Tägliches Alltägliches

„Das eigentliche Problem des Liberalismus ist, daß eine liberale Praxis nur möglich ist, wenn gewisse Traditionsbestände an Gewohnheiten und tief eingerasteten Sitten noch vorhanden sind, mit deren Hilfe die Gesellschaft ihre Schwierigkeiten meistert. Salopp gesprochen: sechs konservative Jahrhunderte erlauben es zwei Generationen, liberal zu sein, ohne Unfug anzurichten. Sind aber jene Bestände in der permissiven Gesellschaft einmal aufgezehrt, so werden die bestgemeinten liberalen Parolen zu Feuerlunten.“ ~ Armin Mohler

12.06.2017 Auszüge aus Das Narrenschiff von Sebastian Brant 1494

Staat / Staatsgünstlinge
Jetzt hat die Narrheit ihr Gezelt
Geschlagen auf und liegt zur Wehr;
Sie zwingt die Fürsten und ihr Heer,
Daß Weisheit sie und Kunst aufgeben
Und nur nach eignem Nutzen streben
Und sich wählen kindische Rät‘.
Darum es leider übel steht
Und künftig hat noch schlimmre Gestalt:
Groß Narrheit ist bei großer Gewalt.
Gar mancher Fürst hätt lang regiert
Durch Gottes Gnade, wenn nicht verführt
Und karg er würde und ungerecht
Auf Anreiz falscher Räte und Knecht‘.
Die nehmen Gaben, Geschenk und Miete;
Vor solchen ein Fürst sich billig hüte!
Wer Gaben nimmt, der ist nicht frei,
Geschenk bewirkt Verräterei.

Kap. 63 „Sozial“-Leistungen
Noch bin ich nicht am Bettelziel,
Denn es sind leider Bettler viel
Und werden stets noch mehr und mehr,
Denn Betteln – das schmerzt niemand sehr,
Nur den, der es aus Not muß treiben;
Sonst ists gar gut ein Bettler bleiben:
Vom Bettelwerk verdirbt man nit,
Viel schaffen Weißbrot sich damit
Und trinken nicht den schlichten Wein:
Es muß Reinfall, Elsässer sein.
Gar mancher verläßt auf Betteln sich,
Der spielt, hurt, hält sich üppiglich;
Denn hat er verschlemmt sein Gut und Hab,
Schlägt man ihm Betteln doch nicht ab:
Ihm ist erlaubt der Bettelstab.
Mit Betteln nähren viele sich,
Die reicher sind als du und ich!

Kap. 102 Fiat-Money
Man pflügt den Weg zur Furche jetzt,
Die alte Münz‘ ist abgewetzt
Und könnt nicht lange Zeit bestehn,
Wär nicht ein Zusatz ihr geschehn.
Die Münze schwächt sich nicht allein,
Falsch Geld ist worden jetzt gemein

10.06.2017 – EU Integration – EU bekommt eigene Staatsanwaltschaft. „Durchsetzen, aufwärts und empor“ Link finanzen.ch

Asylunterkunft für Homosexuelle Islam – Religion des Friedens und der individuellen Freiheit: -„Sie haben quasi mit der Muttermilch aufgesogen, dass sie als Homosexuelle das Schlimmste seien und dafür sogar mit dem Tod bestraft würden.“

MACRON – #MakeCROnyismthenewNormal

09.06.2017 – Unternehmenssteuer-Reform Schweiz reloaded – Die Regierung diskutiert die Besteuerung von Eigenkapitalzinsen, während Schuldzinsen abzugsfähig bleiben. Oder anders gesagt: Während EK Risiko TRÄGT und Sicherheit für künftige Krisen und Engpässe bietet, SIND Schulden Risiko und bergen grundsätzlich Unsicherheit. Wunderbare neue Staatswelt.

„Erfundene Steuern“ sind der natürliche Gegenpart zu „erfundenem Geld“ (Fiat-Geld).

Der Name „Monika“ kommt vom Lateinischen und bedeutet: „Du bist müde, deine Augen versprühen den Charme von Einschusslöchern, du hättest dir verdammt noch mal einen freien Tag verdient. Aber das Gras wächst, Unkraut und Rasen auch und die 4t Kies für die Zufahrt – das schaffen die Hunde nicht allein. Und jetzt geh‘ dich schminken, sonst erschrecken wieder die Kinder.“

08.06.2017 Katar – hinter den Schlagzeilen: „Kaum einer hat damals nach dem „cui bono“ gefragt, nach demjenigen, dem das am meisten bringt. Kaum einer hat verstanden, daß die größten Propagandisten des Syrieneinsatzes in den Großunternehmen abhängig waren von Interessensgebern aus dem Mittleren Osten, insbesondere vom Sultanat Katar, das zum Beispiel 17% der Volkswagen-Stammaktien – den größten Posten nach der Familie Porsche/Piech – besitzt, 5,01% von Credit Suisse oder 6,06% von der Barclays Bank.“ Dr. Chrisoph von Gamm

Das einzige, was eine Regierung wirklich zum Wohl ALL ihrer Bürger tun kann, ist der Schutz des Individuums und dessen Freiheit und die Sicherstellung der Gleichheit aller vor dem Gesetz. Alles weitere ist Machtausweitung via Zielgruppenbewirtschaftung. Unnütz, unnötig, langfristig verderblich.

03.06.2017 Zum Schluss: Der Politik Günstlingswirtschaft vorzuwerfen ist ähnlich sinnvoll, wie den eigenen Vater der Verwandtschaft zu bezichtigen. Politik IST Günstlingswirtschaft. Immer. Überall.

US-Arbeitsmarktdaten – Jede Zinserhöhung der Fed kann nach deren Studium als Munitions-Beschaffung für die nächste Krise angesehen werden. Interessant vor allem: Trotz des immer höheren Automatisierungsgrads im Bankengeschäft, sind es die Finanzdienstleister, die rund 11000 neue Jobs schaffen. Darunter 4700 Stellen für Kreditvermittler.

Wenn Medien die eigene Wahrheit der Wirklichkeit vorziehen, dann bestehen Artikel mit Bezug auf die erste Auslandreise Trumps zu 75 Prozent aus Adjektiven: „wirr“, „erfolglos“, „heikel“, „frustrierend“, „besorgniserregend“, „ohne Feingefühl“. Einer hat mal gesagt, Adjektive seien die Junk-Bonds der Journalisten-Zunft. Wenn dem so ist, dann befinden wir uns heute medial im Deep-Subprime-Bereich.

Erheiterung in der Früh ist programmiert, wenn ausgerechnet das manager-Magazin Goldman Sachs als „erzkapitalistisch“ bezeichnet. (Quelle: hier). Jene Bank also, die den Griechenland-Euro-Eintritt aufgegleist hat, die Verschuldungssituation über Jahre verschleierte, die sogenannte Griechenland-Krise heute massgeblich mit-managt, den italienischen Ex-Regierungschef Monti ebenso stellte, sowie den EZB-Chef Draghi, und die Ex-EU-Kommissionspräsident J.M.Baroso nach dessen Ausscheiden aus der Politik in ihren Reihen begrüsste. Regelmässig ist es auch jene Bank, die den engsten Beraterkreis rund um den POTUS mit Personal bestückt und die mit Abstand die meisten und engsten Kontakte mit der Bundesregierung pflegt. Dies, um nur ein paar ihrer erzkapitalistischen Verstrickungen zu nennen.

Aber sicher doch: Die sog. „Griechenland-Krise“ (in Wahrheit bloss Kreditbetrug, 92% der „Rettungsgelder“ kamen/kommen ausländischen Banken zugute), die Staatsverschuldung, Strukturreformen und Migration nicht gebacken kriegen, aber die Entwicklung des „Klimas“ in den nächsten 1’000 Jahren gradgenau vorhersagen können und jetzt schon konkrete Massnahmen zum „Schutz des Planeten“ ergreifen:
„In einer neuen Studie kommen UBA-Experten laut dem Bericht zu dem Schluss, dass etwa eine echte Maut und eine Mindestquote für Elektroautos dafür eingeführt werden müssten. In dem Gutachten wird laut dem Bericht für Autofahrer eine von den gefahrenen Kilometern abhängige Gebühr angeregt. Diese müsste demnach etwa für Benzin-Fahrzeuge auf der Autobahn bei 6,5 Cent pro Kilometer liegen. Eine Fahrt von Berlin nach Köln würde dann rund 37 Euro zusätzlich kosten.“ Quelle: hier.

30.05.2017 Panama-Papers: Dem deutschen Fiskus sind laut Angaben der Grünen via Luxemburg und mittels Steuerhinterziehung mindestens 197 Millionen Euro Steuergelder entgangen. Das sei der „fatalen Politik Luxemburgs“ damals unter Premier Juncker geschuldet. Untersuchungen auf EU-Ebene laufen. Was ein Verfahren dieser Grössenordnung den Steuerbürger kostet, kann man nur vermuten. Dieselben Grünen haben indes kein Problem damit, dass Italiens Banken mithilfe der Politik unsichere Kredite in den Büchern haben, die sich auf das 2000fache dieser Stumme belaufen. Dass ein Teil dieser Summe bereits heute vom europäischen Steuerzahler via Atlante-Fond bzw. Target2 geschultert werden muss. Das ist RETTUNG. Und dass die EZB mittlerweile eine Schrottbilanz aufweist, die sich rund auf das 21tausend-fache beläuft, scheint auch niemanden zu belasten. Staat ist gut. Bürger sind kriminell.

Täglich neue seitenfüllende Artikel zu Griechenland. Der Spiegel bringt den einzig Relevanten Satz, der jeden anderen überflüssig macht: „Berlin weigert sich aber kategorisch, vor 2018 über Schuldenerleichterungen zu sprechen – schon gar nicht vor der Bundestagswahl im September.“ Darum geht’s und nur darum. Alles andere – darunter Rückzahlungen, Reformen und Sanierung innerhalb der EU-Zwangskorsage können Sie getrost vergessen. Hier wird Politik für die Politik gemacht. Wie immer. Und nur das. Denn: Politik will nie helfen, es sei denn, sich selber. Politik will an der Macht bleiben und Macht vermehren. Alles andere ist Betrug und Selbstbetrug.

