Referendum gegeben hat) nicht länger biologisch, sondern psychisch und sozial definiert zu sein hat, es also de facto keine Frauen und Männer, sondern ausschliesslich Menschen gibt: Warum sind Gleichstellungsbüros, steuergeldgeförderte LGBT-Organisationen, Quotenbeauftragte und andere Minderheiten-Verhätschelungs-Institutionen nicht längst abgeschafft?

06.08.2016 Whisy. Zigarillo. Schlafende Hunde. Abendsonne. Grosses Unverständnis für Burkinis.

Zum Thema Kinder-Erziehung: Demographischer Wandel – ich liebe Dich!

Es geht das Gerücht um, Freiheit sei ständig bedroht. Es müsse ohne Unterlass für sie gekämpft werden.

05.08.2016 „The wider the area of non-interference, the wider my freedom.“ Isaiah Berlin

Die Gefahr Hinwendung hin zum Extremismus liegt nicht darin begründet, dass dieser Extremismus existiert. Vielmehr darin, dass eine Gesellschaft in ihrer Ganzheit sich aus verschiedenen Gründen als Opfer empfindet. Dies wiederum ist das Reslutat der Politik. Extremismus wird demnach ausschliesslich von der Politik erschaffen, am Leben erhalten und befeuert.

02.08.2016 „Meine Unfähgikeit zu Handeln war für mich stets eine Krankheit (…). Alles Tun hatte für mein Empfinden der Dinge im äusseren Universum stets eine Störung, eine Spaltung zur Folge; (…) Und mein Tun erlangte unweigerlich eine transzendentale Aufrichtigkeit, die mir, seit sie fest in meinem Bewusstsein verankert ist, ein intensivere Beziehung zur greifbaren Welt verbietet.“ Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe

Der Staat hat keine Institution der Moral zu sein,  sondern eine der Rechtsschöpfung und der Rechtswahrung. Ein reiner Zweckverband. Alles andere ist politische Anmassung und elitäres Wunschdenken.

Höflichkeit ist die Grundlage eines jeden guten Streits.

31.07.2016 „Wieviel besser ist doch ist sehen als denken und wieviel besser lesen als schreiben! Was ich sehe, kann mich trügen, aber ich betrachte es nicht als mein. Was ich lese, kann mich bedrücken, aber ich muss mich nicht sorgen, es geschrieben zu haben“ Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe

30.07.2016 Ich hatte mir für gestern Abend die Nachlese eine fb-Diskussion zum Thema „Kind und Karriere“ vorgenommen. Die Einsicht nach einer halben Stunde Lektüre: Die Debatte dreht sich wie bereits vor zwanzig Jahren um die Machbarkeit. Ernüchternder Grundtenor: Erstens: Hauptursächlich für Geburtenrückgang und Kinderlosigkeit ist die mangelhafte staatliche Betreuungs-Infrastruktur. Zweitens: Die potentiellen Kinder als Von-8-bis-18-Uhr-Abgeschobene fanden im Diskurs nicht statt. Fragen: 1) Mit welcher Begründung rechtfertigt sich die Forderung, dass ich als alleinstehender Kinderloser finanziell den „Traum Familie“ anderer via Steuern zu ermöglichen habe? Oder anders gefragt: Hätte ich in diesem Argumentations-Schema als alleinstehender Kinderloser auch Anrecht auf fremderarbeitete Gelder zur Umsetzung des „Traums Land“, da ich ja mit der ökologischen Bewirtschaftung von 3ha Ackerland zur Erhaltung der Biodiversität des Landes beitrage? 3) Wenn – wie die Diskussion nahelegt – Familie wichtig ist, warum ist man nicht bereit, die entsprechende Zeit dafür auzubringen? Ich habe mir auch erst Hunde zugelegt, als ich nicht mehr 7 Tage die Woche rund um die Uhr gearbeitet habe und ZEIT hatte. 3) Wie ist die Idee von der Wichtigkeit von Kindern mit jener zu vereinbaren, dass man 3/4 der Erziehung und Prägung ebendieser Kinder in fremde Hände gibt?

Adjektive sind die Junk-Bonds der Worte-Branche. Ich muss mich am Riemen reissen. Die Versuchung wort- und selbstverliebten Rumkapriolens ist oft gross und meist nutzlos.