Das Zahnpastaproblem der EZB  – Geldpolitik: Über Jahre wurde das, was in der EU nach wir vor als „Wirtschaft“ bzw. „Märkte“ betitelt wird, künstlich mittels Kreditgeld am Leben erhalten bzw. zum Fliegen gebracht. Jetzt soll aus eigener Kraft weitergeflogen werden, lässt man uns wissen. Es ist, als hätte man einen Ballon bis um Äussersten mit Helium gefüllt und berate nun darüber, ob man ihn im Dornenacker landen, oder doch lieber weiterfliegen lassen solle. Man fühlt sich als Medienkonsument, Bürger, Sparer und Wirtschaftssubjekt vollkommen ernst genommen.

27.05.2017 Alles wird gut. Diesmal ist alles anders. Regierungen und Zentralbanken leisten hocheffiziente Krisenverhinderungsarbeit: „Heute ist wieder so ein Tag, an dem weltweit 6,4 Tonnen Gold aus dem Boden gefördert werden. Gegenwert: 242 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2017 wurden 764 Tonnen Gold gefördert. Was für eine Anstrengung … Wie viele schmutzige Hände … Diese Summe druckt die EZB auf saubere Art ganz allein in nur drei Stunden. (pro Tag, auch am Wochenende, zwei Milliarden Euro, Japan, Schweiz, Großbritannien u.a. nicht eingerechnet)
So wurden weltweit in den ersten vier Monaten umgerechnet 1,2 Billionen US-Dollar frisches „Geld“ erzeugt. Wenn das so weitergeht, und es auch gut geht, werden dieses Jahr rund 3,6 Billionen an „Rettungsgeld“ aus dem Nichts gedruckt. Damit könnte man den DAX dreimal kaufen oder die halbe Goldproduktion in der gesamten Menschheitsgeschichte.“ – Frank Meyer

25.05.2017 Macron will Ausnahmezustand verlängern – der neue Präsident Frankreichs, der „euch liebt“, der „nie fern“ von euch sein will, räumt als einen der ersten Schritte den Behörden die Fortführung eines Zustands behördlicher Sonderrechte ein, die verstärkte Überwachung, unangekündigte Hausdurchsuchungen ohne lästige richterliche Beschlüsse und Hausarreste vorsehen. Muss Liebe sein …

Muslimische Zuwanderer als Chance für Deutschland – Der Islam sei ein Teil Deutschlands, so Wolfgang Schäuble. Wer dies nicht anerkenne, verweigere sich der Realität und sei kein guter Politiker. Er hat recht: Muslime als Teilmenge der Gesamtmenge der in einem Land Lebenden sind Teil. Aber damit hat es sich grösstenteils auch schon. Muss sich haben. Freiheit des Individuums, Demokratie, Offenheit im Sinn des Anything-goes sogenannt liberaler Gesellschaften indes kann und darf ein Muslim nicht adoptieren, will er als Gläubig und zum „Haus des Islam“ gehörend gelten. Tut er es, wird er zum Abtrünnigen und verwirkt das Recht am Leben zu sein. Davor die Augen zu verschliessen, nicht anzuerkennen, dass „gläubig“ im Islam die Verachtung und Vernichtung von „ungläubig“ bedingt und dass eine Vereinigung der Kulturen, die über das Beziehen materieller Werte hinausgeht, ein Ding der Unmöglichkeit ist, ist Realitätsverweigerung bzw. Lüge in Reinstform. Nein – das ist nicht Hetze. Das ist die Kenntnisnahme von 1400 Jahren Krieg des Islams gegen sich selber (innerislamische Konflikte) und gegen die Freiheit und die freie Welt.

Es gibt Leben neben dem Staat: Corinne Ballhaus in der Handelszeitung – „Für mich als Unternehmerin ist das offizielle Rentenalter eine künstliche und unnötige Schallgrenze. Mit Verlaub: Die Begeisterung für meine Firma und meine Arbeit hat kein Verfallsdatum. Ich entscheide frei, wie lange ich aktiv sein will und wann ich mit dem Kürzertreten beginne. Staatliche Vorschriften brauche ich dazu nicht.“

24.05.2017 Lesern, die mich wissen lassen, der gestrige Beitrag sei als Vergleich irgendwo zwischen krank, gestört und bekloppt anzusiedeln, möchte ich sagen: Das war kein Vergleich, Leute. Wie auch? Blutvergiess-Events lassen sich nicht vergleichen. Es war der Versuch eines Fingerzeigs in Richtung Ursache und Wirkung und die schier unerschöpfliche Fähigkeit der Menschen, die Augen davor zu verschliessen, dass deren Umkehrung, bzw. die Bekämpfung der Wirkung mit mehr derselben Ursache, nicht funktionieren wird. Dennoch wird in F / D / NL / CH genau darauf gesetzt und mehr Staat gewählt. Mehr Staat, der Manchester, Paris, Brüssel via Einwanderungspolitik verschuldet hat. Jene Organisation, deren einziger legitimer Existenzgrund die wäre, Manchester, Paris, Brüssel, Nizza zu verhindern.

23.05.2017 Was bleibt zu sagen. Die Schweiz hat am Wochenende via Referendum für mehr Staat gestimmt. Die Schweiz hat für mehr desselben gestimmt, was Manchester verschuldet hat. Die Schweiz hat für mehr Manchester gestimmt. Wir haben es uns redlich verdient.

21.05.2017 Zehntausende gehen in Italien auf die Strasse gegen Rassismus, für mehr Einwanderung und für kommunales Wahlrecht von Migranten.  In dem Artikel ist unter anderem zu lesen: “ Italienische Parlamentarier, Intellektuelle, Künstler und die Bürgermeister von 60 Städten“ unterstützen die Kampagne. Also allesamt Menschen, die insofern keinen Bezug zu Geld haben, als sie nie mit solchem in Berührung kamen, das nicht andere für sie verdient hatten. Geld ist für diese Leute nicht ein Wert, dem man gegen etwas anderes tauscht. Es ist wie Wasser und kommt geflossen. Einfach so.

20.05.2017 Hat jemand ein Beispiel aus den letzten zehn Jahren dafür, dass eine Regierung – sagen wir der EU – etwas zum Wohl aller ihrer Bürger getan oder nicht getan hat, das über das Stadium von Ankündigung/Versprechen/Aufschub hinausging, und das nicht unter die Rubrik „Handauflegen zur Lösung von Problemen, die wir selbst verursacht haben“ (Betonpoller vor Märkten u. ä) fällt? Für Zuschriften bin ich dankbar.

Finanz-„Märkte“ am Beispiel des (Papier)-Silber-„Markts“: „Statt den Handel auf eine bestimmte Menge an Kontrakten zu begrenzen, bestehen für die Banken keinerlei Einschränkungen. Sie können jede beliebige Anzahl an Kontrakten an die Spekulanten verkaufen. Und dann müssen sie einfach nur abwarten. Auf diese Weise haben sie das Open Interest kürzlich bis auf das Allzeithoch von 235.000 Kontrakten erhöht, was in etwa 1,15 Milliarden Unzen Papiersilber entspricht, die zu diesem Zeitpunkt an der COMEX gehandelt wurden. Die gesamte Silberproduktion der Welt beläuft sich dagegen auf weniger als 900 Millionen Unzen im Jahr.“ Goldseiten
Zum Besten der Bürger? Des Landes? Oder der Politiker? – Bundestag will Griechenland-„Rettung“ vor Wahlen nicht mehr debattieren.

Masern – Italien führt Impfpflicht für Kinder ein – Wenn eine Regierung im Namen des Schutzes Pflichten einführt – sprich: Leute durch Zwang zu einem Handeln bewegt – dann bedeutet das auch immer ein Stück weniger Freiheit für den Einzelnen. Und mit der Freiheit ist es fast wie mit der Zeit: Jedes Stück ist weg – so wie eine Sekunde auch weg ist und nie wieder kommt. Neuanfänge in Sachen Freiheit werden erst nach dem Ende eines Regimes wieder möglich. Fakt in Bezug auf die hohe Wirksamkeit und Sicherheit dieser Impfung und ihrer Nebenwirkungen ist allerdings auch, dass mehr Sicherheit als ein sogenannt „positives Risiko-Nutzen-Verhältnis“ nicht geboten werden kann.

Rettungsjubiläum – 10 Jahre Misere in Griechenland Mit Politik: Eine Kaste lügt sich im Namen eines Machtprojekts gegenseitig die Zahlen schön. Ein Land lebt über seine Verhältnisse. Das Land geht pleite. Wird über ein Jahrzehnt gerettet. Das Projekt steht über allem: Macht und Geldkontrolle für dieselbe Kaste. Änderung nicht in Sicht.

Ohne Politk: Ein Land lebt über seine Verhältnisse. Geht Pleite. Seucht sich durch ein paar harte Jahre der Korrektur. Jeder zahlt. Unwissen und Blauäugigkeit entschulden und entschuldigen nicht. Viele lernen daraus. Das Land fängt neu an. Fängt sich. Prosperiert.

18.05.2017 SOZIALPOLITIK (welch widerlich groteskes Wort!)  – „Boris“ ist ein 12jähriger Schwererziehbarer. Mit vier kam er mit seiner Mutter aus Weissrussland in die Schweiz. Mit der Veränderung verlor er den Boden unter den Füssen und wurde zum Problemfall. In der Schule war er nicht tragbar. Die Mutter, die unterdessen erneut den Partner gewechselt hatte und der die Mitverantwortung an der Misere des Jungen keineswegs abzusprechen ist, die ansonsten jedoch weder soziale, finanzielle noch suchtbedingte Probleme hatte, glaubte der Versicherung des „Sozialstaates“, er wolle das Beste für „Boris“ und willigte in die temporäre Aufnahme in ein spezielles Heim ein. Da schnappte die Falle des Sozialen zu. „Boris“ wurde von einer Institution zur anderen, von einer Pflegefamilie zur anderen weitergereicht. Der Mutter wurden sowohl das Sorgerecht, als auch das Recht auf medizinische Mitsprache abgesprochen. Heute erhält „Boris“ nach zig Versuchen mit verschiedensten Neuroleptika Höchstdosen diverser Schizophrenie-Medikamente, „lebt“ in der forensischen Psychiatrie für Erwachsene und wird von einem privaten Sicherheitsdienst überwacht und bei Bedarf eingesperrt. Kostenpunkt für den „Staat“: 85’000 Franken pro Monat. Ein Kinderpsychiater sagte in einem Interview zu dem Fall, diese Praxis des staatlichen Sorgerechtsentzugs, des Wegsperrens und Medikamentierens sei heute längst keine Ausnahme mehr. Zum Besten der Gesellschaft? Zum Besten des Individuums „Boris“? Oder doch eher zum Besten der dutzenden Staatsangestellten und der staatsnahen Organisationen, die sich an solchen „Fällen“ mit Millionen mästen?

Mein Grossvater vor dem Aufzug zu einem Mitarbeiter: „Fahren wir zusammen?“ Der Mitarbeiter: „Ich fahre immer zusammen, wenn ich Sie sehe.“

17.05.2017 Zum Thema „Sozialabbau“, den „Staat totsparen, aushungern, demontieren“:  Die Amtliche Sammlung des Bundesrechts der Schweiz, in der Woche für Woche sämtliche neuen Gesetze und Verordnungen publiziert werden, war 1998 3’271 Seiten dick. 2009 wies sie 7’136 Seiten auf. Dann wurde das Format geändert. Und die Schriftgrösse.

Wenn Du morgens um sechs, die Finger tintegebläut nach drei Stunden Arbeit draussen vor der Tür sitzt, den Hunden beim Pissen zusiehst und weisst, dass du heute einen Job vor dir hast, der dich und die Tiere für die nächsten zwei Wochen ernähren wird – buchstäblich, da in Naturalien bezahlt – dann bist du so verdammt dankbar, am Leben zu sein, dass „es keine Gattung hat“, wie man in der Schweiz sagt.

16.05.2017 Wenn die Antirassismus- und Integrations-Ideologie inklusive Neuansiedlungs-Doktrin und Replacement-Agenda zum Faschismus im Innern und zu skrotumlösender Arroganz mit grösstem Peinlichkeitspotential gegen aussen im Umgang mit souveränen Staaten wird, dann nennt man das EU-Nahostpolitik. Dauerstreit um Siedlungspolitik n-tv

Moment nur marginal getrübter Heiterkeit am Morgen. Die Mafia verdient Millionen an Flüchtlingszentren? Und wer ist verantwortlich für die „Flüchtlingspolitik“, wer erstellt EU-weite Neuansiedlungskonzepte, wer will die Fluchtrouten zu „sicheren Korridoren“ machen, wer degradiert die Frontex zu einer Schlepperbande und zum Taxiunternehmen zwischen Europa und Afrika, wer braucht solche Zentren, wer finanziert sie? Genau – es ist eine kriminelle Organisation. Aber nicht die Mafia. Mafia verdient Millionen mit Flüchtlingszentrum Die Zeit
Anleitung des IWF zu mehr Enteignung heutiger und künftiger Bürger: Geld entwerten und das Sparen verhindern. Das Ganze verpackt als „mehr für den Bürger“ (der Titel des verlinkten Artikel macht vor, wie’s geht) wird über kurz oder lang auf offene Ohren stossen. Dann wird auch endlich die EZB-Politik ihren Zauber entfalten. Höhere Löhne, niedrigere Steuern. Spon
Gewerkschaften – aka politische Kampagnenmaschinen – fürchten den Aderlass ihrer mit Steuergeldern gefüllten Syndikatskassen. Dass sie das Ganze „Kampf für Gerechtigkeit“ und „Arbeitskampf“ nennen und gleichzeitig die Einwanderung von Personen befürworten, die jeden solchen „Kampf“ via Null-Qualifizierung obsolet machen, kann nur mit sehr dunkel eingefärbtem Humor genommen werden. Dass dort, wo Gewerkschaften besonders stark sind, auch die Arbeitslosigkeit besonders hoch ist, sei hier nur am Rande erwähnt. „Gut“ hat ja mit wirtschaftlichen Realitäten nichts zu tun. Avenir-Suisse will den Gewerkschaften via Abbau der flankierenden Massnahmen ans Leder. NZZ
La République – en marche! Oh – pardon! – anderes Land, anderer Zwilling.  Kurz will mit eigener Bewegung an die Macht. Tages-Anzeiger
13.05.2017 Artikel Tages-Anzeiger: „EU-Hasser, bitte antworten! Erst wenn der letzte Arbeitnehmer entlassen, die letzten KMU den Regulierungstod gestorben, die letzte grosse Firma abgewandert und der Euro auf den Papierwert geschrumpft sein wird, wird vielleicht irgendwann einer mal bemerken – am Rand nur und auch ganz leise aus dem Panzer seines Hasses und seiner Verdauungsstörungen heraus – dass möglicherweise EU und Frieden nur dank freier Märkte möglich war.
Demokratieverständnis der grünen und alternativen Jungend: „Ich will die ÖH nicht mit einer Urabstimmung aufs Spiel setzen.“ Die Frau hat eine glänzende Zukunft im Polit-Zirkus vor sich. Interview mit der Spitzenkandidatin der Grünen und Alternativen StudentInnen hier.
Auch wenn keiner das will und irgendwann gewollt haben will: Wir werden uns den totalen Staat und das Null-Freiheit-Nirvana redlich verdient haben. So geht’s: „Volk möchte staatliche Eingriffe bei Boni – Der Ruf nach staatlichen Regulierungen bei Managerlöhnen wird wieder lauter. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage“ berichtet 20Minuten Schweiz.
Ins Irre tendierende Erheiterung am Morgen oder auf Knien darum flehen, den Verstand verlieren zu dürfen: Herr Sigmar Gabriel konstruiert die Zukunft. Und wenn er sagt „Wir“, dann ist er ungewollt ehrlich, wie immer, wenn es heisst „Wir brauchen“: Gemeint sind er selber und jene, die von uns leben und die immer mehr wollen. Oder  glaubt heute noch irgendjemand, die „Sorge“ der Politiker um die Wirtschaft oder wahlweise die Demographie habe einen anderen Grund als jenen, dass man befürchtet, den Moloch Staat nicht mehr finanzieren zu können? Da ist es nur konsequent, dass Fragen wie jene, wann genau es war, dass ein staatliches Projekt Rendite nicht nur versprochen, sondern real abgeworfen und nicht nur goldene Nasen für die an der Quelle sitzenden Funktionäre und ihre zugewandten Industrien sowie Milliardendefizite für die Bürger geliefert hat und jene, wie genau Herr Gabriel, das geforderte Geld bei der von ihm unterstützten Null- und Negativ-Zinspolitik zinsbringend und trotzdem sicher anzulegen gedenkt, schon mal als „engstirnig und kleinherzig“ gelten. Der ganze Artikel hier.

Bassan Tibi schreibt in einem Artikel in der BaZ: „Europäische Politiker handeln ohne eine «policy», das heisst ohne Konzept: Statt die Grenzen zu verteidigen, leistet die Europäische Union durch Frontex die Beihilfe eines «kostenlosen Taxiunternehmens» (Spiegel) für die Schmugg­ler von Armutsflüchtlingen, die aus Schwarzafrika über Libyen nach Europa kommen. Klar ist: Armutsflucht hat mit dem Asyl politisch Verfolgter nichts zu tun. Wenn diesem Prozess nicht Einhalt geboten wird, wird der gesamte europäische Kontinent in den nächsten Jahren erschüttert.“

Dem ist zu widersprechen: Frontex via Triton und Poseidon SIND das Konzept. Die Sicherung der Fluchtrouten (also das Taxiunternehmen) IST das Ziel. Und nein: Das ist keine Verschwörungstheorie. Die EU gibt darüber offen Auskunft. Die Pläne wurden noch vor der grossen „Menschenlawine“ präsentiert und es wird mit Fortsetzung in ähnlicher Intensität gerechnet. Konstant und wenn möglich institutionalisiert. Lesen Sie selber: Verbesserung der legalen Migrationskanäle: Kommission schlägt EU-Neuansiedlungsrahmen vor Wenn Sie ausserdem den Links innerhalb des Dokuments folgen, werden Sie feststellen, dass die Pläne älter sind, als die sogenannte Migrationskrise.

Kunst und Künstler. Theorie und Praxis. Kulturschaffende, sind mithin die vehementesten Vertreter des EU-Kollektiv-Evangeliums, jener Ideologie also, die da sagt, „there’s no such thing as french/german/spanish culture“. Im Ernstfall aber, wenn’s um persönliche Befindlichkeiten und Vorteile geht, beharrt man in kindischster Weise auf Abschottung, Exklusivität und Bevorzugung. Das Ganze auf Steuerzahlerkosten und ohne rot zu werden bei der Verteufelung all jener, die das theoretische Globalisierungs-Nirvana, für das – bitte sehr! – andere zu zahlen haben, nicht teilen. Zurzeit an der Biennale zu beobachten:

„Dass die friedliche Koexistenz bisweilen schon im Kleinen scheitert, demonstriert der österreichische Länderbeitrag: Da der Starplastiker Erwin Wurm, wie man munkelt, keine Lust hatte, den Pavillon mit seiner Kollegin Brigitte Kowanz zu teilen, wurde für Letztere rasch ein zweiter Ausstellungsraum in den Innenhof gezimmert. Wurm seinerseits hat vor dem Eingang einen 40-Tönner aufgebockt, dessen Fahrerhaus nun nach unten und das Heck gen oben in den Himmel zeigt. Jeder, der will, kann das megalomane Stück erklimmen und die Giardini von oben fotografieren. Oder, wahlweise, hinausrufen: Es lebe die lebendige Kunst! Viva, arte, viva! Wer weiss, vielleicht hilfts.“ Artikel Tages-Anzeiger

12.05.2017 Das staatliche Bildungssystem ist ein Trichter: Was oben via Zwang als unfertiges und potentielles Sehen hineingetan wird,  kommt unten als fertige Anschauung heraus.

10.05.2017 Der Massstab all dessen, was heute als „moralisch-“ bzw. „politisch korrekt“ gilt ist in seinem Kern einzig das Staatsinteresse.