29.07.2016 Freitag. Die transzendental Orientierten werden heute anlässlich des wöchentlichen Gebets wieder maximal motivert. Ich bleibe zuhause.

28.07.2016 Der Totale Staat: Frühwarnsysteme, die es den Behörden erlauben, bereits aufgrund eines Hinweises gegen seine Bürger vorzugehen. Zentrale Stelle für die Entschlüsselung der Internetkommunikation. Durchführung von Übungen für terroristische Grosslagen. Vernetzung aller europäischen Datenbanken. Angela Merkel. Heute. Das Ganze nennt sich „Historische Aufgabe“. Noch Fragen? Irgendwer?

27.07.2016 Darf das Kriterium der Legalität noch relevant sein für einen Bürger, dessen Obrigkeit es im nationalen und internationalen Rahmen selbstherrlich und mit Hilfe der Justiz tagtäglich schleift?

Marine Le Pen: „Islamisten wollen uns nicht spalten. Sie wollen uns töten“. Ich finde ja, eine Machete hat durchaus Splatungspotential.

Die Christlich Demokratische Volkspartei CVP sollte sich umbenennen und fortan das Kürzel KVP für Kirchlich Demokratische Volkspartei verwenden. Mit Christlichkeit hat ihre Politik nicht mal mehr am Rande zu tun. Die Kirche übrigens ebensowenig.

Jetzt, wo in Saint-Etienne du Rouvray die gnadenlose Effektivität von Fussfesseln aufgezeigt worden ist, sollte dringend ein runder Tisch einberufen und der Diskurs eröffnet werden, ob möglicherweise Armbänder im Stil von Bitte-Nicht-Vergewaltigen-Schmuck sinnvoller wären. Billiger käm’s uns alleweil zu stehen.

Einen Mensch, der für sich in den eigenen vier Wänden vor einem Gott, wie er ihn versteht, knien will, um im Leben Ruhe und das Rückgrat zum Stehen und Stehenbleiben zu finden, einen Menschen, der für sich wissen muss, wer er in einem Grösseren (siehe oben) ist, um an Eigen- und Fremdwahrnehmung nicht zu scheitern, einen Menschen, für den dieses Zurückgebundensein Freiheit bedeutet und der dadurch privat und ohne zu missionieren von seinem Verstand, seiner Vernunft und seinem Tun das Beste für sich und für andere fordert, einen solchen menschen reflexions- und prüfungsfrei als Religioten zu bezeichnen ist biederste esoterische Dümmlichkeit. Abgesehen davon ist es wahrscheinlich, dass jeder an etwas glaubt. Sich also einer Überzeugung unterordnet (knien hin oder her). Uns sei es an den Menschen und dessen Vernunft. Beweise der „Richtigkeit“ sind fast in jedem Fall ausstehend.

Kulturelle Total-Inkompatibilität und Schaum-vor-dem-Mund-Fanatismus heissen jetzt „psychische Probleme“.

Kaum im Amt, schon gelogen: «Ich gelobe und schwöre, die Rechte und Freiheiten des Volkes und der Bürger zu achten, die Verfassung und verfassungsmässigen Gesetze streng zu befolgen und die Pflichten meines Amtes getreu und gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe!» (Amtseid Schweiz) Von da weg läufts wie geschmiert.

Gouverner c’est prévoir, meinte einst der französische Verleger und Poliker Emile de Girardin im 19. Jahrhundert. Regieren heisst vorausschauen. Heute haben wir in puncto Weitsicht nicht einmal mehr Tagespolitik sondern rasseln von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde mit Volldampf und mehr oder minder bürgerfreiheits-marodierend durch eine Art Event-Politik. Mit Event-Sentimentalitäten, Post-Event-Massnahmenpaketen und Stunden-Solidarität (ja: Stunden wir in Stunden-Hotel).