„Die Grünen, diese Endmoränen aus drei Jahrhunderten unbewältigter Aufklärungs-Eiszeit … “ Roland Baader

„… die Manipulation des einzigen natürlichen »Feindes« der Inflationswährungen (Gold) gehört zum System des Kreditgeldes genauso dazu wie die Mauer und der Stacheldraht zum Kommunismus!“ Mack & Weise

„Es ist überhaupt nicht gesagt, dass unser Geldsystem diese Krise überlebt. Die Chancen sind größer als 50 Prozent, dass wir zu einer Art materiell gedecktem System kommen. Ich kann mir vorstellen, dass wir das Papiergeld-Währungssystem Ende dieses Jahrzehnts umbauen werden.“ (Thomas Mayer, Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, 08.09.2012)

„Der aus Protest gegen die in Europa verfolgte Geldpolitik zurückgetretene einstige Chefvolkswirt der EZB, Prof. Dr. Jürgen Stark, ging in seiner Kritik an den Ex-Kollegen sogar noch einen Schritt weiter: ‚Das ganze System beruht auf reiner Fiktion und fliegt seit 2008 im Blindflug! Einen zweiten Lehman-Vorfall wird es nicht überleben!‘ Während aber die breite Masse der Marktteilnehmer den Notenbanken nach deren »Systemrettung« nun die totale Allmacht unterstellt, und sie einer neuerlichen Systemkrise daher eine Null-Prozent-Wahrscheinlichkeit beimessen, begründet Stark seine These mit einem totalen Kontrollverlust der Notenbanken: ‚Die Steuerung der gesamten Geldmenge ist völlig außer Kontrolle geraten. Es wird nicht nur einfach gedruckt, sondern es weiß auch niemand mehr, wer wo wann wieviel Geld virtuell erzeugt und wo es eigentlich hingeht. Auch, wie viel Kreditgeld die Banken aus dem schon in absurden Massen erzeugten Zentralbankgeld nun ihrerseits wieder erzeugen, entzieht sich jeder Kontrolle.'“ Gefunden bei: Mack & Weise

Margarete Stokowski, Spiegel-Kolumnistin enthüllt endlich, was bislang Rätsel und Frage in Sachen Weltfrieden war: „Liebe und Solidarität sind genuin linke Formen der Gemeinschaftsbildung.“ Oder anders gesagt: Liebe und Solidarität gibt es erst, seit es Sozialismus gibt. Ihre Hochzeit feierten sie im Kommunismus. Seit dessen Scheitern geht’s abwärts. Danke für diese Einsicht, Frau Stokowski. Wenn Sie mir demnächst mitteilen könnten, wo sie dieses nuklearwaffentaugliche Zeug, das Sie konsumieren, zu vernünftigen Einzelhandelspreisen einkaufen, bin ich Ihnen sehr verbunden. Wenn nicht, dann nur dies: Guten Flug. Geniessen Sie ihn. Kolumne hier.

Moment der Erheiterung in der Früh:  US-Notenbanker Eric Rosengren warnt vor der Überhitzung der amerikanischen Wirtschaft. Insbesondere die niedrige Arbeitslosigkeit setze die Fed unter Druck. Die Leitzinsen müssten im Notfall schnell angehoben werden.  Dies vor dem Hintergrund, dass das aktuelle Wirtschaftswachstum der USA zurzeit nicht einmal die Ein-Prozent-Marke erreicht (0,7%). Laut Prognosen steht der Boom allerdings unmittelbar bevor. Muss man wissen.

Wolfgang Schäuble lässt via Medien wissen, dass in Deutschland zu wenig investiert würde. Er meint damit: Der Staat gibt zu wenig Geld aus. Und mit dem Staat meint Herr Schäuble die Staaten Europas. Alle. Unter der Führung der EU via europäische Investitionsinitiative. Eine Erfindung von Herrn Juncker. Eine Erfindung, deren Umsetzung wir bitte mit 315 Milliarden Euro finanzieren sollen. Wem heute noch nicht klar ist, dass eine totale Vergemeinschaftung (Schulden, Steuern, Recht, Soziales, Militär) das Ziel aller EU-Politik ist und dass dieses Ziel auch im Interesse unserer „Freunde“ in Übersee liegt, da es doch das effiziente Durchregieren erleichtern würde, wer solches abtut als Verschwörungstheorie und „rechtes“ Gedankengut, den wird die Realität mit grosser Wahrscheinlichkeit eines Tages einholen – von hinten links durchs  Schulterblatt.

Überraschende Wahlkampfhilfe für SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Der IWF will von Deutschland laut einem Zeitungsbericht höhere Steuern auf Eigentum fordern. Untere Einkommen würden dagegen zu stark belastet.   Okay – Lassen Sie mich das so zusammenfassen, wie ich es im Dickicht meines nebligen, kleinen, einsamen Verstandes zu verstehen in der Lage bin: Wer sich anstrengt, spart, hart arbeitet, sich einschränkt, sich nicht schont, sein Bestes gibt, ins Risiko geht, seine ganze Zeit und Kraft investiert um zu sparen, ein Vermögen zu machen, sich selbst und seine Familie abzusichern, sich Träume erfüllen zu können und seinen Kindern etwas zu hinterlassen, dem soll der Lohn seiner Anstrengungen genommen werden, um ihn jenen zu geben, die sich an einem Punkt ihres Lebens für andere Ziele und Prioritäten entschieden haben. Das Ganze nennt sich dann Gerechtigkeit. Und viele, viele finden das gut. Ob sie dasselbe Prinzip auch begrüssen würden, wenn es um das Taschengeld ihres Kindes oder wahlweise um sein Pausenbrot ginge, bleibt vorerst ihr Geheimnis.

09.05.2017 Gefunden bei Alexander Wendt: „Aiman Mazyek hat sich, wie es im Sprachbaukasten der Presse heißt, in die Leitkulturdebatte „eingeschaltet“. Die Lizenz zum mittröten besitzt schließlich jeder. Unsere Leitkulturdebatte ähnelt dem Gespräch über das Wetter: das Thema schließt intellektuell keinen aus.
Was meint und deint nun Mazyek? Die Leitkulturdebatte dürfe nicht dazu führen, „dass eine deutsche Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, als romantisches Vorbild gesehen wird.“ Denn so etwas (so etwas!) führe zu einer „gefährlichen Ausgrenzungssemantik“.
In der Tat: als erstes muß erst einmal die gefährliche Erinnerung an Zeiten beseitigt werden, in denen die Dortmunder Nordstadt noch nicht eine Kloake aus Schmutz und Kriminalität mit einem Ausländeranteil von 60 und einer Arbeitslosigkeit von 24 Prozent war, in der die Polizei auch in Neukölln und Wedding einigermaßen respektiert wurde, in der muslimische Jurastudentinnen nicht darum eiferten, als erste Referendarin mit Kopftuch in die Justizverwaltung einzuziehen und keine Schülerin in Niedersachsen das Recht durchboxte, vollverschleiert zum Unterricht zu erscheinen, in der das Oktoberfestgelände nicht abgezäunt war, Weihnachtsmärkte nicht von Polizisten mit Maschinenpistolen bewacht wurden und Silvesterfeiern nicht durch Polizeihundertschaften abgesichert werden mussten, Zeiten, in denen nicht „die Bedingungen unseres Zusammenlebens täglich neu ausgehandelt“ wurden (Özgus), in der Aiman Mazyek noch als Funktionär einer winzigen obskuren muslimischen Vereinigung gesehen wurde, Heiko Maas, gottlob, die saarländische SPD immer neuen Talsohlen ihrer Existenz entgegenführte und – man glaubt kaum, dass es das einmal gab – Anetta Kahane ihre mühevolle Zersetzungsarbeit noch hinter dem antistasiistischen Schutzwall verrichtete. Diese romantisch verklärten Zeiten, liebe Bürgerinnen und Bürger sowie alle, die sich der binären Geschlechtlichkeit nicht zuordnen wollen, diese Zeiten hat es nie gegeben. Es gibt nämlich überhaupt kein Gestern, sondern nur ein ewigwährendes Morgen, und im Vergleich zu diesem Morgen, wahrlich, das sage ich bei dem Toilettenbrillenbart des Aiman Mazyek, im Vergleich zu diesem Morgen wird sich unsere Gegenwart ausnehmen wie die romantisch verklärte Vergangenheit, die es heute nie gegeben hat.
Alles andere wäre gefährliche Ausgrenzungssemantik.

Die Fahrlässigkeit der zunehmenden Staatsverschuldung und der fast zwingend folgenden Gläubigerkrisen, sowie der naiv-ignorante Glaube der Menschen, der „Staat habe ja immer Geld“ oder der „Staat könne ja Schulden machen“ ist erschütternd. Keinem dieser Staatsgläubigen käme es in den Sinn, in eine Bank zu marschieren und einen Kredit über 300’000 Euro zu beantragen in der Erwartung, er würde ihm gewährt, wenn er als Sicherheit seine Karriereaussichten hinterlege. Aber genau dies lässt er Politiker tun, lässt sie Milliarden von Euros aufnehmen und als Sicherheiten nicht etwa die eigene, sondern SEINE Zukunft hinterlegen. Und die seiner Kinder gleich mit.

Dazu passend: Die fünf wichtigsten Notenbanken der Welt (FED, BoE, BoJ, EZB und SNB) haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres 1’200 Milliarden Dollar an frischem Geld gedruckt. Bleibt es bei diesem Tempo, haben wir Ende des Jahres einen neuen Geld-Druck-Rekord von 3’600 Milliarden Dollar, der die Liquiditäts-Schleudern des sogenannten Krisenjahres 2008, alt aussehen lassen würde. Oder besser: harmlos. (Quelle: Mack & Weise)

Ein treffender Artikel im Handelsblatt : „Die Medien stellen Macron oft so dar, als ob er und das politische Credo des scheidenden Präsidenten Hollande im Gegensatz zueinander stünden. In Wirklichkeit ist Macron aber deren Resultat. Seine Partei ist eine grosse Neuauflage des Mainstream-Sozialismus. Macron wird denselben Weg verfolgen wie Hollande oder die Mitte-Rechts-Regierung vor ihm. Das heisst, seine Politik wird die Franzosen noch stärker gegen die Globalisierung und die Einwanderung aufbringen wie zuvor die Briten. Und die Zahl der Verlierer dürfte zunehmen.“ Ergänzend ist dazu allerdings zu sagen, dass auch die sogenannten „Verlierer“ ausschliesslich das Resultat der Politik sind. Der Politik und der Delegierung von Verantwortungen, die jeder selber im eigenen Leben wahrzunehmen hätte, an ebendiese Politik. Solange also die Ursache der Misere mit mehr von dieser Ursache bekämpft wird und die Menschen glauben, sie lasse sich nur so – mit neuen Farben, neuen Parteien, neuen Parolen – bekämpfen, wird sich nichts ändern. Es wird weiter vorwärts abwärts gehen. Oder eben rückwärts abwärts. Aber abwärts in jedem Fall. Denn, wie einst ein kluger amerikanischer Richter sagte: Der Staat (die Politik) ist der einzige Parasit, der grösser wird als sein Wirt. Das Ende ist so sicher wie jenes der Hundes, der eine Zecke bewirtet, die ihn in Grösse und Gewicht übertrifft.

08.05.2017 Wolfgang Schäuble meint: „„In Italien sind wir auf einem richtigen Weg. Auch Griechenland entwickelt sich besser als vor ein, zwei Jahren.“ Dass mit Emmanuel Hollande – pardon! – Macron in Frankreich der wirtschaftliche Superboom bei sozialem Super-Frieden dräut, setzt er voraus. Was er zu erwähnen vergisst: Auf genau diesem „richtigen“ Weg befinden wir uns mittlerweile seit mindestens 10 Jahren. Aber seien wir nicht kleinlich – das Wichtigste läuft bestens, wie der Investmentbanker Philippe Uzan weiss:  „‚Macronomis‘ liegt als Wortspiel auf der Hand und die Investmentbanken werden es unter Umständen mit Begeisterung nutzen, um amerikanische oder asiatische Privatanleger in die europäischen Märkte zu locken. Es würde mich nicht wundern, wenn es zu deutlichen Mittelzuflüssen käme. Das wäre durchaus rational. Immerhin ist das wirtschaftliche Umfeld in Ordnung, das monetäre Umfeld generös und die Gewinndynamik dürfte anziehen. (…) Sehr wahrscheinlich werden auch die Aktien europäischer Finanz-, Bau- und Rüstungsunternehmen gefragt sein.“

08.05.2017 Ein weiteres Beispiel des segensreichen Wirkens ALLER Politik bietet Puerto Rico. Die mit den USA assoziierte Karibikinsel legt gerade den drittgrössten Staatsbankrott aller Zeiten hin. Bei einem Anteil am Welt BIP von 0.000139% erklärte sie ihre Zahlungsunfähigkeit unter einem Schuldenberg von rund 73 Milliarden Dollar hervor. Das Wunder vollbrachten Politiker im Verbund mit Banken: 2006 wurde mit der Einführung einer Mehrwertsteuer die Basis zum heutigen Elend gelegt: Banken legten für die Regierung anleihen auf, die mit den Einnahmen auf ebendieser Steuer unterlegt waren. So konnten die Staatsschulden mit links von 40 auf 73 Milliarden erhöht werden. Dies ohne jeglichen Reformdruck, bei schrumpfender Wirtschaftsleistung, steigender Arbeitslosigkeit und in die Höhe schiessender Armutsraten. Zum Glück haben wir in Europa bessere Politiker!

„So unglaublich es klingen mag, Honora Wapshot hatte noch nie Einkommensteuer gezahlt. Honoras Versäumnis, ihre sträfliche Fahrlässigkeit, mochte sich durch ihr hohes Alter erklären. Vielleicht fühlte sie sich nicht mehr jung genug, um noch etwas Neues wie das Steuernzahlen zu beginnen, oder sie glaubte, dass sie sterben würde, bevor man sie erwischte. Hin und wieder bereitete ihr der Gedanke an das Versäumnis flüchtige Gewissensbisse, doch in ihren Augen gehörte zu den Vorrechten des Alters auch eine hochgradige Verantwortungslosigkeit“ John Cheever, Der Wapshot-Skandal

07.05.2017 En marche! Vorwärts abwärts.

07.05.2017 Zwei weitere pointierte Texte von Josef Hueber zum Thema „Kinder / Bildung“ zu dem ich als Kinderloser keine Meinung zu haben habe, wie mir erneut und vielfältigst (buntest) bescheinigt wird. Ignorieren Sie es einfach. Das Problem indes: Es sind nicht die sanftmütigen Selfiebeklatscher, die dereinst das „Erdreich besitzen werden“. Ob sie das dann wenigstens von ihrem Leben werden behaupten können, muss ich erst zeigen. Text von achgut.com  Text von novo-agrumente.com

06.05.2017 „Jenen Kräften aber, die sublim oder ganz direkt an den Pfeilern des Wohlstands sägen, ist entschieden entgegenzutreten. Sie haben vergessen, wie Wohlstand entsteht.Den Wachstumskritikern gemeinsam ist, dass sie nach staatlichen Interventionen rufen und also wirtschaftliche Freiheit ablehnen. Wachstumskritik ist immer auch Kritik an freiheitlichen Zuständen. Das Ganze hat etwas Absurdes: Statt dass sich Bundesrat und Parlament über das Wachstum, das in der Zukunft stattfinden soll, Gedanken machen und Weichen stellen (etwa indem die Chancen der Digitalisierung endlich erkannt würden), beschäftigen sie sich mit Verteilungsfragen, die sie sich erst dank stetigem Wachstum stellen können – und gleichzeitig unterminieren sie mit jedem Tag, an dem sie neue regulierende, einschränkende und umverteilende Gesetze erlassen, die Grundlagen des künftigen Wachstums.“ Mehr Hier

06.05.2017 Zukunftsmusik. Optimistisch. Crescendo. Sollte Herr Draghi – seines Zeichens EZB-Chef und Kreateur des Euro-Euphemismus „Kanal der Solidarität“ – dereinst in Rente gehen und in Erwägung ziehen, eine Herren-Kollektion auf den Markt zu bringen, wie Ex-Markenbotschafter und It-People das gerne tun, dann sollte der dazugehörende Duft zwingend „Canal No. 5“ heissen. Er wird zum Einzelhandelspreis von  3,5 Trillionen Euro zu haben sein – dem damaligen Gegenwert eines Pfunds Brot.

Spätestens dann, wenn der Sozialismus der Armen für den Sozialismus der Reichen wirbt, sollte auch dem letzten klar sein, „wo Bartli den Most holt“, wie man in der Schweiz sagt: Gysi ruft die französiche Linke zur Wahl Macrons auf.

04.05.2017 Wer sagt, Islamisierung sei für unsere freiheitlichen Gesellschaft keine Gefahr, der verkennt die Tatsachen. Was heute noch „freiheitlich“ genannt wird, basiert auf der pfleglichen und totalen Ignoranz ökonomischer Fakten und ist ausschliesslich eine „Freiheit des Forderns“. Die Gefahr liegt also nicht beim Islam, sondern bei uns. Wir sind wie eine hundertköpfige Hausgemeinschaft Lahmer am Tropf eines monopolistischen Lieferdiensts, die der Meinung ist, zwei freilaufende Vipern seien bei diesen Zahlenverhältnissen kein Problem.

Wo wir stehen: Freiheit sagen und Kuschel-Totalitarismus meinen.

03.05.2017 Ich glaube, dass viele, die für eine „Mitte“ plädieren, sich selber in selbiger verorten und sich nach einer „Politik der Mitte“ sehnen dies meinen: Beschaulich anonymisiertes Weiter-Umverteilen fremden und künftigen Wohlstands durch Staates Gnaden – aber bitte ohne die ganzen Islamisten. Das reicht nicht, Freunde. Nicht für ein Leben, das diesen Namen verdient und schon gar nicht für die Freiheit.

Wählen ist toll. Aussagen von Macron und Schulz. Willkürlich und wild zusammengewürfelt: „Ich bin ein Mensch wie Ihr. Ich kenne Euch und Eure Erwartungen. Eure Zweifel, Eure Ängste, Euren Groll. Es ist Zeit für Gerechtigkeit. Ich werde dafür sorgen, dass Sorgen und Nöte nicht zu Angst werden. Und dass die Ritter der Angst nicht aus Angst Hass machen. Wir sind das Bollwerk gegen jene, die hetzen, die für alles einen Sündenbock brauchen und die die Völker aufeinanderhetzen wollen. Wir werden das Land und die Völker vereinigen, wiedervereinigen und zusammenführen durch Hoffnung und Optimismus. Fürchtet Euch nicht. Ich liebe Euch. Wir errichten eine positive Zukunft unter dem Schutz Europas. Wir sorgen dafür, dass jeder seinen Platz findet. Ich frage keinen danach, woher er kommt. Meine Zusage gilt allen, die daran glauben. Das ist ein Beginn und kein Ende. Und ich werde nie fern von Euch sein.“

02.05.2017 „Die Leute, die sich der Zeremonie des Baumschmückens widmeten, waren konservativ gekleidet. Die Männer trugen Hosen und die Frauen Röcke, abgesehen von der verwitweten Mrs. Wilston und Alby Hooper, einem Zimmermann, der auf Wanderschaft war. Diese beiden tranken seit zwei Tagen Burbon und trugen überhaupt nichts.“ John Cheevers

01.05.2017 Merke: Siedlungspolitik eines souveränen Staates ist böse. Neuansiedlungspläne einer supranationalen Monsterbehörde sind gut.

29.04.2017 Zwischen Nicht-mehr und Noch-nicht zelebriert sich die Postpolitik – mediale Messiasse und inhaltsfreie Heilslehren allenthalben. Die Herden blöken. Die Masse wählt.

23.04.2017 Wahlsonntag im französischen Vasallenstaat des Friedensprojekts EU: 50’000 Polizisten, 7’000 Militärs. Danke EU.

Hauptziel erreicht. Fillon verhindert. Jetzt mit Volldampf in Richtung Grosseuropa der Grossbanken mit Macron. En marche! (letzteres darf auch deutsch ausgesprochen werden: am Ar…!)

23.04.2017 EU plant europäischen Sozialstaat = Rückabwicklung: Was aufrecht ging, zieht sich kriechend vom Festland der Freiheit in den Sumpf des sozialistischen Wahns zurück.

20.04.2017 2006 sprach man von „subprime“; heute spricht Morgan Stanley von „deep subprime“ (Autokredite).

16.04.2017 Wenn einer beim Drachenfliegen nur mit dynamischem Hangwind fliegt und immer an derselben Kante hin- und herkurvt ohne Höhe oder Distanz machen zu können, nennt sich das ein Kreten-Fick. Politik und politischer Diskurs erscheinen mir diesem Phänomen immer ähnlicher zu werden. Der Unterschied: In der Luft kann sogar das Spass machen. Und wann du absäufst, entscheidest du meist selber.

15.04.2017 Sozialismus in Parolen: Meinung wird zu Hass, Verantwortungslosigkeit zu Betroffenheit, Ignoranz zu Toleranz, Geld zu Moral, Jammern zu Würde, Versagertum zu Kompetenz, Eigentum zu Ungerechtigkeit, Neid zu Engagement, Faulheit zu Bedürftigkeit, Feigheit zu Dialog, Passivität zur Mitte, Halt zum Feind, Haltung zum Existenzkriterium, Scheitern zu Opfertum.