Politik interessiert Sie nicht? Finanzpolitik schon gar nicht? Aber Sie finanzieren sie doch, sofern sie arbeitstätig und nicht Leistungsbezüger sind? Trotzdem nicht? Und wenn eines Tages keine Kohle mehr da ist, keiner mehr zahlt? Der Staat soll Schulden aufnehmen? Okay – aber dann läuft es – Nullzinsen hin oder her – irgendwann auf eines von drei Szenarien hinaus: Staatsbankrott mit Währungsreform – ihr Geld ist dann auch futsch – , die Schulden werden mittels Inflation getilgt. Resultat dito. Oder aber, sie (die Schulden) werden rollend auf die nächste Generation, also Ihre Kinder und Enkelkinder übertragen. Na – rührt sich was? Immer noch nicht. Alles Gute für Sie und Ihre Familie.

Bei allen beliebt sein wollen läuft nicht. Dialog heisst Streit. Meinung bedeutet Gegnerschaft. Überzeugung provoziert Angriff. Werte bedeuten (auch) Diskriminierung. Kritik bedeutet (auch) Intoleranz. Kurz: Rede ist Risiko. Echtheit ist Entblössung. Der Versuch, dem auszuweichen, ist etwa so realistisch, wie ein Unternehmen ohne Kunden zum Erfolg führen zu wollen.

26.07.2016 – Würde findet praktisch nicht statt – wegen is‘ nicht. Eine Gesellschaft, deren Individuen sich zu einem grossen Teil via Kindheit, Geschlecht, Berufswahl, selbstgezeugte Kinder, gescheiterte Beziehungen, Sucht, Gesundheit, Religionszugehörigkeit, usw., usf., zu Bedrüftigen erklären, – ergo Anspruch haben auf das Geld Dritter – hat längst keine Würde mehr. Wenn es also darum geht, Menschenwürde für andere, ganze Volksgruppen oder Völker zu definieren, dann sollte eine solche Gesellschaft sich darauf konzentrieren, die Klappe zu halten. Um der Würde willen.

Nein heisst Nein! So die pöbelgerecht von der deutschen Obrigkeit aufbereitete Botschaft zur Bundestagsentscheidung über die Verschärfung des Sexualstrafrechts. Ebenso kindergeburtstagsmässig bunt das für jeden Deutschsprechenden produzierte Kärtchen mit selbigem Slogan. Ob die eine oder der andere so Beglückte sich bei solcher Ansprache vorkommt wie ein rangniedriger Stammesdepp in Anwesenheit des Häuptlings, sei dahingestellt. Es ist allerdings höchst fragwürdig, ob eine DIN-A5-Karte, deren flächenmässiger Grossteil mit farbigen Strichmännchen im Kamasutra-Stil besetzt ist, eine Horde der deutschen Sprache nicht mächtiger Analphabeten dazu motivieren wird, eine in ihren Augen unsittlicherweise freilaufende Frau nicht zu belästigen oder zu vergewaltigen. Ähnlich quälende Gedanken drängen sich mir im Fall der fröhlich-lustigen Anti-Vergewaltigungs-Armbändchen auf.

Geld regiert die Welt. Natürlich – und das ist gut so? Leistung braucht eine Messgrösse. Wo liegt das Problem? Es ist Zentralbankgeld.

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2 Gedanken zu “Tägliches Alltägliches

  1. vielen dank für den Artikel „Die Gefahren des Besseren“. Er ist klar und wahr. Und leider auch deprimierend.

    Auch ich fühle mich wie im Rom Ende des 5en Jahrhunderts. Ein Kontinent, der sich schon selbst aufgegeben hat, der der Invasion barbarischer Völker nichts mehr entgegen zu setzen hat.

    Aber Haltung, Würde und Contenance kann man auch in diesen Zeiten zeigen und bewahren. Und hie und da ein Lächeln, so schwer es auch fallen mag.

    Alles Gute

    Mag. Günther Katzlberger, Wien

    Gefällt 2 Personen

    • Grüss Gott nach Wien, geehrter Herr Katzlberger. Ihre Worte freuen und ermutigen. Und ja: Man kann vieles bewahren und zeigen oder zumindest behüten. Zu wissen, dass andere, viele andere es genauso tun, macht Mut und ganz unverhofft ist da ein Lächeln, als hätte es darauf gewartet! Herzlichen Dank für Ihren Kommentar und alles Gute. Ihr FJ

      Gefällt 1 Person

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