13.04.2017 Wahlprogramm Internationale Linke: Konsumentenpreise runter – Erzeugerpreise rauf. Konsequent! = Hirn im Hackfleischmodus. Oder: Leicht leben mit Links.

Irgendwo zwischen dem Punkt, als wir das Recht erkämpften und ergriffen, in Freiheit nach dem individuellen Glück zu streben und jenem Punkt, an dem „Glück zum Menschenrecht“ erklärt wurde, sind wir als Gesellschaft über die Klippe gegangen.
Hier das textgewordene Seichtwasser, indem wir als Gesellschaft auch ohne je die Segel zu hissen bei knietiefem Wasserstand Schiffbruch erleiden. Wohlan denn – das Leben auf Knöchelhöhe, wo auch die Hose sitzt, die unsere Grosseltern einst trugen.

Mikrofaser-Parteiendemokratie: „Extrem hohe Saugkraft zieht Dreck wie ein Magnet an.“

12.04.2017 Wer ernsthaft behauptet, dass, würden staatliche Beiträge für Alleinerziehende gestrichen, zehntausende Kinder hungern müssten, hat sich bereits sehr weit von dem entfernt, was Menschsein heissen könnte.

11.04.2017 „Staat mästen“ heisst im Wahlkampf „Bürger entlasten“. Raub ist Gerechtigkeit. Schmarzotzertum ist Würde. Hetze via Neid ist Respekt. Bei wem solches zieht, der hat die Kontrolle über sein Leben, seine Würde und sein Hirn längst verloren.

Mario Draghi: Euro ist „Kanal der Solidarität“.
Heisst im Klartext: Wir werden jene, die noch was haben, weiterhin enteignen via Geldentwertung und Negativzinsen, in demokratisch nicht legitimierter Machtanmassung den Wohlstand „verteilen“, die Tatsache, dass die Industrieproduktion der Club-Med-Länder auf Crash-Niveau 2009 verharrt ignorieren und den herbeigedruckten Jobaufbau (vorwiegend in D) als Wunder feiern. Mit Widerstrand aus Politik und Justiz rechnen wir nicht. Denn: Euro-Rettung, Banken-Rettung, Länder-Rettung – es ist alles dasselbe, alles eins: Politik-Rettung.

25.03.2017 Optimaler ideeller Werdegang für eine Parteimitgliedschaft (irgendeine): Stalinismus, Maoismus, Islam.

23.03.2015 Der Grad der Sozialismus-Reife einer Gesellschaft erkennt man am besten an der Anzahl der zur Tugend erhobenen „Kein-Dogmen“, die sie zu akzeptieren und durch den Staat oder dessen alleingültige Definition zu ersetzen bereit ist:
Keine Nation
Keine Grenzen
Keine Rassen
Keine Ethnien
Keine Gott
Keine Familie
Kein Geschlecht
Kein Eigentum
Kein Bargeld
Keine Bildung
Keine Schuld
Keine Verantwortung
Keine Freiheit.

12.03.2015 Wenn ihr die Unternehmen zwingt, Arbeitsplätze zu erhalten, dann müsst ihr die Konsumenten konsequenterweise auch zwingen, die Produkte dieses Unternehmens zu kaufen. Dann habt ihr dann eure Gerechtigkeit. Irgendwo hatten wir das doch schon mal …

05.03.2017 „(…); man schien die Freiheit zu lieben, und nun stellt sich heraus, dass man nur den Herrn gehasst hat.“ Echte Freiheit aber hasst die Abhängigkeit. Von und nach Tocqueville.

03.03.2017 Menschenwürde ist Menschenrecht titelt der Armutsbericht 2017. Dass jeder für seine eigene Würde zum grössten Teil selbst verantwortlich ist – davon kein Wort. WO SIND DIE LÜGENPRESSE-SCHREIER? Oh wait – ich verass: Der Staat gibt ja nur den falschen. Dass er möglicherweise nichts zu geben hat, NIE, weil seine Hauptaktivität darin besteht, zu NEHMEN – dieses Minimalverständnis von Ökonimie mag man sich dann doch nicht antun. Und keiner will darauf herumreiten, dass die Profiteure der Armutsindustrie dieselben wie jene der Asylindustrie sind. Und wer eintaucht in die Dokumentiation des Symposiums des Nahles-Ministeriums, in ihre Rede, ihre Antworten und den Bericht an sich, der kriegt das kalte Kotzen (excusez l’expression svp) – kommunistisches Manifest in Reinform. Nein – wir haben keine Zukunft. Und es liegt NICHT an der Armut.

01.03.2017 Recherchefreie Meinungsschleudern, aka Medien, nennen den IWF Staaten-Retter. Meine Hunde sind Katzen-Retter. So.

27.02.2017 Der Staat ist der einzige existierende Parasit auf dieser Welt, der grösser wird, als sein Wirt.

26.02.2017 Antwort an Leser **: Die Sache IST schon in Scheisse übergegangen, um hier Ihre Worte zu verwenden. Ich glaube nicht, dass „Hinweise“ hier noch reichen. Weitaus klügere und qualifiziertere Leute, Denker und Macher, als ich es je sein werde, weisen seit Jahren hin. Man verlacht sie, verspottet sie, unterdrückt ihre Stimme … aber 99% der Menschen ignorieren sie einfach. Sehen Sie sich um – Spaltung ist das neue „Petzen“, „Kritik“ der Mantel des Neides, „Lager“ (links, rechts, mitte), „Märsche“ (der Anständigen, der Frauen, you name it) der neue Mob … es hiesse an einen Fortschritt der Menschen als Kollektiv zu glauben, hier eine Rettung zu sehen, ein Aufwachen. Vor dem Hintergrund marodester Staatsfinanzen, Wohlfahrtsverstaaterei direkt in die rote Hölle, künstlich herbeigeredete Deflationsrisiken zwecks Inflationsankurbelung … und vor allem vor dem Hintergrund, dass das nur sehr wenige interessiert halten sich meine Hoffnungen in einem sehr bescheidenen Rahmen.“

23.02.2017 Die „gelenkte und gesteuerte“ Mitte, das feige Rattentum der Lauwarmen, die bipolar emotionalisierten Selbstbeklatscher nennen sich auch heute wieder „kritisch“.

22.02.2017 Besser kann Sozialismus nicht auf den Punkt gebracht werden: „Sieben Jahre Rettung“. Resultat: Zuviel zum sterben, zuwenig zum Leben. Sozial gerecht verteiltes Elend.

Wenn Diktatur (noch) am verkrüppelten Rest eines zugelassenen Volkswillens scheitert nennt man das dann „Demokratieinflation“.

Merke: Ausverkauf und Versklavung (für alle, ausser für die an der Spitze befindlichen Gesellschafts-Gestalter) werden heute „Reformdruck“ genannt. Je nach Meinungs-, Medien- und Menschen-Schleuder wahlweise auch „Hilfe“ oder „Rettung“.

Die Küchenpsychologie lehrt, man solle sich mit sich selbst und anderen versöhnen. Ich werde mich heute Abend bei einer Flasche Rotwein mit dem Gedanken aussöhnen, dass unsere Noch-Zivilisation bzw. Kultur untergehen wird.

20.02.2017 Das „Recht auf “ von Politikern und Profiteuren ist für den zahlenden Bürger immer „die Pflicht zu“. Ein weiterer Zwang im Kostüm der Freiheit.

Mein Nachbar: „Le Pen hat keine Chance. Wir sind noch nicht bereit für eine Frau.“

Die „Öl-Wasser-Metapher“ mal anders: „IWF“ und „Hilfe“ …

Was auch immer auf Europa zukommt: Wir werden es uns redlich verdient haben.

„Merke: Was am Kapitalismus „kalt” und „unmenschlich” sein soll, das ist die Tatsache, daß er den Menschen keine Illusionen vorgaukelt von einem irdischen Paradies der Edlen, der „solidarischen” und „neuen” Menschen, sondern daß er sie so akzeptiert wie sie sind: egoistisch und hilfsbereit, verschlagen und offen, dumm und gescheit, faul
und fleißig, nüchtern und verträumt. Was am Sozialismus „menschlich” sein soll, das ist in Wirklichkeit nur die Illusion, der Irrtum und der Wahn. Diesseits und jenseits des Wahns aber ist stets er es, der Sozialismus, der kalt und unmenschlich die Fratze der Tyrannei, den Stehkragen der Spitzel, die Hungerödeme des Elends und die Stiefel der Gefängniswärter tragen muß.“ Roland Baader.

19.02.2017 Weiteres Beispiel für staatliches Erfolgskonzept: Erstes und einziges franz. Deradikalisierungs-Zentrum, das im September mit grossem Pomp und Polit-Prominenz eröffnet worden war, hat seine Tore wieder geschlossen. Grund: Sämtliche „Patienten“ im Knast. Der letzte ist eben für vier Jahre eingefahren.

Befürworter des BGE wollen einen zwingen, sowohl zu geben, was man selber verdient hat und was nur einem selbst gehört, als auch Geldgeschenke anzunehmen. Das eine ist Raub von Besitz, das andere ist der Raub der Würde. Ich bin mir noch nicht sicher, welches von beidem anmassender und erniedrigender ist. Das eine ist Sklaverei, das andere Hurentum. Soziale Gerechtigkeit, you know …

18.02.2017 Tschörnalisem Marke Eiserner Vorhang: Wenn der Tod des Halbbruders Kim Jong Uns seit Tagen auf den Tops von google.news zu finden ist, während Paris in aller Stille und weit unten brennt …

Baader brandaktuell.
„Merkt Ihr denn nicht, wie hier in Euren Brieftaschen und Konten, in Eurem Arbeits- und Privatleben, in Euren Familien und Partnerbeziehungen, in Eurem g a n z e n L e b e n beliebig herumgestochert wird? Fällt Euch denn gar nicht mehr auf, wie die Parameter Eurer gesamten beruflichen und privaten Existenz auf den Funktionärs-Schachbrettern hin- und hergeschoben werden, und dass Ihr nur noch Spielmaterial für die Machtlaunen und Profilierungssüchte von Kindergarten-Imperatoren seid? Wie abgestumpft, infantil, entmündigt und verdeppt seid Ihr denn inzwischen in Eurem Wurmdasein, um das alles als „normale Politik” zu fressen? Habt Ihr vergessen, was Freiheit bedeutet, was jener „Stolz des freien Mannes” besagt, für den tausend Generationen gekämpft und gelitten haben? Es geht doch bei der „Freiheit” nicht nur um das „Reisen-Können” und um „Mehr Bananen und Damenstrümpfe” – wie Euch das die linken Mediensabberer angesichts der Massenflucht unserer Landsleute monatelang weisgemacht haben, sondern es geht um L e b e n s z e i t . Jeder Mensch hat nur e i n Leben auf Erden, und diese Zeit, diese seine einzige Lebenszeit ist unendlich kostbar. Jeder Tag, den er in Zwang und Vormundschaft, in Lüge und Manipulation verbringen muss, jede Stunde, die er falsche Ziele und Illusionen leben muss, ist v e r l o r e n e s L e b e n . Zeit ist unser einziges unwiederbringliches Eigentum, ist – wie Seneca sagt – das einzige, was selbst der Dankbare nicht zurückgeben kann. Und Lebenszeit in Unfreiheit und unter unwürdiger Funktionärsverwaltung verbracht, ist geraubte Zeit, ist
v o r g e z o g e n e r T o d“

17.02.2017 Schlagzeile: EZB steigert Gewinn.

Bravo EZB!! Bei einer Bilanzsumme von rund 3500 Milliarden bedeutet das einen Gewinn von 0,03 Prozent, so um den Daumen. Und das in einer Situation, in der man die Preise selber macht. Mein Vertrauen wächst quasi sekündlich.

15.02.2017 Gelenkte Märkte, gerne auch Kapitalismus genannt:
Okay – die Parole war erst ausgegeben worden, als das Fest schon in vollem Gang, die Tanzfläche längst gerammelt voll gewesen war. Aber was soll’s: Die Leute hatte tanzen wollen und man hatte ihnen Musik gegeben, den Beat, die Peitsche. Jetzt sollten sie gefälligst tanzen. Und wenn die Füsse schmerzten, die Beine geschwollen und die Kehlen und Seelen trocken waren, dann gab’s bis auf weiteres Sozialgeld – zu wenig, um sich eine Knarre zu kaufen, zu viel, um auf die tägliche Dosis sogenannt menschenwürdigen Lebens zu verzichten. Die Menschen murrten sehr wohl, gingen schon mal auf die Strassen der Metropolen der industrialisierten Welt, fanden die Beschneidung ihrer Freiheit die sie zu haben geglaubt hatten, not amusing at all. Man wechselte dann die Band aus, es folgte der Auftritt einer neuen Regierung, mit neuen Parolen und anderer politischer Couleur. Die Leute tanzten erneut und merkten zu spät, dass der Beat derselbe geblieben war.

Etwas vom Genialsten in punkto Selbstvermarktung bzw. Selbstbetrug ist das konsequente Durchdrücken und Verwenden des Wortes „Staat“ im Zusammenhang mit Forderungen, wo in Wahrheit das Wort „Allgemeinheit“ in Anwendung kommen sollte.

Wenn das Lenkungsinstrument „Opfer-Mob“ sich in Schumpeterschen Zerstörungskreativität übt und es stehen Wahlen an. Dann ist alles ganz bestimmt Zufall.

11.02.2017 Der gute Politiker sorgt für sich selbst zuletzt. Der gute Politiker sorgt für sich – selbst zuletzt.

11.02.2017 Sprachkurse für „Flüchtlinge“. Lachen oder auf Knien darum flehen, den Verstand verlieren zu dürfen? „Das Sortiment umfasst auch eine Reihe von Angeboten, die Spezialbedürfnisse aller Art abdecken. Wer beispielsweise Lust auf Deutsch-Lektionen im Freien hat, kann sich für den Kurs «Lernen im Park» (Unterricht entweder im Horburgpark oder im St.-Johanns-Park) anmelden.Für Migrantinnen, die sich mit der persönlichen Familienplanung beschäftigen, gibt es ebenfalls spezifischen Unterricht: «Fremdsprachige schulungewohnte Frauen, die schwanger sind, oder eine Schwangerschaft planen». Ältere Semester bevorzugen wohl den Lehrgang «Lernungewohnte, sozial benachteiligte und gesellschaftlich isolierte Frauen und Seniorinnen». Familien können «Mütter/Väter, die zusammen mit ihren Kindern Deutsch lernen möchten» buchen. An wen sich «Fremdsprachige, die ihre Grundkompetenzen erweitern wollen» richtet, bleibt derweil diffus.“

11.02.2017 Journalismus Marke „Eiserner Vorhang“. Läuft.

11.02.2017 Doppelspitze im Kanzleramt: Schulz + Merkel = Schurkel. Passt.

09.02.2017 Kunst: „Der Laudator war ein landesweit tätiger und weitestgehend unbekannter Regisseur von innerem und äusserem Format eines 1968 gestrandeten Walrosses. Seine Inszenierungen auf den Bühnen von Genf bis St. Gallen zeichneten sich durch eine stete, mal leise, mal laute Kommerz-Kritik aus. Egal, welcher Thematik sich das Stück gemäss Programmheft widmete. Immer lief es darauf hinaus, dass Schauspieler in Anzug und Krawatte auf schwarz beschmierten Bühnen vor schwarz beschmierten Kulissen Geldsäcke herumschleppten, während auf die bis auf die Schwärze kahle Wand im Hintergrund das Logo einer Bank projiziert wurde. Ganz im Sinn seiner Überzeugung waren die Vorführungen meist zuschauerfreie Zonen. Die Finanzierung sicherte die schweizerische Kulturförderung. Vom Ausland war er bisher mit Engagements verschont worden.“

08.02.2017 Spare in der Not, dann hast du Zeit. Und nur noch das. Nebst Staat.

06.02.2017 Merke: Sollte uns die Finanzpolitik der vergangenen 30 Jahre nächstens um die Ohren fliegen, dann war’s Trump.

05.02.2017 Wie der IMF funktioniert: Sie stürzen auf einer Bergtour ab. Hängen verletzt in einer Wand, rufen um Hilfe. Rettungshubschrauber der Sanität trifft ein. Der Sanitäter seilt sich zu Ihnen ab, nimmt Ihnen Ballast (Rucksack, Helm, Jacke, Schuhe) ab, gibt Ihnen zu trinken und zapft ihnen gleichzeitig 4,5 Liter Blut ab. Dann entschwebt er wieder. Und sie hängen immer noch in der Wand – jetzt allerdings nackt, halb tot und zu schwach, irgendwen zu rufen. Ach ja – und obwohl auf dem Hubschrauber das bekannte rote Kreuz auf weissem Grund zu sehen ist: Er gehört einer Pharma-Firma, die auch den Sanitäter und den Piloten auf der Payroll hat.

04.02.2017 „Die sterbenden Gesellschaften häufen Gesetze an wie die Sterbenden Heilmittel.“
Nicolás Gómez Dávila (1913 – 1994)

03.02.2017 Also doch: Schizophrenie ist induzierbar. Vorausgesetzt der Patient macht mit. «Sich nicht abwenden von dem, was funktioniert hat: Unser Modell der wirtschaftlichen Öffnung, was durch unsere Gemeinschaftswährung verstärkt wird.» Mario Draghi

14.11.2016 Wochen im Zeichen der Chauvinismus-Hysterie. US-Präsidentschaftwahlen reduziert auf eine gayropäische Seximusdebatte. Werden die „gewünschten“ Männer bar jeder Prise Chauvinismus‘, also ohne ein Quantum Glaube an die eigene Überlegenheit im Sinne der Konkurrenz, eine Frau zu erobern oder sie gar in Krisensituationen zu beschützen wagen, beruflich Erfolg haben, reich werden wollen, was auch von modernen „Feministinnen“ verlangt wird? Zweifel sind angebracht.

16.08.16 Morgens um vier drei Frösche auf der Bettdecke, drei weitere im Zimmer verteilt. Assoziationen zu biblischen Plagen drängen sich auf. Und die Frage, ob auf Versprechen Al Sisis als „Gegenleistung“ für 12 Milliarden IWF-Kredit mehr Verlass sei, als auf jene des damaligen Pharaos. Und jene, ob der Mensch bzw. der Machtmensch sich in den seither rund 2300 vergangenen Jahren verändert hat und ob der Glaube in ihn uns seine Vernunft begründet ist.

13.08.2016 Heute, wo Geschlecht im Rahmen der Gender-Ideologie (zu deren Erhebung zur offiziellen Doktrin es erstaunlicherweise nie eine parlamentarische Debatte oder gar ein Referendum gegeben hat) nicht länger biologisch, sondern psychisch und sozial definiert zu sein hat, es also de facto keine Frauen und Männer, sondern ausschliesslich Menschen gibt: Warum sind Gleichstellungsbüros, steuergeldgeförderte LGBT-Organisationen, Quotenbeauftragte und andere Minderheiten-Verhätschelungs-Institutionen nicht längst abgeschafft?

06.08.2016 Whisy. Zigarillo. Schlafende Hunde. Abendsonne. Grosses Unverständnis für Burkinis.

Zum Thema Kinder-Erziehung: Demographischer Wandel – ich liebe Dich!

Es geht das Gerücht um, Freiheit sei ständig bedroht. Es müsse ohne Unterlass für sie gekämpft werden.

05.08.2016 „The wider the area of non-interference, the wider my freedom.“ Isaiah Berlin

Die Gefahr Hinwendung hin zum Extremismus liegt nicht darin begründet, dass dieser Extremismus existiert. Vielmehr darin, dass eine Gesellschaft in ihrer Ganzheit sich aus verschiedenen Gründen als Opfer empfindet. Dies wiederum ist das Reslutat der Politik. Extremismus wird demnach ausschliesslich von der Politik erschaffen, am Leben erhalten und befeuert.

02.08.2016 „Meine Unfähgikeit zu Handeln war für mich stets eine Krankheit (…). Alles Tun hatte für mein Empfinden der Dinge im äusseren Universum stets eine Störung, eine Spaltung zur Folge; (…) Und mein Tun erlangte unweigerlich eine transzendentale Aufrichtigkeit, die mir, seit sie fest in meinem Bewusstsein verankert ist, ein intensivere Beziehung zur greifbaren Welt verbietet.“ Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe

Der Staat hat keine Institution der Moral zu sein,  sondern eine der Rechtsschöpfung und der Rechtswahrung. Ein reiner Zweckverband. Alles andere ist politische Anmassung und elitäres Wunschdenken.

Höflichkeit ist die Grundlage eines jeden guten Streits.

31.07.2016 „Wieviel besser ist doch ist sehen als denken und wieviel besser lesen als schreiben! Was ich sehe, kann mich trügen, aber ich betrachte es nicht als mein. Was ich lese, kann mich bedrücken, aber ich muss mich nicht sorgen, es geschrieben zu haben“ Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe

30.07.2016 Ich hatte mir für gestern Abend die Nachlese eine fb-Diskussion zum Thema „Kind und Karriere“ vorgenommen. Die Einsicht nach einer halben Stunde Lektüre: Die Debatte dreht sich wie bereits vor zwanzig Jahren um die Machbarkeit. Ernüchternder Grundtenor: Erstens: Hauptursächlich für Geburtenrückgang und Kinderlosigkeit ist die mangelhafte staatliche Betreuungs-Infrastruktur. Zweitens: Die potentiellen Kinder als Von-8-bis-18-Uhr-Abgeschobene fanden im Diskurs nicht statt. Fragen: 1) Mit welcher Begründung rechtfertigt sich die Forderung, dass ich als alleinstehender Kinderloser finanziell den „Traum Familie“ anderer via Steuern zu ermöglichen habe? Oder anders gefragt: Hätte ich in diesem Argumentations-Schema als alleinstehender Kinderloser auch Anrecht auf fremderarbeitete Gelder zur Umsetzung des „Traums Land“, da ich ja mit der ökologischen Bewirtschaftung von 3ha Ackerland zur Erhaltung der Biodiversität des Landes beitrage? 3) Wenn – wie die Diskussion nahelegt – Familie wichtig ist, warum ist man nicht bereit, die entsprechende Zeit dafür auzubringen? Ich habe mir auch erst Hunde zugelegt, als ich nicht mehr 7 Tage die Woche rund um die Uhr gearbeitet habe und ZEIT hatte. 3) Wie ist die Idee von der Wichtigkeit von Kindern mit jener zu vereinbaren, dass man 3/4 der Erziehung und Prägung ebendieser Kinder in fremde Hände gibt?

Adjektive sind die Junk-Bonds der Worte-Branche. Ich muss mich am Riemen reissen. Die Versuchung wort- und selbstverliebten Rumkapriolens ist oft gross und meist nutzlos.

29.07.2016 Freitag. Die transzendental Orientierten werden heute anlässlich des wöchentlichen Gebets wieder maximal motivert. Ich bleibe zuhause.

28.07.2016 Der Totale Staat: Frühwarnsysteme, die es den Behörden erlauben, bereits aufgrund eines Hinweises gegen seine Bürger vorzugehen. Zentrale Stelle für die Entschlüsselung der Internetkommunikation. Durchführung von Übungen für terroristische Grosslagen. Vernetzung aller europäischen Datenbanken. Angela Merkel. Heute. Das Ganze nennt sich „Historische Aufgabe“. Noch Fragen? Irgendwer?

27.07.2016 Darf das Kriterium der Legalität noch relevant sein für einen Bürger, dessen Obrigkeit es im nationalen und internationalen Rahmen selbstherrlich und mit Hilfe der Justiz tagtäglich schleift?

Marine Le Pen: „Islamisten wollen uns nicht spalten. Sie wollen uns töten“. Ich finde ja, eine Machete hat durchaus Splatungspotential.

Die Christlich Demokratische Volkspartei CVP sollte sich umbenennen und fortan das Kürzel KVP für Kirchlich Demokratische Volkspartei verwenden. Mit Christlichkeit hat ihre Politik nicht mal mehr am Rande zu tun. Die Kirche übrigens ebensowenig.

Jetzt, wo in Saint-Etienne du Rouvray die gnadenlose Effektivität von Fussfesseln aufgezeigt worden ist, sollte dringend ein runder Tisch einberufen und der Diskurs eröffnet werden, ob möglicherweise Armbänder im Stil von Bitte-Nicht-Vergewaltigen-Schmuck sinnvoller wären. Billiger käm’s uns alleweil zu stehen.

Einen Mensch, der für sich in den eigenen vier Wänden vor einem Gott, wie er ihn versteht, knien will, um im Leben Ruhe und das Rückgrat zum Stehen und Stehenbleiben zu finden, einen Menschen, der für sich wissen muss, wer er in einem Grösseren (siehe oben) ist, um an Eigen- und Fremdwahrnehmung nicht zu scheitern, einen Menschen, für den dieses Zurückgebundensein Freiheit bedeutet und der dadurch privat und ohne zu missionieren von seinem Verstand, seiner Vernunft und seinem Tun das Beste für sich und für andere fordert, einen solchen menschen reflexions- und prüfungsfrei als Religioten zu bezeichnen ist biederste esoterische Dümmlichkeit. Abgesehen davon ist es wahrscheinlich, dass jeder an etwas glaubt. Sich also einer Überzeugung unterordnet (knien hin oder her). Uns sei es an den Menschen und dessen Vernunft. Beweise der „Richtigkeit“ sind fast in jedem Fall ausstehend.

Kulturelle Total-Inkompatibilität und Schaum-vor-dem-Mund-Fanatismus heissen jetzt „psychische Probleme“.

Kaum im Amt, schon gelogen: «Ich gelobe und schwöre, die Rechte und Freiheiten des Volkes und der Bürger zu achten, die Verfassung und verfassungsmässigen Gesetze streng zu befolgen und die Pflichten meines Amtes getreu und gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe!» (Amtseid Schweiz) Von da weg läufts wie geschmiert.

Gouverner c’est prévoir, meinte einst der französische Verleger und Poliker Emile de Girardin im 19. Jahrhundert. Regieren heisst vorausschauen. Heute haben wir in puncto Weitsicht nicht einmal mehr Tagespolitik sondern rasseln von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde mit Volldampf und mehr oder minder bürgerfreiheits-marodierend durch eine Art Event-Politik. Mit Event-Sentimentalitäten, Post-Event-Massnahmenpaketen und Stunden-Solidarität (ja: Stunden wir in Stunden-Hotel).

Politik interessiert Sie nicht? Finanzpolitik schon gar nicht? Aber Sie finanzieren sie doch, sofern sie arbeitstätig und nicht Leistungsbezüger sind? Trotzdem nicht? Und wenn eines Tages keine Kohle mehr da ist, keiner mehr zahlt? Der Staat soll Schulden aufnehmen? Okay – aber dann läuft es – Nullzinsen hin oder her – irgendwann auf eines von drei Szenarien hinaus: Staatsbankrott mit Währungsreform – ihr Geld ist dann auch futsch – , die Schulden werden mittels Inflation getilgt. Resultat dito. Oder aber, sie (die Schulden) werden rollend auf die nächste Generation, also Ihre Kinder und Enkelkinder übertragen. Na – rührt sich was? Immer noch nicht. Alles Gute für Sie und Ihre Familie.

Bei allen beliebt sein wollen läuft nicht. Dialog heisst Streit. Meinung bedeutet Gegnerschaft. Überzeugung provoziert Angriff. Werte bedeuten (auch) Diskriminierung. Kritik bedeutet (auch) Intoleranz. Kurz: Rede ist Risiko. Echtheit ist Entblössung. Der Versuch, dem auszuweichen, ist etwa so realistisch, wie ein Unternehmen ohne Kunden zum Erfolg führen zu wollen.

26.07.2016 – Würde findet praktisch nicht statt – wegen is‘ nicht. Eine Gesellschaft, deren Individuen sich zu einem grossen Teil via Kindheit, Geschlecht, Berufswahl, selbstgezeugte Kinder, gescheiterte Beziehungen, Sucht, Gesundheit, Religionszugehörigkeit, usw., usf., zu Bedrüftigen erklären, – ergo Anspruch haben auf das Geld Dritter – hat längst keine Würde mehr. Wenn es also darum geht, Menschenwürde für andere, ganze Volksgruppen oder Völker zu definieren, dann sollte eine solche Gesellschaft sich darauf konzentrieren, die Klappe zu halten. Um der Würde willen.

Nein heisst Nein! So die pöbelgerecht von der deutschen Obrigkeit aufbereitete Botschaft zur Bundestagsentscheidung über die Verschärfung des Sexualstrafrechts. Ebenso kindergeburtstagsmässig bunt das für jeden Deutschsprechenden produzierte Kärtchen mit selbigem Slogan. Ob die eine oder der andere so Beglückte sich bei solcher Ansprache vorkommt wie ein rangniedriger Stammesdepp in Anwesenheit des Häuptlings, sei dahingestellt. Es ist allerdings höchst fragwürdig, ob eine DIN-A5-Karte, deren flächenmässiger Grossteil mit farbigen Strichmännchen im Kamasutra-Stil besetzt ist, eine Horde der deutschen Sprache nicht mächtiger Analphabeten dazu motivieren wird, eine in ihren Augen unsittlicherweise freilaufende Frau nicht zu belästigen oder zu vergewaltigen. Ähnlich quälende Gedanken drängen sich mir im Fall der fröhlich-lustigen Anti-Vergewaltigungs-Armbändchen auf.

Geld regiert die Welt. Natürlich – und das ist gut so? Leistung braucht eine Messgrösse. Wo liegt das Problem? Es ist Zentralbankgeld.

2 Gedanken zu “Tägliches Alltägliches

  1. vielen dank für den Artikel „Die Gefahren des Besseren“. Er ist klar und wahr. Und leider auch deprimierend.

    Auch ich fühle mich wie im Rom Ende des 5en Jahrhunderts. Ein Kontinent, der sich schon selbst aufgegeben hat, der der Invasion barbarischer Völker nichts mehr entgegen zu setzen hat.

    Aber Haltung, Würde und Contenance kann man auch in diesen Zeiten zeigen und bewahren. Und hie und da ein Lächeln, so schwer es auch fallen mag.

    Alles Gute

    Mag. Günther Katzlberger, Wien

    Gefällt 2 Personen

    • Grüss Gott nach Wien, geehrter Herr Katzlberger. Ihre Worte freuen und ermutigen. Und ja: Man kann vieles bewahren und zeigen oder zumindest behüten. Zu wissen, dass andere, viele andere es genauso tun, macht Mut und ganz unverhofft ist da ein Lächeln, als hätte es darauf gewartet! Herzlichen Dank für Ihren Kommentar und alles Gute. Ihr FJ

      Gefällt 1 Person

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